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3D-Drucker: Die nächste industrielle Revolution?

Deutschlandradio Kultur hat vergangene Woche in vielen Beiträgen über 3D-Drucker berichtet: „Die nächste industrielle Revolution?“ Hier ist eine kleine Auswahl der Beiträge:

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Der 3D-Drucker für den Hausgebrauch. (MP3)

Brrt und fertig: Wie funktioniert ein 3D-Drucker? (MP3)

Interview mit dem Autoren Chris Anderson: „Mittlerweile sind da auch Milliarden Dollar Umsatz möglich„. (MP3)

Die digitale Do-it-yourself-Avantgarde. Die Entstehungsgeschichte der Maker-Bewegung. (MP3)

Hauptstadt der 3D-Bastler. In Berlin breitet sich die Maker-Szene aus. (MP3)

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10 Kommentare
  1. Wenn die Dinger die Industrielle Produktionsweise ersetzen dann hiese das nichts anderes als das die relevanten Produktionsmittel demokratisiert und in den Besitz der Allgemeinheit übergehen. Das wäre also geradezu Kommunismus, das dürfen wir nicht zulassen.

    Das wäre doch das Ende der freien Marktwirtschaft, der Freieheit zu investieren und erfolgreich zu sein. Das Ende der Demokratie. Man stelle sich nur mal vor wenn Extremisten nun mit solchen Druckern in der Lage sind Waffen zu drucken, nein. Produktionsmittel gehören nicht in Privathaushalte.

    Sie schaden der Wirtschaft, der Industrie. Dadurch würden Arbeitsplätze in der traditionellen Industrie verloren gehen und somit die Arbeitslosigkeit steigen während gleichzeitig die Produktion von niemandem mehr kontrolliert wird. Das wäre ja die reinste Anarchie. Sowas muss verhindert werden, d.h 3D Druck gehört nicht in Privathaushalte. Darüber hinaus kann man mit den Dingern ja das Urheberrecht massiv verletzen, also ich sehe da nur Nachteile für die herrschende freie Marktwirtschaft.

    1. Ich denke das Potential, das in 3D Druckern steckt, wird von vielen überschätzt. Eine industrielle Produktionsweise lässt sich nur bei sehr wenigen Produkten ersetzen (z.B. so manches Billig-Plastik aus China). Aber sicherlich wird so manches, was momentan noch in mühsamer Handarbeit hergestellt wird (Modelle für Architekten und dergleichen) mit 3D Druckern deutlich einfacher und billiger hergestellt werden können.

      Ich empfehle zu dem Thema auch „The Big Bang Theory“ Staffel 6, Folge 14 :)

  2. Ein sehr interessantes Thema, mit dem wir uns auch gerade beschäftigen. Vielen Dank für den Hinweis zu den Radio-Features. Ist schon unglaublich, wie viel Potential in diesen Dingern steckt.

  3. Industrie-basierte Produktion bedeutet v.a.: Skaleneffekte zu haben und zu nutzen; und mir soll mal jemand erklären, wie jeder einzelne Haushalt Skaleneffekte nutzen will, wenn von Gut X pro Jahr 1 Stück gekauft würde?
    Manche von den Hype-Cyclers sehen auch überall und sofort das Zusammenbrechen der bisherigen Produktionsinfrastruktur; ich denke, es wird langfristig eher eine komplementäre Koexistenz sein – vor allem ist das Material der 3D Drucker einfach gänzlich weniger stabil als bspw. Stahl von Thyssen – wie wollt ihr damit die tragenden Stahlträger eures neuen Wolkenkratzers drucken? by the way: Schon mal was von Statik gehört? Es gibt gute Gründe, warum verschiedenste Träger & Streben bei Gebäuden einbetoniert werden…

    1. Ich weise auch mal darauf hin, wie die Haptik bei Kleinelektronik wie Smartphones oft kritisiert wird („Material mutet billig an“, etc.). Und da sitzen Experten dran, die versuchen sowas optimal hinzukriegen.

      Das sind 3D Drucker, die für spezialisierte Aufgaben schon in naher Zukunft sehr wichtig werden. Es sind aber keine Replikatoren, die das Ende unseres Wirtschaftssystems einläuten.

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