Berlin
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: Heute Abend in Berlin: Podiumsdiskussion über Vorratsdatenspeicherung
: Heute Abend in Berlin: Podiumsdiskussion über Vorratsdatenspeicherung Auf der gemeinsamen Podiumsveranstaltung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und des Seminars für angewandte Unsicherheit werden wir die technischen, rechtlichen und politischen Implikationen dieser Massnahme und mögliche Schritte dagegen diskutieren.
TeilnehmerInnen auf dem Podium sind:
* Constanze Kurz (Chaos Computer Club) zum Bereich techn. Aspekte und IT
* Sönke Hilbrans (Republikanischer Anwaltsverein, Deutsche Vereinigung für Datenschutz) zum Bereich Strafrecht und juristische Aspekte
* Prof. Dr. Norbert Pütter (CILIP/Bürgerrechte und Polizei, FU Berlin) zum Bereich Rechtsstaat, gesellschaftliche Entwicklung
* Ricardo Cristof Remmert-Fontes (Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung) zum Bereich Politik, Vernetzungdo 12.7.07, Audimax im Ostflügel der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, 19 Uhr
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: Netaudiofestival 2007 in Berlin
: Netaudiofestival 2007 in Berlin Am ersten Oktoberwochenende findet in Berlin erstmals in Deutschland das Netaudiofestival 2007 statt. Angekündigt wird „ein WhoIsWho der internationalen Netlabel-Szene.“ Aus der Ankündigung:
Das Netaudiofestival 2007 verbindet Merkmale einer Konferenz mit einem anspruchsvollen Unterhaltungsprogramm für Anhänger (nicht nur) elektronischer Tanzmusik. Mit zahlreichen Workshops, Info- und Diskussionspodien wird das Festival tagsüber Einblicke hinter die Kulissen der Netaudioszene liefern, während der Output der Netlabelszene im Rahmen des nächtlichen Partyprogramms für den Besucher unmittelbar erfahrbar gemacht wird. Interessierte Artists, aber auch Netlabelbetreiber, die einen Beitrag zum Festival leisten möchten, können ihre Bewerbung bis 31. Juli an booking@netaudioberlin.de senden.
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: Berlin will keine eigene Top Level Domain
: Berlin will keine eigene Top Level Domain Die Berliner Zeitung berichtet: Senat lehnt neue Internet-Domain für Berlin ab.
Der Senat habe den Vorschlag bereits vor zwei Jahren ausführlich geprüft, sagte Donnermeyer, die für eine Icann-Genehmigung benötigte Unterstützung der Stadt werde es aber nicht geben. Der Hauptgrund sei, dass eine Genehmigung der Hauptstadt, den Namen „.berlin“ zu nutzen, auch eine Mitverantwortung für Inhalte bedeute. „Wir wollen aber nicht mitentscheiden müssen, was unter der Domain vermarktet wird.“ Der Staat müsse neutral sein. Er verwies auch auf das offizielle Stadtportal „www.berlin.de“, das mit 27 Millionen monatlichen Aufrufen sehr erfolgreich sei. „Wir möchten unserer eigenen Marke ja keine Konkurrenz machen.“ Auch sei zweifelhaft, ob sich regionale Domains wie „.berlin“ dauerhaft durchsetzten.
Ich kenne mich jetzt da nicht so genau aus, aber nach der Argumentation hätte die Bundesregierung auch eine Mitverantwortung für Inhalte der .de- Top-Level-Domain.
Ansonsten wünsche ich mir mal eine schönere berlin.de-Seite. Die 27 Millionen monatlichen Anfragen kommen sicherlich auch nur dadurch zustande, dass man sich dumm und dämlich klicken muss, um die gewünschet Information zu finden. Auch eine Strategie, um viele Klicks als Erfolg verkünden zu können.
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: Landgericht Berlin entscheidet in Forenhaftung
: Landgericht Berlin entscheidet in Forenhaftung Ds Internetportal MeinProf.de ist eine „Bewertungsplattform für Hochschulkurse und –dozenten“. Man kann dort als Student Professoren bewerten und ein Feedback zur Lehre geben. Das Landgericht Berlin hat aktuell bei einer Frage von Forenhaftung in einem Berufungsverfahren zu Gunsten von MeinProf.de entschieden. Die Plattform muss damit Beleidigungen erst nach Kenntnisnahme löschen und ist nicht zur Abgabe von Unterlassungserklärungen verpflichtet.
Aus der Pressemitteilung:Auf MeinProf.de wurde ein Professor einer Brandenburgischen Fachhochschule von Studenten im Zuge der Lehrveranstaltungsbewertung als „Psychopath“ und „echt das Letzte“ bezeichnet. Obwohl die beanstandeten Bewertungen umgehend nach Kenntnisnahme entfernt wurden, forderte dieser den Betreiber zur Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung auf. In dieser wurden für jede weitere unzulässige Äußerung 3.000 € von MeinProf.de verlangt. Da der Betreiber mit der Löschung der Einträge nach Kenntnisnahme seine rechtlichen Pflichten erfüllt hatte, wurde die Abgabe der Unterlassungserklärung verweigert. Daraufhin klagte der Professor vor dem Amtsgericht Tiergarten und erhielt in erster Instanz Recht.
Im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Berlin am 31. Mai 2007 wiesen die Richter den Anspruch auf Unterlassung allerdings zurück. Hochschuldozenten müssten sich in ihrer Funktion öffentlicher Kritik stellen. Eine pauschale Unterlassungserklärung könne nicht eingesetzt werden, um vorab kritische Kommentare zu verhindern. Aufbauend auf der Rechtsprechung des BGH könne dem Betreiber auch keine Vorab- Prüfungspflicht zugemutet werden. Die schriftliche Urteilsbegründung steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.
Gibt es dazu schon eine Quelle des LGBerlin?
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: Aktuell: Wir suchen PHP-Entwickler
: Aktuell: Wir suchen PHP-Entwickler Die letzte offene Stelle wollen wir jetzt auch endlich mal besetzen: newthinking communications sucht immer noch eine Person, die mit PHP und MySQL umgehen kann und Freie Software mag. Diese kann weiblich oder männlich sein, jung oder alt sein, einen Studienabschluss haben oder nicht. Hauptsache kompetent, nett und kompatibel zu unseren anderen Entwicklern. Aber die sind auch alle pflegeleicht und nett. Wir arbeiten ausschliesslich mit Freier Software und haben derzeit ein paar spannende Projekte, für die wir Unterstützung gebrauchen könnten. Arbeitsmöglichkeiten sind Vollzeit / Teilzeit / Studentenjob / Freelancer oder Praktikum. Bewerbungen bitte an jobs [ad] newthinking [punkt] de
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: Wie politisch ist die digitale Bohème?
: Wie politisch ist die digitale Bohème? Das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik veranstaltet morgen ein „Medienpolitisches Colloquium“ zum Thema „Wie politisch ist die digitale Bohème?“.
Über die virtuellen Lebensträume, politischen Ambitionen und sozialen Visionen der digitalen Bohème diskutieren Holm Friebe (Autor, Zentrale Intelligenz Agentur), Johnny Haeusler (Blogger, Spreeblick) und Dirk von Gehlen (Redaktionsleiter jetzt.de). Die Fragen stellen Alexander von Streit (Ressortleiter Digital, Focus Online) und Dr. Stephan Weichert.
Start ist 18:30h und die Veranstaltung findet wohl in der Fasanenstr. 73 in Berlin statt.
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: Tux im Tagesspiegel
: Tux im Tagesspiegel Auf der Suche nach skalierbaren Tuxen rief hier vorgestern ein Redakteur des Berliner Tagesspiegels an. Wir fanden ihm Dateien hier: http://www.isc.tamu.edu/~lewing/linux/ Die Seite enthält einen Link auf eine gepackte EPS-Datei, die in schwarz-weiß gehalten und beliebig skalierbar ist. Die Verwendungsbedingungen sind genannt und noch frei zu nennen: „Permission to use and/or modify this image is granted provided you acknowledge me lewing@isc.tamu.edu and The GIMP if someone asks.“ In der Schweiz war noch mehr zu finden: http://tux.ethz.ch/. Die Tuxe dort lassen sich sogar skalieren und nach Bedarf bildschirmgerecht rendern. Bestimmt gibts noch bessere Quellen für EPS, SVGs oder andere druckfähige Tuxe.
Der zugehörige Artikel „Hilfe vom Pinguin“ geht auf die mangelnde Investitionsbereitschaft des Senats und die Messen IT Profits und LinuxTag ein. Der Artikel soll online sein, wenn auch ohne Grafik, ich hab ihn aber nicht gefunden. In der Printausgabe ist der Tux prominent im Wirtschaftsteil auf Seite 22, wenn auch mit der ausweichenden Quellenangabe „promo“.
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: VDSL – Das geht noch lauter
: VDSL – Das geht noch lauter Vor kurzem hatte ich über den neuen VDSL-Kasten vor unserem Büro schonmal geschrieben. Klingt wie ein Rasenmäher. Und der ist mittlerweile noch lauter geworden. Und leiert ein wenig. Also der Ton. Ob es da einen Zusammenhang mit der Sonne gibt? Und wenn ja, geht da noch was auf der Lautstärkeskala, wenn der Klimawandel stärker zuschlägt?
Update: Es gibt News. Die benachbarte Kneipe hat wegen Lärmbelästigung die Polizei gerufen. Wir kamen nur auf die Idee, um 15h die Verwaltung anrufen zu wollen. Natürlich ohne Erfolg um die Uhrzeit. Plötzlich war es leise. Als ich rausschaute, drückte gerade ein freundlicher Polizist mit seinem ganzen Gewicht gegen den Kasten. Jetzt wird der Kasten gerade mit Korken und Bierdeckeln stabilisiert. Hier sind
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: Mitschnitt: MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?
: Mitschnitt: MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0? Letzte Woche gab es das “ 41. Zukunftsgespräch“ der Senatsverwaltung mit dem Titel „MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?“. Ich war als Podiumsteilnehmer dabei und jetzt gibts den Mitschnitt auf der Inforadio-Seite als MP3 verfügbar:
Was ist Web 2.0 und was ist das Neue daran? Ist es ein Modethema oder hat es Perspektive? Millionen auf der ganzen Welt befassen sich damit – inzwischen ist klar: die technologische und inhaltliche Weiterentwicklung des World Wide Webs ist ein handfester Wirtschaftsfaktor. Vieles erinnert dabei an die New Economy. Dennoch erschließt das Web 2.0 mit seinen neuen Technologien und Akteuren völlig neue Produkte und Märkte. Eine Diskussion über neue Gewohnheiten im Alltag, Chancen und Risiken, die sich in unserer Region für Innovationen ergeben mit…
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: Polizei übt Blockadetechnik
: Polizei übt Blockadetechnik Die PDS-Jugend Solid spielt im Rahmen eines Seminars zivilen Ungehorsam auf einer Parkwiese und die Teilnehmer werden gleich von der Polizei festgenommen. So realistisch war das nicht geplant mit der Übung. Alle Personalien wurden aufgenommen und zwei Handys beschlagnahmt, berichtet die Taz: Polizei übt Blockadetechnik.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 15 Uhr in der Grünanlage Parkaue in Lichtenberg. Gestern bemühte sich Polizeipräsident Dieter Glietsch um Schadensbegrenzung. Dass die Beamten über das Ziel hinausgeschossen sind, sagte er nicht, meinte aber nichts anderes: „Es gibt keine tragfähige Rechtsgrundlage für das Einschreiten der Beamten“, so Glietsch zur taz. Die Konsequenz: Die aufgenommenen Personaldaten werden gelöscht, die Handys zurückgegeben.
Erstmal Personalien feststellen und die Handys beschlagnahmen. Deutschland im Jahre 2007.
[via]
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: MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?
: MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0? Am kommenden Dienstag Abend um 19:30 Uhr bin ich als Teilnehmer zu einer Diskussion mit dem intelligenten Titel „MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?“ eingeladen. Gastgeber ist die Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft und stattfinden wird die Diskussion im Museum für Film- und Fernsehen (Filmhaus Sony Center, Potsdamer Platz).
Bei dem Zukunftsgespräch diskutieren Markus Beckedahl, newthinking communications GmbH; Matthias Ehlert, Netzeitung; Claas van Delden, Holtzbrinck Networks GmbH, und Dr. Robin Meyer-Lucht, berlin Institute, über die Chancen und Risiken der neuen Technologien für Berlin. Moderiert wird die Diskussion von Alfred Eichhorn vom Inforadio des rbb, dem Medienpartner der Zukunftsgespräche. Der Eintritt ist frei.
Die folgenden Fragestellungen sollen dabei diskutiert werden:
In der Diskussion wird es um folgende Fragen gehen: Ist Web 2.0 ein Modethema oder hat es Perspektive? Wie können Berlin und seine IKT-Branchen von den neuen Märkten profitieren? Welche neuen Technologien und Inhalte gibt es und welche Wertschöpfungsketten? Wer finanziert Unternehmen, Technologien und Inhalte im Umfeld der neuen Technologien. Wie verändert Web 2.0 die Kommunikation von Menschen und Organisationen? Was ist heute anders als bei der New Economy?
Ich hab ja in so einer Runde noch nie über sowas diskutiert. Meine Kernthese ist ja, dass Berlin viel von dem ganzen Boom profitieren kann. Aber dafür brauchen wir mal schnell ein flächendeckendes offenes WLAN von der Stadt. Damit wir auch zukünftig produktiv online arbeiten können, wenn der Sommer einzieht und wir uns in die Parks begeben. Eine funktionierende Club-Landschaft hat auch viele Vorteile. Damit können wir mehr neue Mitarbeiter aus anderen Städten dazu gewinnern, nach Berlin zu ziehen, Entwickler werden hier nämlich knapp. Ganz klar ein Standortvorteil. Aber irgendwie werden immer mehr kulturelle Freiräume von der Verwaltung verdrängt. Ebenso sollten die Mieten bitte weiterhin günstig bleiben. Dann klappt das schon mit dem Aufschwung.
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: opensource?
: opensource? Aus einer Werbemail für den „Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2007“:
Landesbank Berlin · bdp Bormann Demant und Partner · Berliner Bank · Der Tagesspiegel · Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (GSG) · Investitionsbank Berlin · Microsoft Deutschland GmbH · opensource · RBB Inforadio · Technologie Stiftung Brandenburg · Technology Review · TSB Technologiestiftung Berlin · uwe braun gmbh
Ist opensource jetzt ein Medium, eine Institution oder eine Firma?
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: Berlin hat keine IT-Strategie
: Berlin hat keine IT-Strategie Im Berliner Abgeordnetenhaus findet morgen eine Anhörung zum Thema „IT-Strategie des Landes Berlin: Open Source/Offene Standards beim Einsatz von Software in der öffentlichen Verwaltung”. Wie das oft so ist, gibt es nicht wirklich eine Strategie. Im Vorfeld der Anhörung hat Professor Bernd Lutterbeck von der TU-Berlin seine Expertise an die Netzeitung geschickt: IT-Experte rät Berlin zu Umstellung auf Linux.
Das Land Berlin könnte seine IT-Ausgaben erheblich senken, wenn es seine Behördencomputer auf Linux oder andere Open-Source-Software umstellen würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Netzeitung.de vorliegende Expertise des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Berlin. Open-Source-Software habe «in nahezu allen wissenschaftlich untersuchten Fällen langfristig zu Einsparungen geführt», heißt es in dem Papier von Professor Bernd Lutterbeck. So hätten beispielsweise Befragungen der Fraunhofer Gesellschaft ergeben, dass «Kostensenkungen von bis zu 50 Prozent» möglich seien. Schätzungen zufolge betragen die IT-Ausgaben in der Berliner Verwaltung etwa 250 Millionen Euro pro Jahr.
Vor bald zwei Jahren hatten wir eine Aktion mit dem Titel „Fenster zu, es zieht“ im und vor dem Abgeordnetenhaus anlässlich eine Lobbyparty von Microsoft gemacht und detailliert darüber gebloggt: Berichterstattung: Microsoft im Parlament. Damals entstand auch dieses Bild, was immer noch aktuell ist (Bis auf die Baustelle):

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: Anhörung am Donnerstag: Open Source in der Berliner Verwaltung
: Anhörung am Donnerstag: Open Source in der Berliner Verwaltung Am kommenden Donnerstag, den 3. Mai, gibt es im Berliner Abgeordnetenhaus eine Anhörung des „Ausschusses für Verwaltungsreform, Kommunikations- und Informationstechnik“ zum Thema „IT-Strategie des Landes Berlin: Open Source/Offene Standards beim Einsatz von Software in der öffentlichen Verwaltung“. Die Anhörung ist von 9:30h – 12:30h angesetzt und findet in Raum 113 statt.
Ich bin am Donnerstag leider nicht in Berlin. Würde mich aber über eine Berichterstattung freuen. Wer dabei sein möchte, hat folgende Möglichkeiten zur Anmeldung:
- akkreditieren lassen über Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Frau Sertcan, Tel.: 2325 1051
– Anmeldung als Besucher bei Frau Schulz, Tel.: 2325 1064
– Anmeldung online+[Danke an Bastian]
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: Kunstaktion gegen Vorratsdatenspeicherung
: Kunstaktion gegen Vorratsdatenspeicherung Das ist ja nett: Wenn man statt einer Demonstration eine Kunstaktion macht, darf man das auch in der Bannmeile. StudentInnen aus Potsdam haben heute morgen vor dem Reichstag auf die Folgen der zunehmenden Überwachung hingewiesen, parallel zur Kabinettssitzung, wo die Vorratsdatenspeicherung abgesegnet wurde (mehr dazu in Kürze).

Auf den schwarzen T‑Shirts steht übrigens„Stasi 2.0″, auf den roten „Der Staat weiß jetzt alles“.


Mehr Bilder gibt es hier, hier, hier und hier (hohe Auflösung, zip-Ordner 54,5MB), einen Bericht eines Teilnehmers hier.
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: Deutsche Welle: Blogs im Iran
: Deutsche Welle: Blogs im Iran Die Deutsche Welle lädt am heutigen Montag, den 16. April 2007, 19.00 Uhr, im Berliner Literaturhaus (Fasanenstraße 23, Charlottenburg) zu einer Blogpräsentation ein. Experten geben in deutscher Sprache einen Einblick in die iranische „Blogosphäre“.
Anlass: Deutsche Welle startet neues Internet-Angebot für Iran Etwa 70 Prozent der Bevölkerung im Iran sind 30 Jahre und jün¬ger.
Unter den rund 75 Millionen Einwohnern haben Schätzungen zufolge bereits knapp elf Prozent einen Zugang zum Internet. Das ist der Hauptgrund für den Start der eigenen Online-Redaktion. Das Radio-Programm in Farsi der Deutschen Welle gibt es schon seit 45
Jahren.Zur Veranstaltung:
Es wird eine Präsentation geben, und danach eine Diskussionsrunde zur Rolle und Wirkung des Internets als Plattform für freie Meinungsäußerung im Iran am Bespiel iranischer Weblogs.Anwesend:
Pantea Kiani (Pseudonym), Journalistin und Bloggerin, www.ghorbatestan.com, www.ghorbatestan.blogspot.com
Professor Nima Mina, Vergleichende Literaturwissenschaften, School of Oriental and Asian Studies, London
Professor Udo Steinbach, GIGA Institut für Nahost-Studien
Herr Mahmoud Tadjallimehr, Dipl. Ingenieur, Publizist und Experte für technische Internetfragen.
Dr. Jamsheed Faroughi, Leiter DW-RADIO/persisch
Dr. Mohammad-Reza Nikfar, DW-WORLD.DE/persian
Moderation: Farhad Payar, DW-WORLD.DE/persian -
: re:publica hat begonnen
: re:publica hat begonnen Hier wird die nächsten Tage nicht viel geschrieben werden, weil wir seit heute morgen alle auf der re:publica sind. Schön hier und so, rappelvoll, und Markus muss schon den ganzen Tag Interviews geben. Links zu Fotos und allerhand Berichten aus der Blogosphäre gibt es auf der Konferenz-Seite.
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: Politik kann Spass machen
: Politik kann Spass machen Das ist zwar etwas Off-Topic, aber hat auch was mit Kultur und Politik zu tun:
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: Review: Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht
: Review: Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht Gestern Abend gab es die Diskussion „Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht?“ in Berlin. Ich war nicht da, aber hier sind einige Berichte aus dem Netz dazu.
Heise: SPD-Sprecher: Online-Durchsuchungen kommen auf jeden Fall.
Dieter Wiefelspütz, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, ließ am gestrigen Dienstag bei einer Diskussion unter dem Aufhänger „Staat surft mit“ keinen Zweifel an seinem Segen für den Bundestrojaner: „Das werden wir selbstverständlich machen, allerdings mit klarer Rechtsgrundlage“, betonte der Abgeordnete zum Streitthema Online-Durchsuchungen auf der Tagung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin. „Das Internet ist eine Welt, in der jede Sauerei dieser Welt stattfindet“, begründete der Innenexperte sein Plädoyer. Die Koalition werde daher „mit Augenmaß das Erforderliche tun, um diese Sauereien zu bekämpfen.“ Die „Gespensterdebatten“ von Datenschützern und anderen Gegnern einer weiteren Befugnis zur staatlichen Bespitzelung versteht Wiefelspütz dagegen nicht. Da werde immer so getan, „als wären wir ein Überwachungsstaat“. Dabei fordere hierzulande niemand Folter oder Guantanamo.
Telepolis: „Das Internet ist eine Welt, in der jede Sauerei stattfindet“.
Jörg Ziercke: „Wir haben das Problem der Kryptierung und Anonymisierung. Wenn Sie heute eine Festplatte mit 300 Gigabyte verschlüsselt haben, können Sie diese praktisch nicht entschlüsseln. Das World Wide Web wird zunehmend zum eigentlichen Speicherplatz, nicht mehr der häusliche PC. Wir können bei schwersten Straftaten nur mitgehen, wenn der Richter die Anordnung gibt, wenn der Staatsanwalt das überwacht und der Bundesdatenschützer das ganze kontrolliert.“
Doch schon bei der Diskussion, noch bevor es überhaupt einen konkreten Referentenentwurf im Parlament gibt, winkt Peter Schaar, der derzeitige Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, ab. Die Erfahrungen im europäischen Ausland lassen Zweifel an der Überwachbarkeit von schwersten Straftaten aufkommen. „Praktisch kann ich mir das nicht vorstellen, weil die Kriminellen sich zu schützen verstehen. Was ist die nächste Stufe? Wir haben eine immer währende Aufrüstung. Die Befugnisse, wenn sie einmal erteilt werden, werden nicht zurückgenommen“, warnt Schaar. Auch die so genannte Kontodaten-Überwachung sollte terroristische Tätigkeiten anhand von signifikanten Geldflüssen erkennbar werden lassen. Bereits zwei Jahre später sei das Verfahren auf alle Finanzämter ausgeweitet worden. „Da frage ich mich, wo ist da die Grenze?“, mahnt der Bundesdatenschützer.
Währenddessen verkündet die FDP-Fraktion:
Die Bundesregierung hält schon bisher Online-Durchsuchungen ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage für rechtmäßig. Das ergab eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Innenexperten Hartfrid WOLFF.
[…]
Offenbar hat die Regierung die Öffentlichkeit in der Diskussion um Online-Durchsuchungen bisher getäuscht. Auf die Frage nach der gesetzlichen Grundlage zu den von Bundesinnenminister Schäuble verlangten Online-Durchsuchungen hat die Bundesregierung erklärt, das Bundesamt für Verfassungsschutz habe schon jetzt das Recht zu Online-Durchsuchungen.
Die Regierung bezieht sich dabei auf § 8 Abs. 2 des Bundes-verfassungsschutz-Gesetzes. Dessen Wortlaut benennt explizit zulässige Methoden der Informationsbeschaffung, sieht ausdrücklich allerdings keine Onlinedurchsuchungen vor.
Ob das als rechtliche Grundlage ausreicht, ist mehr als zweifelhaft, wie das Innenministerium ja auch sofort einräumt. Die Bundesregierung erweckt mit dieser Aussage allerdings den Verdacht, dass sie umfangreicher als bisher zugegeben Online-Durchsuchungen praktiziert hat, ohne dass es eine ausreichende gesetzliche Grundlage dafür gibt.Schizophren? Hartfrid WOLFF ist übrigens nicht verwandt mit Innenminister Ingo Wolf (auch FDP), der die Online-Durchsuchung ohne Bedenken in NRW legalisiert hat.
news.aktuell hatte nicht nur zur Diskussion eingeladen, sondern hat auch ein paar Stimmen als Zitate gesammelt und veröffentlicht: Journalisten fürchten um den Informantenschutz.
Einen Blogbericht gibt es noch bei BlackblogX.
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: Montag ist wieder Webmontag in Berlin
: Montag ist wieder Webmontag in Berlin Montag ist wieder Webmontag in Berlin. Wie immer im newthinking store.