Netzpolitik-App für iOS startet öffentliches Beta-Test-Programm

Netzpolitik für iOS Unsere netzpolitik.org-App für iOS steht seit gut einem Jahr im AppStore und hat schon mit mehr als tausend Euro dazu beigetragen, netzpolitik.org zu finanzieren – herzlichen Dank für die Unterstützung!

Damit die App noch besser werden kann, brauchen wir aber Eure Hilfe beim Testen neuer Features. Dazu haben die Entwickler von KicksApps jetzt auf Apples Beta-Test-Plattform TestFlight ein Beta-Test-Programm für die Netzpolitik-App eingerichtet. Wer Lust darauf hat, jeweils die neueste Version zu testen, die z. B. auch an das iPhone 6 / 6plus angepasst ist, meldet sich bitte per Mail direkt aus der App heraus an: Info-Button / Feedback und Kontakt / Feature und dann einfach darauf hinweisen, dass ihr gerne beim Testen mitmachen wollt. Die Absender-Adresse ist egal – wichtig ist nur, dass sie funktioniert ;-) und dass ihr Mails an diese Adresse auf dem iPhone / iPad / iPod öffnen könnt.

Wer mitmachen will, kann außerdem schon mal die TestFlight-App installieren, quasi den „AppStore“ fürs Beta-Testen. Voraussetzung ist ein iDings mit iOS >= 8.0.

15 Ergänzungen
  1. Worin liegt der Mehrwert einer App für eine Nachrichtenwebsite/einen Newsblog, den man im Web oder via Lieblingsnewsreader aufrufen kann? Nach lesen des Klappentextes im Appstore erschließt sich mir keiner. NP ist ja schon Mobilgerätefreundlich (etwas zu viel Javascript vielleicht). Nun kann man den Bookmark als Webapp auf dem Homescreen setzen und hat ohne Extraspeicher, ohne Umgewöhnung auf jedem Gerät seit iPhone 1 etwa dieselbe Funktionalität :) „Share“-Buttons sind ja per se überflüssig, da Copy-Pasten der URL dieselbe Wirkung hat – nur trackingfrei.

    Aber zum Glück kostet euch die App auch nichts und die Spenden über den Verkaufserlös sind eine super Sache :)

    Dennoch spende ich lieber direkt, so geht nichts bei Apple verloren und ich kann den Betrag frei bestimmen.

    Dieser Beitrag ist als Entwicklungsfeedback für die App gemeint.

    1. Wie gesagt kostet die App nichts, bringt aber immerhin einiges an Spenden ein, und ich bin mir nicht so sicher, ob alle, die die App gekauft haben, sonst wirklich (mindestens) denselben Betrag gespendet hätten … außerdem führt die App dazu, dass man NP viel intensiver liest, insbesondere wenn man Push-Nachrichten aktiviert hat. Und auch wenn wir den Laden irgendwie finanzieren müssen – im Kern geht es uns darum, dass unsere netzpolitische Perspektive gelesen wird.

      Außerdem bekommen wir viel Feedback von Sehbehinderten, dass sie NP mit der App viel besser lesen können: Die App ist nämlich extra mit großem Aufwand für Sehbehinderte optimiert worden und lässt sich komplett per VoiceOver bedienen.

      Aber da Dein Beitrag ja als „Entwicklungsfeedback“ gemeint war – was können wir denn besser machen? Das liest sich eher so als sollten wir das mit der App lieber lassen ;)

      1. Im Prinzip ja, aber tut ja auch niemandem weh in diesem Fall. ;) Ich verpasse via RSS nichts und habe die App nicht mehr installiert.

        Offtopic-Beobachtung: Es gibt Websites, die geben erst eine teure, aber sinnlose App in Auftrag, weil es vermeintlich angesagt ist. Dann gehen sie zu den Usern, beschweren sich über Kosten und denken sich grenzwertige Schikanen aus, aus denen man sich freikaufen darf; bzw. steigen in den Datenhandel ein… dabei würden die meisten Apps nicht gebraucht, wenn die Website ordentlich umgesetzt worden wäre.

    1. Oh mann, da wurde der „Like mich am Arsch“-Kommentar doch wirklich von NP gelöscht und der erste User spricht von „guten Manieren“. Das zeigt, wie weit Eure Ironie- und Humor-Detektoren gestört sind.

      Das gelöschte Zitat war ein Zitat aus dem Deichkind-Song „Like mich am Arsch“. Wenn man eine Zeile aus einem Songtext bei NP postet, wird man gelöscht und die anderen User meinen, man brauche „gute Manieren“. Deichkind will mit dem Song „Like mich Arsch“ eine kritische Message rüberbringen. Aber hier schnallt man das wohl nicht. Tja, das kommt davon, wenn nur in seiner Blogosphäre verkehrt und noch nicht mal mitbekommt, welche Musik gerade so akutell läuft.

  2. Datenverbrauch reduzieren, bitte!
    Ich habe festgestellt das die jetzige App ziemlich an meinem geringen Datenvolumen nagt, eigentlich überraschend, weil ja eher Text übertragen wird…

    1. Wenn Du die Aktualisierungen im Hintergrund abschaltest verbraucht die App kaum Daten. Aber ich werde mal als Vorschlag aufnehmen, dass die Entwickler eine Option einbauen, dass im Hintergrund nur geladen wird, wenn das Handy im WLAN eingebucht ist.

      Und wegen der Datenmenge – das liegt wohl daran, dass auch die eingebetteten Fotos geladen werden.

  3. Due App ist super! Un das aus mehreren Gründen :

    1. Sie ist sehr übersichtlich und es sind einfach alle Artikel nach Datum sortiert.
    Verschiedene Unterkategorien fände ich nur störend.
    2. Es ist angenehm in der App zu lesen.
    3. Die App speichert die Letzten Artikel offline, d.h. wenn man mal kein Internet hat (Ubahn) kann trotzdem entspannt die Artikel der letzten Stunden lesen.

    Ich wüsste nicht was man groß verbessern könnte. Außer vielleicht die Kommentarfunktion in die App zu integrieren, falls das geht :)

    1. @Earl Grey

      Ich kann die App nicht beurteilen, da ich sicher nie ein Ieeeeeeeeeee Phone haben werde, trotzdem fällt mir da auf Anhieb etwas ein = eine Android Version, was sich wie folgt begründet http://de.statista.com/statistik/daten/studie/251737/umfrage/marktanteil-des-apple-iphone-am-smartphone-absatz-in-deutschland/ und http://de.statista.com/statistik/daten/studie/269593/umfrage/marktanteil-von-android-am-smartphone-absatz-in-deutschland/.

      1. Nö. Äpps sind IMO ein genereller Rückschritt im Vergleich zum web. Diesen Weg sollte man nur dann gehen, wenn man ihn technisch mit portabler Webtechnik noch nicht hinkriegt.

    2. danke für das freundliche Feedback!

      Android hätten wir auch gerne, da hat uns aber keiner eine App geschenkt. Macht auch Sinn, denn Android haben zwar viele, aber die wenigsten kaufen auch Apps (Umsatz per User ist ein Bruchteil des iOS-Umsatzes). Insofern würde das Modell, dass unsere Entwickler bei iOS verfolgen, für Android kaum funktionieren.

      Dass Apps ein Rückschritt seien kann ich nicht nachvollziehen. Eine gute App macht das Lesen komfortabler, ist für Sehbehinderte besser zu navigieren, steigert die sog. Leser-Blatt-Bindung (wie oft man wiederkommt), vor allem in Verbindung mit Push … und sowieso: Wer nicht will muss ja nicht, wir haben schließlich trotz App eine vernünftige mobile Webseite.

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