Öffentlichkeit

Immer mehr Netzzensur in Subsahara-Afrika

Die Unruhen in Uganda sind vond er Weltöffentlichkeit weitgehend ignoriert worden, weil die Revolutionen in Nordafrika wohl etwas cooler waren. Computerworld berichtet über Entwicklungen in Subsahara-Afrika, wo immer mehr Regierungen mit Netzzensur gegen Möglichkeiten zur Vernetzung und Mobilisierung vorgehen. In Kamerun und Swasiland sollen Social-Media-Plattformen schon gesperrt sein und die Regierung von Uganda hat das jetzt auch angekündigt: Uganda moves to block social networks.


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5 Kommentare
  1. Naja Uganda mit Nordafrika zu vergleichen…
    Ich war über Ostern noch da, alles friedlich und selbst in Kampala ist wohl lange nicht so schlimm wie im Nahen Osten…

    1. Entschuldige mal, aber Kampala ist in gewisser Weise *schlimmer* als der Nahe Osten! Stimmt, es gibt keine Revolution – aber es gäbe genügend Unterdrückung und Ungerechtigkeit, um eine solche nach unserem mitteleuropäisch-bürgerlichen politischen Verständnis zu rechtfertigen.

      Mal abgesehen davon, daß in Uganda auf Homosexualität die Todesstrafe stehen könnte, wenn das entsprechende Gesetz umsetzung findet: glaubst du allen ernstes, ein Einparteiensystem sei „nicht so schlimm“? Und die Meinungsfreiheit sei dort gegeben?

      Ruhig und friedlich, na klar. Das sind andere Staaten auch. Am ruhigsten sind immer die, aus denen keine Nachrichten nach außen dringen…

      Ich geh mich mal fazialpalmieren.

      @markus: Bitte MEHR Berichterstattung als einen dürren Sechszeiler zur Lage in anderen Staaten. Pretty please, with sugar on top. Dann stell ich auch den Adblocker dafür aus, trotz Augenkrebsgefahr.

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