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Open-Access

Europäische Weltraumorganisation stellt Bilder und Videos unter Creative Commons

Gute Nachrichten für Weltraumfreunde: Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat angekündigt, eigenes Bild- und Videomaterial unter eine freie Creative Commons-Lizenz zu stellen. Sie folgen mit ihrer Entscheidung anderen zwischenstaatlichen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation und der Weltorganisation für geistiges Eigentum.

Metropolitan Museum of Art stellt hundertausende Werke unter freier Lizenz zur Verfügung

Das Metropolitan Museum of Art in New York stellt alle Bilder gemeinfreier Werke aus seiner Sammlung unter der Creative Commons Zero Lizenz (CC0) zur Verfügung. Damit werden auf einen Schlag 375.000 Werke für Nutzung, Veröffentlichung und Remix ohne Einschränkungen nutzbar.

Open-Access-Transition von Lingua zu Glossa: Wider „die gnadenlosen Geschäftspraktiken Elseviers“

Ein Jahr nach dem Umstieg vom Elsevier-Journal Lingua zum Open-Access-Journal Glossa darf die Entscheidung der Herausgeber zur Neugründung als Erfolg gelten. Im Interview berichtet Waltraud Paul, Interimherausgeberin von Glossa zur Gründungszeit, über Erfahrungen beim Umstieg.

„Exzellenz beinhaltet Offenheit“: Schweizer Forschung ab 2024 komplett Open Access

Die Schweiz steigt bis 2024 vollständig auf „Open Access“ für öffentlich finanzierte Forschung um. Die Umsetzung der Strategie soll sofort beginnen. In Deutschland sind derweil zahlreiche Universitäten für Elsevier-Beiträge auf Fernleihe angewiesen.

Die Organisation der Digitalität: Zwischen grenzenloser Offenheit und offener Exklusion

Die Konjunktur von Phänomenen wie Open Source, Open Innovation, Open Data, Open Government oder Open Strategy zeigt, dass Offenheit eine der zentralen Organisationsmaximen im Zeitalter der Digitalität darstellt. Die Antrittsvorlesung für die Professur für Organisation an der Universität Innsbruck widmet sich der Ambivalenz und der Voraussetzung von digitaler Offenheit.

Deutsche Universitäten 2017 im digitalen Ausnahmezustand: Kämpfen oder Kapitulieren?

Kein Zugriff auf wissenschaftliche Artikel des größten Wissenschaftsverlags Elsevier in der Forschung, keine Texte für Studierende auf Online-Lehrplattformen in der Lehre. Derzeit sieht es so aus, als wäre das ab 1.1.2017 Realität an deutschen Hochschulen. Paradoxerweise ist das eine gute Nachricht.

SocArXiv: Offenes Archiv für sozialwissenschaftliche Aufsätze gestartet

Der Dokumentenserver SocArXiv soll für sozialwissenschaftliche Artikel werden, was ArXiv.org bereits in Fächern wie Physik, Mathematik oder Informatik ist: eine zentrale Anlaufstelle mit freiem Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Die Neugründung ist dabei auch der Versuch, digitale Wissenschaftsinfrastruktur jenseits großer Verlage wie Elsevier zu betreiben.

„Offener Zugang hilft“: Christian Heise im Interview über die offenste Doktorarbeit der Welt

Vor kurzem hat Christian Heise, ehrenamtlicher Vorstand von Open Knowledge Deutschland, seine Doktorarbeit zum Thema „Von Open Access zu Open Science: Zum Wandel von wissenschaftlicher Kommunikation“ abgegeben. Besonders bemerkenswert ist, dass Heise den gesamt Prozess des Schreibens inklusive Daten unter offene-doktorarbeit.de komplett offengelegt hat.

Open Access: „Goldener Weg“ soll Wissen schaffen

Zwar habe sich bei Open Access im wissenschaftlichen Bereich in den letzten Jahren vieles zum Besseren gewandelt, berichtet die FAZ, allerdings gebe es noch einiges an Nachholbedarf, was freien Zugang zu staatlich finanzierter Forschung betrifft.

Cloud-Initiative: EU-Kommission will wissenschaftlichen Austausch und digitale Infrastruktur fördern

Die Europäische Kommission hat heute in einer Pressemitteilung einen Plan vorgestellt, um zukünftig Wissenschaft, Unternehmen und den öffentlichen Sektor mit Cloud-gestützten Diensten und verbesserter Infrastruktur zu unterstützen.

Open Access 2020: Wissenschaftsorganisationen wollen auf breiter Front Zeitschriften befreien

Schon bislang bekannten sich alle maßgeblichen öffentlichen Wissenschaftsorganisationen klar und deutlich zu Open Access, dem möglichst offenen Zugang zu öffentlich finanzierter Forschung. Mit der neuen Initiative „Open Access 2020“ unter Federführung der Max-Planck-Gesellschaft soll jetzt Open Access auf breiter Front zum Standard werden („large-scale transition to open access“).

Jamie Love – Big Pharma’s worst nightmare

Der Guardian hat ein lesenswertes Profil über Jamie Love geschrieben, dem Gründer von Knowledge Ecology International. KEI ist eine der wichtigsten Organisationen rund um das Thema Zugang zu Wissen und konzentriert sich vor allem auf den Schwerpunkt „Zugang zu Medizin“ und in diesem Rahmen auch für eine Patentreform.

Open Access Network Austria präsentiert 16-Punkte-Plan für Vollumstieg auf Open Access bis 2025

Vertreterinnen und Vertreter der führenden Wissenschaftsorganisationen in Österreich haben im Kontext des Open Access Network Austria (OANA) gestern ein umfassendes Konzept (PDF) zum Komplettumstieg der wissenschaftlichen Publikationstätigkeit auf Open Access bis zum Jahr 2025 vorgelegt: Bis 2025 ist die gesamte wissenschaftliche Publikationstätigkeit in Österreich auf Open Access umgestellt.

Media and Communication Ausgaben zu Überwachung

Das Open Access Journal Media and Communication hat seine zweite und dritte diesjährige Ausgabe dem Thema Überwachung gewidmet. In 15 Artikeln thematisieren die Autor_innen theoretische, rechtliche und praktische Aspekte sowie Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit Massenüberwachung.

Open Access Diskussion in Kassel: No way back

Im Rahmen der Internationalen Open Access Week 2015 veranstaltete die Universität Kassel am vergangenen Donnerstag eine Diskussion zum Thema Open Access: Wissenschaftliches Publizieren im Wandel. Eröffnet wurde diese von Dr.

The Empire Strikes Back: Großverlag Elsevier verleumdet abtrünnige Wissenschaftler

Nachdem die komplette Editorengruppe des renommierten Linguistik-Journals Lingua ihren Rücktritt eingereicht hat, um in Zukunft alternative Publikationswege zu gehen, versuchte der Verlag Elsevier nun, den Wissenschaftlern Gier und sich selbst eine Opferrolle anzudichten und setzte dabei auch auf falsche Behauptungen.

Open Access: Wissenschaftliches Publizieren im Wandel

Ab dieser Woche läuft die Internationale Open Access Week 2015, die sich dem freien Zugriff auf wissenschaftliche Erkenntnisse widmet. Mit einer Veranstaltung beteiligt sich auch die Universität Kassel, die Open Access fördert.

Erste Ausgabe des Journal of Self-Regulation and Regulation: Wer regiert das Internet?

Gibt es Souveränität im Cyberspace? Ist Anonymität in der Online-Kommunikation noch möglich? Wer regiert das Internet? Diese und weitere spannende Fragen werden in der ersten Ausgabe des Journal of Self-Regulation and Regulation aufgeworfen und diskutiert.

Open Library of Humanities: Open Access Megajournal für Geistes- und Sozialwissenschaften gestartet

Eines der Vorzeigeprojekte im Bereich Open-Access-Zeitschriften ist die Public Library of Science (PLoS) und deren Megajournal PLoS One. PLoS bietet liefert einerseits eine Plattform für themenspezifische wissenschaftliche Zeitschriften (z.B.

Protest gegen neue „Sharing Policy“ des Wissenschaftsverlags Elsevier: Ausweg Open Access? [Update]

Ganz abgesehen von der berechtigten Frage, „was Wissenschaftsverlage heute eigentlich noch leisten?„, sind es vor allem die Geschäftspraktiken der großen Verlage wie Springer und Elsevier, die unter Wissenschaftlern und Bibliothekaren für Unmut sorgen.
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