Dokumentarfilm Digitales Afrika: Ein Kontinent erfindet sich neu

In der Arte-Mediathek findet sich noch bis Ende August die 52 Minuten lange TV-Dokumentation „Digital Africa – Ein Kontinent erfindet sich neu“. Für das Projekt hat meine gute Freundin Geraldine de Bastion Maker, Hacker und Startups in Kenia, Ruanda und Ghana mit einem Kamerateam besucht. Einzelne Beiträge gibt es gesondert in der Mediathek im Rahmen eines Features zu Digital Africa zu finden.

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Ein crossmediales Projekt, das unser Afrikabild auf den Kopf stellt: mobiles Bezahlen in entlegensten Dörfern, Drohnen, die die Ernte überwachen, 3D-Drucker, die Ersatzteile liefern und Elektroschrott reduzieren, Roboter, die den Verkehr regeln. Kreative Start-ups von Nairobi bis Kumasi tüfteln technische Innovationen aus, die weltweit inspirieren. Eine Entdeckungsreise.

Dieses crossmediale Projekt stellt unser Afrikabild auf den Kopf: mobiles Bezahlen in entlegensten Dörfern, Drohnen über Erntefeldern, ein Roboter, der den Verkehr regelt und Blockchain-Technologie für Krankenhäuser. Eine kreative Start-up-Szene tüftelt in Hightech-Zentren von Nairobi bis Kumasi, von Kenia bis Ghana technische Innovationen aus, die weltweit inspirieren. In der Dokumentation „Digital Safari – Ein Kontinent erfindet sich neu“ unternimmt re:publica-Kuratorin Geraldine de Bastion eine Entdeckungsreise durch die Innovationsszene des afrikanischen Kontinents. Sie trifft Erfinder, Gründer und Hightech-Profis in Kenia, Ruanda und Ghana. Sie besucht Innovationszentren und Start-ups, die Menschen in Slums Zugang zu umweltfreundlichem Gas ermöglichen, robuste Tablets für Schulen bauen oder Experimentierkästen für zukünftige Ingenieure und Programmierer. Afrikanische Erfinder präsentieren Apps, die unabhängig vom Wohnort Zugang zu Ärzten ermöglichen oder Lerninhalte für Kinder aufbereiten. Auch in Afrika experimentieren Gründer mit der derzeit in Europa gehypten Blockchain-Technologie. Mobile Ladestationen mit Internetanschluss beheben Versorgungsprobleme in Dörfern, 3D-Drucker stellen Ersatzteile her und verringern so den Elektroschrott auf dem afrikanischen Kontinent – eine Geschäftsidee auch für Europa?

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3 Kommentare
  1. Das ist so toll, idanke für die Info Markus!
    Ich hoffe nur. dass all diese Unternehmerinnen* in Zukunft nicht den gleichen kapitalistischen Scheißweg gehen wie jene im Rest der Welt…
    Doch ist das nicht sehr wahrscheinlich und dass obwohl es Menschen die in einem Land leben, welches
    seit jeher vom Kapitalismus kolonialistisch ausgebeutet wird wie Afrika ja eigentlich besser wissen müssten…
    Anarchosyndikalismus hieße hier die Lösung, damit aus vernetzten lokalen Startups nicht monopolisti
    sche Multis werden.
    Ich wünsche es Afrika, ich glaube kein Kontinent hat eine größere Chance so frei zu werden wie nur
    möglich, als dieser!
    „Africa unite!“ – Robert Nesta Marley

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