Leonhard Dobusch
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: US-Universität in Maryland ersetzt proprietäre Lehrbücher durch Open Educational Ressources
: US-Universität in Maryland ersetzt proprietäre Lehrbücher durch Open Educational Ressources In Sachen offen lizenzierter Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Ressources, OER) ist die Debatte in den USA jener in Deutschland ziemlich genau zehn Jahre voraus. Bereits seit einiger Zeit werden dort beträchtliche MIttel in die Erstellung von OER vor allem auf Universitätsebene investiert. Schön langsam scheinen diese Investitionen Früchte zu tragen.
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: Peter Tschmuck über „das Problem der Einnahmenverteilung“ bei Musikstreaming
Peter Tschmuck. : Peter Tschmuck über „das Problem der Einnahmenverteilung“ bei Musikstreaming Peter Tschmuck, Professor an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst, ist Betreiber des Blogs Musikwirtschaftsforschung und hat dort eine detaillierte und lesenswerte Analyse zur Frage der Einnahmenverteilung bei Musikstreaming veröffentlicht. Sein Fazit:
Trotz aller bestehender technologischer Möglichkeiten, jeden Download und Stream im Netz nachzuvollziehen, sind die Einkommenströme intransparenter als je zuvor. -
: Telemedicus-Sommerkonferenz zur „Zukunft des Internetrechts“
: Telemedicus-Sommerkonferenz zur „Zukunft des Internetrechts“ Am 29. und 30. August 2015 findet in Berlin die diesjährige Telemedicus-Sommerkonferenz unter dem Motto „Zwei Schritte vorwärts: Die Zukunft des Internetrechts“ statt. Aus der Ankündigung:
Mit dem Thema „Zwei Schritte vorwärts: Die Zukunft des Internetrechts“ wollen wir uns ganz gezielt von der „normalen“ rechtspolitischen Diskussion lösen, die das Internetrecht derzeit ohnehin prägt, und stattdessen „kreativ und genial“ werden. -
: Lawrence Lessig überlegt „Protestkandidatur“ für US-Präsidentschaft
: Lawrence Lessig überlegt „Protestkandidatur“ für US-Präsidentschaft US-Rechtsprofessor Lawrence Lessig ist in Deutschland vor allem als Urheberrechtskritiker und Gründer von Creative Commons bekannt. Seit seinem Wechsel von Stanford nach Harvard im Jahr 2008 beschäftigt sich Lessig jedoch vor allem mit Fragen der Wahlkampffinanzierung. Die Bedeutung dieses Themas hat 2010 noch zugenommen, weil das US-Höchstgericht in der Entscheidung „Citizens United“ quasi sämtliche Beschränkung von Wahlkampffinanzierung durch Unternehmen als eine Beschränkung der Redefreiheit für verfassungswidrig befand.
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: White Paper zu Open Education an deutschen Hochschulen
: White Paper zu Open Education an deutschen Hochschulen Markus Deimann, Jan Neumann und Jöran Muuß-Merholz haben mit Unterstützung des Stifterverbands der deutschen Wissenschaft in einem Whitepaper (PDF) eine Bestandsaufnahme von offenen Lehr- Lernunterlagen (Open Educational Ressources, OER) an deutschen Hochschulen vorgelegt und Potentiele für die weitere Entwicklung identifiziert.
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: Remixer #50 David Wessel: „Ich erhalte täglich zwischen drei und fünf Strikes“ [Update]
David Wessel aka Mashup Germany : Remixer #50 David Wessel: „Ich erhalte täglich zwischen drei und fünf Strikes“ [Update] In der Serie “Remixer/in” geht es um Menschen und ihre Erfahrungen und Einstellungen zum Thema Remix und Remix-Kultur. Anlässlich des 50. Beitrags in der Serie haben wir ein zweites Interview mit unserem allersten Interviewpartner geführt: David Wessel aka Mashup-Germany.
David Wessel ist gebürtiger Kölner mit amerkanischem Reisepass und wohnt in Frankfurt. -
: Argumentationsfiguren des Urheberrechts-Extremismus
Von "Tragedy of the Commons" zu "Tragedy of the Anti-Commons" : Argumentationsfiguren des Urheberrechts-Extremismus Vor kurzem durfte ich anlässlich der Diskussion um mögliche Einschränkungen der Panoramafreiheit im Urheberrecht einen Gastbeitrag im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung wider den „Urheberrechts-Extremismus“ beisteuern. Mein Argument war dabei, dass die Vorschläge im Bereich Panoramafreiheit nur „exemplarisch für den Urheberrechts-Extremismus [stehen], der besonders die europäische Rechtslage prägt“.
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: Reda-Report zu EU-Urheberrecht angenommen: Keine Einschränkung von Panoramafreiheit, keine Mehrheit für LSR
Julia Reda bei <a href="http://europarltv.europa.eu/de/player.aspx?pid=53596681-b710-4663-9bf9-a4c300f06564">Europarl TV</a>. : Reda-Report zu EU-Urheberrecht angenommen: Keine Einschränkung von Panoramafreiheit, keine Mehrheit für LSR Mit 445 Ja- bei 65 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen wurde heute eine Kompromissversion des Berichts der deutschen EU-Abgeordneten Julia Reda (Piraten, Mitglied der Grünen Fraktion) zum EU-Urheberrecht verabschiedet. Trotz bereits großer Mehrheit im Rechtsausschuss gab es im Vorfeld der Abstimmung noch einmal Diskussionen, einmal zum Thema Einschränkung der Panoramafreiheit (siehe dazu auch meinen Gastbeitrag in der gestrigen SZ) und andererseits, weil noch über einen Last-Minute-Änderungsantrag die Prüfung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger gefordert wurde.
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: Debatte: Ist geteilte Bildung halbe oder doppelte Bildung?
: Debatte: Ist geteilte Bildung halbe oder doppelte Bildung? Im Portal „Digitale Bildung“ der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) finden sich zwei gegensätzliche Einschätzungen zur Frage, welche Chancen mit digitaler Technologien und offenen Lizenzen im Bildungsbereich verbunden sind.
David Klett, Geschäftsführer von Klett MINT, vertritt den Standpunkt „Geteilte Bildung ist halbe Bildung“ und warnt davor, im Bildungsbereich auf eine „Kultur des Teilens“ zu setzen:
Es ließen sich weitere Fälle nennen, in denen sich die „Kultur des Teilens“ nicht so recht einzustellen scheint, und das nicht nur im Bereich des Austauschs von Medien, sondern auch beim Versuch, freie Inhalte zu bewerten, zu qualifizieren und besser auffindbar zu machen. -
: „Open! 2015“: Konferenz für digitale Innovation in Stuttgart
: „Open! 2015“: Konferenz für digitale Innovation in Stuttgart Dieses Jahr findet am 2. Dezember in Stuttgart zum ersten Mal die Konferenz „Open! 2015: Konferenz für digitale Innovation“ statt. Thema sind „Potenziale und Innovationsimpulse verschiedener Open-Bewegungen, insbesondere von Open Source, Open Data und Open Educational Resources sowie deren Geschäftsmodelle“.
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: Freies E‑Book „Open Source und Schule: Warum Bildung Offenheit braucht“
Cover "Open Source und Schule" : Freies E‑Book „Open Source und Schule: Warum Bildung Offenheit braucht“ Sebastian Seitz, Projektmanager für Open Educational Resources bei der Technologiestiftung Berlin, hat heute ein von ihm herausgegebenes E‑Book zum Thema „Open Source und Schule – Warum Bildung Offenheit braucht“ vorgestellt. Das Buch lässt sich zum Preis von 99 Cent bei Amazon oder iTunes kaufen, steht dem Thema entsprechend aber auch unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA) im Volltext als PDF- und EPUB-Download zur Verfügung.
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: Deutschsprachige Wikipedianer mobilisieren für Panoramafreiheit im EU-Urheberrecht
Eiffelturm bei Tag (<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:845-Paris.jpg">Foto</a>: Patrick Verdier) : Deutschsprachige Wikipedianer mobilisieren für Panoramafreiheit im EU-Urheberrecht Die Kompromissfassung des mit großer Mehrheit im Rechtsausschuss des EU-Parlaments angenommenen Berichts zum EU-Urheberrecht weist in vielen Punkten in die richtige Richtung und würde, sofern der Gesetzgebungsprozess diesen Leitlinien folgt, fast durchgehend zur Versöhnung von Urheberrecht und Internet beitragen.
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: The Good, the Bad and the Ugly: Kompromisse beim Reda-Report zum EU-Urheberrecht, aber die Richtung stimmt
: The Good, the Bad and the Ugly: Kompromisse beim Reda-Report zum EU-Urheberrecht, aber die Richtung stimmt Als die deutsche Piratenabgeordnete im EU-Parlament Julia Reda Anfang des Jahres ihren Entwurf für die offizielle Evaluation des EU-Parlaments der EU-Urheberrechtsrichtlinie (InfoSoc-Richtlinie) vorgelegt hatte war klar, dass dieser bis zur Beschlussfassung im Plenum (terminisiert für Anfang Juli 2015) noch in vielen Punkten abgeändert werden würde.
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: Call for Participation: Open Data as Open Educational Ressources
: Call for Participation: Open Data as Open Educational Ressources Javiera Atenas und Leo Havemann suchen Fallstudien für ein Buchprojekt zur Nutzung von Open Data als offene Lehr und Lernunterlagen (Open Educational Ressources, OER):
We are inviting individuals and teams to submit case studies describing experiences in the use of open data as open educational resources. -
: Vorerst doch kein Leistungsschutzrecht in Österreich: Ehrenrunde bei EU-Kommission
Pallas Athene vor dem österreichischen Parlament (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Pallas-Athene-Parlament(%C3%96sterreich).jpeg">Foto</a>: Derschueler, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">CC-BY-SA 3.0</a>) : Vorerst doch kein Leistungsschutzrecht in Österreich: Ehrenrunde bei EU-Kommission Morgen soll die seit Jahren diskutierte und dann für zehn Tage zur Begutachtung verfügbare Urheberrechtsnovelle in Österreich als Regierungsvorlage auf den Weg gebracht werden. Kein Teil der Regierungsvorlage ist jetzt überraschenderweise das Leistungsschutzrecht (LSR) für Presseverleger. Derstandard.
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: Urheberrechtsreform in Österreich im Schnellverfahren: Speichermedienabgabe, Leistungsschutzrecht aber auch mehr Zitat- und Zweitveröffentlichungsrechte [Update]
Pallas Athene vor dem österreichischen Parlament (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Pallas-Athene-Parlament(%C3%96sterreich).jpeg">Foto</a>: Derschueler, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">CC-BY-SA 3.0</a>) : Urheberrechtsreform in Österreich im Schnellverfahren: Speichermedienabgabe, Leistungsschutzrecht aber auch mehr Zitat- und Zweitveröffentlichungsrechte [Update] Ähnlich wie in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung soll in Österreich eine unpopuläre Reform des Urheberrechts im Schnellverfahren durchgezogen werden. Seit gestern liegt ein Entwurf für eine Urheberrechtsnovelle zur Begutachtung (PDF) vor, die Begutachtungsfrist für Stellungnahmen beträgt allerdings gerade einmal 10 Tage, darunter ein Wochenende, ein Feier- und ein Brückentag.
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: Relaunch von Copywrongs.eu: „Rette die Urheberrechtsreform“
: Relaunch von Copywrongs.eu: „Rette die Urheberrechtsreform“ Die Kampagnenseite Copywrongs.eu, ursprünglich gestartet zum eine einfachere Teilnahme bei der EU-Konsultation zur Urheberrechtsreform zu ermöglichen, wird nun von der Piraten-EU-Abgeordneten Julia Reda betrieben und versucht Unterstützung für ihren Bericht zum EU-Urheberrecht zu organisieren.
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. -
: Remixer #49 DJ Spooky: „Musik ist nie abgeschlossen, sondern ein Prozess“
DJ Spooky (Foto: Paul Miller, under CC BY 3.0)" width="200" height="300" /> DJ Spooky (Foto: Paul Miller, under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC BY 3.0</a>) : Remixer #49 DJ Spooky: „Musik ist nie abgeschlossen, sondern ein Prozess“ In der Serie “Remixer/in” geht es um Menschen und ihre Erfahrungen und Einstellungen zum Thema Remix und Remix-Kultur. Dieses Mal: DJ Spooky.
Normalerweise veröffentlichen wir in dieser Serie nur Beiträge und Interviews mit Remixerinnen und Remixern, die wir selbst verfasst haben. Ein kürzlich unter dem Titel „ ‚Das Konzept der Originalität ist überholt’ “ erschienenes Interview mit DJ Spooky passt allerdings dermaßen gut in unsere Reihe, dass wir hier nur kurz daraus zitieren und ansonsten auf den NZZ-Volltext verlinken:Wie halten Sie es denn mit Ihren eigenen musikalischen Produktionen, darf jeder einfach auf diese zurückgreifen, um sie weiter zu verarbeiten?
Ich habe nichts dagegen, wenn andere meine Musik samplen – jedenfalls muss niemand eine Rechtsklage von mir befürchten. -
: GEMA vs. YouTube: Entscheidung am Nebenschauplatz
: GEMA vs. YouTube: Entscheidung am Nebenschauplatz Die Auseinandersetzung zwischen GEMA und Google um die angemessene Vergütung für Musikinhalte auf YouTube zieht sich inzwischen über sechs Jahren hin und hat – nicht zuletzt auf Grund der bei YouTube statt der Videos eingeblendeten Sperrbildschirme – längst Symbolcharakter. Von Haftungsprivilegien über Nutzer- und Künstlerinteressen, Geoblocking, (kollektive) Rechteklärung bis hin zu „Kostenloskultur“ – all das wurde und wird auch und immer wieder an Hand dieses Beispiels diskutiert.
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: Medium implementiert Unterstützung von Creative-Commons-Lizenzen
: Medium implementiert Unterstützung von Creative-Commons-Lizenzen Mit gleich drei Beiträgen wurde auf Medium verkündet, dass die Publikationsplattform ab sofort Creative-Commons-Lizenzen unterstützt. Autorinnen und Autoren können aus sämtlichen Creative-Commons-Lizenzen auswählen.
Im Beitrag von Medium selbst heißt es dazu, dass diese Lizenzierungsfrage zwar auf den ersten Blick „esoterisch“ wirken möge, aber von großer Bedeutung für das Erzählen von Geschichten sei:
It may seem esoteric, but there is significant value in this.
