Linkschleuder

Unternehmer Maschmeyer: Verdächtige Claqueure im Kommentarbereich

Carsten Maschmeyer. Foto: CC-BY-SA 3.0 Nikolaj Gerogiew

Beim Tagesspiegel sind unter einem Interview mit dem Unternehmer Carsten Maschmeyer auffallend viele positive Kommentare aufgetaucht. Und zwar so viele Jubelkommentare, dass der Tagesspiegel anfing zu recherchieren. Erstes Ergebnis der Recherche: Vom Maschmeyer-Fanclub profitieren auch seine Frau Veronica Ferres und der Fußballtrainer Mirko Slomka, ein Freund des Hauses.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Weiter heißt es:

Mindestens 30 Mitglieder zählt der Fanclub. Nachzulesen sind ihre Beiträge in den Kommentarspalten zahlreicher Medien wie Bild.de, Welt.de, Focus.de, Sport1.de, Blick.ch, Gründerszene.de, DasInvestment.com, Finanzen.net und MyHeimat.de.

Die Sockenpuppen aus dem Fanclub zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Facebook-Profile ziemlich inaktiv sind. Oder dass Profilbilder von bulgarischen Models stammen. Und bei Google ergibt eine Namenssuche keine Ergebnisse, die zu den Profilen passen. Auch das ist ungewöhnlich heute.

Verdächtig ist auch, dass just nach Veröffentlichung des Artikels im Tagesspiegel fast alle Jubelperser-Profile auf Facebook plötzlich nicht mehr erreichbar sind. Auch wenn die Maschmeyer Group eine gesteuerte PR-Maßnahme dementiert und der Tagesspiegel keine endgültigen Beweise vorlegen kann, riecht das doch sehr nach Reputationsmanagement mit der Brechstange.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
26 Kommentare
    1. Na und ? Surprise surprise, oder was ? Das ist lächerlich, Zwischenzeitlich dürfte das Business der Lohn KOmmentatoren den Anteil der Nicht Lohn Kommentatoren wiet übersteigen. Sei es direkt über z.b Russen PR aus St. Petersburg ( mal echt., wie viele der vielen Russland Freunde hier, habe dort Ihre Lohntüte..;-)…) , oder indirekt über allerlei Vergünstigungen, oder Aufnahme in Clubs der Netz Monopolisten- Siehe z.b die Netz Gemeinde, die sich billlg zu Lakeien von Sneoliberalen ala Soros oder Thiel machen lassen,. indem Sie Freibier im collaboratory bekommen, oder eine Professur an einen Insitut gesponsert, oder einen Job in Brüssel. Das ist aber eh schon Old school. Google und Facebook haben ohnehin schon die Macht dien Informationen so zu beeinflussen, dass sich nur eine eine eingeschränkte Sicht auf Informationen finden lässt. Dagegen ist machmayer echt lächerlich.

    2. @Puffmeister
      Wenn man den Messias Masch… ans Kreuz nagelt,werden sicherlich einige Gönner die Nägel spendieren wollen.
      Auf den Philippinnen nageln sich noch heute Gläubige am Karfreitag ans Kreuz ,um das Leiden Christi nachempfinden zu können.
      Fragen Sie bitte ihren Messias ,ob er für den nächsten Karfreitag noch einen Termin frei hat und bitte versprechen Sie ihm einen unvergesslichen PR Coup.

    1. Keine Traumfrau nimmt einen wenig intelligenten Mann, der pseudosozial engagiert ist und lediglich ein kleines Gemächt sein eigen nennt!

      … es sei denn, er hätte die Kohle in der Hose!
      Traumfrauen können Geld riechen … und mit Geld, kann man die anderen Unzulänglichkeiten kaschieren!

      … hin und wieder arbeitet meine Firma für ihn und … hätte er seine „Gefolgschaft“ nicht, die ihm zuarbeitet, wäre er seine Traumfrauen schneller los, als ein Hund eine Zecke!

  1. Herr Maschmeyer ist ein guter, integrer Mann, der mit seinen Finanz- und Anlagetipps ganze Generationen zu Millionären machen wird.

  2. Eine freie, integere und neutrale Presse ist sehr wichtig. Herr Maschmeier sollte sich schämen, von solchen Methoden gebrauch zu machen.

  3. Moment!
    „Und bei Google ergibt eine Namenssuche keine Ergebnisse, die zu den Profilen passen. Auch das ist ungewöhnlich heute.“

    Ist das euer Ernst? Wollt ihr jetzt auch auf den „ohne Facebook ist man komisch / verdächtig“-Zug aufspringen? Bin ich für euch nun weniger Glaubwürdig, weil mir meine Privacy so wichtig ist, dass ich keine Profile bei den asozialen Netzwerken habe und daher eine Googlesuche keine Ergebnisse liefert?

    1. „Ist das euer Ernst? Wollt ihr jetzt auch auf den „ohne Facebook ist man komisch / verdächtig“-Zug aufspringen?“

      Glaube ehr es ging dabei dadrum, wenn man bei FB einen Namen angibt und das Google nicht weitere Informationen gibt/vorhanden Informationen bestätigen kann, dass es sich gerne um eine gefakte Person handelt.

      Wem seine Privacy etwas wert ist, der ist auch nicht in FB, oder anderen asozialen Netzwerken.

    2. Nein, das ist doch eindeutig anders gemeint. Es geht darum: Wenn man heute 30 Facebook-Profilen hinterhergoogelt, dann findet man in der Regel bestimmt andere Ergebnisse, die zumindest Anhaltspunkte geben, dass das Facebook-Profil echt sein könnte.

  4. So weit mir durch die Medien bekannt ist,
    hat Herr Maschmeyer weder eine gute,
    noch eine ehrliche Seite.
    Der Name wird oft in Bezug mit Betrug und
    Steuerhinterziehung genannt.
    Es ist wohl immer noch sehr reich
    und viele der geprellten Anleger sehr sehr arm.
    Komischer Weise, fassen ihn Menschen
    des öffentlichen Lebens, immer noch vor Kameras an (ekelig).
    … ich kann nicht verstehen, wieso er und sein
    Gefolge nicht belangt werden können.
    Ein wirklich schlechtes Vorbild!

  5. Also sofern „Unternehmer“ für raffgierieriges, asoziales Pack steht, ist das ok, andernfalls stellte dies eine Beleidigung dar. Auf Maschmayers Masche also „Geschäftsidee“ sowie die Vereinnahmung der Politik zur Umsetzung dafür, wird die organisierte Kriminalität bis heute grün vor Neid.

    Erst die privsten Banken, dann dann die Versicherungswirtschaft ich frage micht an wen uns die demokratisch legitimierten Vertreter als nächstes verkaufen … obwohoohl: BIGFUCKINGDATA … Datenschutz/Rechte muss gegen Sicherheit, Wachstum und Profit aso und die Arbeitslätze nicht zu vergessen, hinten an stehen.

    Kbs

  6. >Und bei Google ergibt eine Namenssuche keine Ergebnisse, die zu den Profilen passen. Auch das ist ungewöhnlich heute.

    Ich hab kein Facebook – mich kann man auch nicht googlen. Bin ich jetzt verdächtig im Maschmeyer Club zu sein? :D

  7. Dieser Mann ist der Sprache mächtig und kann Menschen leicht manipulieren. Das hat er erkannt und damit viel Geld verdient. Ob es nun Versicherungen sind oder Waschmaschinen, ist völlig egal. Durch seine Begabung kann er alles mögliche zu Geld machen.

    Er braucht eben nur Opfer, die es ja zu Tausenden gibt. Und wir haben ja auch gelernt ,…auch aus der Geschichte, dass die Massen leicht manipulierbar sind, erst recht wenn ein Messias oben am Podest steht, und sie ihm zurufen.

    Sie werden es immer und immer wieder tun, bis sie einer kommt und sie in Ihr Verderben schickt.
    So ist nun mal der Mensch gestrickt

    Deshalb mach ich Maschmeier auch keine Vorwürfe, er hat nur sein Gott gegebenes Talent genutzt um Geld zu verdienen, ws jeder machen würde.

    Wie gesagt, am Ende gehören immer zwei dazu…

  8. Und selbst wenn er die Kommentare bezahlt hat – was ist daran ungewöhnlich? Jeder weiß, dass Kommentare von Jedermann stammen können. Es ist mir auch ziemlich egal ob Lobhudelei vom bezahlten oder verblendeten Anhängern stammt.

  9. Das kennen wir doch schon beim nicht-mehr-Doktor von und zu Guttenberg. Von etwa hundert zufällig zur Überprüfung ausgewählten Profilen welche sich die Rückkehr des Dr. str+c str+v wünschten waren drei Viertel ganz offensichtlich Fälschungen, eine Google-Bildersuche der meist recht attraktiven Damen, die nicht nur zu Guttenberg toll fanden, sonder fast alle Porsche, Stuttgart 21 und diverse Protzmarken likten, führte praktisch immer zu irgendwelchen osteuopäischen Escort-Services. Das war eine professionelle Auftragsarbeit, denn die Fotoquellen waren immer miteinender verwoben und die Sockenpuppen führten scheinbar rege Dialoge miteinander. Das macht nicht einer alleine, das ist eine Firma mit ordentlich Manpower.

  10. Sogar hier trollen sich die bezahlten Reputationskorrekteure um diesen wirtschaftsmafiösen Schmierlappen Maschmayer
    Man sollte nebst V. Ferres – C. Maschmayer auch mal die Verbindung H. Maas – N. Wörner aufdecken – auch diese beiden profitieren nämlich medien- und öffentlichkeitswirksam voneinander: Generöse Selbstdarstellung in Bunte und Gala für Möchte-Gern-Philanthrophen

  11. @Jäger
    Es ist legitim und kein Unrecht, wenn sich eine zweitklassige Schauspielerin mit einem rückgratlosen Politiker vereinigt um der Klatschpresse eine dämliche Home Story zu liefern.
    Es ist zwar peinlich,aber legal und es hat jedermann „am Arsch vorbei zu gehen“,was die beiden privat veranstalten,man muß den Mist ja nicht lesen.
    Kleine Anmerkung:
    Heiko hieß der Repinscher unserer früheren Vermieter,sie hatten 3 Repinscher,Heiko 1-3.
    Das Tragische war,dass Heiko 1-3 durch den Jägerzaun des Vorgartens geschlüpft war und immer an der angrenzenden Schnellstrasse überfahren wurde.
    Danach kauften sich unsere Vermieter einen Boxerhund.
    Möge dem Justizminister ein langes Leben ohne gefährliche Schnellstrassen beschieden sein,auch das er von Frau Wörner nicht gegen einen strammen Boxer ausgetauscht wird und Heiko dadurch auf den Hund kommt.

    1. Es ist zwar peinlich,aber legal und es hat jedermann „am Arsch vorbei zu gehen“,was die beiden privat veranstalten,man muß den Mist ja nicht lesen.

      Im Prinzip ja, aber wenn das Private proaktiv in die Öffentlichkeit getragen wird, dann muss man auch die Nebenwirkungen ertragen können, vor allem auch dann, wenn auch beabsichtigte kommerzielle Wirkungen intendiert sind.

      Wer zum Wiegen geht, wird gewogen. So ist das halt mit Glanz und Schatten in der Öffentlichkeit.

  12. @Beleuchter
    Nicht das Sie mich als Verteidiger von Heiko Maas ansehen,dieses liegt mir fern,der Radfahrer und Umfaller Heiko Maas hat jegliche Bedeutung durch das rückgratlose Einknicken beim Vorratsdatenschutz verloren.
    Ehrlich gesagt,die Schauspielerin Frau Wörner kannte ich bis dato gar nicht,die öffentliche Nummer als Glamourpaar des Jahres,mit Unser Aller Heiko macht Sie nicht bedeutender.
    Selbstverständlich werden solche Glamourbeziehungen bewußt als Zugewinngemeinschaft geschlossen,durch den Exhibitionismus soll Popularität und dadurch pekuniärer Reichtum angehäuft werden.
    Um mit einem Wort von Heiko Maas zu antworten:
    Die Zurschaustellung der Partnerschaft in solch exhibitionistischer Art und Weise ist „widerlich“,aber es ist seine Sache,in Stilfragen denkt jeder anders,Schamgefühl ist bei Politikern eh passe
    Die Trennung von Privat und Öffentlich ist jedem selbst überlassen.
    Die Qualität seiner Arbeit wird durch seine Beziehung weder auf, noch abgewertet,die Qualität seiner Arbeit ist unabhängig von seiner Beziehung bis jetzt schlichtweg lausig.

    Maas erinnert mich an den Fall Scharping,der nebst Gräfin plantschend im Pool seine Home Story präsentierte,an Peinlichkeit war das Turteln kaum zu überbieten.
    Das war der berühmte Tropfen für dessen Karriere als Verteidigungsminister
    Jetzt hat er einen Job als Ober Radfahrer beim BDR, Doping kann man denen noch vergeben ,Scharping als Ober Radfahrer ist unverzeihlich.
    Vielleicht beerbt der fesche Heiko nach dem kommenden Wahldesaster in 2017 Siggi Pop,dann kann die SPD demnächst mit der 5% Hürde kämpfen.

    1. Du hast noch den neuen Spargelpräsi ausgelassen.
      Ich halte das für reinen Wahlkampf, wobei die Regenbogenpresse und die Politik sich gegenseitig befruchten.
      Man stelle sich einfach die BestagerInnen mit Sektchen und bunter Zeitung beim Friseur vor und bringe das mit der Altersstruktur im Wählerspektrum in Relation.
      Mitleid mit solchen Selbstentblößern wäre definitiv fehl am Platze.

      1. @Horst Kevin
        „Mitleid mit solchen Selbstentblößern wäre definitiv fehl am Platze.“
        Wie Sie unlängst in einem anderen Zusammenhang geschrieben haben:
        Diese Selbstentblößer, „die ignoriere ich nicht mal .“
        Solange Sie Ihren persönlichen Mist,nur öffentlich zur Schau tragen,interessiert es mich nicht,anrüchig wird es erst.wenn Maas von Schmierblättern Geld oder Sachleistungen erhält um die Beziehungssoap von “ Der Minister und die Schauspielerin“ in der Öffentlichkeit weiter auskotzen zu können.
        Dafür ist das Ministerium nicht geschaffen worden,damit rückgratlose Politiker wie Maas das Amt als Schaubühne für den persönlichen Beziehungskram benutzen.
        Die Grenze zum Amtsmissbrauch ist schwierig zu ziehen,man hätte Maas schon längst feuern müssen,schon aufgrund des Umfallers bei der Vorratsdatenspeicherung,die jetzige Glamourperformance macht ihn nur zusätzlich lächerlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.