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Iranische Medien kennen keine Satire

Die Spiegel-Online Satire Spiggl aka Zyn sorgt im Moment für einigen Aufruhr bei iranisischen Medien. Grund ist ein zwei Jahre altes fiktives Interview mit Gerhard Schröder, indem dieser zur atomaren Aufrüstung Deutschlands Stellung nimmt. Spiggl findet das lustig, ich auch: Wir zum Beispiel finden es gerade äusserst lustig, dass einige iranische Nachrichtendienstleister das Onlineangebot des…

  • Markus Beckedahl

Die Spiegel-Online Satire Spiggl aka Zyn sorgt im Moment für einigen Aufruhr bei iranisischen Medien. Grund ist ein zwei Jahre altes fiktives Interview mit Gerhard Schröder, indem dieser zur atomaren Aufrüstung Deutschlands Stellung nimmt. Spiggl findet das lustig, ich auch:

Wir zum Beispiel finden es gerade äusserst lustig, dass einige iranische Nachrichtendienstleister das Onlineangebot des Nachrichtenmagazines DER SPIEGEL mit der ZYN! Parodie „SPIGGL-Online“ verwechselt haben und damit um ein Haar eine internationale Krise auslösten. Nicht, daß das nicht etwa immer schon ein Ziel verschiedener Redakteure gewesen wäre, aber darum geht es gerade nicht.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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