Linkschleuder

Ratgeber zu rechtspopulistischen Gesprächsstrategien veröffentlicht

Netz gegen Nazis, ein Projekt von Amadeu-Antonio-Stiftung und Zeit Online, hat einen Überblick zu rechtspopulistischen Gesprächsstrategien veröffentlicht:

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Wer in Sozialen Netzwerken kommentierend unterwegs ist, begegnet ihnen überall: Es gibt eine ganze Reihe rechtspopulistischer Gesprächsstrategien, deren Ziel es ist, einen vernünftigen und sachlichen Austausch zu Themen wie Geflüchtete, Rechtsextremismus oder Minderheitenschutz unmöglich zu machen.

Zu den neun sehr treffend beschriebenen rechten Kommunikationsstrategien sind jeweils Tipps veröffentlicht, wie die Mitkommentierenden oder Moderierenden mit entsprechenden Kommentaren umgehen können.

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21 Kommentare
  1. Ich finde persönlich den Ratgeber schlecht gemacht.

    Als Beispiel nehme ich mal Punkt 7:

    „DIE PRESSE HAT NICHT MAL EINEN BERICHTIGT DARÜBER VERÖFFENTLICHT“

    Gegenstrategie:
    Weitere Quellen einfordern („Gibt es dazu auch einen Pressebericht?“)

    Nebenbei sind mindestens die Hälfte der Punkte auch auf die „Anti-Nazi-Front“ anwendbar.

    —-

    Eines wohl der größten Probleme ist, dass beide Seiten auf sich gegenseitig losgehen und nicht versuchen zu argumentieren und eine gemeinsame Lösung versuchen zu finden.
    „Auge um Auge, Zahn um Zahn“

      1. Wie soll man denn beide Seiten richtig bezeichnen, ohne dass sich eine Seite oder beide Seite angegriffen fühlen?

        Der Ratgeber geht ja gegen Rechtspopulismus, also Nazis.
        Der Begriff „Anti“ steht für „Gegen“.
        Zusammengesetzt: gegen Nazis (Anti-Nazi)
        Je nach Zusammenhang passen „Front(en)“, „Partei(en)“, „Gruppe(n)“ oder „links und rechts“.

        Nebenbei haben Sie gerade Themenhopping (Punkt 1) betrieben, indem sie nicht wirklich auf den Artikel, oder auf mein Kommentar (Der sich dadrauf bezog, ob die Webseite gut oder schlecht gemacht wurde) eingegangen sind.

      2. Was sind denn „Anti-Nazis“? Das klingt so, als gäbe es auf der einen Seite die Nazis, auf der anderen die Anti-Nazis und noch eine dritte Fraktion, die mit beiden nichts zu tun haben will. Und es klingt wie die übliche Gleichsetzung die man so häufig hört, dass Leute, die gegen Nazis wären ja eigentlich genau so schlimm sind.

        Die Wahrheit ist js wohl eher, dass jeder außer den Nazis gegen die Nazis ist ;)

      3. @Sebastian Klein
        > Das klingt so, als gäbe es auf der einen Seite die Nazis, auf der anderen die Anti-Nazis und noch eine dritte Fraktion, die mit beiden nichts zu tun haben will.

        So ungefähr. Man kann grob unterscheiden: Faschisten und Anti-Faschisten. Und dann gibt es noch die sogenannten Ignoranten.

      4. Danke, „Marcus Porcius Cato“ für die Erklärung, welcher ich zustimme.

        Zurück zum Begriff:

        „Was sind denn „Anti-Nazis“?“
        -> Personen, die strikt gegen Nazis sind

        „Marcus Porcius Cato“ hat als Möglichkeit „Faschisten und Anti-Faschisten“ genannt, wäre diese Begrifflichkeit besser?

      5. Das ist eine radikale Positionierung, die du da machst.
        Es gibt bei manchen Menschen bestimmte persönliche/wertvorstellungs Gründe, wieso sich diese nicht äußern wollen/können, oder mit den Thema nicht zu tun haben/haben wollen.
        z.B. Weil ein Thema zu hetzerig diskutiert wird, anstatt das man sich gegenseitig mit Fakten bewirft.
        Oder die Diskussion findet auf FB statt und man will seine persönlichen Daten nicht hergeben.

        Zurück zur Frage: Welche Benennung soll die Personengruppe, die strikt gegen Nazis sind denn bekommen, ohne dass diese dies beleidigend findet, oder in einer Falschaussage endet?

    1. Aus meiner Sicht ist der „Ratgeber“ auch schlecht.
      Nicht nur weil er sich teilweise selbst widerspricht. (Einforderung von Beweisen und Quellen für die nicht Existenz von etwas)

      Eigentlich ist es aus meiner Sicht eher die Anleitung dafür wie man sich in seiner Wohlfühlzone gegen jede Art von Argumentation von außen abschottet. Und das finde ich Ignorant.

      @ Sebastian Klein
      Ja es gibt mindestens eine Dritte Fraktion: Jene die Grundsätzlich gegen real existierenden Sozialismus (Braun oder Rot) sind. Meist du das vielleicht mit „Gleichsetzung“?

  2. „DIE VATERLANDSLIEBE IST UNSERE UNHEILBARE KRANKHEIT.“
    Das ist eine starke Aussage und jeder Mutter, Tochter und Großmutter blutet das Herz vor Tränen liest sie es. Frauen sollten sich NICHT MUNDTOT machen lassen, auch wenn es oft besser ist zu verstummen.
    Lieben Gruß SUSI

    1. @susi
      „DIE VATERLANDSLIEBE IST UNSERE UNHEILBARE KRANKHEIT.“
      Meistens kommt noch unter vorgehaltener Hand von den Dumpfbacken noch der Spruch von Heinrich von Treitschke hinterher „Die Juden sind unser Unglück“,
      und als toitsche Neufassung von Pegida ;AFD,NPD und Co. „Die Flüchtlinge sind an allem Schuld“

  3. Scheiße, jetzt habe ich ein Problem. Ich wähle jetzt am Wochenende die AfD und spende schon seit über zwei Jahren per Dauerauftrag an Netzpolitk. Jetzt weis ich gar nicht mehr, wo und was ich bin. Bin ich jetzt links oder rechts? Oder denke ich nur über mache Dinge einfach etwas länger nach und bilde mir danach eine Meinung.

      1. Zweiter Denkanstoß für eine effektive Ursachenbekämpfung von Hass und Gewalt – vor allem bei eigentlich ganz normalen Menschen – durch eine hoffentlich unverdächtige Zeugin: Europa hat ein Männerproblem, Valerie Hudson.

      2. Genau von so jemanden hat man einen solchen Artikel gebraucht. Wir können aber alle Tore aufmachen und unbegrenzt Menschen aufnehmen. Wird dann nur knapp mit der Sozialhilfe, Kindergeld, Krankenkassenbeiträge usw.. Das Grüne und Linke und jetzt das CDU Geschwätz verschweigt der breiten Masse, dass die große Rechnung noch kommt. Was niemand hören will, ist dass viele nicht nach Deutschland kommen, weil es hier so schön ist, nein, weil es einfach ums Geld geht. Wenn alle an der Staatszitze hängen und diese Leer ist, was kommt dann? Auch dies will keiner hören, dass die Geldleistungen für viele wie von Null auf Hundert ist. Da fließt nach der Anerkennung als Flüchtling direkt das Kindergeld und vieles mehr, aber noch nie einen einzigen müden Euro in die Kassen eingezahlt. Leistung für nix, die bloße Anwesenheit genügt in Deutschland. Auch scheint Deutschland das einzige sicher Land in Europa zu sein. Österreich , Griechenland, Mazeonien sind alle durch ihre eigenen Bürgerkriege stark gebeutelt und die täglichen bombardement in diesen Ländern tun ihr eigenes Werk dazu. Nur Deutschland ist sicher. Wenn ich mich richtig erinnere, herrscht in Saudi Arabien auch kein Bürgerkrieg und diese haben viele Petrodollars. Warum die Saudis dies wohl nicht wollen?
        So und nun zu einem Thema, dass wieder zu Netzpolitik gehört. Als Dank unserer Hilfsbereitschaft wird die Bevölkerung mit mehr Videoüberwachung belohnt, damit die innere Sicherheit wieder gewährleistet ist. In S-Bahnen, öffentlichen Plätzen, am Bahnhof usw.. Damit ich mich wieder sicher durch eine Stadt bewegen kann. Will ich dies. Nein. Für was soll ich mich nun entscheiden oder wie soll ich mich entscheiden. In Meiner Stadt wurde die Videoüberwachung abgeschaltet. Leider ist in der Fußgängerzone die Kriminalität so angestiegen, dass man darüber nachdenkt, diese wieder einzuschalten, damit es sichere Korridore durch die Fußgängerzone gibt. Ich male mir die Welt, so wie sie mir gefällt ist leider schon lange vorbei.

      3. Es gibt ja viele verschiedene Denkweisen:

        http://www.nachdenkseiten.de/?p=30829

        tl;dr: Die AFD tut der CDU gut, weil diese die Stimmen von größtenteils Ihren Konkurrenten klaut und die CDU so weiterhin mit der Mehrheit regieren kann.

        —-

        „Ein Bürger mit Verstand“
        ->, der wohl nicht verstanden hat, dass es hier nicht um das Flüchtlingsthema geht.

  4. Warum sind soziale Netzwerke eigentlich darauf aus, die sachliche Diskussion zu verhindern?
    Gibt es hier auch Alternativen in Deutschland und für Deutschland?
    Also ich habe auch schon schlechte Erfahrung mit Sozialarbeitern in Behörden gemacht, hier besonders die Damen vom Jugendamt, die alles besser wissen und das Kind wegnehmen.
    Warum sind die hier in Deutschland so sozial und machen das?
    Lieben Gruß SUSI

  5. Netzpolitik.org, schämt Euch! Schämt Euch, dass ihr euch zum Sprachrohr der politischer Meinungsmache wie von der Amadeu-Antonio-Stiftung verleiten lasst, anstatt über wirkliche Skandale wie z.B. die Zensur auf Facebook neutral, sachlich und investigativ zu berichten.
    Meinen Dauerauftrag habt ihr damit verloren.

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