Demokratie

Ist das die Welt in der ich Leben will?

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Corp und 1000 Bloggern? Microsoft hat ein Gesicht und eine Stimme, wird dadurch gehört und wahrgenommen. Wenn der chinesische Regierungschef Mr. Bill Gates besucht kommt das zur Prime Time auf allen Fernsehkanälen, würde er 1000 normale Blogger besuchen, so käme das höchstens in die Regionalpresse. Das Muster läßt sich beliebig fortsetzen. Der potenzielle Verlust von 200 Jobs bei Bertelsmann wiegt schwerer als 10 000 Jobs bei den namen- und gesichtslosen IT-Kein- und Kleinstbetrieben. Kein Gesicht gleich keine Stimme gleich keine Publicity.

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Die Frage, die sich mir stellt: ist das wirklich so, oder kann man mit den modernen Technologien ein so lautes Rauschen erzeugen, dass man wahrgenommen wird? Kann man mit Hilfe von Blogs ein Gegengewicht zu der Lobbymaschine der allgegenwertigen Gesichter erzeugen? Ich weiß es nicht. Aber es ist es wert in einem Experiment erprobt zu werden.

Auf netzpolitik.org wird fast täglich über neue Gesetze und Entwicklungen berichtet, die unsere Welt nachhaltig verändern werden. Doch wie wird diese Welt aussehen? Lasst uns in der Bloggosphäre unsere Visionen einer Zukunft sammeln, in der wir nicht leben möchten. Wenn das Experiment klappt und wir genügend Visionen zusammenbekommen, so wird das Rauschen so laut sein, dass man uns hören wird. Wenn das Experiment nicht klappt, so bekommen wir vielleicht wenigstens ein paar anschauliche Argumente, welche Folgen diese Veränderungen dieser Zeit mit sich bringen könnten.

Wie sieht das Experiment aus: Wenn ihr Blogger seit, so berichtet über dieses Experiment und verfasst eventuell eine oder mehrere Visionen und lasst uns dies über Trackbacks wissen. Wenn ihr kein eigenes Blog habt, so könnt ihr eure Kommentare und Visionen direkt in den Kommentaren hinterlassen.

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20 Kommentare
  1. Ach, vielleicht müssen wir endlich das Wort "Mengenmedium" einführen, damit Onliner merken, dass ihre Welt der Welt solange egal ist, bis sie in die Welt hineinwirken. Die Welt wird nicht vom Bürostuhl aus beim bloggen verändert. Das Medium ist die Message –> aber aus der Message muß Handlung werden –> und diese Handung darf nicht nur weitere Messages sein.

    Entwerft schon mal ein paar Schattenkabinette ;-)

  2. die welt in der ich <b>nicht</b> leben will sieht man tagtäglich in den mainstreammedien. eine welt in der nur kohle zaehlt, in der rassismus tagesordnung ist und ausbeutung der weg zum ziel. krieg, gewalt, ausbeutung, das steht fuer unser system, dafuer stehen unsere politiker. heim ins reich steht fuer die bevoelkerung, jeder will nur seine insel und der rest ist ihm egal, die umwelt ist egal und die menschenleben die man als beamter versaut sowieso. hartz4 ist offener strafvollzug, die totale ueberwachung der medien auch … kriminalisiert wird man heute schon durch veroeffentlichungen oder das runterladen von musik, in den usa sind die strafen hoeher als fuer drogenverkauf, vergewaltigung oder bankueberfall. freie meinungsaeusserungen kann man sich nur noch mit viel geld und rechtsschutzversicherungen leisten … wenn das kein faschismus ist … aber bei den meisten faengt der faschismus erst bei massenmord an, aber so gegen seine bevoelkerung politik zu fuehren ist faschismus in abgeschwaechter form.

  3. Ich weiß nicht genau, was ihr da vorhabt. Das klingt aber sehr interessant. Nur einen Punkt finde ich bedenklich. Statt nur Vorstellungen zu entwickeln, wie wir <b>nicht</b> leben wollen, sollte wir doch vor allem konkret werden, wie wir leben wollen! Also statt "Die Klapperschlange" und "Blade Runner" lieber mehr "Star Trek". Mehr Utopie statt Dystopie! Sich vorzustellen, was man will ist natürlich viel schwerer aber letztendlich wirkungsvoller, als immer nur zu artikulieren, was man nicht will. Davon sind die Medien, die öffentliche Diskussion und auch die Blogosphäre voll bis zum Erbrechen. Leider fehlt nach der Kritik immer die Phase der Problemlösung. Davon sieht, hört und liest man meistens nichts. Die meisten denken, sie hätten schon ihre Plicht als gute Menschen getan, wenn sie Kritik an den vorherrschenden Verhältnissen geäußert oder angehört haben.

    Übrigens Star Trek – Episode “Der erste Kontakt” (Star Trek 8) mit Captain Jean-Luc Picard. Man schreibt das Jahr 2063 (also bald). Im Zuge des Kampfes um den Warp-Antrieb wird ein Erdenmädchen auf die Enterprise gebeamt. Sie stellt die entscheidende Frage: "Was kostet so ein Raumschiff". Und Captain Jean-Luc Picard antwortet: "Wir aus dem dreiundzwanzigsten Jahrhunder kennen den Begriff Geld nicht mehr. Wir arbeiten nur noch für unsere eigene Vervollkommnunung und für die Vervollkommnung der Gesellschaft."

  4. Hmm, wäre es nicht besser, Visionen einer Zukunft zu sammeln, in der wir LEBEN möchten statt der Negativbeispiele?
    Ich habe langsam den Eindruck, "warnende" Visionen wie "1984" oder "schöne neue Welt" dienen als Vorlage für die heutige Welt statt abzuschrecken. Naja, vielleicht könnte man auch beides gegenüberstellen oder so.
    In diesem: http://www.musikdieb.de/?p=86 Blog-Eintrag von mir über einen Heise-Artikel habe ich allerdings auch schon "negative" Visionen aus dem Heise-Forum gesammelt ;-).

  5. Noch was:
    Ich finde die Idee mit dem "Rauschen" gut und werde darüber berichten, allerdings finde ich sie fast ZU gut, um sie mit einem Blog-Eintrag "abzufrühstücken". Könnte man nicht eine Webseite dazu aufsetzen? Ich wäre dabei.

    Hier noch ein sehr schön geschriebenes Essay über die nahe Zukunft: http://www.2centsofwisdom.de/soc0020.html (Achtung, nichts für zu Depressionen neigende Menschen)
    Und hier mal ein Beispiel einer "positiven" Vision: http://www.iht.com/articles/2005/10/07/opinion/edsmiers.php
    Diesen Artikel wollte ich schon immer mal als Grundlage für eine eigenen Text, eine Vision "Welt ohne geistiges Eigentum" benutzen. Ich arbeite dran. Denn es gibt wirklich zu wenig solcher Visionen (vor allem nicht auf deutsch). Oder kennt jemand so was?

  6. Tja…nun schau mal einer an!

    Ich will mal eine kleine Story vom letzten Wochenende erzählen. Da war bei uns in der Stadt ein Infobus vom Innenministerium. Da ging es um das Thema Nachhaltiger Konsum (<a href="http://www.echtgerecht.de/">Clever Kaufen – Echt Gerecht</a>).

    Ich hab mich ein wenig mit den Leuten unterhalten und schliesslich kamen wir auf das Thema Lobbyarbeit zu sprechen. Ein paar Kernaussagen, die ich für mich gezogen haben sind folgende:

    – Lobbyarbeit ist resourcenintensiv (man power).
    – Schliesse dich lokalen Akteuren an.
    – Lobbyarbeit braucht Zeit, weil es in erster Linie um Gedankenvermittlung geht.
    – Gespräche sind wichtig!

    Diese Punkte zeigen vielleicht, warum die Bloggosphäre ein Witz ist, im Verhältniss zu MS. MS kann es sich leisten, aktiv Lobbyarbeit zu leisten. Da sind Menschen unterwegs, die Politiker eloquent mit den Ideen von MS umhüllen können. MS hat Zeit und Geld, somit auch Manpower. MS ist vor Ort. Stand hier, Stand dort. MS ist zentral organisiert. Da kommt auch was bei raus.

    Was willst du von 1000 Bloggs erwarten? Die liest nicht unbedingt jeder. Bloggs sind physisch nicht präsent. Bloggs können nicht aktiv auf jemanden zugehen. Bloggs sind weniger vollständig und dynamisch, als ein Gespräch.

    Jetzt kann man zwar viel Rauschen verursachen, aber wenn das Rauschen keine neuen Hörer findet, dann ist die Mühe umsonst.

    Daher mal mein Tipp: Schaut euch in eurer Heimat mal um, wer wofür kämoft. Vielleicht gibt es eine Lokale Agenda 21. Dort haben sich Leute in Vereinen zusammengefunden, die etwas tun wollen. Dort wird versucht, Lobbyarbeit zu betreiben.

    Jetzt kommt das nächste Problem? Wie macht man Lobbyarbeit? Zuerst sollte man sich eine Zielgruppe aussuchen, die man ansprechen möchte. Dann wählt man einen Weg aus, auf dem auf seine Zielgruppe zugeht und macht einfach mal los. Wichtig, Erfahrungen dokumentieren und als Rückkopplung mit einbeziehen. Den ganzen Prozess an sich sollte man auch dokumentieren. Damit man weiss, wo man steht und wohin die Lobbyarbeit zu zeigen hat. Ganz schön viel Arbeit was? Da kommt man mit ein paar Bloggs eben nicht weiter.

    Stimmt das so? Hat einer mehr Erfahrungen? Kann man irgendwo einen Ratgeber für Lobbyarbeit finden?

    Stephan

  7. @Stephan.

    Klar ist Lobbyarbeit wichtig und ich habe den größten Respekt vor Menschen, die sich mit viel Zeit und Engagement für eine gute Sache engagieren. Aber die Zeiten sind härter geworden! Wer hat heute noch Zeit, sowas ehrenamtlich zu machen? Der Trend geht zur 42 Std.-Woche. Im Schnitt machen Arbeitnehmer heute 2,5 Stunden mehr pro Woche als vereinbart, ohne dafür Geld zu bekommen, nur um den Job zu behalten. Krankenstand so niedrig, wie noch nie. Im Manchester-Kapitalismus wollten einige Unternehmer ihren Arbeitern noch verbieten, Sonntags zur Kirche zu gehen. Argument: "Sie haben dann gar keine Zeit mehr für unmoralische Gedanken!". Heute gilt das immer noch etwa so: "Wir brauchen die 42 Std. Woche, dann haben die Leute auch keine Zeit mehr zu bloggen oder ehrenamtlich Lobbyarbeit gegen uns zu machen". Das ist das Problem heute.

    Wenn man den Leuten aber eine positive Perspektive "einer Welt, in der man leben möchte" geben könnte, dann hätte man es leichter, die noch verfügbaren knappen Kräfte zu bündeln. Eine solche Perspektive muss ebenfalls hart erarbeitet werden, ist aber Voraussetzung, damit die "guten" Lobbyisten ;-) auch wissen, für was sie überhaupt Lobbying machen sollen. Oder anders formuliert: Wer sich für Open Source, Creative Commons, Open Access, etc. einsetzt, sollte auch eine ziemlich konkrete Vorstellung davon haben, wie eine Wirtschaft/Gesellschaft auf dieser Basis funktionieren kann. Je plausibler und in sich geschlossener eine solche Vorstellung ist, umso leichter ist es, viele Menschen davon zu überzeugen.

  8. In der Tat Brainbomb. So ne Vorstellung ist nicht mal eben vormuliert. Mir ist selber nicht in allen Bereichen klar, wie sowas aussehen könnte.

    Aber an Leuten mangelt es in der Regel nicht. Die "eben-erst-Rentner" wissen manchmal eh nicht wohin mit ihrem Tag und dann haben wir noch die Arbeitslosen. Gut, von denen sind manche nicht ohne Grund arbeitslos. Aber ich kenne 2, die würden gern was tun, haben aber keinen Plan vom "grossen" Weltgeschehen. Da rede ich mir manchmal die Zunge wund, aber die kommen von ihren 4 Gartenzäunen einfach nicht weg.

    Ach ja: Filmtipp: We feed the world – Essen Global, ab Donnerstag im Kino.

  9. @Stephan

    Es bleibt halt immer alles an der Intelligenzia hängen :O). Und wenn Information auch kein "knappes Gut" ist, Intelligenz ist eines!

  10. Was heißt hier "Visionen"?!
    Ihr wollt denen doch wohl nicht noch Tipps geben, wie sie es noch schlimmer machen können…
    Also, mir reicht die Welt wie sie momentan ist (bzw. war) – schlimm genug.
    Das einzige, was ich fürchte, ist dass alles noch untransparenter wird, und man über Dinge wie Echelon *gar nichts* mehr erfährt (=keine Informationen mehr bekommt) statt dass es schlicht jahrelang von 99,99999% der Bevölkerung ignoriert wird.
    Sonst kann (glaube ich) nichts passieren. Noch schlimmer geht kaum, die MI muss sich bald was neues ausdenken, irgendwann hat die Polizei halt sämtliche Rechte. Aber so Science-Fiction-mäßige globale Terrorregimes wird es nicht geben, dazu bräuchte man ja internationale Zusammenarbeit staatlicherseits, lol

  11. Hallo Pascal, ich befürchte unsere Tipps werden gar nicht gebraucht. Die Visionen existieren ja schon in den Köpfen von den Strategen der Lobbyisten. Die Frage ist, ob die die darüber entscheiden, nämlich unsere Volksvertreter, wissen welche Konsequenzen ihre Gesetze haben. Ich befürchte dies ist nicht der Fall.

    Ob es noch schlimmer geht? Ich denke schon. Was passiert wenn die Lobby der MI sich durchsetzt und selbst Polizei spielen darf, weil die Polizei und Staatsanwaltschaft mit der Masse der Fälle nicht mehr zurechtkommt? Die Auskunftspflicht der Provider ist ein erster Schritt in die Richtung.

  12. Eine Schreckensvision, die mir zur Zeit im Kopf rumspukt: Dass deutsche Gerichte die freie Meinungsäußerung wieder als vornehmlich "gefährlich" bezeichnen.

    Ach, Moment.

    Ist ja schon <a href="http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/13624&quot; title="BooCompany.com: Baron der Woche: Landgericht Hamburg">Realität</a>.

    Außer Visionen habe ich aber zur Zeit auch mächtiges Ohrendröhnen: Das Schweigen der etablierten Medien zu dem Skandalurteil vom Landgericht Hamburg ist ja auch wirklich ohrenbetäubend.

    So wird die Zukunft wohl in der Verfestigung der <a href="http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?client=1〈=1&amp;idcat=5&amp;idart=1630&quot; title="NachDenkSeiten.de: Christoph Werth: Die Wahrnehmung der Bürger ist im realen Leben eine völlig andere, als die, welche sie von den etablierten Medien präsentiert bekommt.">Oligarchie</a> aus etablierten Medien, Wirtschaftsbossen, (zuge)hörigen Politikern und den dumpf vor sich hin arbeitenden Behörden liegen.

    Zur Verfestigung dieser Oligarchie ist natürlich schlussendlich die völlige Kriminalisierung des Internets (Stichwort "Vorratsdatenspeicherung" = jeder Internetnutzer ist ein potenzieller Terrorist – aber nicht jeder Soldat ist übrigens ein potenzieller Mörder – bitte nicht durcheinander bringen die beiden Sätze!) hilfreich. Die gestiegene Risikobewertung der freien Rede im Internet (ein falscher Piep und – zack – Abmahnung) wird den etablierten Medien auch gefallen, da sie so lästige Konkurrenz los wird.

    Fazit: Die Zukunft wird ruhig. Sehr ruhig.

  13. Der <a href="http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?client=1?=1&idcat=5&idart=1630&quot; title="NachDenkSeiten.de: Christoph Werth: Die Wahrnehmung der Bürger ist im realen Leben eine völlig andere, als die, welche sie von den etablierten Medien präsentiert bekommt.">Realitäts</a>-Link in meinem obigen Kommentar sollte hier hin führen: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?client=1?=1&idcat=5&idart=1630&quot; title="NachDenkSeiten.de: Christoph Werth: Die Wahrnehmung der Bürger ist im realen Leben eine völlig andere, als die, welche sie von den etablierten Medien präsentiert bekommt.">Interview mit Christoph Werth auf den NachDenkSeiten.de</a>.

  14. Glück Auf!

    Auch in diesem Blog drehen sich die Beteiligten wieder nur im Kreis.

    Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, praktiziert ihr das, was auch ich liebend gerne tu, allein um nicht völlig verrückt zu werden und "Deutschland in Flammen" zu setzen.

    Nicht Visionen müssen meiner Meinung nach entwickelt werden – weder positive noch negative – die gibt es schon lange.
    Nein, das Wichtige ist, den Einzelnen dazu zu bewegen sich selbst zu informieren, Interesse zu entwickeln. Viel Effektiver als ihm was zu erzählen….

    Wie macht man das?
    Ich weiß es nicht recht. Wieviele Abende gab es, da ich mich im wirklich intelligenten Freundeskreis, in zuhörender Runde von Menschen die mal gar nix mit Netz und blaa zu tun haben, mich echauffierte.
    Es wurde gelauscht, es wurde mitgedacht – und damit hatte es sich.

    Wann beginnt sich jemand zu interessieren – ausser Idealisten vielleicht? Wenn es ihn selbst betrifft.
    Oder besser: wenn er MERKT das es ihn selbst betrifft.
    Doch dann ist es zu spät. Es gilt also Idealisten zu schaffen – oder zu suchen und für das Thema zu begeistern.

    Doch dazu muß die Diskussion das Netz verlassen.

    Was braucht es dazu meiner Meinung nach?

    Eine Werbekampagne, ein Symbol. Einen Slogan, ein Bild. Der im realen Leben getragen wird – TShirts, Buttons, Autoaufkleber. Oder viel besser etwas sehr sehr ausgefallenes – we die Aidsschleife oder die Rote Nase vom Rednoseday.
    Und wenns ein Slip ist den man über der Hose trägt^^

    Ein Slogan der sich ins Hirn gräbt. So funktioniert nunmal Werbung.
    Und ein zentraler, kompetenter Ansprechpartner, an den sich ein Mensch wenden kann, dessen Interesse geweckt ist. Der die heimische Sprache versteht.

    Auch da liegt ein Problem: Alle wie wir hier versammelt sind, sind Individualisten, als solche schwer unter ein Dach zu bekommen.
    Ist wie mit der großen Koalition, nur der kleinste gemeinsame Nenner ist möglich – und damit läßt sich nicht viel erreichen.
    Woher dann einen geschlossenen Ansprechpartner finden bzw wie eine wählen?

    Mit EFF, Stop1984, FFII etc. gibt es ja eigentlich genug…

    Gruß vom ollen Olo

  15. Ach ja, ich vergaß zu schreiben WAS hier imho praktiziert wird:

    Sich aufregen. Dampf ablassen und doch sich selbst hochpushen.
    Aufregen, echauffieren eben.

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