Berlin

  • : #rp13: re:publica 2013 startet nächste Woche
    #rp13: re:publica 2013 startet nächste Woche

    rp13_banner_160x270_BKommende Woche Montag ist es soweit: Unsere re:publica, die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, startet am 6. Mai in der Station in Berlin. Drei Tage lang drehen sich 263 Vorträge, Diskussionen und Workshops mit rund 450 Sprecherinnen und Sprecher auf bis zu elf parallelen Bühnen rund um das Motto „In/Side/Out“.

    Im Programm ist ganz viel Netzpolitik versteckt, aber auch Unmengen andere Fragestellungen einer zunehmenden Digitalisierung. Aktuelle Debatten wie die rund um Netzneutralität und Drosselkom werden natürlich auch viel Raum einnehmen. Aber dazu gibt es noch viele andere Themen, die nichts mit Netzpolitik zu tun haben, zu jeder Stunde auf mehreren Bühnen parallel. Und viel Unterhaltung gibt es dazu.

    Nachdem die Earlybird-Tickets bereits seit Monaten ausverkauft sind, gibt es noch reguläre Tickets zum Preis von 150 Euro zu kaufen. Wem das zuviel ist, kann gerne als Helfer mitmachen. Hier tauschen wir einige Stunden Mithilfe gegen kostenfreien Eintritt, z.B. am kommenden Wochenende im Vorfeld der re:publica beim Kabelverlegen oder Notebooks konfigurieren helfen.

    29. April 2013
  • : Dienstag in Berlin: Alles ist Zahl – Wie sozial und demokratisch ist Netz- und Technologiepolitik?
    Dienstag in Berlin: Alles ist Zahl – Wie sozial und demokratisch ist Netz- und Technologiepolitik?

    Spreeforum_002Am Dienstag den 9. April 2013 wird in Berlin-Oberschöneweide das Forschungs- und Weiterbildungszentrum Kultur und Informatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin eröffnet. Wissenschaftliche Projektleiterin ist Constanze Kurz, Informatikerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des Chaos Computer Club.

    Ab 13 Uhr ist feierliche Eröffnung mit Grußwort, Besichtigung und Get Together, und ab 16 Uhr findet das zweite „Spreeforum Informationsgesellschaft“ statt, diesmal unter obigen Titel mit

    • Björn Böhning, Staatssekretär, Chef der Senatskanzlei Berlin (SPD)
    • Anna Sauerbrey, Redakteurin beim „Tagesspiegel“
    • Constanze Kurz, Projektleiterin am FKI, HTW Berlin

    zu den Themen

    • Wie wichtig werden in Zukunft Informationsfreiheit, Beteiligungswerkzeuge und Transparenz sein, und wo sind Grenzen?
    • Welche präventiven Datensammlungen sind akzeptabel, welche sollten künftig unterbunden werden?
    • Welche Auswirkungen wird das Leistungsschutzrecht für Presseverleger haben?

    Sicherlich eine gute Gelegenheit, den Netzpolitiker Björn Böhning mal auf die „soziale und demokratische“ Netz- und Technologiepolitik der SPD in letzter Zeit anzusprechen.

    Um Anmeldung wird gebeten, weil’s auch Schnittchen gibt.

    4. April 2013
  • : Berliner Datenschutzbeauftragter fordert starke EU-Datenschutzverordnung mit mehr Nutzereinwilligung und klaren Regeln
    Berliner Datenschutzbeauftragter fordert starke EU-Datenschutzverordnung mit mehr Nutzereinwilligung und klaren Regeln

    In den Verhandlungen um die Gestaltung der EU-Datenschutzgrundverordnung „wird eine Absenkung des Datenschutzniveaus zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger vor allem von Unternehmen der Internetwirtschaft und der Werbebranche, aber auch von mehreren Regierungen betrieben.“ Alexander Dix, Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit übt in der lesenwerten Einleitung zu seinem Jahresbericht deutliche Kritik am derzeitigen Verhandlungsstand des Gesetzesvorhabens. Und nicht nur das: Er macht auch zehn konkrete Vorschläge, wo er Verbesserungsbedarf am Gesetzesvorhaben sieht:

    27. März 2013 1
  • : Jahresbericht: Datenschutz-Beauftragter kritisiert, dass Funkzellenabfragen „von der Ausnahme zur Regel“ werden
    Jahresbericht: Datenschutz-Beauftragter kritisiert, dass Funkzellenabfragen „von der Ausnahme zur Regel“ werden

    Die massenhafte Handy-Überwachung per Funkzellenabfrage ist „entgegen der gesetzlichen Vorgabe zum alltäglichen Ermittlungsinstrument geworden“. Das stellt der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in seinem heute veröffentlichten Jahresbericht fest. Weil dabei jedoch sensible Daten von großen Menschenmengen erfasst werden, fordert er eine wirksame Begrenzung der Maßnahme.

    27. März 2013 1
  • : Berlins Medienkunst-Community: Eine Feministische Perspektive
    Berlins Medienkunst-Community: Eine Feministische Perspektive

    feminist-perspectiveAm 9. April findet im Supermarkt in Berlin eine Abendveranstaltung zum Thema Berlin’s Media Art Community: A Female Perspective statt.

    Dieser Abend bietet eine spannende Gelegenheit, Frauen aus den verschiedensten Medien-Szenen Berlins kennenzulernen, Inspirationen und Themen auszutauschen und Möglichkeiten für künftige Kooperationen zu finden – das Ganze in einem informellen und kommunikativen Setting. Auch wenn der Fokus des Abends eindeutig auf den Frauen liegt, ist jede® willkommen, den/die das Thema interessiert.

    Mit Beiträgen von Tatiana Bazzichelli, Valie Djordjevic, Andrea Goetzke, Kathy Rae Huffman, Claudia Kefer, Julia Kloiber, Lisa Lang, Tina Mariane Krogh Madsen, Diana McCarty & Michelle Thorne.

    Mit Andrea Goetzke und Julia Kloiber ist auch das Netzpolitik-Redaktionsteam vertreten. Der Eintritt ist frei, Beginn ist um 19 Uhr und der SUPERMARKT ist in der Brunnenstr 64 (U8 Voltastr or U8 Bernauerstr).

    26. März 2013
  • : Mobilize-Konferenz: Wenn die namibische Feministin auf den französischen Hacker trifft
    Grafik: CC-BY-SA Matthias Spielkamp
    Mobilize-Konferenz: Wenn die namibische Feministin auf den französischen Hacker trifft

    „Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass unsere politischen Kämpfe nichts miteinander zu tun haben. Sie sind miteinander verknüpft“ sagte ein palästinensischer Medienaktivist bei der Abschlussdiskussion der Mobilize-Konferenz. Er traf damit den Kern der Veranstaltung.

    Auf der Konferenz in der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung waren vom 21.–24. März (Fotos) etwa 40 Aktivistinnen und Aktivisten aus mehr als 25 Ländern und den Bereichen Netzpolitik, Kultur und Genderdemokratie zusammengekommen, um sich über Strategien und Taktiken auszutauschen und die Vernetzung zu fördern. Jillian C. York von der Electronic Frontier Foundation, die die Veranstaltung mit einer Keynote (Video) eröffnete, beschrieb den Sinn einer solchen Konferenz treffend: „Selbst wenn am Ende jeder Teilnehmer nur einen festen Kontakt zu einem Teilnehmer aus einem anderen Land geknüpft hat, ist dies ein Erfolg, der den Aktivismus insgesamt stärkt.“

    Damit dieser Austausch auch intensiv stattfinden konnte, war die Konferenz so aufgebaut, dass nur ein Tag der Öffentlichkeit zugänglich war und sonst in einer eher familiären und geschützten Atmosphäre Workshops und Diskussionen abgehalten wurden.

    Am offenen Konferenztag, wurde zum Beispiel darüber diskutiert, wie man Protest und Aktivismus in echte politische Ergebnisse umwandeln könne (Audio / Video). Hierbei stieß die Haltung des klassischen, auf Repräsentanz ausgerichteten Politikbetriebs – der Protest nicht als echte Politik sieht – im Publikum auf Kritik. Katarzyna Szymielewicz von der polnischen Panoptykon Foundation warnte zudem vor einem „Klicktivism“ á la avaaz.org, der Aktivismus und Protest auf der Straße nicht ersetzen könne.

    25. März 2013 5
  • : Eine offene, freie und zukunftsorientierte IT-Strategie für das Land Berlin?
    Eine offene, freie und zukunftsorientierte IT-Strategie für das Land Berlin?

    Wie überwindet die Hauptstadt trotz knapper Kassen die nächste Modernisierungshürde ihrer IT-Landschaft, und die darauf folgenden? Am Donnerstag berät der Berliner Senat über einen Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, welcher auf eine strategische Neuausrichtung der Berliner IT hin zu Freier Software abzielt. Der Antrag schlägt eine Anzahl von konkreten Massnahmen vor, wie eine solche Strategie umzusetzen wäre. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung eines Open-Source-Kompetenzzentrums unter Beteiligung der Bezirke und von Forschungseinrichtungen, und ein stufenweises Investitionsprogramms. Interoperabilitätsprobleme sollen durch die Einrichtung einer IT-Clearingstelle gelöst werden. Bestehende und zukünftige Einsatzfelder von Freier Software sollen zentral dokumentiert und mittels offener Formate veröffentlicht werden.

    netzpolitik.org und die Free Software Foundation Europe begrüssen den Antrag der Grünen ausdrücklich, insbesondere weil sich einige ihrer Kernforderungen darin wiederfinden. Dazu gehört der Grundsatz, dass speziell für Berlin entwickelte Softwarelösungen unter freien Lizenzen veröffentlicht werden sollen. Auch die Abschaffung der Diskriminierung gegen Freie Software bei Ausschreibungen gehört dazu, ebenso die Umstellung aller Schnittstellen und Dokumente auf offene Standards und Formate.

    Zur Begründung führen die Grünen unter anderem die Freiheiten an, die sich daraus für Land, Verwaltung und Bürger ergeben. Einfache Weitergabe, Abbau von Diskriminierungen von Benutzergruppen, aber auch die zurückgewonnene Transparenz und Handlungsfreiheit abseits von Herstellerbindungen und Updatezwängen sprechen für den Vorschlag. Im kommenden Jahr steht die mehr oder weniger zwangsweise Migration weg von bestehenden Windows-XP-Systemen an – eine Gelegenheit, die sich für das endgültige Upgrade hin zu Freier Software regelrecht anbietet. Der Investitionsstau ist angesichts der Kassenlage anders kaum zu bewältigen. Durch eine enge Kooperation mit der im Antrag genannten Erfolgsstory LIMUX und anderen regionalen Initiativen lassen sich bereits jetzt grössere Einsparungen realisieren. Der Antrag schliesst mit „in der Förderung von Open-Source-Software [liegt] die Kernaufgabe der Netzpolitik“ – dem können wir uns nur anschliessen! Nach dem Flughafendebakel und dem S‑Bahn-Chaos kann Berlin eine positive Story gut gebrauchen. Viel Erfolg!

    19. März 2013 2
  • : Spreeforum Informationsgesellschaft: Das vergessene Grundrecht
    Spreeforum Informationsgesellschaft: Das vergessene Grundrecht

    Das Forschungszentrum “Kultur und Informatik” (FKI) der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin veranstaltet mit Unterstützung der Alcatel-Lucent-Stiftung für Kommunikationsforschung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 18. März das erste Spreeforum Informationsgesellschaft zum Thema: Das vergessene Grundrecht – zum fünften Jubiläum des Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Online-Durchsuchung.

    Am 27. Februar 2013 jährte sich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Online-Durchsuchung zum fünften Mal. Wir möchten Sie herzlich einladen, das in der Entscheidung konstituierte Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme und seine Auswirkungen zu diskutieren. Mit dabei sind Constanze Kurz, unsere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem und der FAZ-Herausgeber Dr. Frank Schirrmacher.

    Die Veranstaltung findet am 18. März um 19 Uhr im Atrium der FAZ-Hauptstadtredaktion statt, Mittelstraße 2–4, 10117 Berlin. Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Plätze soll man sich aber bis Freitag bei Constanze Kurz anmelden: kurz(at)htw-berlin.de.

    Ich würde gerne dabei sein, bin aber leider glücklicherweise woanders.

    13. März 2013
  • : Nächste Woche Freitag in Berlin: Energize, Polarize, Mobilize!
    Nächste Woche Freitag in Berlin: Energize, Polarize, Mobilize!

    Unter dem Motto „Energize, Polarize, Mobilize!“ veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung vom 21.–24. März eine Internationale Workshop und Aktivisten-Konferenz. Themen sind Menschenrechte und Meinungsfreiheit, die Freiheit des Internets sowie Geschlechterdemokratie, das ganze mit einem starken Aktivismusbezug, wie es auf der Veranstaltungsseite heißt:

    „What are the tools and trends, the opportunities and challenges for activism in 2013?» both on a theoretical and practical level and also both online and offline.“

    Eingeladen sind etwa 35 Aktivistinnen und Aktivisten aus mehr als 20 Ländern von Albanien über Jordanien bis zur Ukraine. Unter ihnen zum Beispiel: der Frontmann der ersten jemenitischen Reggae-Band, ein serbischer Journalist, eine kenianische Feministin, eine russische Bloggerin, ein ungarischer Theatermacher, eine thailändische Bürgerrechtlerin.

    Die eingeladenen Aktivisten – bunt gemischt aus Politik und Kultur – werden dann mit internationalen Netzaktivisten wie Jillian York (EFF), Jeremie Zimmermann (La Quadrature du Net) und Organisationen wie Reporter ohne Grenzen, Digitaler Gesellschaft e.V. und Tactical Tech zusammengebracht. Spannend an der Veranstaltung ist, dass versucht wird, eine Brücke zwischen Vertretern der Netzbewegung und klassischem Aktivismus sowie Kulturschaffenden zu schlagen.

    13. März 2013
  • : Morgen: Demonstration gegen Leistungsschutzrecht in Berlin
    Morgen: Demonstration gegen Leistungsschutzrecht in Berlin

    BEIS8TTCUAAuPe8.jpg:largeMorgen wird das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverleger in zweiter und dritter Lesung um 9 Uhr im Bundestag debattiert, im Anschluß wird darüber abgestimmt. Im Moment sieht es nicht danach aus, dass es eine Verschiebung der Abstimmung geben wird, bzw. dass sich ausreichend Abgeordnete der Koalition finden werden, die dagegen stimmen.

    Da dies die letzte Möglichkeit ist, gegen den Leistungsschutzrechtsunsinn auf die Straße zu gehen, werden wir das Morgen in Berlin einfach machen. Für 9 Uhr haben wir eine kleine Kundgebung / Abmahnwache am Brandenburger Tor angemeldet. Einige Plakate haben wir schon gebastelt, andere folgen heute noch. Werdet kreativ, malt oder druckt Plakate und kommt vorbei. Eine Teilnahme kostet nichts!

    Wir werden die Reden der zweiten und dritten Lesung einfach streamen und über einen Lautsprecher auswerfen. (Danke für den Hinweis auf den Audiostream).

    28. Februar 2013 4
  • : Internationaler Open Data Day am 23. Februar
    Internationaler Open Data Day am 23. Februar

    Am kommenden Samstag ist internationaler Open Data Day. Dazu aufgerufen haben einige Aktivisten aus dem Umfeld der Open Knowledge Foundation, gehört wurden sie weltweit. Über 90 weltweite Veranstaltungen listet die Seite im Open Data Day Wiki.

    Auch im deutschsprachigen Raum werden sich am Samstag die Aktivisten, Entwickler und andere interessierte versammeln. Für Deutschland sind Veranstaltungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Ulm und Wuppertal eingetragen. Außerdem finden Events in Zürich und Wien statt.

    Stefan Wehrmeyer von der Open Knowledge Foundation kündigt an, am Samstag in Berlin mit Unterstützung der Community das Portal offenedaten.de neu launchen zu wollen – als Alternative oder Ergänzung zum Datenportal GovData der Bundesregierung, das in dieser Woche mit erheblichen technischen Schwierigkeiten gelauncht wurde und das aufgrund der unklaren Lizenzbedingungen aus der Öffentlichkeit kritisiert wird.

    In Köln laden die Veranstalter zu einem zweitägigen, interdisziplinären Hackathon ein. Auch Vertreter der Kölner Stadtverwaltung haben ihre Teilnahme angekündigt, um den Dialog mit den Daten-Nutzern zu suchen. Auf der Wiki-Seite zum Kölner Event findet sich eine Reihe von Projektvorschlägen, die von der Erschließung bisher nicht veröffentlichter Daten (z.B. die Echtzeit-Positionen von Straßenbahnen) bis zur Visualisierung und Auswertung reichen. Wer nicht an der Veranstaltung vor Ort in Köln teilnehmen kann, wird die Möglichkeit haben, das Geschehen per Live-Stream zu verfolgen.

    21. Februar 2013 4
  • : Digiges-Abend: Leistungsschutzrecht, EU-Datenschutzreform & Freifunk-Störerhaftung
    Digiges-Abend: Leistungsschutzrecht, EU-Datenschutzreform & Freifunk-Störerhaftung

    Gestern fand in einer überfüllten c‑base der erste netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in diesem Jahr statt. Von drei Vorträgen gibt es bereits die Videos, der vierte Vortrag über Exprtkontrollen für Zensur- und Überwachungssoftware war ein Bonus-Track für die Besucherinnen und Besucher vor Ort und wurde nicht aufzeichnet.

    Matthias Schindler, Wikimedia Deutschland: Die Auswirkungen des Leistungsschutzrechts auf Wikipdia und soziale Medien.

    In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss zum Beispiel Deine IP-Adresse übermittelt werden. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit jedoch auch, um Dein Nutzungsverhalten mithilfe von Cookies oder anderen Tracking-Technologien zu Marktforschungs- und Marketingzwecken zu analysieren.

    Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Abfluss deiner Daten an den Drittanbieter so lange, bis Du aktiv auf diesen Hinweis klickst. Technisch gesehen wird der Inhalt erst nach dem Klick eingebunden. Der Drittanbieter betrachtet Deinen Klick möglicherweise als Einwilligung die Nutzung deiner Daten. Weitere Informationen stellt der Drittanbieter hoffentlich in der Datenschutzerklärung bereit.

    Zur Datenschutzerklärung von Vimeo

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Matthias Schindler, Wikimedia Deutschland: from c‑base on Vimeo.

    Janneke Slöetjes, Bits of Freedom, über die EU-Datenschutzreform.

    6. Februar 2013 3
  • : Morgen: Digiges-Abend mit EU-Datenschutz, Leistungsschutzrecht & Freedom-Fighter-Box
    Morgen: Digiges-Abend mit EU-Datenschutz, Leistungsschutzrecht & Freedom-Fighter-Box

    Morgen gibt es den ersten netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in diesem Jahr in der c‑base in Berlin und wahrscheinlich auch im Stream auf c‑base.org. Und das sind die Themen des Abends:

    Janneke Slöetjes, Bits of Freedom, Niederlande: Update zum EU Datenschutz (auf englisch)
    Matthias Schindler, Wikimedia Deutschland: Potentielle Auswirkungen des Leistungsschutzrechts auf Wikipedia und andere soziale Medien
    Jürgen Neumann, Freifunk: Freedom-Fighter-Box gegen Störerhaftung und Abmahnwahn

    Der Eintritt ist frei. Die c‑base findet sich in der Rungestr. 20 nahe S-/U‑Bahnhof Jannowitzbrücke. Die Türen sind ab 19 Uhr geöffnet. Der Beginn der Veranstaltung und des Streams ist für 20.00 Uhr, spätestens aber um 20:15 Uhr, geplant. Die Videos gibt es anschließend im Netz.

    4. Februar 2013 2
  • : Völkerverständigung mit Diplom-Twittern
    Völkerverständigung mit Diplom-Twittern

    Zum 50. Jahrestags des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags, am 22. Januar 2013, findet ein Science Tweetup statt. Es begleitet eine Veranstaltung „Etudier et vivre aujourd’hui dans le pays voisin“. Zur „Einführung ins wissenschaftliche Twittern“ stehen bis zu 15 Plätze bereit.

    Twittern was das Zeug hält – aber nicht alleine vor dem heimischen Bildschirm, sondern gemeinsam mit anderen Studierenden und Doktoranden

    ab 17h30 Vorbesprechung und Twittereinführung
    ab 18h00: Warmtwittern zur Ausstellungseröffnung „Dé-construction(s) temporaire(s). Berlin – Paris 2013″
    19h15: Beginn des Science Tweetups

    Ausgedacht haben sich das Tweetup Kulturinstitutionen jenes Volkes, „das aber auch der Welt geistige, wissenschaftliche, künstlerische, philosophische Wellen gespendet hat“ (De Gaulle): das Deutsche Historische Institut Paris, das Heinrich Heine Haus, die Pariser Außenstelle des DAAD, das Centre d’information sur l’Allemagne (CIDAL) und das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris.

    Am 22. Januar 2013 verweilen übrigens Präsident Hollande, die französische Regierung und alle Abgeordneten der Nationalversammlung in Berlin zu Gast. Vielleicht ließe sich da am Rande aufklären, was „Shitstorm“ und „Diplom-Jodeln“ auf Französisch heißen.

    17. Januar 2013
  • : Berliner Initiativen organisieren sich gegen anlasslose Videoüberwachung und „Übersichtsaufnahmen“ bei politischen Versammlungen
    Berliner Initiativen organisieren sich gegen anlasslose Videoüberwachung und „Übersichtsaufnahmen“ bei politischen Versammlungen

    Verschiedene Berliner Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen rücken das Thema Videoüberwachung in den Blickpunkt. Die Humanistische Union (HU) lud zu einem ersten Vernetzungstreffen gegen die anlasslose Videoüberwachung auf Demonstrationen. Hintergrund ist eine Klage anlässlich einer Anti Atom-Demonstration, auf der die Polizei wie üblich sogenannte „Übersichtsaufnahmen“ angefertigt hatte. Im September 2010 stellte das Verwaltungsgericht die Rechtswidrigkeit der Maßnahme fest. Das störte die CDU und SPD herzlich wenig: Im Koalitionsvertrag wurde 2011 verabredet, eilig eine Ermächtigungsgrundlage für die „Übersichtsaufnahmen“ bei Versammlungen zu schaffen. Bis dahin filmt die Polizei aber munter weiter.

    Im Oktober hatte die Landesregierung schließlich einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nun an den Innenausschuss überwiesen wurde. Unter dem Titel „Gesetz über Übersichtsaufnahmen zur Lenkung und Leitung des Polizeieinsatzes bei Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzügen“ geht die Koalition sogar noch über die frühere Praxis hinaus.Anstatt das Filmen nur bei strafbaren Handlungen zu legitimieren, soll der Einsatzleiter nun per Video über alle „Gefahren, Störungen, Ereignisse und Entwicklungen“ informiert werden dürfen. Als Quelle dienen sogenannte „Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen“, die über hochauflösende Kameratechnik verfügen. Womit sie konkret bestückt sind, ist aber unklar: Selbst die Bundesregierung hält die technische Ausstattung der 52 Fahrzeuge geheim, die von den Bereitschaftspolizeien der Länder 2010 beschafft wurden. Gefertigt werden sie vom italienischen Finmecchanica-Ableger Elettronica in Meckenheim. Dessen Geschäftsführer bewirbt das Portfolio der Firma mit „Entdecken, identifizieren und stören“. Das in Berlin geplante Gesetz ließe aber auch den Einsatz von fliegenden Kameras zu, wie es etwa Sachsen und Niedersachsen bereits im Bereich politischer Versammlungen praktizieren. Die kleinen Drohnen des Berliner Landeskriminalmts werden bislang nur von der Mordkommission genutzt.

    In die gleiche kritische Richtung wie der HU-Aufruf geht die Einladung zu einer Podiumsdiskussion zum geplanten Berliner Versammlungsgesetz, dessen verspätete Umsetzung durch das erwähnte, vorübergehende Gesetz für „Übersichtsaufnahmen“ kompensiert werden soll. Seit der Föderalismusreform 2006 ist das Versammlungsrecht Ländersache. Die Polizei oder Versammlungsbehörde wird ermächtigt, eigene Bestimmungen zu „verdachtsunabhängigen Kontrollen“, Videoaufzeichnungen oder anderen Demonstrationsauflagen zu treffen. Die für den 27. Januar geplante Veranstaltung adressiert im Gegensatz zu dem Treffen der Humanistischen Union eher politisch Aktive, die von den Überwachungsmaßnahmen besonders betroffen sind. Eingeladen sind das Grundrechtekomitee, der AK Vorratsdatenspeicherung, die BI Lüchow-Dannenberg und die Linksfraktion im Landtag Sachsen.

    Eher aktionistisch kommt die Kampagne „CAMOVER“ daher, die dazu aufruft Videokameras im öffentlichen Raum abzunehmen oder anderweitig unbrauchbar zu machen. Noch aktive Kameras verzeichnet eine andere Gruppe wie sous-surveillance.net auf einer interaktiven Karte. Ein Mobilisierungsvideo zur CAMOVER-Aktion hat bereits an die 30.000 Klicks bei YouTube erzielt, die BILD-Zeitung war entsetzt über die erste stattgefundene Aktion. CAMOVER steht im Kontext von Protesten gegen die diesjährige Verkaufsmesse „Europäischer Polizeikongress“, die am 19. und 20. Februar im Berliner Kongresszentrum stattfindet.

    11. Januar 2013 12
  • : Sharing Culture – Creative Commons
    Sharing Culture – Creative Commons

    Dirk Herzog hat für eNtR berlin ein Video über den zehnten Geburtstag von Creative Commons in Berlin gemacht, wofür er Constanze Kurz, Leonhard Dobusch und mich interviewte:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Die Videos der Kurzvorträge am zehnten Geburtstag von Creative Commons finden sich hier.

    4. Januar 2013 3
  • : Auskunftsersuchen beim Berliner „Verfassungsschutz“: Acht Monate sind „nicht völlig ungewöhnlich“
    Bernd Palenda, kommissarischer Leitung der Berliner Abteilung für Verfassungsschutz
    Auskunftsersuchen beim Berliner „Verfassungsschutz“: Acht Monate sind „nicht völlig ungewöhnlich“

    Dieser Gastbeitrag ist von Holger Schwarzenroth, freier Autor und Datenschutzaktivist.

    Der Berliner Senat hat zur Aufklärung der mangelhaften Auskunftspraxis seines Geheimdienstes offenbar nur wenig beizutragen. Eine Bearbeitungsdauer von acht Monaten sei angeblich „nicht völlig ungewöhnlich“, sagte Innenstaatssekretär Bernd Krömer im Dezember im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses. Anlass für die parlamentarische Nachfrage war ein hier auf Netzpolitik thematisierter Antrag auf Selbstauskunft, dem der Geheimdienst mit monatelanger Untätigkeit begegnete.

    Am 5. Dezember 2012 wurde im Ausschuss für Verfassungsschutz des Berliner Abgeordnetenhauses auf Antrag aller Fraktionen der Tagesordnungspunkt „Umfang, Bearbeitungsdauer und Bearbeitungspraxis von Auskunftsersuchen beim Verfassungsschutz Berlin – Klärung öffentlicher Vorwürfe von Missständen“ behandelt. Hintergrund war ein Presseartikel bei Netzpolitik.org, in welchem auf schwere Versäumnisse des Berliner Stadtgeheimdienstes hinsichtlich des Auskunftsrechts von Betroffenen hingewiesen worden war. Bei der Sitzung waren neben den maßgeblichen Abgeordneten der Innenstaatssekretär Krömer (CDU) und der neue VS-Chef Palenda zugegen.

    Pavel Mayer von der Piratenfraktion begründete den Besprechungspunkt anhand des bekannt gewordenen „Einzelfalls“. Dabei sprach er allerdings fälschlicherweise davon, dass die betroffene Person „nach fünf Monaten“ beim Verwaltungsgericht Berlin geklagt habe. Wie aus dem oben verlinken Artikel jedoch eindeutig hervorgeht, wurde nach fünf Monaten ein Erinnerungsschreiben an die Behörde versendet und die Klage erst nach Ablauf von insgesamt sechs Monaten erhoben – als jegliche Reaktion des Adressaten ausblieb. Außerdem ging es in der anschließenden Verwaltungsvollstreckungssache nicht um die „Bezahlung von Anwaltskosten“ sondern um die Gerichtsgebühren und notwendige Auslagen, für die ein vollstreckbarer Titel in Form eines Kostenfestsetzungsbeschlusses des erkennenden Gerichts vorlag. Herr Mayer schloss seine Begründung mit der Frage ab, ob „die Bediensteten der Abteilung grundsätzlich überarbeitet“ wären.

    3. Januar 2013 1
  • : Freies WLAN: Freifunk Berlin auf dem Rathaus Kreuzberg, Freifunk Rheinland abgemahnt
    Freies WLAN: Freifunk Berlin auf dem Rathaus Kreuzberg, Freifunk Rheinland abgemahnt

    freifunkIm Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin gibt es jetzt ein freies WLAN-Netz zur kostenlosen und freien Nutzung des Internets. Um die Störerhaftung zu umgehen, wird der Internet-Verkehr durch ein VPN in Schweden geleitet. Freifunk Rheinland tat das nicht und will jetzt nach Abmahnungen gerichtlich Rechtssicherheit im Bezug auf die Störerhaftung herstellen – und sammelt dafür Spenden.

    Am 20. Juni 2012 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg:

    Das Bezirksamt wird aufbauend auf DS/1684/III beauftragt, gemeinsam mit der Initiative Freifunk 100 öffentliche WLAN-AccessPoints in den bezirklichen Gebäuden (im Eigentum des Bezirks oder gemietet) einzurichten, in denen eine Versorgung der Öffentlichkeit mit frei zugänglichem Internet sinnvoll erscheint. Kriterien hierfür wären etwa ein hohes Besucher_innenaufkommen, zentrale Lage an belebten Plätzen oder großer Publikumsverkehr.

    Der Bezirk trägt dabei lediglich die Kosten für die Stromversorgung, die mit etwa 10 Euro jährlich pro Gerät zu Buche schlagen. Installation und Wartung der Geräte werden von der Initiative Freifunk übernommen.

    Kurz vor Weihnachten meldete Mario Behling im Freifunk-Blog die erste Installation:

    Besucher des Bürgeramts im Rathaus Kreuzberg haben über ein neu eingerichtetes Freifunk-WLAN ab sofort kostenlosen, freien und zeitlich uneingeschränkten Zugang zum Internet. Neben einem Access Point im Warteraum in der dritten Etage wurden auch auf dem Dach des elfstöckigen Gebäudes drei WLAN-Router installiert. Diese Router haben durch Richtantennen eine Reichweite bis zu zehn Kilometer und stellen Verbindungen zu dem bereits über den Dächern von Berlin bestehenden Freifunk-Netz und den darin angebundenen Internetzugängen her.

    2. Januar 2013 5
  • : #rp13: Der Call for Papers für re:publica 2013 ist gestartet
    #rp13: Der Call for Papers für re:publica 2013 ist gestartet

    Bis zum 31.1.2013 können im Rahmen eines Call-for-Papers Vorschläge für Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops für die siebte re:publica eingereicht werden. Die re:publica´13 findet vom 6.–8. Mai 2013 in der Station in Berlin statt und steht unter dem Motto IN/SIDE/OUT.

    breaking : news | re-publica.de 2012-12-20 16-54-48

    20. Dezember 2012 3