Berlin
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: Funkzellenabfrage geht weiter: Jeder Berliner ist jedes Jahr zwei Mal verdächtig (Update)
: Funkzellenabfrage geht weiter: Jeder Berliner ist jedes Jahr zwei Mal verdächtig (Update) Die umstrittene Massenüberwachung von Mobilfunk-Kommunikationsdaten geht in Berlin ungehindert weiter. Das geht aus Zahlen des Berliner Senats auf Antrag der Piratenfraktion hervor. Dadurch sollen überwiegend Diebstähle aufgeklärt werden, auch Drogendelikte werden mittels Funkzellenabfrage verfolgt.
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: IFG-Portal „FragDenStaat.de“ startet in Berlin und Brandenburg
: IFG-Portal „FragDenStaat.de“ startet in Berlin und Brandenburg Ab sofort können Bürger in Berlin und Brandenburg Anfragen an Landes- und Kommunalbehörden über die zentrale Internetseite „FragDenStaat.de“ stellen. Die Organisationen Open Knowledge Foundation Deutschland und Transparency International Deutschland haben heute den offiziellen Startschuss für diese beiden Bundesländer gegeben.
Das unabhängige Portal ermöglicht es Bürgern, Anfragen nach den Informationsfreiheitsgesetzen zu stellen. Die Antwort der Behörde wird automatisch an die Plattform geleitet und dort zusammen mit der Anfrage des Nutzers veröffentlicht. Auch die Landes- und Kommunalbehörden Berlins und Brandenburgs sind jetzt eingebunden. Bisher waren Anfragen nur auf Bundesebene und in Nordrhein-Westfalen möglich.
Hier kann jeder/e Anfragen nach dem IFG in Berlin stellen: https://fragdenstaat.de/berlin/
Hier kann jeder/e Anfragen nach dem IFG in Brandenburg stellen: https://fragdenstaat.de/brandenburg/Wir hoffen, dass motiviert BerlinerInnen und BrandenburgerInnen ihr Recht auf Informationen aus der Verwaltung nun vermehrt wahrzunehmen. Dazu werden wir Vereine und Initiativen aus Berlin und Brandenburg zu einem Informationsfreiheit-Workshop einladen. Mehr dazu bald!
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: Berliner Opposition streitet um Transparenzgesetz
: Berliner Opposition streitet um Transparenzgesetz Während in Hamburg ein großes Über-Parteien-Bündnis ein gemeinsames Transparenz-Gesetz geschaffen hat, droht diese Idee im Land Berlin einem Sandkastenspiel der Oppositionsparteien zum Opfer zu fallen. Grüne und Piraten streiten sich gerade darüber, wer denn das erste eigene Transparenzgesetz (als Vorschlag) geschaffen habe, und auch die Linke möchte dabei sein. Über den Streit berichtet die Berliner Zeitung: Durchsichtige Oppositionsposse.
Die Kurzfassung ist irgendwie, dass die Grünen was beschlossen, woran sie lange gearbeitet hätten, aber das aus irgendwelchen Gründen noch nicht veröffentlicht haben, die Piraten haben was veröffentlicht, aber auf Vorwurf der Grünen weitgehend nur in Hamburg abgeschrieben, wobei die Piraten sagen, sie hätten mehr als nur den Stadtnamen ausgetauscht und die Linken haben was geschrieben, das aber wohl noch nicht abgestimmt wurde und veröffentlicht ist es auch noch nicht. Um die Sache geht es leider weniger.
Schöner wäre es gewesen, die Oppositionsparteien hätten sich mal hingesetzt und einen gemeinsamen Gesetzentwurf und/oder diesen in einem gemeinsamen und offenen Dialog mit der Zivilgesellschaft geschrieben. Dann bestände nicht die Gefahr, dass die Idee im Parteienstreit untergeht.
Denn nun kann die Große Koalition einfach abwarten, bis man in der Opposition gar nicht mehr miteinander über das Thema redet und muss auch gar nichts tun, damit Berlin auch mehr Transparenz wagt.
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: Was sonst noch so war
: Was sonst noch so war US-Behörde liest Mails von kritischen Mitarbeitern
Nach einem Futurzone Bericht überwachte die US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) 21 Angestellte.Die für die Arzneimittel-Kontrolle zuständige US-Behörde FDA hat nach einem Bericht der „New York Times“ 2010 eine großangelegte Spähaktion gegen kritische eigene Wissenschaftler ausgeführt. Tausende private E‑Mails von insgesamt 21 Angestellten an Kongressmitglieder, Rechtsanwälte, Journalisten und sogar an Präsident Barack Obama seien mit Hilfe von Spionage-Software heimlich mitgelesen worden, meldete die Zeitung am Sonntag.
Berlin: Unübersichtliche Demonstrationen sollen wieder gefilmt werden
Der Berliner Senat hat beschlossen einen entsprechenden Gesetzentwurf in das Abgeordnetenhaus einzubringen. Kundgebungen und Demonstrationen sollen zukünftig mit weitwinkligen Aufnahmen überwacht werden dürfen. Ein Gericht hatte 2010 Übersichtsaufnahmen von Demonstrationen für nicht rechtmässig erklärt.
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: Streitgespräch über Netzpolitik: Die Regeln des Netzes
: Streitgespräch über Netzpolitik: Die Regeln des Netzes Die Taz hat ein Streitgespräch über Netzpolitik zwischen dem Piraten Alexander Morlang und dem Grünen Stefan Gelbhaar geführt. Beide sitzen als Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus und diskutieren über die unterschiedlichen Herangehensweisen an Netzpolitik und wofür sie jeweils stehen: Die Regeln des Netzes.
Herr Gelbhaar, was ist für Sie konkret Netzpolitik?
Für mich kommen da mehrere Punkte zusammen: zum einen die Infrastruktur. Ist der Zugang zum Internet so geregelt, dass es für alle möglich ist zu partizipieren? Das sind die Fragen des offenen WLAN, aber auch des Digital Divides – also, wer kann es sich finanziell leisten? Wie kriegen wir ein barrierefreies Netz hin, damit alle Menschen es gut nutzen können? Datenschutz, Urheberrechte und Netzneutralität bewegen uns in dem Themenfeld. Zudem gibt es die gesellschaftspolitische Entwicklung durch das Netz. Was passiert, wenn eine Verwaltung wirklich so weit wie möglich Open Data praktiziert? Wenn also die Verwaltungsdaten offen und verarbeitungsfähig im Netz stehen und die Bürgerinnen und Bürger sie sich jederzeit ziehen können?
Und was ist für Sie Netzpolitik, Herr Morlang?
Morlang: Wir sind dafür da, auf der obersten Ebene dafür zu sorgen, dass die Politik das Netz heil lässt.
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: Berlin startet Interessenbekundungsverfahren für Offenes WLAN
: Berlin startet Interessenbekundungsverfahren für Offenes WLAN Seit mehr als sechs Jahren verspricht die Berliner Politik ein Freies oder Offenes WLAN. Regelmäßig vor Wahlkämpfen werden die Versprechen wiederholt, um dann nach dem Wahlkampf der knappen Haushaltslage zum Opfer zu fallen. Aber nachdem es mittlerweile in fast alle anderen Metropolen weltweit zumindest in Teilbereichen mehr offene WLANs gibt als in Berlin ist es mal wieder Zeit für eine neue Initiative. In Berlin nennt sich das „Interessenbekundungsverfahren“. Das Ziel ist, einen Kooperationspartner zu finden, der „im öffentlichen Raum ein möglichst umfassendes WLAN-Netz“ anbietet, „das für die Nutzerinnen und Nutzer gebührenfrei“ sein soll. In einer sicher ironisch gemeinten Anlehnung an die Datenautobahnen von Helmut Kohl erklärt der Chef der Senatskanzlei, Staatssekretär Björn Böhning die Motivation: „Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in unserer Stadt ist ein zentrales netzpolitisches Ziel des Berliner Senats. Freie WLAN-Netze sind die Schienen der Informationsgesellschaft.“
Nun gibt es schon einzelne Player, die auf den Markt wollen.
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: Netzpolitik.TV 073: Mark Kaigwa im #rp12-Interview über die digitale Revolution in Afrika
: Netzpolitik.TV 073: Mark Kaigwa im #rp12-Interview über die digitale Revolution in Afrika Nach ACTA ist endlich wieder etwas Zeit, sich um die Sachen zu kümmern, die viel zu lange liegengeblieben sind. So zum Beispiel um 50GB HD-Material mit einigen interessanten Interviews, die wir auf der re:publica12 im Mai aufgenommen hatten.
Heute zeigen wir ein frisch geschnittenes Interview mit dem kenianischen Blogger und Aktivisten Mark Kaigwa über die digitale Revolution in Afrika.
Mark Kaigwa‑1 from netzpolitik on Vimeo.
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: newthinking sucht Drupal/PHP – EntwicklerIn
: newthinking sucht Drupal/PHP – EntwicklerIn Bei newthinking suchen wir ab sofort eineN Drupal/PHP-EntwicklerIn für die Realisierung von Webseiten, Portalen und Extranets im Umfang von 32 Wochenstunden. Wir setzen praktische Erfahrungen mit Drupal-Core, PHP5, MySQL, PHP-Templates und CSS voraus. Kenntnisse von HTML und CSS sowie Erfahrungen mit Drupal-Features und der Entwicklung von Drupal-Modulen sind erwünscht.
Weitere Qualifikationen, etwa Erfahrungen mit anderen Content-Management-Systemen wie WordPress und Typo3 oder Erfahrungen mit JavaSkript und Java, sind gerne gesehen.
Bewerbungen an: jobs (at) newthinking.de
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: Nächster Netzpolitischer Abend am 4. Juli in Berlin
: Nächster Netzpolitischer Abend am 4. Juli in Berlin Am 4. Juli entscheidet das Europaparlament über ACTA. Ausnahmsweise findet der fünfter netzpolitischer Abend des Digitale Gesellschaft e.V. deswegen an einem Mittwoch statt. In der c‑base in Berlin feiern wir voraussichtlich die Ablehnung von ACTA mit einem gemeinsamen Grillen. Sollte es unerwartet noch zu einer Verlängerung von ACTA kommen, feiern wir notfalls auch diese. Dann gibt es nur weniger für den Grill. Das Ergebnis steht am 4. Juli gegen 12 Uhr fest.
Geöffnet ist die c‑base in der Rungestrasse 20 in Berlin-Mitte ab 19 Uhr und wir beginnen mit den Feierlichkeiten um 20 Uhr. Wahrscheinlich gibt es auch noch einzelne Programmpunkte in Form der bewährten Kurzvorträge, die dann wieder, wie gewohnt, per Videostream an die Empfangsgeräte gesendet werden.
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: Freifunk-Freedom-Fighter-Box gegen Störerhaftung
: Freifunk-Freedom-Fighter-Box gegen Störerhaftung Der Verein Freie Netzwerke e.V. mit seiner Kampagne Freifunk statt Angst wird in den nächsten Wochen „Freifunk-Freedom-Fighter-Boxen“ an offenen Plätzen (z.B. Cafes und Bars) in Berlin verteilen. Bei den Boxen handelt es sich um Router die mit einer neuen Firmware ausgestattet wurden; sie können sich einen bestehenden Internetzugang teilen und betreiben ein offenes WLAN. Damit sowohl Betreiber als auch Nutzer anonym bleiben werden alle Verbindungen über einen VPN nach Schweden getunnelt. Dadurch wird auch das Problem der Störerhaftung umgangen. Bisher haftet der Betreiber eines offenen WLANs für das, was die Nutzer dort tun. Das führte dazu, dass viele Cafes und Bars ihre offenen WLANs schlossen und diese nur noch nach Anmeldung nutzbar waren. Mit den FFF-Boxen können wieder offene WLANs angeboten werden, ohne Gefahr zu laufen, angeklagt zu werden und mit zumindest einer hohen Anwaltsrechnung sitzen zu bleiben. Mit der Aktion wollen die Freifunker „ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und [sich] für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren.“
Weitere Informationen und eine Kontaktadresse findet sich bei freifunk.net.
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: Bilder von der Stopp ACTA – Demonstration in Berlin
: Bilder von der Stopp ACTA – Demonstration in Berlin Gestern war Stopp ACTA – Demo in Berlin und über 120 anderen Städten weltweit, davon alleine 40 in Deutschland. In Berlin gingen rund 700 Menschen auf die Straßen und holten sich dabei Sonnenbrand, wenn man nicht vorher eingecremt war. (Ich zumindest). Aber bei der Wettervorhersage konnte keiner damit rechnen, dass es so heiß wurde.
Die Teilnehmerzahlen waren deutlich kleiner als im Februar, aber für viele ist die Gefahr schon gebannt, auch wenn die Entscheidung im Europaparlament noch nicht gefallen ist. Aber 700 Teilnehmer auf einer Pro-Internet Demonstration bei schönstem Wetter ist auch schon einiges. Dazu gab es wohl jeweils 500 in Hamburg und Wien und noch mehr in allen anderen Städten zusammen. Insofern waren wieder tausende Menschen alleine in Deutschland gegen ACTA auf der Straße.
Wir hatten in Berlin viel Spaß, eine schöne Route, gute Reden, bunte Transparente, viele Flyer und Aufkleber zum verteilen an Passanten, die wir auch alle losgeworden sind und dazu eine fette Anlage mit guten DJs. Auf Flickr gibt es eine Galerie mit vielen Bildern (Und ich hab mal wieder die Funktion nicht gefunden, wie ich daraus ein Widget bauen kann).
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: Video des vierten Netzpolitischen Abends
: Video des vierten Netzpolitischen Abends Das Video des vierten Netzpolitischen Abends des Digitale Gesellschaft e.V. ist bereits online. In den kommenden Tagen gibt es alle Talsk nochmal einzeln und dann gibts auch eine Audiospur.
4. Netzpolitischer Abend der Digitalen Gesellschaft from c‑base on Vimeo.
Darüber wurde geredet:
Markus Beckedahl über aktuelle Entwicklungen bei ACTA und der DigiGes Kampagne dagegen
Leonhard Dobusch darüber, nach dem ACTA-Abwehrkampf mit Positivkampagnen, z.B. Offene Lernmaterialien und Recht auf Remix, in die Offensive zu gehen
Till Kreutzer über den rechtlichen Weg zu einer Legalisierung von Remix-Kultur analog zu Fair-Use-Regeln
Julia Kloiber über Opendata in den Kommunen
Michael “nibbler” Horn über den IPv6-Launch und Forderungen zur Schutz unserer Privatsphäre dabeiDanke an Cven für den Video-Stream und den Schnitt, sowie an Wetterfrosch für die Kameraführung.
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: Gleich: Livestream vom 4. DigiGes-Abend
: Gleich: Livestream vom 4. DigiGes-Abend Heute Abend findet der vierte netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in der c‑base in Berlin statt. Los geht es zwischen 20:00 – 20:15 Uhr und es gibt einen Video-Livestream auf c‑base.org. Die Video-Aufzeichnungen kommen in den folgenden Tagen online. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Und das sind die fünf geplanten Kurz-Vorträge, deren Reihenfolge sich noch ändern kann:
Markus Beckedahl über aktuelle Entwicklungen bei ACTA und unsere Kampagne dazu
Leonhard Dobusch über eine notwendige Urheberrechtsreform und notwendige Schritte dafür
Till Kreutzer über eine mögliche Legalisierung von Remix-Kultur analog zu Fair-Use-Regeln
Michael „nibbler“ Horn über IPv6 und Privatsphäre
Julia Kloiber über Opendata in den Kommunen -
: Vierter Netzpolitischer Abend der DigiGes
: Vierter Netzpolitischer Abend der DigiGes Kommenden Dienstag, den 5. Juni, gibt es wieder ab 20 Uhr in der c‑base in Berlin den nächsten Netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V.
Kurz vor dem dritten Internationalen Aktionstag gegen ACTA am 9. Juni wollen wir in kurzen Vorträgen aktuelle Projekte und Themen vorstellen, Fragen beantworten und mit Euch diskutieren. Themen der Kurzvorträge sind u.a. ACTA, How-To Urheberrechtsreform und Open Data in Kommunen.
Wir laden Euch ein, am 5. Juni 2012 ab 20:00 Uhr in die Raumstation c‑base in der Rungestraße 20 in Berlin (S-/U‑Bahnhof Jannowitzbrücke) zu kommen. Einlaß ist bereits ab 19:30 Uhr, der Eintritt ist selbstverständlich frei und eine Anmeldung nicht nötig. Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir den Abend ins Netz streamen und die Vorträge anschließend auch als Videodokumentation online stellen.
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: Morgen in Berlin: Knirpsschweinchen-Kickstarter
: Morgen in Berlin: Knirpsschweinchen-Kickstarter Morgen ab 18 Uhr veranstaltet das „Büro für Qualifikation und Vermögen“ aus dem Umfeld der Berliner Gazette in der Eberswalderstraße 21 in Berlin einen kleinen Thementag zu Crowdfunding. Ab 14 Uhr gibt es den Workshop „Fans finanzieren Kultur“ und ab 18 Uhr die Diskussion „Knirpsschweinchen-Kickstarter“.
Ein Hauptkritikpunkt an Crowdfunding aus der traditionellen Förderszene lautet, dass eben gerade nicht nur die Kultur gefördert werden darf, die sowieso alle wollen. Ist diese Kritik berechtigt? Oder wird hier Crowdfunding mißverstanden? Was macht das Geld sammeln im Netz überhaupt so besonders? Und welche Rollen können dabei “Offline-Events” spielen? Die Veranstaltung geht diesen Fragen gemeinsam mit Tim Pritlove (Podcaster), Anna Theil (Crowdfunding-Coach) und Karsten Wenzlaff (Medienforscher) nach. Das Publikum ist eingeladen bei diesem von der Autorin Kathrin Passig initiierten Event Projekte vorzustellen und zu fördern
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: Die ersten re:publica´12 – Videos sind online
: Die ersten re:publica´12 – Videos sind online Langsam kommen die re:publica – Vorträge und Diskussionen als Videos online. Vier für dieses Blog relevante sind schon da:
In einer Diskussion ging es um Anonymous, die Hackerethik und eine neue Form des Netzprotestes. Mit dabei waren Frank Rieger, Jacob Appelbaum und Carolin Wiedemann.
Wenn wieder eine Regierungswebsite nicht erreichbar ist oder durch eine Protestnote ersetzt wurde, ob im Libanon oder in Großbritannien, steckt womöglich Anonymous dahinter. Anhänger des Web-Kollektivs setzen sich für die Freiheit im Netz ein. Was steckt hinter dem Internet-Aktionismus? Ist das nur Vandalismus – oder müssen wir alle Anonymous werden, um die Netzfreiheit zu retten?
Jeremie Zimmermann von La Quadratre du Net sprach über „Toolbox And Strategies For Winning The „War On Sharing“ In The EU“:
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: Random Hacks of Kindness am 2. & 3. Juni 2012
: Random Hacks of Kindness am 2. & 3. Juni 2012 Am 2. und 3. Juni 2012 findet wieder einmal die Random Hacks of Kindness (RHoK) statt. In Deutschland findet dieses Event zum zweiten Mal statt, diesmal gleichzeitig in Berlin und Hamburg .
Die RHoK ist ein gleichzeitig weltweit stattfindender Hackathon mit einer speziellen Zielsetzung: „to make the world a better place by building a community of innovation“. Entstanden ist die RHoK ursprünglich als Initiative einiger großer Player (Microsoft, Google, Yahoo!, NASA und World Bank), um gemeinsam an Softwarelösungen für Katastrophenschutz und ‑vorsorge zu arbeiten. Letztes Mal haben weltweit etwa 1000 Teilnehmer aus 20 Ländern daran teilgenommen und wurde u.a. von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eröffnet.
Eine Liste mit möglichen Projekten findet sich unter http://www.rhok.org/problems, ein Git-Repository gibt es auch.
Dem Hamburger Event kann unter @rhokhh, dem Berliner unter @rhokberlin bei Twitter gefolgt werden. Anmelden kann man sich auf der entsprechenden Hamburger oder BerlinerSeite des Events.
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: ACTA-Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus
: ACTA-Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus Am 25.4. war ich als Sachverständiger von der Fraktion Die Linke im Europaausschuss des Berliner Abgeordnetenhaus zu einer Anhörung über ACTA eingeladen. Mit dabei waren noch Dr. Sandy Harnisch (Aktionsbündnis gegen AIDS), Stephan Urbach (Telecomix) und Hannah Seifert (eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft) als weitere Sachverständige. Von der Anhörung gibt es jetzt ein Wortlautprotokoll (PDF), das einen guten Überblick über die Debatte bietet.
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: Nächste Woche: re:publica’12
: Nächste Woche: re:publica’12
Kommende Woche findet vom 2. bis 4. Mai unsere sechste re:publica – Konferenz unter dem Motto „ACT!ON“ statt. Auf bis zu acht parallelen Bühnen gibt es drei Tage lang mehr als 200 Stunden Programm mit mehr als 300 Sprecherinnen und Sprechern aus vielen verschiedenen Ländern. Ein Teil der Vorträge und Diskussionen wird auch Netzpolitik betreffen. Letzte Tickets gibt es noch im Vorverkauf für 130 Euro (oder auf dem Gebrauchtmarkt auf Twitter mit #rp12). Tagestickets wird es keine geben.Wir werden von vor Ort berichten und auch vieles aufzeichnen, um im Anschluss die Veranstaltung zu dokumentieren.
