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Cover-Zensur: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht

Die aktuelle Ausgabe des Cicero hat einen Jesus auf dem Coder, der deutlich moderner wirkt als in den klassischen Darstellungen. Kein Problem sollte man meinen. Apple sieht das anders und zensiert die digitale Ausgabe im eigenen iTunes-Kiosk. Das berichtet die FAZ: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht. Mäßig provokant, aber für Apple des politisch…

  • Markus Beckedahl

Die aktuelle Ausgabe des Cicero hat einen Jesus auf dem Coder, der deutlich moderner wirkt als in den klassischen Darstellungen. Kein Problem sollte man meinen. Apple sieht das anders und zensiert die digitale Ausgabe im eigenen iTunes-Kiosk. Das berichtet die FAZ: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht.

Mäßig provokant, aber für Apple des politisch Unkorrekten schon zu viel. Die „Cicero“-Ausgabe wurde aus dem digitalen Zeitungskiosk von Apple verbannt. Der Vorwurf lautet wohl nicht auf Blasphemie. Das schloss die „Cicero“-Redaktion, nachdem sie ein älteres E‑Paper ohne Joint erfolgreich in den Apple-Kiosk hochladen konnte.

Schöne neue Medienwelt. Plattformneutralität, my ass.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „Cover-Zensur: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht“


  1. […] FAZ: Apple lehnt „Cicero“-Cover ab – So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht (via Netzpolitik) […]


  2. Magnus Faula

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    In Zukunft werden 2–3 Großkonzerne entscheiden was zensiert ist und was nicht. Demokratie ist dann wohl Vergangenheit.


  3. Puh, gut das wir uns nicht gegenüber anderen Kulturkreisen, wegen der bei uns herrschenden Pressefreiheit gerade auch im Bezug auf die Darstellung religiöser Figuren aufgeplustert haben. Nicht auszudenken, wie wir andernfalls jetzt darstünden…


  4. Kleiner roter Käse

    ,

    Ich persönlich verabscheue die Darstellung von Folterhinrichtungen. Aber Journalisten und Christen ticken wohl anders.


  5. Sil Ence

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    Ich verstehe die Beweggründe von Apple, man wollte sich halt im stark religiösen Amerika das Kriege in einer religiösen Verpflichtung führt Stress ersparen, das ist wohl kaum richtig aber leider die Welt in der Apple seine Produkte an den Mann bringt!

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