Afrika
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Internet-Shutdowns in Afrika: Eine Krise für Menschenrechte und Demokratie
Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan nimmt am 3. November 2025 an ihrer Amtseinführungszeremonie in Dodoma, Tansania, teil. Internet-Shutdowns in Afrika: Eine Krise für Menschenrechte und Demokratie Internetsperren sind ein zunehmend verbreitetes Werkzeug autoritärer Regierungen, um Informationen zu kontrollieren und abweichende Meinungen zu unterdrücken. Damit sind sie zu einer wachsenden Bedrohung für die Demokratie in Afrika geworden. Das sollte auch den Globalen Norden interessieren.
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Internet shutdowns in Africa: A human rights and democratic crisis
Tanzanian President Samia Suluhu Hassan attends her inauguration ceremony in Dodoma, Tanzania, Nov. 3, 2025. Internet shutdowns in Africa: A human rights and democratic crisis Internet shutdowns have become a growing threat to Africa’s democracy. They are an increasingly common part of the authoritarian toolkit used by governments to control information and suppress dissent. Here’s why you should care.
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Interaktive Karte: Das globale Outsourcing hinter Sozialen Medien und KI
Interaktive Karte: Das globale Outsourcing hinter Sozialen Medien und KI Mit einer interaktiven Karte macht die Initiative Data4Mods auf ausbeuterische Bedingungen im Tech-Outsourcing aufmerksam. Sie visualisiert Datenflüsse und Arbeitsbeziehungen zwischen teils milliardenschweren Outsourcing-Firmen und dutzenden Standorten in Afrika.
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Verhandlungen bei der WTO: Digitalwirtschaften ärmerer Länder sollen weiter schutzlos bleiben
Indien exportiert als Schwellenland sehr viele digitale Güter. Verhandlungen bei der WTO: Digitalwirtschaften ärmerer Länder sollen weiter schutzlos bleiben Die Verhandlungen zum Verbot von Zöllen auf elektronische Übertragungen am Rand der Welthandelsorganisation gehen weiter. Ein geleaktes Dokument zeigt den aktuellen, festgefahrenen Stand. Vor allem die Digitalwirtschaft ärmerer Ländern könnte unter der Dominanz der großen Digital-Exporteure leiden. Manche verfolgen einen neuen Ansatz.
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: Wie sich der Globale Süden vor digitaler Ausbeutung schützen kann
Manche Schutzmaßnahmen könnten bald verboten sein. : Wie sich der Globale Süden vor digitaler Ausbeutung schützen kann Vom Internet profitieren bei weitem nicht alle gleich: Der Globale Süden wird vor allem von amerikanischen und chinesischen Digitalplattformen ausgebeutet. Um diese Dynamik abzuwehren, sollten betroffene Weltregionen auch Zölle erheben oder die eigene Wirtschaft bevorzugen können, fordern Experten.
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: Kenya: Data from 11.5 million customers of a provider end up on black market
This is how the M-Pesa app looks. : Kenya: Data from 11.5 million customers of a provider end up on black market M‑Pesa is a Kenyan system for cashless payment. This business model of the Kenyan communications provider Safaricom is built on the transfer of data. Now, employees of the provider have also leaked the personal information of 11.5 million users. The case ends up in court.
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: Kenia: Daten von 11,5 Millionen Kunden eines Providers landen auf dem Schwarzmarkt
So sieht die M-Pesa-App aus. : Kenia: Daten von 11,5 Millionen Kunden eines Providers landen auf dem Schwarzmarkt M‑Pesa ist ein kenianisches System für bargeldloses Bezahlen. Dieses Geschäftsmodell des kenianischen Kommunikationsanbieters Safaricom ist auf der Weitergabe von Daten aufgebaut. Nun haben Angestellte des Providers zudem die persönlichen Informationen von 11,5 Millionen Nutzern geleakt. Der Fall landet vor Gericht.
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: Tschad: Seit einem Jahr weitgehend vom Internet ausgeschlossen
: Tschad: Seit einem Jahr weitgehend vom Internet ausgeschlossen Im Tschad ist Internet nur für wenige Menschen verfügbar und sehr teuer. Dazu kommt, dass die wichtigsten sozialen Medien und Messenger seit einem Jahr komplett geblockt sind. Das erschwert den Zugang zu Wissen und verhindert eine zivilgesellschaftliche Vernetzung, die im zunehmend autoritär regierten Land dringend nötig wäre.
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: „Ein Internet-Shutdown passiert nicht an einem ganz normalen Dienstag.“
Berhan Taye beim Interview im Rahmen der re:publica in Accra. : „Ein Internet-Shutdown passiert nicht an einem ganz normalen Dienstag.“ In Simbabwe wurde auf Druck der Regierung wegen Protesten gegen die Verdoppelung der Benzinpreise das Internet ausgeschaltet. Die Aktivistin Berhan Taye von der Kampagne #keepiton erklärt uns, was Internet-Shutdowns sind und welche Auswirkungen sie haben.
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: Dokumentarfilm Digitales Afrika: Ein Kontinent erfindet sich neu
: Dokumentarfilm Digitales Afrika: Ein Kontinent erfindet sich neu In der Arte-Mediathek findet sich noch bis Ende August die 52 Minuten lange TV-Dokumentation „Digital Africa – Ein Kontinent erfindet sich neu“. Für das Projekt hat meine gute Freundin Geraldine de Bastion Maker, Hacker und Startups in Kenia, Ruanda und Ghana mit einem Kamerateam besucht. Einzelne Beiträge gibt es gesondert in der Mediathek im Rahmen […]
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: re:publica goes Ghana – Ein Heimspiel für die Tech-Pioniere
Die Digitalwirtschaft in Afrika geht über Klischees hinaus. : re:publica goes Ghana – Ein Heimspiel für die Tech-Pioniere Die Netz-Konferenz re:publica findet im Dezember erstmalig in Ghana statt. Was globaler Norden und Süden beim Thema Digitalisierung voneinander lernen können, erklärt Jan Schwaab von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit im Interview.
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: Kamerun: Internetsperre betrifft zwanzig Prozent der Bevölkerung
Kein Internetzugang für zwanzig Prozent der Kameruner. Was jetzt? Foto: CC BY-2.0 Flickr/SarahTz. : Kamerun: Internetsperre betrifft zwanzig Prozent der Bevölkerung Im Süd- und Nordwesten Kameruns gibt es seit Wochen keinen Internetzugang mehr. Betroffen sind davon etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung, berichtet BBC. Zudem spielt sich ein großer Teil der digitalen Ökonomie Kameruns in der Umgebung der südwestlich liegenden, regionalen Hauptstadt Buea ab, dem sogenannten „Silicon Mountain“. Einen Tag, bevor der Zugang blockiert wurde, drohte das […]
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: Gambia schaltet zur Präsidentschaftswahl Internet und Auslandstelefonie ab
Karte Gambias. Grafik: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA 3.0</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gambia#/media/File:Gambia-karte-politisch.png">de-user Domenico-de-ga</a> : Gambia schaltet zur Präsidentschaftswahl Internet und Auslandstelefonie ab Die Regierung Gambias hat am Vorabend der Präsidentschaftswahl sowohl das Internet wie auch Anrufe ins Ausland abgeschaltet. Das berichtet das Mediennetzwerk Fatu (unsere Übersetzung): „Die Abschaltung betrifft alle vier Mobilfunkanbieter des Landes, die Internet für mobile Endgeräte liefern. Dazu gehören die privaten Unternehmen Africell und QCell sowie die staatliche Gamcel, die alle 3G-Internet anbieten. Betroffen […]
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: Internetfreiheit in Simbabwe weiter unter Druck
Mugabe steht immer wieder in der Kritik. Hier ein Archivbild aus dem Jahr 2006. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/ethanz/248636230/sizes/o/">Ethan Zuckerman</a> : Internetfreiheit in Simbabwe weiter unter Druck Nach den großen Protesten gegen die Politik von Simbabwes Autokraten Robert Mugabe im vergangenen Sommer schränkt das Regime jetzt die Internetfreiheit deutlich ein. Das berichtet die Deutsche Welle in einem englischsprachigen Beitrag. Bei den größten Protesten gegen das Regime seit mehr als zehn Jahren hatte die Mobilisierung über soziale Medien und Messenger maßgeblich zum Erfolg […]
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: Netzpolitik in Südafrika: Zensur-Infrastruktur, Geheimdienste und Überwachung auf dem Vormarsch
: Netzpolitik in Südafrika: Zensur-Infrastruktur, Geheimdienste und Überwachung auf dem Vormarsch Ein Blick über den Tellerrand hat bekanntlich noch nie geschadet. Die Auslandskorrespondenten des Afrika-Ressorts von netzpolitik.org haben sich in Südafrika umgesehen, die dortigen netzpolitischen Diskussionen verfolgt, etwas von der Netzkultur aufgesaugt und einen Blick auf einige aktuelle Gesetzesvorhaben geworfen. Südafrika zählt zu den sogenannten BRICS-Staaten, also den wirtschaftlichen Mittelmächten, zusammen mit Brasilien, Russland, Indien und […]
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: Crowdfunding: Made in Africa – a true story about digital innovation
: Crowdfunding: Made in Africa – a true story about digital innovation „Made in Africa – a true story about digital innovation“ ist ein Projekt von Geraldine de Bastion mit dem Ziel, eine neue Geschichte von Afrika zu erzählen. Und zwar nicht die übliche Geschichte von Ausbeutung und Armut, sondern aus der Perspektive der digitalen Revolution, die durch Kreativität und Improvisation viel Innovation hervor bringt. Und Geraldine […]
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: Aachener Abhördienstleister Utimaco als „Gold“-Sponsor einer afrikanischen Überwachungsmesse
Banner des "Africa Security and Counter-Terrorism Summit" : Aachener Abhördienstleister Utimaco als „Gold“-Sponsor einer afrikanischen Überwachungsmesse Der Aachener Überwachungshersteller Utimaco gehört zu den „Gold“-Sponsoren einer Konferenz für neue Technologien, die sich an Polizeien und Geheimdienste des Kontinents richtet. Dieser „Africa Security and Counter-Terrorism Summit“ ist ähnlich angelegt wie der gestern zuende gegangene „Europäische Polizeikongress“: Zahlreiche Firmen treten als Sponsoren auf und erhalten die Möglichkeit zum Ausstellen. Damit erkaufen sie sich das […]
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: BILD: Afrikas Cyber-Piraten greifen Deutschland an!
: BILD: Afrikas Cyber-Piraten greifen Deutschland an! Anscheinend ist das Spam-Aufkommen aus Afrika gestiegen. Das sagt „IT-Sicherheitsexperte Arne Schönbohm“, woraus die BILD eine typische Schlagzeile macht. Schuld ist High-Speed-Internet! Experte Schönbohm kennt die Ursache: Ein 8400 Kilometer langes Unterseekabel, das zur Fußball WM 2010 vor der Küste verlegt wurde, um Ostafrika an die schnellen Breitband-Internetverbindungen Europas und Asiens anzubinden. „Seitdem können auch […]