Digital Rights
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: Piratenpartei: Reiche Beute, aber kein klarer Kurs
: Piratenpartei: Reiche Beute, aber kein klarer Kurs Tagesschau.de hat einen Artikel über die Piratenpartei nach der Bundestagswahl veröffentlicht und mich dazu auch befragt: „Die Piratenpartei nach der Wahl – Reiche Beute, aber kein klarer Kurs“.
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: Eine kleine Rundreise durch die Welt der Zensur
: Eine kleine Rundreise durch die Welt der Zensur Einen sehr schönen Überblick über (Netz-)Zensur weltweit hat Jens Kubieziel im Anon-Wiki zusammengestellt: Eine kleine Rundreise durch die Welt der Zensur.
Daraus ist auch der Datenspuren 2009 Vortrag „Eine Zensur findet statt – Eine kleine Rundreise durch die Welt der Zensur – Wo, Was und Wie?“ entstanden. Die Folien finden sich hier.
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: Berichte von der Mahnwache: FDP am Umfallen hindern
: Berichte von der Mahnwache: FDP am Umfallen hindern Zeit.de berichtet: FDP am Umfallen hindern.
Die Frage sei nun, wie wichtig die FDP das Thema Bürgerrechte wirklich nimmt, sagt Rena Tangens vom Foebud. „Die Liberalen haben sich in der Vergangenheit extrem in Szene gesetzt mit diesem Thema, jetzt werden sie daran gemessen werden, ob sie in den Koalitionsverhandlungen zu ihrem Wort stehen“, sagt die Datenschützerin. Es gehe um das Profil der Partei, für nichts habe die FDP in der Öffentlichkeit so sehr gestanden wie für die Freiheitsrechte des Einzelnen. Daran hänge nun ihre Glaubwürdigkeit. Die FDP solle sich bei den Bürgerrechten nicht zugunsten anderer Themen zu Kompromissen zwingen lassen. „Wir werden nicht wieder lockerlassen“, sagt Tangens.
Wolfgang Noelke hat vor Ort ein Video gedreht, wo neben Guido Westerwelle und Angela Merkel auch Rena Tangens zu Wort kommt:
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: Heute: Konferenz „Google Books und die Zukunft des Wissens“
: Heute: Konferenz „Google Books und die Zukunft des Wissens“ Die Entwicklungen zu Google Books gehen weiter, jetzt wollen wohl Zeitungs- und Zeitschriftenverlage beim Bundeskartellamt eine beschwerde gegen Google einreichen. Für Kurzentschlossene findet heute in Berlin eine Fachtagung mit dem Titel Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens statt:
In einer eintägigen Konferenz gehen das Goethe-Institut, die Heinrich-Böll-Stiftung und iRights.info den Fragen nach, was das Vorhaben Googles für Leser, Verlage und Autoren bedeutet, vor welchen Herausforderungen diese angesichts der Digitalisierung von Wissensbeständen stehen und wie die Zukunft des Urheberrechts aussehen könnte.
Mit dabei sind Matthias Spielkamp (iRights.info), Peter Glaser, Annette Kroeber-Riel (Google), Dr. Irene Pakuscher (Leiterin des Referats Urheber- und Verlagsrecht im Bundesministerium der Justiz) und weitere. Das Programm gibt’s auf iRights.info. Es gibt auch einen Video-Stream.
Update: Der Livestream hat sich geändert und ist im Artikel zu sehen.
Update 2: Ilja Braun von iRights.info bloggt live.
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: Junge Freiheit mahnt Blog ab
: Junge Freiheit mahnt Blog ab Die Junge Freiheit hat eine Abmahnung an mindestens ein Blog verschickt. Konkret betroffen ist das Womblog. Die Geschichte dahinter ist recht interessant. Das Womblog hatte einen Artikel von Mark Seibert kopiert und veröffentlicht, der unter einer Creative Commons Lizenz steht. In dem Artikel „Klarmachen zum Kentern“ ging es um die Aktion der Piratenpartei, der Jungen Freiheit ein Interview zu geben. Das war sehr umstritten, weil es sich bei der Jungen Freiheit um das Hausblatt der Neuen Rechten handelt.
Kritisiert wird eine „falsche Tatsachenbehauptung“, dass es sich bei der Jungen Freiheit, um eine „NPD-Postille“ handeln solle. Nach Angaben der Jungen Freiheit habe sie nichts mit der NPD zu tun. Im Originalartikel heißt es:
Andreas Popp, der Bundes-Vize der Piratenpartei, hat also der NPD-Postille “Junge Freiheit” ein Interview gegeben.
Es wäre zu klären, ob es sich dabei um eine Meinungsäußerung oder eine falsche Tatsachenbehauptung handelt.
Mit der Abmahnung ist eine beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung und eine Kostennote verbunden. Konkrete Kosten wurden noch nicht genannt.
Sehr interessant an diesem Zusammenhang ist die Konstellation. Mark Seibert war im Wahlkampf der Online-Kampagnen-Verantwortliche von Die Linke. Er hat keine Abmahnung bekommen. Das Womblog hat seinen Beitrag lediglich übernommen, inklusive CC-konformer Quellenangabe. Nun kann es sein, dass die Junge Freiheit auf das Womblog über Google-News gestoßen ist, wo das Blog gelistet ist, und den Link zur Originalquelle nicht verstanden hat.
Indirekt hat sich die Junge Freiheit nun mit dem Apparat der Partei Die Linke angelegt, die sich jetzt sicherlich auf diese Auseinandersetzung freut. Mark Seibert verweist auf einen ähnlich gelagerten Fall:
Tatsächlich musste die Junge Freiheit in einem ähnlichen Fall schon mal eine Schlappe vor dem OLG Frankfurt/Main einstecken, als sie gegen einen Staatssekretär vorgehen wollte, der behauptete:
„Zugleich erhob der Staatssekretär schwere Vorwürfe gegen die Zeitung Junge Freiheit, die das Projekt 2006 in einem Artikel verunglimpft habe. ‘Die Junge Freiheit werde von der Jugendorganisation der NPD gelenkt’, erklärte er.“
(Quelle / Urteil als PDF)Der Betreiber des Womblog möchte sich am 6. Oktober öffentlich dazu äußern.
Etwas mehr Hintergrund zur Jungen Freiheit bietet der Artikel „Rechtsextreme Schwarz-Weiß-Malerei“ im Onlineangebot der Bundeszentrale für politische Bildung.
Über Jahre stand die „Junge Freiheit“ unter Beobachtung mehrerer Verfassungsschutzämter. Experten weisen der JF eine Scharnierfunktion zwischen dem rechtskonservativen und dem rechtsextremen Spektrum zu.
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: ZAPP: Die FDP-Massenmails und der Datenschutz
: ZAPP: Die FDP-Massenmails und der Datenschutz Die NDR-Sendung ZAPP hat gestern über „Die FDP-Massenmails und der Datenschutz“ berichtet. Konkret ging es um die Werbeaktion der FDP am vergangenen Wochenende, wo rund drei Millionen Spam-Mails und 500.000 Spam-SMS an meist unbedarfte Bürger verschickt worden sind. Dazu wurde ich auch interviewt.
Den Beitrag gibt es bei Youtube und in der ZAPP-Mediathek:
Die FDP hat kurz vor der Wahl massenweise Emails und SMS-Botschaften verschickt. Wie aber verträgt sich das eigentlich mit einem der Hauptziele und Wahlkampfthemen der Partei nach mehr Datenschutz?
ZAPP hat auch einen neuen interaktiven Video-Player, der anscheinend auf DRM-Technologien aufsetzt. In diesem Player gibt es auch das ganze Interview mit mir zu sehen. Wir haben bisher noch keinen Weg gefunden, an das komplette Interview heran zu kommen und es zu befreien. Würde mich freuen, wenn jemand einen Weg findet und mir die Datei zukommen lassen kann. Man kommt über diesen Link darauf. Zu dem Interview mit mir kommt man, wenn man während des Beitrages auf den Pfeil rechts unten in der Ecke klickt.
Update: Danke für die Befreiung. Hier ist das Video:
ZAPP Interview mit Markus Beckedahl from netzpolitik on Vimeo.
Update: In den Kommentaren schreibt SMS.de, dass die Anschuldigungen in ihre Richtung nicht ganz stimmen. Ich hab auch mit einem Vertreter von SMS.de telefoniert. Es kann gut sein, dass sie etwas unschuldiger als die anderen Versender von SMS in diesem Fall sind. Anscheinend hat die FDP nur ein Teilkontingent von 150.000 SMS über SMS.de eingekauft. Die restlichen 350.000 SMS sind wohl über andere Anbieter von der FDP eingekauft worden, die nicht die Herkunft der Daten durch den Absender deklariert wurden. Einige Kommentatoren berichteten über SMS, die über nicht nachvollziehbare Nummern an sie versendet worden sind. In dem ganzen Interview mit mir gehe ich auch nicht auf SMS.de und ihre Praktiken ein, sondern generell auf die Praktiken der Branche und das Problem der fehlenden Medienkompetenz der Verbraucher. Hier brauchen wir bessere Datenschutz-Gesetze mit mehr Rechten für die Verbraucher und hier könnte die FDP ihrer Aufgabe als selbsternannte Datenschutzpartei nachkommen.
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: Zensursula-Infrastruktur doch keine Verschlußsache
: Zensursula-Infrastruktur doch keine Verschlußsache Das Bundeskriminalamt hatte für Morgen, den 2. Oktober, die Provider nach Wiesbaden eingeladen, um sich dort die “Technische Richtlinie zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” abzuholen. Diese sollte als Verschlusssache deklariert sein, um eine öffentliche Diskussion über die Umsetzung zu verhindern.
Das scheint sich jetzt verändert zu haben. Der anonyme Twitter-Nutzer AccessBlogger hatte es eben als erstes, ich hab es mir über eine andere Quelle nochmal bestätigen lassen, dass da was dran ist.
BREAKING: BKA sagt Vergatterungs-Einladung an Provider ab, VS-NfD für Tech. Richtlinie zu #zensursula Gesetz soll aufgehoben werden
VS-NfD für Tech. Richtlinie zu #zensursula Gesetz -
: Europarat: Provider sollen für Internet-Inhalte geradestehen
: Europarat: Provider sollen für Internet-Inhalte geradestehen Heise berichtet über eine Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, wonach Provider für Internet-Inhalte geradestehen sollen.
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) fordert ihre Mitgliedsstaaten in einer Resolution zur Förderung eines kinderfreundlichen Internets dazu auf, Internet-Provider für illegale Inhalte im Internet stärker in die Verantwortung zu nehmen. Dies soll unabhängig davon geschehen, ob diese Inhalte von Drittfirmen oder Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Möglicherweise sei die Abfassung eines neuen Zusatzprotokolls zum Cybercrime-Abkommen des Europarates möglich, heißt es in der fast einstimmig von den Parlamentariern der 47 Mitgliedsstaaten verabschiedeten Resolution.
In der Resolution steht vieles richtiges, aber auch manches bedenkenswertes, wie dieser Artikel, den Heise genannt hat:
16.6. initiate work towards ensuring greater legal responsibility of Internet service providers for illegal content, whether or not this originates from third parties or users; this work may require the drafting of a new additional protocol to the Convention on Cybercrime;
Die Leitlinie ist, dass man ein Kinderfreundliches wünscht, am Besten mit Altersbeschränkung zu vielen Inhalten. Es wird zwar auch explizit gesagt, dass freiwillige Filtersysteme auf den Computern dies ermöglichen, aber einige andere Formulierungen rücken die Forderungen in die Nähe von Zensursula-Phantasien.
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: Leistungsschutzrecht: Faszination des Mystischen
: Leistungsschutzrecht: Faszination des Mystischen Till Kreutzer erläutert ausführlich bei iRights.nifo, was denn genau das Leistungsschutzrecht ist, was viele fordern und wem das überhaupt etwas bringen soll: Faszination des Mystischen.
Er hat hierbei die Aufgabe, die Belange der Urheber, der Werkmittler und der Allgemeinheit in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Bei der Frage, ob es ein Leistungsschutzrecht für Verleger geben sollte, sind also keineswegs allein die Partikularinteressen der designierten Inhaber dieses Rechts ausschlaggebend. Vielmehr sind sie mit den gesamtgesellschaftlichen Belangen, wie der Presse‑, Kunst- und Meinungsfreiheit oder der möglichst ungehinderten Nutzung von Informationen abzuwägen. Auch ist zu fragen, ob durch ein Leistungsschutzrecht der Verlage die Interessen der Autoren gefördert (was im Zweifel nicht der Fall wäre) oder gar beeinträchtigt würden. […]
Die wirtschaftlichen Probleme der Verlagswirtschaft könnten so ohne weiteres behoben werden. Wenn von allen Blogs, Nachrichtenseiten, Enzyklopädien oder Foren und sonstigen Angeboten, in denen auf fremde Inhalte hingewiesen oder über die gleichen Ereignisse berichtet wird, Geld eingesammelt wird, könnten sicherlich erkleckliche Summen eingetrieben werden. Es sei denn, es wird dann weniger gebloggt, diskutiert, veröffentlicht. Es sei denn, dass der bürokratische Aufwand für Abrechnung und Protokollierung nicht zu leisten ist oder dass die erforderliche flächendeckende Überwachung aller Online-Publikationen nicht funktioniert. Es sei denn, dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz als unverhältnismäßigen Eingriff in die Freiheitsgrundrechte ansieht. Abgesehen von diesen – immerhin gravierenden – Bedenken gegenüber einer derartigen Ausweitung der Rechte an Presseerzeugnissen gehört auch die stetige Behauptung, dass News-Aggregatoren und andere, die kleine Teile aus Verlagspublikationen verwenden (wie zum Beispiel Blogger), reine Schmarotzer sind, die hierfür gefälligst zu zahlen haben, auf den Prüfstand.
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: Viele Möglichkeiten, Urheberrecht zu verletzen
: Viele Möglichkeiten, Urheberrecht zu verletzen Beim Internet Summit des Verbands der österreichischen Internet-Anbieter (ISPA) wurde heute in Wien über die Möglichkeiten der Erneuerung des Urheberrechts im digitalen Zeitalter diskutiert. Die Futurezone berichtet darüber: „Viele Möglichkeiten, Urheberrecht zu verletzen“.
Der Richter Schmidbauer fasste das breite Panoroma der Reibungspunkte mit dem Urheberrecht in einem Forderungskatalog zusammen. Er sprach sich für eine „radikale Entschärfung“ des Urheberrechts im nichtkommerziellen Bereich und einen einfachen und leistbaren Zugang zu Lizenzen aus. Auch die Dauer der Schutzfrist sollte nicht „ad infinitum“ hinausgeschoben, sondern eher nach unten begrenzt und damit den Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden. Schmidbauer wandte sich auch gegen eine weitere Einschränkung der Privatkopie: „Sonst führt es dazu, dass man etwa Musik nur mehr auf eine bestimmte Art und auf bestimmten Geräten hören darf.“
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: Netzzensur in der Türkei
: Netzzensur in der Türkei In der Türkei gibt es bekanntlich auch eine Zensurinfrastruktur im Internet und dort wird auch rege Gebrauch davon gemacht. Der Deutschlandfunk berichtete heute drüber: „In der Türkei wird alles zensiert“.
Gesperrt sind auch die Seiten vieler kurdischer Medien, denen die Behörden die Untersützung einer terroristischen Vereinigung vorwerfen. Um Copyrightfragen geht es bei myspace und last.fm, um Beleidigungsklagen bei anderen Seiten. Was die Reporter Ohne Grenzen aber vor allem kritisieren an dem Internet-Gesetz:
„Ein Staatsanwalt kann nach diesem Gesetz die sofortige Sperrung einer Webadresse beantragen, der Richter muss binnen 24 Stunden entscheiden. Einen Prozess gibt es nicht.“
Keine Ermittlungen, keine Beweislast und vor allem keine Verteidigung. Um eine gesperrte Website von der Zensur zu befreien, liegt die Beweislast beim Betreiber der Seite – Youtube ist das nach eineinhalb Jahren noch immer nicht gelungen. Dabei sei die Beschneidung der Meinungsfreiheit gar nicht die eigentliche Absicht des Gesetzgebers gewesen, glaubt der Sprecher von Reporter Ohne Grenzen:
„Die Regierung und das Parlament wollten eigentlich ein Gesetz ausarbeiten, das alle Fragen des Internets regelt, also nicht nur Straftaten, sondern etwa auch Regeln für Online-Verkäufe. Aber wegen Überlastung durch viele andere Reformvorhaben haben Regierung und Parlament das damals nicht geschafft und dann beschlossen, zumindest ganz schnell ein Gesetz gegen Straftaten im Internet zu verabschieden und sich dann später um den Rest zu kümmern. Deshalb gilt jetzt seit dem 4. Mai 2007 dieses Gesetz, über dessen Schwächen gar nicht diskutiert werden konnte.“
Über die Internetzensur in der Türkei hatten wir schon im Rahmen der Berichterstattung über das Global Media Forum in Bonn berichtet: Internetzensur international.
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: Telekom-Paket: Keine Netzneutralität in weiteren Verhandlungen
: Telekom-Paket: Keine Netzneutralität in weiteren Verhandlungen Die 27 EU-Abgeordneten im Vermittlungsausschuss zum Telekom-Paket haben sich heute getroffen, um die Verhandlungen mit dem EU-Rat vorzubereiten. Dabei wurden leider unsere Vorschläge nicht angenommen, im Rahmen des Vermittlungen nochmal den Punkt Netzneutralität aufzunehmen. Der Vermittlungsausschuss hat die Forderung der Grünen/Piraten-Fraktion abgelehnt und möchte nur den umstrittenen §138 verhandeln. Bei dieser Frage wurde auch in der zweiten Lesung im EU-Parlament kein Kompromiss gefunden. Konkret geht es um die Frage, ob Internetsperrungen bei Urheberrechtsdelikten im Telekom-Paket erlaubt werden oder ob die fundamentalen Rechte der Bürger höher wiegen.
Unsere Kritik war, dass man dies nicht ohne das Thema Netzneutralität richtig klären kann und deswegen der zwiete umstrittene §166 aus dem Telekom-Paket neu verhandelt wird. Hier hatte sich das EU-Parlament in erster Lesung für klare Netzneutralitäts-Regeln ausgesprochen, aber in der zweiten Lesung dies zugunsten von Lobbyvorschlägen aus der Telko-Industrie massiv verwässert.
Die schwedische PIratenpartei hat dazu schon eine kurze PM veröffentlicht: Only the Pirate Party and the Greens stand up for the internet users’ rights.
„It gets strange when you just want to discuss one little detail about Internet users’ rights. Everything is connected. Now, if there will be a negotiation, it is not tactical of the Parliament to limit their own room for maneuver. The important thing here is that the parliament really sticks to its line from the previous reading. The protection of network users’ rights must not be replaced with a compromise. Rule of law is not something to compromise“, says Swedish MEP Christian Engstrom.
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: Wollen wir die digitale Todesstrafe?
: Wollen wir die digitale Todesstrafe? Mein wöchentlicher Kommentar im Zeit.de-Blog Kulturkampf.
Die Digitalisierung stellt das traditionelle Urheberrecht vor eine große Herausforderung. Seit Jahren tobt daher ein politischer Krieg um die richtigen Rahmenbedingungen. Zehn Jahre nach Start der ersten Tauschbörse Napster ist immer noch keine Lösung in Sicht. Vielleicht liegt das auch daran, dass man immer nur gehofft hat, der Geist des Kopierens würde wieder zurück in die Flasche gehen? Was gab es nicht alles für Verschärfungen: Alleine in Deutschland wurde in den letzten Jahren das Urheberrecht gleich zweimal an das “digitale Zeitalter” angepasst. Dazu kam das Durchsetzungsgesetz, was Rechteinhabern mehr zivilrechtliche Sanktionsmöglichkeiten gebracht hat. Wovon auch gerne Gebrauch gemacht wird, um neue Geschäftsmodelle auf der Grundlage von Massenabmahnungen zu entwickeln.
Einen Schritt weiter geht Frankreich. In einem erneuten Anlauf hat das französische Parlament das umstrittene HADOPI 2 – Gesetz beschlossen. Das Verfassungsgericht hatte den ersten Versuch zurück gewiesen. Mit dem HADOPI 2 Gesetz soll ein “zivilisiertes Internet” durchgesetzt werden, was Nicolas Sarkozy als Zielrichtung definierte. Die neue zu schaffende HADOPI-Überwachungsbehörde (Haute autorité pour la diffusion des oeuvres et la protection des droits sur Internet) soll zukünftig in Zusammenarbeit mit den Rechteinhabern Tauschbörsennutzer verfolgen. Beim ersten Mal erwischen gibt es eine Warn-E-Mail, bei der Wiederholung einen blauen Brief und beim dritten Mal soll dann das Internet gekappt werden. Das Internetverbot soll bis zu einem Jahr gelten, dazu sind Geldstrafen von bis zu 300.000 Euro und maximal zwei Jahre Gefängnisstrafe geplant. In Grossbritanien sind ähnliche Massnahmen in der Planung.
Das muss man sich mal vorstellen: Für das nicht-kommerzielle Tauschen von Musik oder Filmen soll französischen Bürgern bei einer Wiederholung für bis zu einem Jahr das Internet entzogen werden. Natürlich gilt das für den Anschlussinhaber. Wenn die Kinder Tauschbörsen nutzen und dabei erwischt werden, kommt eben die ganze Familie in den fragwürdigen Genuss, gemeinsam vom digitalen Leben ausgeschlossen zu werden.
Ein Modell für Deutschland?
Die Lobbyisten der Rechteindustrie fordern dies seit zwei Jahren auch für Deutschland. Die CDU hatte die Forderung, die Internet-Zugänge sollen bei Rechtsverstößen notfalls gesperrt werden, für ihr aktuelles Wahlprogramm vorgesehen. Der Satz wurde aber kurz vor Schluss wieder entfernt, weil die öffentliche Kritik zu laut wurde. Nun steht die Forderung nur noch zwischen den Zeilen im Programm. Allerdings steht der französischen Lösung auch deutsches Recht im Weg. Juristen haben aber schon Möglichkeiten vorgestellt, wie Internetsperrungen bei Urheberrechtsverletzungen in Deutschland möglicherweise rechtskonform durchgeführt werden könnten. Wie sich die FDP in dieser Frage aufstellt, ist noch unklar. Auch sie schreibt in ihrem Wahlprogramm von einer Verschärfung des Urheberrechts.
Die Forderung, Tauschbörsennutzern das Internet zu sperren, ist irrsinnig, unverhältnismässig und unvernünftig. Und darüber hinaus gibt es zahlreiche ungelöste Problemstellungen:
1. Hier wird eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung gefordert, ohne jegliche Überprüfung auf Rechtsstaatlichkeit und mit Umgehung jeglicher rechtsstaatlicher Instanzen.
2. Die von den privaten Ermittlern übermittelte IP-Adresse muss nicht unbedingt die richtige sein.
3. Die Sanktion trifft den Anschlussinhaber und nicht unbedingt den Rechtsverletzter.
4. Es gibt bereits strafrechtliche und zivilrechtliche Ansprüche für Rechteinhaber. Ohne jegliche Evaluation der neuen Maßnahmen soll jetzt sofort noch mehr durchgesetzt werden.
5. Kunden verlieren das Vertrauen in ihre Provider. Provider werden zur Verantwortung gezogen und sollen als Kontrollinstanz agieren.
6. Was ist mit Triple- und Quadruple-Play-Anschlüssen? Wird dann auch das Telefon gekappt?
7. Was ist bei Irrtümern? Falsche Zuordnungen von IP-Adressen zu Anschlussinhabern kommen vor, Zahlendreher passieren. Wer haftet? Wer ist Ansprechpartner?
8. Die Eskalationsstufe trägt nicht dazu bei, dass die Frage gelöst wird, wie Kreative im digitalen Zeitalter vergütet werden können.Im Jahre 2009 vom Internet ausgeschlossen zu werden, kommt einer digitalen Todesstrafe gleich. Vernünftiger wäre es, neue Technologien und den medialen Wandel zu umarmen und innovative Geschäftsmodelle dafür zu entwickeln. Und den Künstlern ist sicherlich durch Rahmenbedingungen wie einer Kulturflatrate besser geholfen, als wenn die eigenen Fans vom Internet ausgeschlossen werden. Wo sollen sich die Fans denn sonst über (neue) Musik und Künstler informieren?
Update: Gerne könnt Ihr Kommentare posten, was Ihr von der Metapher „digitale Todesstrafe“ haltet. Der Begriff wurde im vergangenen Jahr erstmals von Jérémie Zimmermann und Erik Josefsson als „Digitale Guillotine“ eingeführt, um Internetsperrungen zu beschreiben. Manchen ist er zu heftig. Auf Twitter kam schon der Vorschlag, statt dieser Metapher lieber „digitale Einzelhaft“ zu verwenden. Was sagt Ihr?
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: Wozu brauchen wir die Piratenpartei?
: Wozu brauchen wir die Piratenpartei? Planet-interview.de hat für Sueddeutsche.de die Video-Montagsfrage „Wozu brauchen wir die Piratenpartei?“ produziert.
Den Einzug ins Parlament hat die Piratenpartei nicht geschafft, allerdings deuten die bei der Bundestagswahl erreichten zwei Prozent bereits auf eine breite Unterstützerbasis hin. Doch welche Rolle werden die Piraten zukünftig im Parteienspektrum übernehmen? Haben die anderen Parteien das Thema Netzpolitik verschlafen? Und ist der Aufstieg der Piraten vergleichbar mit der Gründung der Grünen? Die Montagsfrage mit Ex-Innenminister Gerhart Baum (FDP), Politblogger Markus Beckedahl und Julia Seeliger, Ex-Grünen-Politikerin und taz-journalistin.
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: NetzpolitikTV 064: Jens Seipenbusch und die Piratenpartei
: NetzpolitikTV 064: Jens Seipenbusch und die Piratenpartei Auf der Wahlparty der Piratenpartei in Berlin hab ich den Bundesvorsitzenden der Piratenpartei, Jens Sepienbusch, zum Wahlerfolg interviewt.
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: Klare Fronten: Schwarz-Gelb
: Klare Fronten: Schwarz-Gelb Die Bundestagwahl hat für klare Fronten in einigen Themen der Netzpolitik gesorgt. Mit Schwarz-Gelb werden wir einige netzpolitische Debatten bekommen, die es so mit einer Großen Koalition nicht bekommen hätten. In Fragen der Netzneutralität erwarte ich ein Einknicken vor dem Markt, was lasche Netzneutralitätsregeln und ein Vertrauen in ein Oligopol an Kommunikationsanbietern bedeutet. Die FDP hat sich klar in diese Richtung geäussert und der CDU/CSU traue ich bisher keinen starken Widerpart in dieser Frage zu. Aber das sorgt für klare Verhältnisse Telkos vs. Verbraucher und die Oppositionsparteien sind alle pro Netzneutralität. Ebenso klare Fronten gibt es in der Frage, wie wir mit dem Urheberrecht umgehen. Sowohl FDP als auch CDU/CSU sind bisher als Vertreter der Rechteindustrie aufgefallen. Hier erwarte ich zunehmende Diskussionen rund um Internetsperrungen wie in Frankreich und in England. Alternativen und die Interessen der Verbraucher im Urheberrechtskrieg werden von dieser Koalition nicht vertreten werden.
Bei den Überwachungsgesetzen hat die Große Koalition in den letzten vier Jahren erfolgreich Raubbau an unseren Grundrechten betrieben. Mich würde wundern, wenn es der FDP gelingt, hier Verbesserungen hinzukommen. Wahrscheinlich wird man es als Erfolg bezeichnen, wenn nicht noch mehr Raubbau betrieben wird.
Bei der Zensursula-Gesetzgebung lass ich mich mal überraschen, ob die FDP ihrer Ankündigung nachkommt, das Gesetz fallen zu lassen. Ich glaub nicht dran. Spätestens über die EU-Ebene wird das Thema wieder nach Deutschland kommen. Und wenn die Provider gerade verpflichtet werden, hier bis zu dreistellige Millionenbeträge für den Aufbau dieser Zensurinfrastruktur auszugeben, werden diese nicht zu schnell wieder abgeschafft werden.
Erfreulich ist, dass die Piratenpartei gezeigt hat, dass rund eine Millionen Wähler das Thema Netzpolitik als wichtigstes Thema ansehen. Das deckt sich mit meinem Urteil, dass wir in Deutschland ein Wählerpotential von 2–4 Prozent für dieses Thema haben, was die anderen Parteien bisher stiefmütterlich behandelt haben. Hier erwarte ich von allen Parteien, dass unsere digitale Zukunft endlich zur Chefsache wird und Netzpolitik den Stellenwert bekommt, den dieses Zukunftsthema verdient hat.
Mehr Analysen werden in den nächsten Tagen kommen.
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: Politiker-Zitate der Legislaturperiode
: Politiker-Zitate der Legislaturperiode Bei Telemedicus gibt es eine schöne Zusammenfassung mehr oder weniger legendärer Politiker-Zitate aus der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode.
Und eine kleine Matheaufgabe mit Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen (CDU) auf Radio eins am 24. April 2009 zu Leuten, die in der Lage sind, Netzsperren zu umgehen. Wieviele sind jetzt schwer Pädokriminell?
„Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft. ”
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: Heute Live im Netz: Bundesradio
: Heute Live im Netz: Bundesradio Zwischen 15:30 und 20:30 Uhr läuft im Netz das alternative Bundesradio-Wahlstudio. Philip Banse und Tim Pritlove moderieren die Sendung und dahinter stecken eine Menge Menschen, die Spass und Lust auf ein reines Internetformat zur Bundestagswahl haben.
Darum gehts:
Wir blicken zurück auf den Wahlkampf im Web, schalten in ein Wahllokal und auf Wahlparties der Parteien. Im Studio diskutieren wir mit Bloggern, Politikern und Wissenschaftlern: Wie ist das Abschneiden der Piratenpartei zu beurteilen? Was bedeutet das Wahlergebnis für Themen wie Urheberrecht, Überwachung und Netzneutralität? Wie lässt sich mit Hilfe des Netzes politische Willensbildung organieren – jenseits der Parteien? Wie lassen sich Regeln finden für eine globale Internet-Gesellschaft – jenseits der Nationalstaaten?
Ich bin wohl zwischen 18:15 – 18:50 Uhr eingeplant, um die ersten Wahlergebnisse zu kommentieren und einen Ausblick zu geben, welche Netzpolitik wir in welcher Konsetallation in den nächsten vier Jahren zu erwarten haben.
Das Bundesradio-Wahlstudio kann man wahlweise als Audio- oder Video-Stream anschauen. Dazu gibt es einen IRC-Chat. Man kann auch ins Betahaus kommen und live zuschauen. Da gibts auch Internet.
(Da ich nach dem Bundesradio noch rüber zur ZDF-Sendung „Wahl im Web“ fahre und dort die letzten vier Jahre Bürgerrechtsabbau im Netz kommentiere, komme ich hier erstmal nicht zum bloggen. Wer aktuelle Nachrichten zur Wahl verfolgen will, ist daher besser mit dem Netzpolitik-Twitter-Kanal bedient.)
Beim Bundesradio gibt es auf jeden Fall eine Lange Liste an Gästen:
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: Deutsche Telekom startet Netzzensur ab 17.10.?
: Deutsche Telekom startet Netzzensur ab 17.10.? Das Zugangserschwerungsgesetz (aka Zensursula-Gesetz) liegt immer noch im Wartemodus beim Bundespräsidenten, weil die EU sich noch nicht gemeldet hat. Die Deutsche Telekom wird aber anscheinend trotzdem am 17.10.2009 mit der Netzzensur anfangen, auch wenn die gesetzliche Grundlage dafür noch nicht da sein wird. Frank Hamm schreibt dies im INJELEA-Blog und verweist auf einen Sprecher der deutschen Telekom, der ihm dies bestätigt habe.
Die Sperre würde allerdings anders aussehen: An Stelle des Stoppschildes erhielte der Benutzer eine Fehlerseite. Die Telekom habe den Vertrag bisher im Rahmen der gesetzlichen Regelung gesehen. Die Aktivierung ohne Zugangserschwerungsgesetz würde der Telekom zwar nicht gefallen, sie erfolge aber zum Schutze der Kinder. Die Telekom würde dabei entsprechende rechtliche Verfahren in Kauf nehmen, so der Sprecher.
Man kann davon ausgehen, dass die anderen großen Zensurprovider sich der Deutschen Telekom anschließen.
Ds Bundeskriminalamt bastelt auch schon fleissig an der Netzzensur-Infrastruktur. für den 2. Oktober sind die Provider nach Wiesbaden eingeladen, um sich dort die „Technische Richtlinie zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen“ abzuholen. Darüber berichtet Zeit.de: BKA bastelt heimlich am Zensurgesetz.
Der Providerverband Eco beschwerte sich per Pressemitteilung, dass die Richtlinie als Verschlusssache deklariert wird und eine öffentliche Diskussion über die Umsetzung verhindert werde: Umsetzung der Zugangserschwerung wird zur geheimen Kommandosache.
Dazu Oliver Süme, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von eco: „Am 2. Oktober lädt das Bundeskriminalamt die Unternehmen nach Wiesbaden ein, damit sie dort gegen die Abgabe einer Verpflichtung zur Geheimhaltung die Richtlinie entgegen nehmen. Eine Diskussion über technische Details ist dort ausdrücklich nicht erwünscht. Das Bundeskriminalamt kennt den Kreis der verpflichteten Unternehmen derzeit nicht, deshalb liegt der Gedanke nahe, dass die Veranstaltung vor allem diesem Zweck dienen soll. Wir fordern, dass die Unternehmen ihr Recht wahrnehmen können, sich in dieser Angelegenheit von Verbänden vertreten zu lassen. Eine Umsetzung der Zugangserschwerung als geheime Kommandosache ist jedenfalls nicht geeignet, das ohnehin geringe Vertrauen der Öffentlichkeit in das Gesetzesvorhaben zu stärken.“ Die technische Richtlinie enthält nicht die Liste der zu sperrenden Webseiten. Sie soll regeln, in welcher Form und nach welchem Verfahren die Sperrliste und die Aufstellung über die Anzahl der Zugriffsversuche zur Verfügung gestellt werden. Sie wurde vom Bundeskriminalamt als „VS-NfD“ (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“) deklariert. Die Verbände der betroffenen Unternehmen dürfen die Richtlinie weder zur Kenntnis nehmen noch kommentieren. Auch die Stellungnahmen der Unternehmen dürfen nicht veröffentlicht werden.
Bei der Bundestagswahl kann man Netzzensur-Parteien abwählen. Nutzt die seltene Gelegenheit!
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: Geht wählen!
: Geht wählen! Sonntag ist bis 18 Uhr Bundestagswahl und man sollte man definitiv ins Wahllokal gehen, sofern man nicht schon Briefwahl gemacht hat. Wer immer noch nicht genau weiß, was man wählen will, findet hier für das Thema Netzpolitik einen Überblick, wofür die einzelnen Parteien stehen. Für die Frage der Direktkandidaten gibt es die Plattform „Wen wählen“. Ansonsten gilt unser Hinweis zur Europawahl immer noch: Keine Wahlempfehlung: CDU/CSU.
Aus dem Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerb:
