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: UN-Menschenrechtsbeauftragter spricht sich gegen Entsperrung von iPhone aus
: UN-Menschenrechtsbeauftragter spricht sich gegen Entsperrung von iPhone aus Im Streit mit dem FBI hat Apple Unterstützung bekommen. Die Ermittlungsbehörde will vor Gericht den Hersteller zur Entschlüsselung des iPhones eines Attentäters zwingen.
UN-Menschenrechtsbeauftragter Zeid Ra’ad Al Hussein warnte nun, der Fall könne „extrem schädliche Auswirkungen für die Rechte von Millionen Menschen haben – auch für ihre physische und finanzielle Sicherheit“. -
: Hat Donald Trump jemals einen Computer genutzt?
Nein, das ist kein Computer. Foto: CC-BY 2.0 Cornstalker (Flickr) : Hat Donald Trump jemals einen Computer genutzt? Donald Trump poltert gerne bei Aussagen, die das digitale Leben betreffen. Im Streit FBI vs. Apple forderte er jüngst einen Boykott des Unternehmens, wenn dieses keine Backdoor in die Software einbaue.
Matt Novak bei Gizmodo geht in seinem Artikel „Has Donald Trump ever used a Computer?“ dem digitalen Leben Donald Trumps nach. -
: LNP174: Staatstrojaner und Gerätesicherheit
: LNP174: Staatstrojaner und Gerätesicherheit Im Logbuch:Netzpolitik Folge 174 waren Ulf Buermeyer und Frank Rieger zu Gast, um über den Staatstrojaner und ApplevsFBI zu sprechen: Die Messwerte waren okay.
Gleich zwei Ereignisse der letzten Zeit verbinden sich zu einer Großwetterlage, die wir in dieser Woche analysieren möchten. Einerseits die Genehmigung des Bundesinnenmininisteriums eines Trojaner-Software, die das BKA entwickelt hat und gerne künftig nicht nur gegen den Terror zum Einsatz bringen möchte. -
: iPhone-Entsperrung: New Yorker Gericht stärkt Apple den Rücken
Diesmal geht es einem iPhone 5s an den kragen. Oder doch nicht?. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/nomacnolife/10156741383/">Piro</a> : iPhone-Entsperrung: New Yorker Gericht stärkt Apple den Rücken Ein US-Bundesgericht in Brooklyn hat sich gestern auf die Seite von Apple geschlagen und das Bestreben der US-Regierung zurückgewiesen, den Konzern zum Entsperren eines iPhones zu zwingen. Der aus dem Jahr 1789 stammende All Writs Act, mit dem Bundesrichter beinahe beliebige Anordnungen gegen Personen oder Unternehmen erlassen können, könne nicht als Rechtsgrundlage dienen, schrieb der Richter James Orenstein in seiner Urteilsbegründung.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 7: Niemand traut der NSA
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/legalcode">CC BY-ND 2.0</a> via Flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/tambako/9262371425/"> Tambako The Jaguar</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 7: Niemand traut der NSA Diese Woche gab es endlich wieder eine Sitzung des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses. Nach ungewöhnlich langer, zweiwöchiger Pause gab es dann aber auch direkt einen Zeugen, der für das Mittippen eine echte Herausforderung war. Der Zeuge konnte nicht nur wahnsinnig schnell reden, sondern auch gänzlich ohne unnötige Pausen, Satzzeichen oder „Äh„s und „Ähm„s.
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: Nach Gerichtsurteil gegen Apple: Die neuen Crypto Wars schwelen nicht mehr
Apple-Chef Tim Cook weigert sich lauthals, Hintertüren in IT-Produkte einzubauen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/joshlowensohn/15012927627/">Josh Lowensohn</a> : Nach Gerichtsurteil gegen Apple: Die neuen Crypto Wars schwelen nicht mehr Nach dem Protest von Apple gegen die Anordnung eines US-Bundesgerichts, Hintertüren in iOS einzubauen, hat sich die von Apple-Chef Tim Cook geforderte öffentliche Debatte über den Sinn und Unsinn solcher Maßnahmen entsponnen. Der Whistleblower Edward Snowden bezeichnete das Gerichtsverfahren als „wichtigsten Rechtsstreit des Jahrzehnts im Technikbereich“ und sprach von einer Welt, in der sich „Bürger auf Apple verlassen müssen, ihre Rechte gegenüber dem FBI zu verteidigen anstatt umgekehrt“.
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: US-Gericht fordert iPhone-Hack von Apple
Apple soll dem FBI eine Hintertür für das iPhone 5C eines Attentäters liefern. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcode">CC BY 2.0</a> via Flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/janitors/10082164445">Kārlis Dambrāns</a> : US-Gericht fordert iPhone-Hack von Apple Ein US-Bundesgericht fordert von Apple, das iPhone 5C eines Attentäters von San Bernardino zu entsperren und die darauf verschlüsselt abgelegten Inhalte dem ermittelnden FBI zugänglich zu machen. Laut dem Urteil (PDF) muss Apple eine angepasste Firmware entwickeln, die mehrere Sicherheitsfunktionen des mobilen Betriebssystems iOS aushebeln soll:
Apple’s reasonable technical assistance shall accomplish the following three important functions: (1) it will bypass or disable the auto-erase function whether or not it has been enabled; (2) it will enable the FBI to submit passcodes to the SUBJECT DEVICE for testing electronically via the physical device port, Bluetooth, Wi-Fi, or other protocol available on the SUBJECT and (3) it will ensure that when the FBI submits passcodes to the SUBJECT DEVICE, software running on the device will not purposefully introduce any additional delay between passcode attempts beyond what is incurred by Apple hardware. -
: Britisches Überwachungsgesetz könnte „Leben kosten“ und zu „schweren internationalen Konflikten“ führen
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/William_Binney">William Binney</a>. Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Rama">Rama</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/fr/deed.de">BY-SA 2.0</a>. : Britisches Überwachungsgesetz könnte „Leben kosten“ und zu „schweren internationalen Konflikten“ führen Das geplante britische Überwachungsgesetz würde Menschenleben kosten, sagte der ehemalige technische Direktor des US-Geheimdienstes NSA, William Binney, gestern in einer Anhörung vor einem Ausschuss des britischen Parlaments. Analysten würden von einer Flut an Informationen überschwemmt und hätten folglich Schwierigkeiten, die Nadel im Heuhaufen zu finden.
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: Google soll Android-Geräte aus der Ferne entsperren können
Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan ließ mit der Behauptung aufhorchen, Google könne aus der Ferne Android-Geräte auslesen. : Google soll Android-Geräte aus der Ferne entsperren können Laut einem Bericht der Bezirksstaatsanwaltschaft Manhattan (PDF) kann Google die PIN-Sperre von Android-Geräten aushebeln und private Nutzerdaten auslesen. Physischer Zugriff auf das Gerät sei dazu nicht notwendig, da sich die Sperre auch aus der Ferne umgehen lasse. Einzig eine aktivierte Vollverschlüsselung des Gerätes biete Schutz, was jedoch nicht von allen Android-Versionen unterstützt werde.
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: Apple lehnt CCC-App für Apple TV ab
: Apple lehnt CCC-App für Apple TV ab Mitglieder des Chaos Computer Club (CCC) Frankfurt entwickelten eine App zur Anzeige von CCC-Vorträgen auf dem Apple TV. Nach einem siebentägigen Review-Prozess lehnte Apple die App jedoch ab, da sie gegen die Entwickler-Bedingungen verstoße: sie biete Zugang zu Inhalten, die darüber informierten, wie Apples Betriebssystem gehackt werden könne.
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: Digitaler Grabenkrieg zwischen USA und EU: Europaabgeordnete und Oettinger auf Charme-Offensive
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>. Quelle: <a href="https://www.flickr.com/photos/maret1983/13569430103/">Maret Hosemann</a> : Digitaler Grabenkrieg zwischen USA und EU: Europaabgeordnete und Oettinger auf Charme-Offensive Abgeordnete des Europaparlaments wehren sich in einem Brief gegen Vorwürfe, die Strategie der EU-Kommission für den digitalen Binnenmarkt richte sich gegen US-amerikanische IT-Unternehmen. Präsident Obama habe von „digitalem Protektionismus“ geredet, und „viele im privaten Sektor“ würden sich ähnlicher Worte bedienen, heißt es in dem Brief, den insgesamt 43 Parlamentarier unterschiedlicher Fraktionen unterzeichnet haben, darunter Julia Reda (Greens/EFA), Viviane Reding (EPP) oder Sophie in’t Veld (ALDE).
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: Netzpolitik-App für iOS startet öffentliches Beta-Test-Programm
: Netzpolitik-App für iOS startet öffentliches Beta-Test-Programm Unsere netzpolitik.org-App für iOS steht seit gut einem Jahr im AppStore und hat schon mit mehr als tausend Euro dazu beigetragen, netzpolitik.org zu finanzieren – herzlichen Dank für die Unterstützung!
Damit die App noch besser werden kann, brauchen wir aber Eure Hilfe beim Testen neuer Features. Dazu haben die Entwickler von KicksApps jetzt auf Apples Beta-Test-Plattform TestFlight ein Beta-Test-Programm für die Netzpolitik-App eingerichtet. -
: iSpy: The CIA Campaign to Steal Apple’s Secrets
: iSpy: The CIA Campaign to Steal Apple’s Secrets The Intercept berichtet über Dokumente aus dem Jahr 2012 (wohl aus dem Snowden-Fundus), wonach die CIA damals Konferenzen darüber machte, wie man am Besten OSX/iOS knacken könnte: The CIA Campaign to Steal Apple’s Secrets.
By targeting essential security keys used to encrypt data stored on Apple’s devices, the researchers have sought to thwart the company’s attempts to provide mobile security to hundreds of millions of Apple customers across the globe.
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: Apple Watch in einem Bild
Von <a href="http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user3303/imageroot/2015/03/20150309_aapl8.jpg">zerohedge</a> : Apple Watch in einem Bild Wer es nicht mitbekommen hat, kann bei zerohedge ein wenig zur gestrigen Vorstellung der Apple Watch nachlesen. Im Grunde reicht aber der Blick auf dieses Bild:
Aber die Batterie kann man wechseln, oder? Kann man doch, oder!? -
: Noch mehr neue Töne zum Urheberrecht: »Harter Kopierschutz ist ein Bremsklotz« [Update]
: Noch mehr neue Töne zum Urheberrecht: »Harter Kopierschutz ist ein Bremsklotz« [Update] Nachdem der Sprecher der Initiative Urheberrecht kürzlich überaus positive Worte für den Berichtsentwurf zum EU-Urheberrecht von Piratin Julia Reda gefunden hat, kommen von Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und Chef des Buchhändlers Osiander, überraschend deutliche Worte zum leidigen Thema Kopierschutz bei E‑Books.
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: Cover-Zensur: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht
: Cover-Zensur: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht Die aktuelle Ausgabe des Cicero hat einen Jesus auf dem Coder, der deutlich moderner wirkt als in den klassischen Darstellungen. Kein Problem sollte man meinen. Apple sieht das anders und zensiert die digitale Ausgabe im eigenen iTunes-Kiosk. Das berichtet die FAZ: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht.
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: Apple und Netflix: Was beim Thema Netzneutralität auf dem Spiel steht
Ein Zukunftsszenario? - Doch derzeit sind die Kosten für Videodienste bei T-Mobile noch versteckt. : Apple und Netflix: Was beim Thema Netzneutralität auf dem Spiel steht Vor einer Woche hat der federführende Ausschuss des Europaparlaments bei der Abstimmung der Telekommunikationsverordnung eine Position eingenommen, die das Prinzip der Netzneutralität aushöhlt. Nächste Woche nun liegt es am Plenum des Parlaments, den Schaden bei der dortigen Abstimmung wiedergutzumachen.
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: Alle so: „Wir haben nichts gewusst“ – NSA: „Habt ihr wohl“ (Update: Klarstellung d. Guardian)
CC-BY 2.0 via flickr/ektogamat : Alle so: „Wir haben nichts gewusst“ – NSA: „Habt ihr wohl“ (Update: Klarstellung d. Guardian) (Update: The Guardian hat mittlerweile berichtigt, dass De Rajesh De explizit behauptet habe, die Unternehmen hätten Bescheid gewusst. Ebenso hätten die Unternehmen sogar die undurchsichtigen Überwachungsanordnungen unter FISA Section 702 ausdrücklich in Frage gestellt.)
Als im Juni bekannt wurde, dass die NSA unter dem Programm PRISM großräumig Daten direkt bei den Providern und Diensteanbietern abschnorchelt, war die Reaktion auf Seiten derer einstimmig und triefte vor Empörung: „Davon wussten wir nichts“, „PRISM? Nie gehört“, „Das ist ja ungeheuerlicht“, …
Diese Linie wurde auch während weiterer Enthüllungen beibehalten und bald begann man, sich proaktiv dafür einzusetzen, endlich mehr über die Datenpreisgaben veröffentlichen zu dürfen, die man durch eine Anordnung des FISA-Gerichts oder unter einem National Security Letter des FBI weitergeben muss. -
: Für Bill Gates ist Snowden kein Held, weil er Gesetze gebrochen hat
: Für Bill Gates ist Snowden kein Held, weil er Gesetze gebrochen hat In einem Interview mit dem Rolling Stone Magazin antwortete der reichste Mann der Welt auf die Frage, ob er Snowden als Held oder Verräter sehen würde, folgendermaßen:
I think he broke the law, so I certainly wouldn’t characterize him as a hero. If he wanted to raise the issues and stay in the country and engage in civil disobedience or something of that kind, or if he had been careful in terms of what he had released, then it would fit more of the model of „OK, I’m really trying to improve things.