Überwachung

Was sonst noch so war

US-Behörde liest Mails von kritischen Mitarbeitern
Nach einem Futurzone Bericht überwachte die US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) 21 Angestellte.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Die für die Arzneimittel-Kontrolle zuständige US-Behörde FDA hat nach einem Bericht der „New York Times“ 2010 eine großangelegte Spähaktion gegen kritische eigene Wissenschaftler ausgeführt. Tausende private E-Mails von insgesamt 21 Angestellten an Kongressmitglieder, Rechtsanwälte, Journalisten und sogar an Präsident Barack Obama seien mit Hilfe von Spionage-Software heimlich mitgelesen worden, meldete die Zeitung am Sonntag.

Berlin: Unübersichtliche Demonstrationen sollen wieder gefilmt werden
Der Berliner Senat hat beschlossen einen entsprechenden Gesetzentwurf in das Abgeordnetenhaus einzubringen. Kundgebungen und Demonstrationen sollen zukünftig mit weitwinkligen Aufnahmen überwacht werden dürfen. Ein Gericht hatte 2010 Übersichtsaufnahmen von Demonstrationen für nicht rechtmässig erklärt.
Mehr auf berlin.de

Scan in Mobilfunknetzen: Tausende ungeschützte Geräte

Mit einem simplen Portscanner hat der deutsche Sicherheitsforscher Collin Mulliner die Netze von europäischen Mobilfunkanbietern untersucht. Ergebnis: Haufenweise Geräte wie Smart Meter, Straßenverkehrskontrollsysteme, KfZ-Ortungshardware oder GSM-/GPRS-Ethernet-Router. Schutz durch Passwörter? Fehlanzeige.

Mehr auf: heise.de

Telefonüberwachungen in Berlin steigen
Im vergangen Jahr hörte die Berliner Polizei bei mehr als 1,5 Millionen Telefonaten mit. Im Vergleich zu 2010 ist das eine Steigerung von fast 50%.
Mehr auf berlin.de

Wildkameras erfassen auch Menschen
Mit Wildkameras sollen die Lebewesen im Wald erfasst werden.

Auch Jäger stellen gut getarnte Kameras auf, um einen besseren Überblick über den Wildwechsel zu erhalten. Doch erweist sich, dass immer wieder Menschen unbewusst in diese Foto- und Videofallen tappen. In Kärnten wurde ein Fall publik, bei dem das außereheliche Schäferstündchen eines Politikers im Wald abgelichtet wurde. […] Die Opfer der Fotofallen merken selten etwas von den Aufnahmen. Die Geräte verfügen über Infrarotblitze, die für Mensch und Tier unsichtbar sind.

Mehr auf datenschutz.de

4 Kommentare
  1. 1.5 Millionen, dass sollte Man(n)/Frau sich mal auf der Zunge zergehen lassen, völlig unbenommen wie hoch die Steigerungsrate jetzt ist…:-(

    1. Wenn das so weitergeht… bald wieder auf Stasi-Niveau?
      Es wäre mal interessant, wenn das mal jemand recherchieren könnte, damit man mal einen wirklichen Vergleich hat.

      1. Ach…damals haben sie auch schon gewusst, wie man damit umzugehen hat…in der Art: immer nett lächeln und NICHT frontal in die Kamera schauen. Heute sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass nicht allzu viele Daten im Internet sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.