Kommentarkultur
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Kommentarlesung 2021: „Die Dümmsten grölen am lautesten“
Manche Kommentare kann man nur mit geeigneten Flüssigkeiten am Kamin verdauen. Kommentarlesung 2021: „Die Dümmsten grölen am lautesten“ Mit ätzenden Zuschriften umzugehen ist im Zeitalter der digitalen Gereiztheit eine eigene Kulturtechnik geworden. Wir zelebrieren sie Jahr für Jahr mit einer Lesung. Auch an diesem Weihnachtsfest hat sich Constanze Kurz an den virtuellen Kamin gesetzt und gibt ein paar der schlimmsten Kommentare zum Besten.
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: Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen!
Wieder besser miteinander über Themen reden. (Symbolbild) : Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen! Wir möchten, dass konstruktive Beiträge von unseren Leserinnen und Lesern wieder mehr Raum bekommen. Deshalb ändern wir unsere Regeln für Kommentare: In Zukunft werden wir nur noch Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltliche Ergänzungen zu den Artikeln stehen lassen.
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: Qualitätskommentare mal anders: Bitte erst ein Quiz lösen
So sieht das Quiz zu einem Artikel aus. Screenshot: NRKbeta.no : Qualitätskommentare mal anders: Bitte erst ein Quiz lösen Die norwegische Technologie-Webseite NRKbeta versucht, Trollen in ihrer Kommentarspalte Einhalt zu gebieten. So werden in einer Probephase bestimmte Artikel mit einem Quiz, das es zu lösen gilt, über den Inhalt des Textes versehen. Dies berichtet Joseph Lichterman für NiemanLab. Ein Beispiel zeigt: Zu der Ankündigung der hauseigenen Meta-Suchmaschine für Nachrichten-Archive soll der zukünftige Kommentator sein […]
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: Moderation bleibt Handarbeit: Wie große Online-Medien Leserkommentare moderieren
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC-BY-ND 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/ch-straub/11569465916/sizes/h/">The Freelens</a> : Moderation bleibt Handarbeit: Wie große Online-Medien Leserkommentare moderieren Wir haben vier große Tageszeitungen befragt – das Ergebnis: Moderation beruht auf individuellen Entscheidungen, Facebook ist herausfordernder als die eigenen Seiten und Lösch-Statistiken gibt es wenige. Einig sind sich alle darüber, dass sie den Kommentarbereich zu einem Ort machen wollen, in dem sich die Lesenden wohlfühlen und eine sachliche Debatte stattfindet.
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: Unternehmer Maschmeyer: Verdächtige Claqueure im Kommentarbereich
Carsten Maschmeyer. Foto: CC-BY-SA 3.0 <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carsten_Maschmeyer_1.jpg">Nikolaj Gerogiew</a> : Unternehmer Maschmeyer: Verdächtige Claqueure im Kommentarbereich Beim Tagesspiegel sind unter einem Interview mit dem Unternehmer Carsten Maschmeyer auffallend viele positive Kommentare aufgetaucht. Und zwar so viele Jubelkommentare, dass der Tagesspiegel anfing zu recherchieren. Erstes Ergebnis der Recherche: Vom Maschmeyer-Fanclub profitieren auch seine Frau Veronica Ferres und der Fußballtrainer Mirko Slomka, ein Freund des Hauses. Weiter heißt es: Mindestens 30 Mitglieder zählt […]
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: Guardian hat 70 Millionen Leserkommentare untersucht
"Articles written by women attract more abuse and dismissive trolling than those written by men, regardless of what the article is about." Foto: CC-BY-NC-ND 2.0 <a href="https://www.flickr.com/photos/canonsnapper/15676850584/sizes/l">canonsnapper (Flickr)</a> : Guardian hat 70 Millionen Leserkommentare untersucht Der Guardian hat unter dem Titel „The dark side of Guardian comments“ im großen Stil die Leserkommentare unter seinen Artikeln untersucht. In die Untersuchung flossen 70 Millionen Kommentare ein, die seit 2006 im Medium abgegeben wurden. Die gute Nachricht zuerst: 96 Prozent aller Leserkommentare wurden nicht gelöscht. Von den 70 Millionen blockte der Guardian zwei […]
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: Hate Speech: Bundesregierung plant kein Vorgehen gegen Anonymität und Pseudonymität
: Hate Speech: Bundesregierung plant kein Vorgehen gegen Anonymität und Pseudonymität Die kleine Anfrage der Grünen zu Hate Speech ist nun öffentlich verfügbar. Aus der umfangreichen Anfrage (PDF) geht hervor, dass die Bundesregierung zwar Hate Speech als Problem ansieht, aber selbst für ihre eigenen Social-Media-Präsenzen keine eindeutige und einheitliche Strategie verfolgt. Trotz Gesprächen mit Facebook weiß die Bundesregierung nach eigener Aussage immer noch nicht, wieviele Mitarbeiter […]
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: Umfrage: Zeitungsredaktionen schränken Kommentarfunktionen 2015 weiter ein
Foto: CC-BY-NC 2.0 <a href="https://www.flickr.com/photos/write4nothing/9719183140/">Speg of the Pigs</a> : Umfrage: Zeitungsredaktionen schränken Kommentarfunktionen 2015 weiter ein 40 Prozent der Zeitungsredaktionen haben in den letzten zwölf Monaten ihre Kommentarfunktionen wegen rechter, hetzender und strafbarer Kommentare eingeschränkt. Die Fachzeitschrift „journalist“ hat dazu eine Umfrage unter allen Tageszeitungsvollredaktionen gemacht. Von den 119 angeschriebenen Redaktionen haben sich 66 an der Umfrage beteiligt. Insgesamt fährt mehr als die Hälfte der Redaktionen die Strategie, dass sie bei […]
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: #rp15: Friedemann Karig: Die Abschaffung der Wahrheit
: #rp15: Friedemann Karig: Die Abschaffung der Wahrheit Auf der vergangenen re:publica hat der Medienwissenschaftler Friedemann Karig in einem Vortrag im Rahmen der media convention über „Die Abschaffung der Wahrheit“ geredet. Die Stunde ist unterhaltsam wie lehrreich zugleich: Wir dachten, das Netz sei ein Medium der Information, der Bildung, der Aufklärung. Doch heute ist mehr Propaganda, Fake und Manipulation denn je. Während seriöse […]
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: Wie Umgehen mit Trollen im Netz? Eine Handreichung in Form von Mini-Infographiken
: Wie Umgehen mit Trollen im Netz? Eine Handreichung in Form von Mini-Infographiken Wie ist es bestellt um den Erkenntnisfortschritt in der Debatte zum Umgang mit Trollen im Internet? Nachdem sich ZDF-Journalist Martin Giesler gegen Zurücktrollen ausgesprochen hatte, vertrat Nico Lumma in einem Blogeintrag voller Kraftausdrücke die Gegenposition: Asoziales Verhalten erfordert soziale Ächtung, nicht Verständnis. Ingrid Brodnig, seit kurzem für Digitalthemen zuständig beim österreichischen Nachrichtenmagazin profil und Autorin des Bands […]
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: Porträts von anonymen Kampfpostern: ‚Täter hinter der Tastatur’
: Porträts von anonymen Kampfpostern: ‚Täter hinter der Tastatur’ Vor kurzem hat Markus mit seiner Frage „Einfach mal die Kommentare schließen?“ über 350 Kommentare und eine Debatte über digitale Kommentarkultur ausgelöst. Ingrid Brodnig, für netzpolitische Themen zuständige Redakteurin der Wiener Stadtzeitung Falter, hat sich nun für einen längeren Artikel mit dem Titel „Täter hinter der Tastatur“ auf die Suche nach den Menschen hinter Kommentaren in […]