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  • Zivilgesellschaft: Familienministerin will Demokratieprojekte mit Verfassungsschutz durchleuchten
    Karin Prien stützt Gesicht in Hand und schaut kritisch
    Möchte zivilgesellschaftliche Projekte "breit angelegt" überprüfen: Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU)
    Zivilgesellschaft Familienministerin will Demokratieprojekte mit Verfassungsschutz durchleuchten

    Seit langem blasen rechte Akteure zum Angriff auf die Zivilgesellschaft. Nun verspricht Familienministerin Prien in einem Brief an die Union, dass Nichtregierungsorganisationen im Programm „Demokratie leben“ einer „breit angelegten Verfassungsschutzprüfung“ unterzogen würden. Wie viele Organisationen durchleuchtet werden, will das Ministerium nicht verraten.

    5. September 2025 12
  • : Cover-Zensur: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht
    Cover-Zensur: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht

    Die aktuelle Ausgabe des Cicero hat einen Jesus auf dem Coder, der deutlich moderner wirkt als in den klassischen Darstellungen. Kein Problem sollte man meinen. Apple sieht das anders und zensiert die digitale Ausgabe im eigenen iTunes-Kiosk. Das berichtet die FAZ: So einen Jesus will der Apple-Kiosk nicht.

    Mäßig provokant, aber für Apple des politisch Unkorrekten schon zu viel. Die „Cicero“-Ausgabe wurde aus dem digitalen Zeitungskiosk von Apple verbannt. Der Vorwurf lautet wohl nicht auf Blasphemie. Das schloss die „Cicero“-Redaktion, nachdem sie ein älteres E‑Paper ohne Joint erfolgreich in den Apple-Kiosk hochladen konnte.

    Schöne neue Medienwelt. Plattformneutralität, my ass.

    22. Dezember 2014 5
  • : Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft
    Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft

    Jonas Westphal und Jens Best fordern in einem Positionspapier eine sozialdemokratischere Netzpolitik: Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft.

    Zum zweiten, und dies ist eine der bis jetzt — auch in der SPD — am wenigsten verstandenen Aspekte, können die Werkzeuge der Kollaboration, die Werkzeuge der Partizipation, die Werkzeuge des offenen Wissens eingesetzt werden um in der Gesamtgesellschaft zu massiven Veränderungen hinzu mehr Gerechtigkeit, mehr Solidarität und mehr Freiheit führen. Das Internet macht dies erstmalig bequem für Gemeinschaft und das Individuum in seinem Alltag nutzbar. Sei es die Revitalisierung des genossenschaftlichen Prinzips durch Crowdsourcing und Co-Working oder die neuen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe durch Open-Government. All dies ist digital durchdrungen und muss deswegen mit Politik für eine digital erweiterte Gesellschaft ergänzt werden.

    Dazu passt auch der Artikel „SPD, GRÜNE und PIRATEN: In den Untiefen der Netzpolitik“ bei Cicero.de, wofür Jonas Westphal u.a. interviewt wurde. Der Artikel ist aber mit Vorsicht zu lesen, da er zahlreiche inhaltliche Fehler (vor allem in Details) enthält.

    11. Januar 2012 2