USA
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: The Internet Freedom Fallacy and the Arab Digital activism
: The Internet Freedom Fallacy and the Arab Digital activism Sami ben Gharbia hat sich in einem ausführlichen und spannenden Essay mal die Strategie des US-Außenministeriums angeschaut, mit Internetfreiheit die arabische Welt zu demokratisieren und was daraus geworden ist: The Internet Freedom Fallacy and the Arab Digital activism. Hintergrund ist, dass das US-Außenministerium seit einiger Zeit Unmengen Gelder an Stiftungen und Projekte vergibt, die irgendwie die Demokratisierung des nahen Ostens durch Internet erreichen soll. Da reden dann aber meist westliche Experten miteinander und viel erreicht wird natürlich nicht.
This article focuses on grassroots digital activism in the Arab world and the risks of what seems to be an inevitable collusion with U.S foreign policy and interests. It sums up the most important elements of the conversation I have been having for the last 2 years with many actors involved in defending online free speech and the use of technology for social and political change. While the main focus is Arab digital activism, I have made sure to include similar concerns raised by activists and online free speech advocates from other parts of the world, such as China, Thailand, and Iran.
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: Engadget interviewt Tim Wu über Netzneutralität
: Engadget interviewt Tim Wu über Netzneutralität Das data-epi-spacing Blog data-epi-spacing Engadget.com data-epi-spacing hat data-epi-spacing Tim data-epi-spacing Wu data-epi-spacing über data-epi-spacing Netzneutralität data-epi-spacing und data-epi-spacing auch data-epi-spacing den data-epi-spacing damit data-epi-spacing verbundenen data-epi-spacing Verizon/Google-Deal data-epi-spacing interviewt. data-epi-spacing Davon data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing eine data-epi-spacing editierte data-epi-spacing Kurzversion data-epi-spacing und data-epi-spacing eine data-epi-spacing 35 data-epi-spacing Minuten data-epi-spacing lange data-epi-spacing Originalversion, data-epi-spacing die data-epi-spacing empfehlenswert data-epi-spacing ist. data-epi-spacing Dabei data-epi-spacing ist data-epi-spacing auch data-epi-spacing eine data-epi-spacing gute data-epi-spacing Animation, data-epi-spacing die data-epi-spacing die data-epi-spacing US-Diskussion data-epi-spacing schön data-epi-spacing beschreibt. data-epi-spacing
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: Datenschutzprobleme bei Passagierdaten
: Datenschutzprobleme bei Passagierdaten Zeit.de hat den Reisejournalisten und Aktivisten Edward Hasbrouck zu den Datenschutzproblemen bei der Verarbeitung und Speicherung von Passagierdaten interviewt: „In dieser Datenbank steht, wer mit wem schläft“.
ZEIT ONLINE: Wofür werden diese Daten verwendet?
Hasbrouck: Die Daten werden genutzt, um Verbindungen zwischen Menschen herzustellen. Es gibt einen individuell ermittelten Risikoindikator, anhand dessen entschieden wird, ob man fliegen darf oder nicht. Anders gesagt: Es handelt sich um eine Verdachtgenerierungsmaschine, eine Art Sippenhaftsystem. Wenn ich zum Beispiel in einem Hotel absteige und von der dortigen Telefonnummer aus eine Fluglinie anrufe und Jahre später ein Terrorverdächtiger in diesem Hotel nächtigt und diesen Telefonanschluss nutzt, gibt es in der Datenbank einen direkten Link zwischen mir und dem Terrorverdächtigen. Auf diese Weise wird jeder wie ein Verdächtiger behandelt.
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: Lessig und Zittrain diskutieren über Wettbewerb
: Lessig und Zittrain diskutieren über Wettbewerb Bei Radio Berkman gibt es eine interessante Debatte zwischen Lawrence Lessig und Jonathan Zittrain über „Take On… Competition“ zu hören.
The year was 1998. Cher’s autotune anthem Believe was one of the year’s biggest hits, Titanic had swept the Oscars, and in some sterile software campus in the Northwest, Bill Gates was rehearsing a deposition. It’s been over 12 years since Gates’ and Microsoft’s anti-trust battle with the Department of Justice and the Federal Trade Commission first hit the courts. It is still seen as a watershed for the management of technology companies in the dot com age. But in the dozen years that have passed, people are still speculating whether the anti-trust case against Microsoft made any difference, and whether the software and technology companies of today are engaging in anti-competitive practices similar to or more risky than the ones that got Microsoft in trouble.
Who are the Microsofts of today? Facebook? Apple? Google? And how do we manage competition in the digital age?
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: Das Imperium schlägt zurück: Ziercke fordert Internetsperren (Update)
: Das Imperium schlägt zurück: Ziercke fordert Internetsperren (Update) Update, 01.09.: Auch beim Freitag gibt es aktuell eine Zusammenfassung zum Thema: „Erfolgloser Kampf gegen Kinderpornografie“:
Internes BKA-Papier enthüllt: Bislang wurde unzureichend mit Jugendschutzpartnern kooperiert. Die wollen jetzt sogar ohne das Bundeskriminalamt auskommen)
Der Zeitpunkt ist perfekt gewählt. Während der Branchenverband eco heute Morgen in einem Pressegespräch noch einmal versuchte deutlich zu machen, dass sich kinderpornographische Inhalte im Netz sehr wohl zeitnah löschen lassen, wenn man nur will, nutzte BKA-Chef Ziercke die Chance für ein exklusives Schaulaufen in der Welt.
Besonders entlarvend fand ich folgende Passage zur Zusammenarbeit mit der Beschwerdestellen der Internetwirtschaft :
Ziercke: Sie findet seit zehn Jahren statt und ist ausgesprochen gut. […] Dem BKA bekannt gewordene kinderpornografische Internetseiten werden aktuell auch über den Inhope-Verbund an die Inhopepartnerstellen im Ursprungsland gemeldet. Aber auch Inhope gelingt es nicht, durch direkte Kontaktaufnahme mit Providern eine höhere Löschungsquote zu erreichen.
Gut, bei eco/INHOPE sieht man das ein wenig anders:
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: Geschäftsmodell Blog-Abmahnung: Ausblick auf Leistungsschutzrecht?
: Geschäftsmodell Blog-Abmahnung: Ausblick auf Leistungsschutzrecht? Einen möglichen Ausblick auf die Zeit nach der Einführung eines Leistungsschutzrechts in Deutschland zeichnet Spiegel-Online in dem Artikel „Abmahnungen gegen Blogs – Notwehr als Geschäftsmodell“. In den USA gibt es eine Firma namens Righthaven LLC, die als Copyright-Troll agiert. Righthaven LLC kauft entweder die Urheberrechte von Anderen ein oder vertritt sie gegen Blogs, die manchmal etwas umfangreicher zitieren, manchmal aber auch nur einen Link zu einem Link verlinken. Dann werden Rechnungen im mittleren fünf bis sechsstelligen Bereich wegen einer Copyrightverletzung verschickt und zum Schluß handelt man dann eine übliche UNterlassungserklärung mit einem vierstelligen Betrag aus und gleichzeitig wird auch noch das komplette Blog samt URL kassiert als Schadensersatz!
Hört sich an wie ein Witz, ist aber bittere Realität in den USA.
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: OK GO über Netzneutralität
: OK GO über Netzneutralität Damian Kulash von der Band OK GO hat in der Washington Post einen Kommentar zur Netzneutralitäsdebatte aus Sicht eines Musikers geschrieben: OK Go on net neutrality: A lesson from the music industry.
Music is subjective, of course, so you don’t have to agree with my assessment of what’s innovative and what’s trash. But business is less so, and the past decade of the music industry is as clear an example as you can find of what happens when the depth of pockets, not the quality of ideas, is the arbiter of success. It’s been like a corporate version of the Three Stooges: absurd flailing, spectacular myopia and willful ignorance of reality. Now that the big record companies have made themselves obsolete, bands such as mine can make a better living without their help than we can with it. The lesson is that insider’s clubs don’t nurture the best ideas, which is the whole point of markets: Competition is supposed to keep everyone on their toes. Sure, it’s a drag that the radio plays such bad music, but it won’t sink our economy. Can you imagine, though, what would happen if we let the same thing happen to ideas themselves?
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: USA setzen mobile Nacktscanner auf der Straße ein
: USA setzen mobile Nacktscanner auf der Straße ein Bisher war von Nacktscannern nur im Zusammenhang mit Flughäfen oder anderen sicherheitsrelevanten Gebäuden die Rede. Andy Greenberg berichtet nun im Forbes Blog „The Firewall“, dass die US-Regierung seit sieben Jahren auch mobile Backscatter-Röntgenscanner besitzt, die auf Trucks montiert sind und ganze Fahrzeuge durchleuten können. Ursprünglich nur in Afghanistan und im Irak eingesetzt, scannen sie mittlerweile auch in den USA Straßen und Fahrzeuge:
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: Infografik: 15 Fakten über Netzneutralität
: Infografik: 15 Fakten über Netzneutralität Hier ist eine nette Infografik über die US-Netzneutralitätsdebatte: „15 facts about net neutrality“.
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: Einstieg der Musikindustrie in die US-Debatte zur Netzneutralität
: Einstieg der Musikindustrie in die US-Debatte zur Netzneutralität In die US-Netzneutralitätsdebatte mischt sich nun – wie schon zu erwarten war – die Musikindustrie mit einem Brief an Google-CEO Eric Schidt ein. Insgesamt 13 Organisationen ermutigen darin
ISPs und andere Vermittler, abschreckende Maßnahmen gegen illegale Aktivitäten wie Urheberrechtsverletzungen und Kinderpornografie zu ergreifen.
Die gute alte Keule der Kinderpornografie ist gerade in Deutschland altbekannt und inzwischen schon in die Jahre gekommen, nutzt sich aber ebenso wenig ab, wie das Stichwort Terrorismus.
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: Wird aus Verizon/Google jetzt Verizon/AT&T/Cisco/Microsoft/Skype/…?
: Wird aus Verizon/Google jetzt Verizon/AT&T/Cisco/Microsoft/Skype/…? Beim Information Technology Industry Council führen jetzt Verizon, AT&T, Cisco, Skype, Microsoft und die National Cable & Telecommunications Association Gespräche über Netzneutralität. Nicht dabei ist die Open Internet Coalition, die sich für ein offenes Internet einsetzt. Die OIC war an den Gesprächen Anfang des Monats am runden Tisch der FCC beteiligt gewesen, zeigte aber anscheinend zu wenig Kompromissbereitschaft, denn die FCC brach die Gespräche wegen Aussichtslosigkeit ab.
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: the United Surveillance States of America
: the United Surveillance States of America
Glenn Greenwald setzt sich in einem Beitrag für das Cato Unbound Online-Magazin mit dem digitalen Überwachungsstaat am Beispiel der USA auseinander. Beflügelt vom 9/11-Trauma und Bush’s Patriot Act sei es zu einer „Mehr Überwachung ist immer besser“-Einstellung gekommen, die auch die Obama-Administration mit dem Totschlag-ArgumentStichwort „Terrorismus“ weiter vorantreibe.2005 zum Beispiel habe die Bush-Administration von der NSA das Abhören von Bürgern ohne gerichtlichen Beschluss oder externe Kontrolle verlangt, was zu diesem Zeitpunkt (noch) eine verbotene Straftat war. Doch zu Verurteilungen kam es nicht: Obama immunisierte die beteiligten Telefonanbieter, legalisierte deren Praktiken mit dem Protect America Act (2007, noch als Senator), und weitete die Möglichkeiten zur Überwachung ohne richterlichen Beschluss mit dem FISA Amendments Act (2008, als Präsidentschaftskandidat) sogar noch aus.
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: Jonathan Zittrain zu Verizon/Google
: Jonathan Zittrain zu Verizon/Google Jonathan Zittrain, Harvard-Professor und Autor des Buches „The Future of the Internet and how to stop it“ (.pdf) setzt sich in einem erneuten Blogpost mit der Verizon/Google-Thematik auseinander (auch den Beitrag davor hatten wir schon empfohlen). In dem als Version 1.0 zur Aktualisierung bezeichneten Artikel setzt er sich mit Netzneutralität und der Rolle der FCC insbesondere in Hinblick auf den allseits zitierten Comcast-Vorfall, dem viel kritisieren Ausschluss kabelloser Netze, und den vielzitierten, jedoch selten konkretisierten „zusätzlichen Diensten“ auseinander.
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: EFF dokumentiert Behördenaktivitäten in Sozialen Medien
: EFF dokumentiert Behördenaktivitäten in Sozialen Medien Im letzten Jahr hat die EFF ein „Freedom of Information Act“-Verfahren (FOIA) angestrengt, um zu erfahren und offenzulegen, wie Ermittlungsbehörden der US-Regierung Facebook, Twitter und andere Internet-Dienste zur Datengewinnung nutzen.
Bereits im März waren einige Dokumente bei der EFF eingegangen, darunter ein Trainingshandbuch, wie Social Networks und Google Street zur Untersuchung von Steuerzahlern genutzt werden können. Die Steuerbehörde IRS sei dabei aber auf öffentlich erhältliche Informationen beschränkt und dürfe zum Beispiel keine Täuschungs-Accounts anlegen.
Gestern wurden nun einige Dokumente von FBI und CIA veröffentlicht. -
: AT&T zu Verizon/Google: Wireless IS different…
: AT&T zu Verizon/Google: Wireless IS different… Joan Marsh, seines Zeichens AT&T Vice President of Federal Regulatory nimmt zur Causa Verizon/Google in einem Blogpost Stellung. AT&T ist in den USA Anbieter des iPhones und zweitgrößter Anbieter für Mobiltelefonie und mobiles Internet nach Verizon. Man hätte damit rechnen können, dass ein findiger PR-Berater Joan Marsh ein bisschen impft, aber…
„Wireless is simply different“Marsh lobt die vielen innovativen Dienste, die durch 3G- und 4G-Mobilfunknetze möglich wurden und werden würden.
ABER:
Die 90.000 TB monatlichen Traffics, die für AT&T 2009 angefallen seien, würden bis 2014 voraussichtlich auf 3.600.000 TB pro Monat steigen. Kabellose Netzwerke hätten begrenzte Ressourcen, die die Kunden sich eben teilen müssten. Bei Glasfaserkabeln seien hingegen sehr viel höhere Übertragungsraten möglich, so dass bei einem entsprechenden Ausbau des Netzes Ressourcenprobleme eine geringere Bedeutung hätten.
Deswegen wolle AT&T selbstverständlich für seine Kunden
- „billions of dollars“ in den Netzwerk-Ausbau (HSDPA+ & 4G LTE) investieren
- komplementäre Strukturen wie WLAN aufbauen (und zu Geld machen)
- mehr Mobilfunkzellen und Base Station Controller mit höherer Kapazität errichten
Politische Entscheidungsträger sollten daher nun (1.) mehr Sendefrequenzen für die kommerzielle Nutzung zur Verfügung stellen und (2.) die Anbieter von kabellosem Internet vor lästigen und erdrückenden (!) neuen Netzneutralitätsregeln bewahren. Insbesondere letzterer Punkt sei wichtig für das weitere Wachstum des Geschäftszweigs.
Diese Aussage wird leider nicht mit weiteren Argumenten unterfüttert. Der Umkehrschluss, dass Netzneutralität als gesetzliche Maßgabe die Provider noch eher dazu bringen könnte, ihre Netzwerke auf einen der Nachfrage entsprechenden Stand zu bringen, klingt für mich zumindest auf Anhieb einleuchtender, als den mangelnden Ressourcen durch die Priorisierung bestimmter Dienste zu begegnen. Marsh macht zwar das Argument nicht, aber ich gehe davon aus, dass er entgegnen würde, dass mit dem Geld, das Diensteanbieter für ihre bevorzugte Behandlung bezahlen müssten, das Netz schneller ausgebaut werden könnte.
Die Ausnahme mobiler ISPs von den von Google und Verizon vorgeschlagenen Regulationen war von Befürwortern der bedingungslosen Netzneutralität harsch kritisiert worden, weil gerade der mobile Markt als der in Zukunft wichtigste angesehen wird.
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: Googles Gier opfert die Netzneutralität
: Googles Gier opfert die Netzneutralität Bei Techcrunch gibt es einen sehr lesenswerten Artikel über Googles Netzneutralität. Der Artikel bringt keine neuen Informationen – ist aber ein Meisterwerk der emotionalen Schreibweise.
„Das Internet“ ist sich einig, dass Google es mit seinem Verizon-Vorschlag verkaufen möchte.
There’s no clear consensus as to why Google is selling us out, but the consensus is that they are.
Gestern hat Google in seinem Blog seine Position
erklärtmit PR zerwaschen und „das Internet“ noch mehr verärgert. -
: EFF-Einschätzung zu Verizon/Google
: EFF-Einschätzung zu Verizon/Google Zur großen Verizon/Google-Debatte hat sich jetzt die Electronic Frontier Foundation zu Wort gemeldet und den Vorschlag zur Definition der Netzneutralität detailliert bewertet.
Die Bewertungskategorien gehen von „gut“ über „interessant“ und „besorgniserregend“ zum „Fail“.
Gut: Begrenzter Einfluss der Federal Communications Commission (FCC)
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: Googles Vision-Statement in Auszügen geleakt
: Googles Vision-Statement in Auszügen geleakt Das Wall Street Journal hat Auszüge aus einem geleakten Google-Dokument veröffentlicht.
Das Dokument ist ein Vision Statement, in dem viele Ideen unterschiedlicher Menschen über mehrere Monate zusammen getragen wurden, und Teil eines vollständigeren Business Plans, der gerade entwickelt wird.
Dargestellt werden einige Projekte, die Google für die Zukunft (natürlich) mit starker Berücksichtigung der Privatsphäre, gesetzlicher und gewerblicher Erfolgsrezepte ins Auge fasst. Betont wird aber, dass viele der Ideen noch nicht für die tatsächliche Entwicklung abgesegnet seien.
Zielgruppen- und Interessenbezogene Werbung
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: Room for Debate: Google, Verizon und Netzneutralität
: Room for Debate: Google, Verizon und Netzneutralität Unter dem Titel „Room for Debate“ lädt die New York Times regelmäßig Experten zur Diskussion aktueller Fragen. Gestern war diese Frage die Netzneutralität, die heiß diskutiert wird, seit Gerüchte bekannt wurden, dass Google und Verizon planen, diese zu verletzen (Aktueller Stand: Man hätte gerne so eine Art 2. Internet).
Von der Times zur Diskussion gebeten wurden Tim Wu, Lawrence Lessig, David Gelernter, Edward W. Felten, Jim Harper, Jonathan Zittrain und Gigi B. Sohn.
Endstand 6:1 für die Netzneutralität und gegen den
GesetzesvorstoßRegulationsvorschlag an die FCC von Google, Verizon & Co. -
: Der Google und Verizon – Deal zu Netzneutralität
: Der Google und Verizon – Deal zu Netzneutralität Google und Verizon haben heute ihren Deal präsentiert, wie die beiden Unternehmen sich Netzneutralität vorstellen, bzw. wie man eine starke Netzneutralität irgendwie umgehen kann: A joint policy proposal for an open Internet. Die Kurzzusammenfassung ist: Das alte Internet bleibt – zumindest über Kabel und explizit nicht mobil – irgendwie offen, aber man plant einfach ein Neues, was dann einem Kabelfernsehennetz 2.0 vergleichbar sein wird.
Interessant ist die Einschätzung von Susan Crawford, die in ihrem Blog beschreibt, wie Google und Verizon versuchen, sich mit der Abmachung strengen Regeln zu entziehen, die juristisch einklagbar seien und vollendete Tatsachen zu präsentieren.