Aus der Reihe

  • : Yes Men hacken Halliburton
    Yes Men hacken Halliburton

    Die Yes Men haben wieder zugeschlagen. Diesmal musste der Energiekonzern Halliburton dran glauben, wo der US-Vizepräsident Dick Cheney vor seinem Amtsantritt Vorstandsvorsitzender war.

    Auf einer Konferenz präsentierte man im Namen von Halliburton einen genialen Lösungsvorschläg, wie man das Problem der globalen Erwärmung einfach lösen könnte: Mit dem „SurvivaBall“.

    „The SurvivaBall is designed to protect the corporate manager no matter what Mother Nature throws his or her way,“ said Fred Wolf, a Halliburton representative who spoke today at the Catastrophic Loss conference held at the Ritz-Carlton hotel in Amelia Island, Florida. „This technology is the only rational response to abrupt climate change,“ he said to an attentive and appreciative audience.

    Dazu gibt es eine Fake-Seite im Netz mit Bildern und mehr Infos.

    11. Mai 2006 5
  • : Animation: The Bicycle Ride
    Animation: The Bicycle Ride

    Diese knapp vier Minuten lange Animation ist eine Hommage an Albert Hofmann, den Erfinder des LSD, welcher vor kurzer Zeit 100 Jahre alt wurde: „The Bicycle Ride“ von David Normal.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    Die Animation gibt es bei Youtube und Google Video, sowie beim Chaishop als Mov-Download zu finden.

    Ich frag mich nur gerade, woher ich die Hintergrundmusik kenne. Weiss da jemand genaueres?

    [via]

    10. Mai 2006 5
  • : Monitor über die EU-Kommunikationspolitik
    Monitor über die EU-Kommunikationspolitik

    Gestern Abend war im ARD-Politikmagazin Monitor ein Beitrag über die Kommunikationspolitik der EU: Brüsseler Regierungsfernsehen. Den Beitrag kann man sich nochmal im Stream anschauen.

    Es ist immer dasselbe, in Berlin wie in jeder Hauptstadt. Die Politiker machen Politik, doch keiner lobt sie dafür, jedenfalls nicht so richtig. Das könnte sie auf Ideen bringen. Wenn man mit Steuergeld ein paar Agenturen bezahlte, die davon schöne Videos drehten, in denen nicht immer gleich gemeckert wird, und wenn diese Filme dann vom Fernsehen gesendet würden, wären dann nicht alle viel glücklicher?

    Kurz zusammen gefasst geht es darum, dass die EU Agenturen beauftragt, welche nach Kommissionsvorgaben die Leitlinien der Eu-Politik „verkaufen“ sollen. Euronews wird mit einer Million Euro im Jahr finanziert, und setzt Kommissionsvorgaben um. Das ist ja mittlerweile überall die Regel, politisch interessant wird es vor allem durch die Praxis, dass unabhängige Journalisten beispielsweise bei offiziellen Anlässen nicht mehr erlaubt wird, eigene Bilder zu machen. Die kommen dann von EU selbst. Das ganze ergibt dann eine bessere Propaganda und lädt zu Manipulationen ein.

    Lustig ist Dany Cohn Bendit. Der hat herausgefunden, dass alle Abgeordneten ebenso wie die akkreditierten Journalisten ein eigenes Parlaments-Fernsehstudio auf Kosten der Steuerzahler nutzen können und produziert da kostenfrei eine Talkshow für einen Privatsender. An der arbeiten bis zu 25 Mitarbeiter des Europaparlaments mit. Ich muss mich mal irgendwie ins Abgeordneter ins Europaparlament wählen lassen, um endlich mal bequem NetzpolitikTV umzusetzen.

    28. April 2006 1
  • : Samsung Notebook beim Support
    Samsung Notebook beim Support

    Langsam fühle ich mich von Samsung verarscht. Zur Vorgeschichte: Mein Notebook ist zum wiederholten Male in der Garantiezeit kaputt. Neben der Festplatte, welche schonmal vor einem Jahr ausgetauscht wurde, gesellte sich nun auch noch der DVD-Brenner hinzu. In der Woche vor Ostern wurde das Notebook dann abgeholt und seitdem befindet es sich auf Support-Odyssee.

    Nachdem ich Anfang der Woche nervös wurde, weil ich mein Notebook auf dem LinuxTag zum arbeiten brauche, rief ich beim Service an. Ein Ersatzteil warte noch auf die Zusendung, vermutlich der neue DVD-Brenner. Da ich vorher noch CDs abspielen konnte, nur das brennen nicht funktionierte, vereinbarte ich mit dem Support-Mitarbeiter, dass das Notebook auf jeden Fall diese Woche noch ohne erneuerten Brenner an mich geschickt wird und zwar bis heute. Dienstag also nochmal Fax abgeschickt, dass ich damit einverstanden bin (wenne s denn so bis Freitag hier ist) und mir auch klar ist, dass für den neuen Brenner die Support-Odyssee nach erneutem Einschicken nach dem LinuxTag aufs neue beginnt. (Die müssten dann wieder erneut den Brenner irgendwo bestellen, aber erst wenn Notebook wieder beim Service ist gelandet ist.)

    Gestern nochmal sicherheitshalber angerufen und es stellte sich heraus, dass erst am gestrigen Donnerstag das Fax bearbeitet worden ist! Ich erklärte dem Mitarbeiter, dass sie es gar nicht rausschicken brauchen, wenn es heute nicht hier ist, weil UPS am Wochenende nicht ausliefert und ich Dienstag morgen nach Wiesbaden fahre. Eben also nochmal angerufen, weil das Notebook nicht geliefert wurde. Überraschung: Sie haben es heute rausgeschickt und ich könnte mich freuen, dass es am Dienstag kommt. Haben die kein CRM-System, wo die Mitarbeiter die Kommunikation mit mir eintragen?

    Jetzt dauert es also noch länger. Wenn es Dienstag hier in Berlin angeliefert wird, muss ich erstmal einen neuen Support-Auftrag beantragen, dann wirds wieder irgendwann abgeholt. Der DVD-Brenner, welcher sich gerade wohl irgendwo zwischen Taiwan und Deutschland auf dem Weg befindet, muss neu bestellt werden mit allen Konsequenzen, die das hat. Mit anderen Worten, die Support-Odyssee geht weiter und dauert noch die nächsten Wochen an.

    Gibt es eigentlich eine Garantieverlängerung für solche Fälle? Immerhin dürfte mein Samsung-Notebook mit zwei Jahren Garantie in der Laufzeit mindestens zwei Monate im Support gewesen sein – ohne mein Verschulden und dank der schlechten Qualität der Laufwerke! Spricht nicht gerade dafür, dass ich mir nochmal ein Samsung-Notebook kaufe. Beim nächsten Mal wähle ich einfach bessere Qualität und einen besseren Service.

    Hallo Samsung? Ab wann wird ein Blog-Eintrag denn bei Euch als kritisch eingestuft? Ich finde das nicht mehr schön. Bei Google.de findet man dieses Blog schon mit der Suchanfrage „Samsung Notebook“ in den Top10. (Mit „Samung Notebook“ sogar auf Platz 1, wie ich beim vertippen feststellte).

    Achja, Samsung: Eure automatische Reperatur-Statusabfrage funktioniert nicht wirklich (liefert keine Ergebnisse unter Firefox) und den Spruch darunter finde ich äusserst gelungen:

    Sollten Sie Herausforderungen bei der Suche haben, rufen Sie gerne unser Hotline unter 01805/121213 (12ct./Min.) an.

    Mein Ersatznotebook für nächste Woche wird übrigens ein Transmeta-Chip mit 1GHZ und 256 MB sien. Mit Videos bearbeiten wird leider nichts, da laufen noch nicht mal Clips im Vollbild. Aber fürs Netz reicht es gerade noch aus, wenn es WLAN gibt.

    28. April 2006 8
  • : Schallplatten kopieren
    Schallplatten kopieren

    Die Zeit hat eine Kurzanleitung, wie man Schallplatten kopieren kann. Und zwar physisch: Völlig geplättet.

    Raubkopien aus dem Netz? Langweilig. Wir haben etwas viel Aufregenderes: Schallplatten nachgießen. Dauert nur knapp zwei Tage.

    Ich steh ja eher vor dem Problem, dass ich zuhause noch ein paar hundert Schallplatten stehen habe, die ich gerne zu einem Teil digitalisieren würde. Aber wann hat man dafür mal Zeit?

    28. April 2006 6
  • : Verbände und Lobbyismus
    Verbände und Lobbyismus

    Die aktuelle Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ist auch super interessant. Thema ist diesmal „Verbände und Lobbyismus“ (PDF).

    Verbände sind Massenorganisationen, Interessen‑, Fach‑, Berufsvereinigungen, Standesorganisationen, in denen sich Personen zur Verfolgung gemeinsamer Ziele zusammenschließen. Sie sehen ihre Aufgabe darin, die jeweils besonderen Interessen ihrer Mitgliedschaft öffentlich zu machen und in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen (Lobbyismus). Verbände sind idealerweise Repräsentanten gesellschaftlicher Vielfalt und als solche für die Vermittlung der Interessen zwischen Regierung, Parteien und Interessengruppen wichtig.

    Doch Lobbyarbeit wird in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit nicht nur als demokratische, am Gemeinwohl orientierte Interessenvermittlung wahrgenommen, sondern auch als organisierte Einflussnahme von Interessengruppen auf die Politik mit fließendem Übergang zu Patronage und Korruption. Die Forderung nach größerer Transparenz der Art und Weise, wie von Verbandsvertretern auf politische Entscheidungen Einfluss genommen wird, zielt darauf, illegitime Aktionsformen und Auswüchse des Lobbyismus zu verhindern.

    27. April 2006 2
  • : Saalschutz MP3s
    Saalschutz MP3s

    Saalschutz aus Zürich sind eine grossartige Band, die ich mal vor einiger Zeit per Zufall auf einer Party live gesehen habe und von dem Sound sehr angetan war. Gerade hab ich auf deren Webseite entdeckt, dass die besten Songs kostenfrei zum Download als MP3 angeboten werden. Wird mal Zeit, dass sie wieder in Berlin auftreten – und ich will eine neue Platte hören!

    19.9 & 90
    Mein Pop Dein Pop
    Leererer, inhaltsloserer Ausdruck

    Es gibt auch ein Video zu sehen, was ich als Song noch nicht kannte: Today we all gonna die (35MB). Sehr kreativ umgesetzt.

    27. April 2006 2
  • : „Fußball WM 2006“
    „Fußball WM 2006“

    Manche Sachen erfährt man übers Ausland: FIFA unterliegt im Streit um Marke „Fußball WM 2006“.

    Im Streit um die exklusive Vermarktung der Fußball-Weltmeisterschaft hat der Fußball-Weltverband FIFA eine herbe Niederlage erlitten. Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) lehnte heute den Markenschutz für die Marke „Fußball WM 2006“ komplett ab, den der Verband für mehr als 860 Waren und Dienstleistungen hat eintragen lassen.

    „WM 2006“ soll nochmal geprüft werden. Aber ein „Fussball WM 2006 – Linux“ müsste doch jetzt möglich sein…

    27. April 2006 1
  • : Warum Osama Bin Laden Linux nutzt
    Warum Osama Bin Laden Linux nutzt

    Dann mal wieder was lustiges. Schon mal gelesen, wie man US-christlich-fundamentalistisch gegen Linux argumentieren kann? Diese Argumentation ist eigentlich fast zu gut, um real zu sein: Linux: A European threat to our computers.

    And guess what software Osama Bin Laden uses on his laptop?

    If you guessed it was Linux you would be 100% right. Osama uses Linux because he knows designed to counterfit DVDs, curcumventing the Digital Millenium Copyright Act, and defraud companies like Disney.

    Next time somebody asks you how Al Queda agents pay for their rifles and rocket launchers, you can tell them that foreign hackers make software called Linux which helps them steal from Americans.

    Die Kommentare sind auch echt lustig.

    [via]

    27. April 2006 15
  • : Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben
    Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben

    Mich erreichte den Abend eine Mail über eine interessante Veranstaltung im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) Dortmund: „Wie ich lernte, RFID zu lieben“. In der Reihe „Mit allem Rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen“ in der Phoenix Halle, Dortmund gibt es Samstag, 20. Mai 2006, 10:00 – 18:00 Uhr öffentliche Vorträge in englischer Sprache.

    In dieser oeffentlichen Vortragsreihe geht es um kuenstlerisch-kritische Auseinandersetzungen mit der Radio Frequency Identification (RFID) Technologie, die massgeblich in Dortmund mitentwickelt wird. Diese Technologie scheint auf den ersten Blick eine simple Weiterentwicklung des Barcode zu sein (bekannt von jeder Supermarktkasse) – kann aber viel mehr als der gute alte Barcode. Bei RFID Etiketten handelt es sich um passive Radiosender, die auf einen schwachen drahtlosen Energieimpuls die auf ihnen gespeicherten Informationen zuruecksenden. Dies kann heute schon auf eine Entfernung von sechs Metern geschehen – ohne dass der Traeger dies mitbekommt. Mittels dieser Technologie wird es zudem moeglich, Objekte weltweit eindeutig zu identifizieren. Wie wird es sein, in einer Welt zu leben, in der alle Dinge unaufhoerlich miteinander reden?

    Unter anderem sprechen dort Bruce Sterling, Rena Tangens und Padeluun.

    26. April 2006 1
  • : Gleich auf ARD: 1984 – Der Film
    Gleich auf ARD: 1984 – Der Film

    Heute Nacht läuft um 0:20 uhr der Film 1984 in der ARD.

    26. April 2006
  • : Mein Notebook auf Samsung Support Odyssee
    Mein Notebook auf Samsung Support Odyssee

    Mein Notebook ist seit dem 11. April immer noch auf Samsung-Support Odyssee. Gestern habe ich zum wiederholten Mal angerufen, weil ich langsam nervös werde.

    26. April 2006 5
  • : Hirnforschung: Gibt es den freien Willen?
    Hirnforschung: Gibt es den freien Willen?

    Sehr spannend ist ein Interview bei sueddeutsche.de mit dem Titel: „Der freie Wille ist nur ein gutes Gefühl“.

    Das Weltbild des Hirnforschers Wolf Singer gefährdet die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens – warnt der Philosoph Jürgen Habermas. Denn: Singer hält unsere Vorstellung von einem freien Willen für eine Illusion. Im Gespräch mit sueddeutsche.de verteidigt der Naturwissenschaftler seine Position gegen die heftige Kritik des Philosophen.

    26. April 2006 6
  • : Ist das die Welt in der ich Leben will?
    Ist das die Welt in der ich Leben will?

    Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Corp und 1000 Bloggern? Microsoft hat ein Gesicht und eine Stimme, wird dadurch gehört und wahrgenommen. Wenn der chinesische Regierungschef Mr. Bill Gates besucht kommt das zur Prime Time auf allen Fernsehkanälen, würde er 1000 normale Blogger besuchen, so käme das höchstens in die Regionalpresse. Das Muster läßt sich beliebig fortsetzen. Der potenzielle Verlust von 200 Jobs bei Bertelsmann wiegt schwerer als 10 000 Jobs bei den namen- und gesichtslosen IT-Kein- und Kleinstbetrieben. Kein Gesicht gleich keine Stimme gleich keine Publicity.

    Die Frage, die sich mir stellt: ist das wirklich so, oder kann man mit den modernen Technologien ein so lautes Rauschen erzeugen, dass man wahrgenommen wird? Kann man mit Hilfe von Blogs ein Gegengewicht zu der Lobbymaschine der allgegenwertigen Gesichter erzeugen? Ich weiß es nicht. Aber es ist es wert in einem Experiment erprobt zu werden.

    Auf netzpolitik.org wird fast täglich über neue Gesetze und Entwicklungen berichtet, die unsere Welt nachhaltig verändern werden. Doch wie wird diese Welt aussehen? Lasst uns in der Bloggosphäre unsere Visionen einer Zukunft sammeln, in der wir nicht leben möchten. Wenn das Experiment klappt und wir genügend Visionen zusammenbekommen, so wird das Rauschen so laut sein, dass man uns hören wird. Wenn das Experiment nicht klappt, so bekommen wir vielleicht wenigstens ein paar anschauliche Argumente, welche Folgen diese Veränderungen dieser Zeit mit sich bringen könnten.

    Wie sieht das Experiment aus: Wenn ihr Blogger seit, so berichtet über dieses Experiment und verfasst eventuell eine oder mehrere Visionen und lasst uns dies über Trackbacks wissen. Wenn ihr kein eigenes Blog habt, so könnt ihr eure Kommentare und Visionen direkt in den Kommentaren hinterlassen.

    24. April 2006 20
  • : GusGus sind cool!
    GusGus sind cool!

    Gus Gus ist ein tolles Künstlerkollektiv aus Island, was sehr schöne Musik in der letzten Dekade veröffentlicht hat. Ich fand sie schon immer cool, aber noch cooler finde ich, dass sie jetzt alle Songs auf einem FTP-Server im MP3-Format zum Download anbieten! Viele Videos findet man auch im Quicktime-Format zum downloaden.

    [via]

    24. April 2006 2
  • : Presentation: Free Content for a Free Society
    Presentation: Free Content for a Free Society




    (bigger or pdf)

    This presentation explains and propagates the spirit of the free software movement. It describes the application of the model of free software licensing to other kinds of culture as well. This is a gift from me to the community. It is licensed under the German Creative Commons attribution license and is ready to be built upon and reworked!

    You can watch this presentation on my flickr userpage and link to it. If you wish to show it or print it out, use the screen PDF version (4:3) respectively the letter-sized PDF version. For compiling I used InDesign, you can use the proprietary sources (english and german, 15 MB).

    Thanks very very much to Elizabeth Stark and Julian Finn for the translation!

    Die überarbeitete, deutsch-sprachige Fassung gibt es als flickr-Set, als Screen-PDF und als A4-PDF

    I wish you happy linking and re-using!

    This presentaion was part of my application to the course of studies on society and economic communications the university of arts (Berlin). About 13 hours of my net-livetime before deadline i thought: ok, you have to change the hole concept of your application and make something different …

    19. April 2006 6
  • : Mein Samsung Notebook ist wieder kaputt
    Mein Samsung Notebook ist wieder kaputt

    Mein Samsung Notebook P35 ist „mal wieder“ defekt. Und schon wieder die Festplatte, wie letztes Jahr schonmal. Scheint nicht gerade die beste Qualität zu sein. Besonders frustrierend ist, dass ich gestern eine neue USB-Festplatte angeschlossen hatte, um ein Backup zu machen und nachdem die ersten 5 MB kopiert waren, stürzte das System ab. Erstmal dachte ich daran, dass vielleicht das Linux zerschossen ist, aber die unbenutzte Windows-Partition lieferte auch nur Bluescreens, wenn man das Notebook nicht in einem ca. 45° Winkel schräg hält! Jetzt versuche ich gerade, mit Knoppix die 60 GB Daten wenigstens nochmal zu sichern, um meine Daten nicht an Samsung zu liefern. Die Festplatte werden sie eh ersetzen (müssen). Notfalls muss die Festplatte erstmal hier ausgebaut werden, damit sie in einem 45° Winkel aufgestellt und an einem anderen Rechner angeschlossen werden kann.

    Dummerweise passierte das gerade (mal wieder) zum unpassenden Zeitpunkt. Ostern läuft erstmal nichts und die Woche danach bin ich unterwegs, wo ein Notebook schon sinnvoll wäre, aber worauf ich vermutlich jetzt verzichten darf. Der Samsung-Service gab mir noch den Tipp, dass ich das Notebook ja erst nach Ostern einliefern könne – aber was bitte schön bringt mir ein kaputtes Notebook, welches ich schräg halten muss, damit der Bluescreen lediglich verzögert wird? Wenigstens kann jetzt auch nochmal der DVD-Brenner gecheckt werden – der lief auch nicht wirklich. Positives gibts zum Notebook aber schon zu erzählen: Nach 1,5 Jahren läuft der Akku immer noch über 3,5 Stunden.

    Und jetzt bin ich wieder auf den Samsung-Kundenservice gespannt und möchte eigentlich nicht mehr Dinge wie das hier erleben.

    11. April 2006 5
  • : Competitive Intelligence?
    Competitive Intelligence?

    Die Zeit berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über „Competitive Intelligence“: Die Schnüffler GmbH. Das Prinzip ist kurz erklärt: „Feindbeobachtung“ der Wirtschaftskonkurrenten. Das Aufgabenfeld gleicht einem Stellenprofil des Verfassungsschutzes:

    Als Peter Schuler* seinen Kollegen erzählte, er werde demnächst vom Marketing in die Aufklärung wechseln, wurde er gefragt, ob er gern in fremden Mülltonnen wühlen wolle. Getan hat er das in den zwei Jahren, seit er die Abteilung für Wettbewerbsbeobachtung bei einem süddeutschen Maschinenbauer leitet, kein einziges Mal. Er fischt nichts aus dem Abfall, sondern behält Konkurrenten von weitem im Auge; er lässt Geschäftsberichte und Messeprospekte sammeln, Patentdatenbanken auswerten und erkundigt sich über die neuesten Gerüchte.

    Aber ist das so neu?

    10. April 2006 1
  • : Kontaktversuche mit Abgeordneten wegen Urheberrechtsreform
    Kontaktversuche mit Abgeordneten wegen Urheberrechtsreform

    Absolut lesenswert ist die Zusammenfassung auf Gulli von mehreren Kommunikationsversuchen von besorgten Bürgern mit Mitgliedern des Bundestages zum Thema Urheberrechtsreform: Heute bei der Sendung mit der Maus: Die Demokratie und die neue Urheberrechtsnovelle. (Vielleicht hätte man als Erzählmetapher besser Kafka genommen anstatt die „Sendung mit der Maus“?)

    Eigentlich wollte ich nochmal einen längeren Artikel darüber schreiben, wie der Bundestag so funktioniert und wieso es dazu kommt, dass man immer dieselben Standardbriefe von den Abgeordneten als Antworten bekommt. Hoffentlich komme ich nächste Woche dazu.

    Nur mal vorab soviel: Es gibt quasi immer weniger als eine Handvoll Menschen in einer grösseren Fraktion, die etwas zu einer komplizierten Materie wie dem Urheberrecht sagen können. Dies sind meist die Rechts- und/oder Medienreferenten der Bundestagsfraktionen. Manchmal auch noch die Mitarbeiter der Abgeordneten, die sich im Rechts- und/oder Medienausschuss mit dem Thema „federführend“ beschäftigen. Und der grosse Rest stimmt einfach dafür, was diese wenigen Menschen als Richtung vorgeben. Eigentlich ganz einfach, aber im realen Leben sind die Abläufe etwas komplexer. Aber vielleicht erklärt das schonmal dieselben Antworten von verschiedenen Abgeordneten, denn diese werden immer von einem der Handvoll Menschen geschrieben und als Musterantworten an alle Bürger verschickt, die sich mit einer Mail oder einem Brief an einen Abgeordneten wenden…

    Was aber jetzt wichtig wäre, ist, die Abgeordneten in allen Fraktionen zu kontaktieren, die Verbraucherschutz als Schwerpunktthema haben. Diese haben vermutlich wegen Vogelgrippe, Nikotin-Eiern und anderen Lebensmittelskandälen noch gar nicht wirklich mitbekommen, dass die Urheberrechtsreform ansteht und dass es dort massiv um Verbraucherrechte geht!

    10. April 2006 5
  • : Keine Schätze der Vinyl-Ära horten, bitte!
    Keine Schätze der Vinyl-Ära horten, bitte!

    Der britische Guardian bringt einen Artikel über Musikliebhaber, die viel Energie investieren, ältere und nicht digital wiederveröffentlichte Schallplatten zu finden und unter die Leute zu bringen. Und nein, es geht nicht um absurd teure Raritäten bei online-Auktionen. Den Musikliebhabern, „Diggers“ genannt, geht es um vinylbasierte Schätze, die womöglich verloren gehen würden, weil sich kein Label mehr dafür interessiert. Oder um solche, die sich in Second-Hand-Läden, den Oxfam-Shops und woimmer finden lassen: sie werden wieder verbreitet, abseits des Massenkonsums. Kein schneller Tee aus Beuteln, sondern lose Teeblätter und ein Sieb, Genuß in Handarbeit. Sammeln ja, aber horten ausgeschlossen.

    Eine der Initiativen ist Vinyl Vulture:

    A year ago, Vinyl Vulture instituted a regular CD swap. Each of the 60 people currently signed up has to burn a compilation of rare tracks that, to the best of their knowledge, have neither been reissued nor officially compiled. They then make 60 copies and mail them to Watson before the deadline; a few days later 60 different CDs of lovingly collated music arrive in the post. It’s an extension of making compilation tapes for your friends; the whole point is to introduce people to music they have never heard before. „The rule is basically this: no secret squirrels,“ says Watson. „If you put something on that CD you’re giving it up for the love of the music.“

    Ein wenig Verdruss vor der allzu simplen, digital entwerteten Konsumwelt hektisch iPod-vermittelter Musik schwingt da auch mit. Zu selten sind liebevoll kompilierte Mixtapes, und noch seltener ist Musik auf ihnen, die man nicht auch online finden würde. Ich schätze diese Anstrengungen sehr.

    8. April 2006 2