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Gewöhnt Euch dran.

Was soll man nur dazu sagen: Festplatten zerstören Gefühl für den Wert von Musik?


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„Weil eine Festplatte immer das Gleiche wiegt – egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Musikdateien darauf gespeichert sind -, geht schleichend das Gefühl für den Wert von Musik verloren“, sagt Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände, anlässlich des Tages des geistigen Eigentums.

Wie wäre es mit: Gewöhnt Euch dran.

Es wird sich nicht mehr ändern. Man könnte ja mal anfangen, sich neue Geschäftsmodelle auszudenken, die den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Man kann aber auch die nächsten Jahre weiterheulen.

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3 Kommentare
  1. Michael Haentjes muss ja wissen, wovon er redet. Schließlich hat ja seine Firma edel jahrelang mit Billig-Kompilations (am Anfang in Kooperation mit RTL), die noch dazu schon kurz nach Veröffentlichung verramscht wurden, eine großen Beitrag dazu geleistet, dass das Gefühl für den Wert von Musik verloren geht.

    Und heute steht er an der Spitze der Phonoverbände …

  2. neeee, muss man ja nicht so wörtlich nehmen, aber der Inhalt ist nichts echtes mehr. nur noch nullen und einsen. ich finde es sehr bedenklich, wie virtuelle Gegenstände im Netz zu solcher Wertsteigerung gelangen (-> Waffen/Rüstungen in online-Spielen… Minerale/Credits bei Wirtschaftssimulationen…), obwohl diese Dinge ja nicht mal existieren.
    Genauso ist es mit mp3s auf Festplatte. Die Dinger sind nicht real. Eine CD oder LP kann man (be)greifen. Materie. Wirklich. Ausserdem gibt es nichts schöneres, der gerade erworbenen Neuerscheinung der Lieblingsband zu lauschen und sich durch das Booklet zu blättern.
    Sicher es ist praktisch und ich kann die Entwicklung nachvollziehen, aber ich bevorzuge weiterhin lieber „echte“ Tonträger ;)

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