Competitive Intelligence?

Die Zeit berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über „Competitive Intelligence“: Die Schnüffler GmbH. Das Prinzip ist kurz erklärt: „Feindbeobachtung“ der Wirtschaftskonkurrenten. Das Aufgabenfeld gleicht einem Stellenprofil des Verfassungsschutzes:

Uns fehlen noch 62.000 Euro!
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Als Peter Schuler* seinen Kollegen erzählte, er werde demnächst vom Marketing in die Aufklärung wechseln, wurde er gefragt, ob er gern in fremden Mülltonnen wühlen wolle. Getan hat er das in den zwei Jahren, seit er die Abteilung für Wettbewerbsbeobachtung bei einem süddeutschen Maschinenbauer leitet, kein einziges Mal. Er fischt nichts aus dem Abfall, sondern behält Konkurrenten von weitem im Auge; er lässt Geschäftsberichte und Messeprospekte sammeln, Patentdatenbanken auswerten und erkundigt sich über die neuesten Gerüchte.

Aber ist das so neu?

Ein Kommentar
  1. Der Artikel ist großartig.

    In den letzten Jahren gab es enorme Fortschritte in der CI, da man endlich automatisiert mit vielen Daten umgehen kann. Den gleichen Weg sind auch andere Anbieter in dieser Kette gegangen, die früher mal Schnipseldienste waren.

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