FDP-Chef Lindner kündigte am gestrigen Montagabend nach einer Präsidiumssitzung an, gegen die Vorratsdatenspeicherung klagen zu wollen. Mit dabei sind weitere FPD-Politiker, eine Massenklage soll es jedoch nicht werden.
Neben der FDP hat bereits Meinhard Starostik zusammen mit digitalcourage und dem Piraten Patrick Breyer eine Klage angekündigt.
Vor anderthalb Wochen wurde die Neueinführung der Vorratsdatenspeicherung im Bundestag beschlossen, mit Speicherfristen von 10 Wochen für Kommunikations- und 4 Wochen für Standortdaten. Neben der anlasslosen, massenhaften Überwachung der Bevölkerung beinhaltet sie auch einen Paragraphen zur Datenhehlerei, der Journalisten, Whistleblower und andere, die mit geleakten Dokumenten arbeiten, der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen kann.