RSS-feed für dieses Thema abonnieren

ifpi

Die Geschichte der Abmahnindustrie in Deutschland

Im Musikwirtschaftsforschung-Blog setzt sich Peter Tschmuck jetzt mit der Geschichte der Abmahnindustrie in Deutschland auseinander. Teil 1 erzählt die Vorläufer von 2004-2008. In einer früheren Blog-Serie “Die US-Musikindustrie vs.

Studie der EU-Kommission: Unerlaubte Musik-Downloads haben positive Auswirkung auf Kaufverhalten

Filesharing und Streaming von Musik führen nicht zu geringeren Verkaufszahlen im Netz. Zu diesem Ergebnis kommen immer mehr Untersuchungen, jetzt auch die Forschungsstelle der EU-Kommission. Das Fazit der Forscher lautet daher: Die Rechteinhaber sollten unerlaubtes Kopieren nicht länger als Problem ansehen.

Interner Bericht: Musikindustrie will Netz-Sperren gegen Urheberrechtsverletzungen, auch in Deutschland

Die Musikindustrie fordert weiterhin, dass Webseiten mit Urheberrechtsverletzungen von Internet-Anbietern zensiert werden sollen. Das geht aus einem geheimen internen Papier des Weltverbandes der Musikindustrie hervor, das netzpolitik.org exklusiv an dieser Stelle veröffentlicht.

Dänemark: 95% der Musik ist illegal?

Auch in Dänemark gibt es eine große Debatte rund um ACTA und die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzungen. Die dänische Handelsministerin erklärte in einer Pressekonferenz, dass man ACTA bräuchte, weil 95% der Musikdownloads illegal seien.

Wirtschaftsverbände bezeichnen ACTA-Proteste als „koordinierte Attacken auf demokratische Institutionen“

Die Demonstrationen zum Aktionstag gegen das Handelsabkommen ACTA haben anscheinend einige mächtige Lobby-Vereinigungen nervös gemacht. Minister der EU-Staaten sowie Abgeordnete des Europaparlaments haben bereits am Freitag einen Brief erhalten, in dem sie gebeten werden, ACTA zu unterstützen: In den vergangenen zwei Wochen haben wir koordinierte Angriffe auf demokratische Institutionen wie das Europäische Parlament und nationale Regierungen zum Thema ACTA gesehen.

Hintergründe zur IFPI-Lobbyistin in der EU-Kommission

Vor einer Woche hatten wir exklusiv berichtet, dass die ehemalige Musikindustrie-Lobbyistin Maria Martin-Prat neue Referatsleiter der Urheberrechtsabteilung in der Generaldirektion Binnenmarkt in der EU-Kommission wird. Die Nachricht hat es dann in einigen Tagen über den Umweg über US-Medien auch wiederum zu Heise & Co nach Deutschland geschafft.

EU: Lobbyist der Musikindustrie vor Wechsel zur EU-Kommission

Das französische Magazin PCInpact berichtete gestern Abend, dass Dr. Tilman Lüder (Referatsleiter der Urheberrechtsabteilung in der Generaldirektion Binnenmarkt) die EU-Kommission verlässt und nach China geht. Diese Information habe man von mehreren europäischen Verbraucherverbänden erhalten.

2010Lab: Der sachverständige Herr Gorny

Über 2000 Webseiten wurden in diesem Jahr für die Auszeichnung mit einem Grimme Online Award vorgeschlagen. Die Webseite 2010Lab, „eines der großen Internetprojekte der Kulturhauptstadt Ruhr2010“ (O-Text Ruhrbarone), war nicht darunter.* Offenbar hielt selbst im Ruhrgebiet niemand das „digitale Aushängeschild der Kulturhauptstadt“ (noch einmal O-Text Ruhrbarone) für auszeichnungswürdig oder wenigstens in irgendeiner Form für bemerkenswert.

Dieter Gorny für Einsteiger

Stefan Niggemeier hat ein Interview mit dem Cheflobbyisten der deutschen Musikindustrie, Dieter Gorny, auseinander genommen und kommt zu lustigen Ergebnissen: Understanding Dieter. Vielleicht ist es aber auch so, dass dieses vage, wirre Wortgeklingel genau das Richtige ist, um bei Politikern und anderen Verantwortlichen ein ähnliches Gefühl zu wecken wie bei mir als junger Redakteur damals: Dass ein Mann, der so überzeugend so unverständliche Sachen sagt, sich richtig gut in der Materie auskennen muss.

Musikindustrie wünscht sich „Manifest des geistigen Eigentums“ – EU-Kulturhauptstadt verweigert sich

Der 23. April 2009 ist der Tag des Buches sowie des Urheberrechts. Zumindest in Österreich dürfte er aber auch zu einem Tag des „Lobbyings“ werden. Organisiert durch die österreichische Sektion des Branchenverbands der Musikindustrie IFPI plant eine ominöse „branchenübergreifende Plattform unter dem Titel ‚Schutz des geistigen Eigentums’“ an diesem Tag ein „Manifest des geistigen Eigentum(s)“ der österreichischen Parlamentspräsidentin Barbara Prammer sowie „gemeinsam mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern den Bürgermeistern und Kulturstadträten der Landeshauptstädte sowie den wichtigsten Bezirksstädten zu überreichen.“ Die IFPI Austria brüstet sich in ihrem Anschreiben an die Kommunalpolitiker damit, dass die Plattform „von Medien massiv unterstützt wird“ (siehe PDF).

Piraten, Pizza und Prozess

Am dritten Tag der Verhandlung gegen das Tracker-Informationsportal The Pirate Bay (TPB) wurden grundlegende Fragen aufgeworfen, die seit langem einer Klärung durch Gerichte bedürfen. Gerade deswegen wurde der Prozess auch unter anderem von der englischen Times als Internet Piraten Prozess des Jahrzehnts bezeichnet.

Wir brauchen dringend ein zeitgemäßes Copyright?

Ich bin ja einer Meinung mit Dieter Gorny, wenn er fordert: „Wir brauchen dringend ein zeitgemäßes Copyright. Eine Gesellschaft, die mit Kunst so umgeht, wie es momentan der Fall ist, verliert sich, ökonomisch wie inhaltlich.“ Allerdings bin ich wenig verwundert, was er sich unter einem zeitgemässen Urheberrecht vorstellt: „Die Leute müssen einsehen, dass illegale Downloads Diebstahl sind.“ Abgesehen davon, dass wir dank der Lobbybemühungen der Rechteinhaber (Die Gorny als Chef der Musikindustrie vertritt), nicht zu einem zeitgemässen Urheberrecht kommen und das derzeitige grösstenteils aus ihrer Feder kommt: Ist denn die Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten für die zeitgemässe Nutzung von digitalen Medien der richtige Weg für ein zeitgemässes Urheberrecht?

IFPI Jahresbericht 2008

Golem berichtet, dass der Internationale Verband der Musikindustrie (IFPI) heute seinen Jahresbericht für 2008 vorgestellt hat. Darin gibt man beim DRM-Desaster den schwarzen Peter an die Hardware-Lieferanten ab, die es nicht geschafft hätten, „interoperables DRM“ zu unterstützen.

Wirtschaftlicher Schaden durch „Musikpiraterie“?

Golem berichtet über eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Institute for Policy Innovation (IPI), die einen Schaden von 12,5 Milliarden durch „Musikpiraterie“ anprangern. Dabei berufen sie sich auf „unabhängige“ Zahlen der IFPI.

UK: Musik behält Schutzfristen von 50 Jahren

Futurezone berichtet, dass die britische Regierung die Copyright-Schutzfristen bei 50 Jahren belassen will. Die IFPI hatte in einer jahrelangen Kampagne sowohl Schein-Tote wie Cliff Richards ausgegraben und tote Musiker aufgefahren, um ihre Partikularinteressen durchzusetzen.

Udo Jürgens wird Lobbyist

Udo Jürgens spielt jetzt den Cliff Richards. Bei einem Lobby-Treffen der IFPI (aka „Musikindustrie“) mit Bundeskanzlerin Merkel wurde er vermutlich als Wunderwaffe mitgenommen. Ob er ihr auch ein Ständchen sang, geht aus dem Artikel im Musikmarkt nicht hervor: Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft Vertreter der internationalen Musikindustrie.

Gewöhnt Euch dran.

Was soll man nur dazu sagen: Festplatten zerstören Gefühl für den Wert von Musik? „Weil eine Festplatte immer das Gleiche wiegt – egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Musikdateien darauf gespeichert sind -, geht schleichend das Gefühl für den Wert von Musik verloren“, sagt Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände, anlässlich des Tages des geistigen Eigentums.

Vorbei: direkte Download-Links für illegale MP3 bei Yahoo China

In China nimmt man das mit dem Klagen jetzt ernster als zuvor: die IFPI hat teilweise erfolgreich Yahoo darauf verklagt, die Verlinkung illegaler MP3-Dateien zu unterlassen.

Mal wieder IFPI-Propaganda

Eigentlich wollte ich mir heute die Pressekonferenz der IFPI anschauen, wo mal wieder die übliche Leier von den Raubkopierern zu hören gewesen sein wird. Aber keine Zeit.

Innovative Geschäftsmodelle der Musikindustrie

Der ehemalige Justiziar der Phonoverbände hat sich wohl mit einer innovativen Geschäftsidee in der Musikbranche selbstständig gemacht. Jetzt ist er Geschäftsführer der Hamburger proMedia GmbH, die im Auftrag der Musikindustrie Urheberrechtsverletzern auf der Spur ist.
Unterstütze unsere Recherchen und Berichterstattung für Grundrechte und ein freies Internet durch eine Spende. Spenden