Wie ist es bestellt um den Erkenntnisfortschritt in der Debatte zum Umgang mit Trollen im Internet? Nachdem sich ZDF-Journalist Martin Giesler gegen Zurücktrollen ausgesprochen hatte, vertrat Nico Lumma in einem Blogeintrag voller Kraftausdrücke die Gegenposition:
Asoziales Verhalten erfordert soziale Ächtung, nicht Verständnis.
Ingrid Brodnig, seit kurzem für Digitalthemen zuständig beim österreichischen Nachrichtenmagazin profil und Autorin des Bands „Der unsichtbare Mensch“ (Rezension hier bei netzpolitik.og), hat sich in diese Debatte eingemischt und nicht nur klar auf Nico Lummas Seite geschlagen, sondern ihren Erkenntnisstand in Form von zwei Mini-Infographiken zusammengefasst.
Zuerst gilt es zu klären, ob es sich überhaupt um einen Troll handelt:
Wenn das geklärt ist, liefert Brodnig folgende Entscheidungshilfe für den Umgang mit destruktiven Trollen:


