Dieser Artikel ist mehr als 19 Jahre alt.

MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?

Am kommenden Dienstag Abend um 19:30 Uhr bin ich als Teilnehmer zu einer Diskussion mit dem intelligenten Titel „MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?“ eingeladen. Gastgeber ist die Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft und stattfinden wird die Diskussion im Museum für Film- und Fernsehen (Filmhaus Sony Center, Potsdamer Platz).

Bei dem Zukunftsgespräch diskutieren Markus Beckedahl, newthinking communications GmbH; Matthias Ehlert, Netzeitung; Claas van Delden, Holtzbrinck Networks GmbH, und Dr. Robin Meyer-Lucht, berlin Institute, über die Chancen und Risiken der neuen Technologien für Berlin. Moderiert wird die Diskussion von Alfred Eichhorn vom Inforadio des rbb, dem Medienpartner der Zukunftsgespräche. Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Fragestellungen sollen dabei diskutiert werden:

In der Diskussion wird es um folgende Fragen gehen: Ist Web 2.0 ein Modethema oder hat es Perspektive? Wie können Berlin und seine IKT-Branchen von den neuen Märkten profitieren? Welche neuen Technologien und Inhalte gibt es und welche Wertschöpfungsketten? Wer finanziert Unternehmen, Technologien und Inhalte im Umfeld der neuen Technologien. Wie verändert Web 2.0 die Kommunikation von Menschen und Organisationen? Was ist heute anders als bei der New Economy?

Ich hab ja in so einer Runde noch nie über sowas diskutiert. Meine Kernthese ist ja, dass Berlin viel von dem ganzen Boom profitieren kann. Aber dafür brauchen wir mal schnell ein flächendeckendes offenes WLAN von der Stadt. Damit wir auch zukünftig produktiv online arbeiten können, wenn der Sommer einzieht und wir uns in die Parks begeben. Eine funktionierende Club-Landschaft hat auch viele Vorteile. Damit können wir mehr neue Mitarbeiter aus anderen Städten dazu gewinnern, nach Berlin zu ziehen, Entwickler werden hier nämlich knapp. Ganz klar ein Standortvorteil. Aber irgendwie werden immer mehr kulturelle Freiräume von der Verwaltung verdrängt. Ebenso sollten die Mieten bitte weiterhin günstig bleiben. Dann klappt das schon mit dem Aufschwung.

  • Markus Beckedahl

Am kommenden Dienstag Abend um 19:30 Uhr bin ich als Teilnehmer zu einer Diskussion mit dem intelligenten Titel „MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?“ eingeladen. Gastgeber ist die Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft und stattfinden wird die Diskussion im Museum für Film- und Fernsehen (Filmhaus Sony Center, Potsdamer Platz).

Bei dem Zukunftsgespräch diskutieren Markus Beckedahl, newthinking communications GmbH; Matthias Ehlert, Netzeitung; Claas van Delden, Holtzbrinck Networks GmbH, und Dr. Robin Meyer-Lucht, berlin Institute, über die Chancen und Risiken der neuen Technologien für Berlin. Moderiert wird die Diskussion von Alfred Eichhorn vom Inforadio des rbb, dem Medienpartner der Zukunftsgespräche. Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Fragestellungen sollen dabei diskutiert werden:

In der Diskussion wird es um folgende Fragen gehen: Ist Web 2.0 ein Modethema oder hat es Perspektive? Wie können Berlin und seine IKT-Branchen von den neuen Märkten profitieren? Welche neuen Technologien und Inhalte gibt es und welche Wertschöpfungsketten? Wer finanziert Unternehmen, Technologien und Inhalte im Umfeld der neuen Technologien. Wie verändert Web 2.0 die Kommunikation von Menschen und Organisationen? Was ist heute anders als bei der New Economy?

Ich hab ja in so einer Runde noch nie über sowas diskutiert. Meine Kernthese ist ja, dass Berlin viel von dem ganzen Boom profitieren kann. Aber dafür brauchen wir mal schnell ein flächendeckendes offenes WLAN von der Stadt. Damit wir auch zukünftig produktiv online arbeiten können, wenn der Sommer einzieht und wir uns in die Parks begeben. Eine funktionierende Club-Landschaft hat auch viele Vorteile. Damit können wir mehr neue Mitarbeiter aus anderen Städten dazu gewinnern, nach Berlin zu ziehen, Entwickler werden hier nämlich knapp. Ganz klar ein Standortvorteil. Aber irgendwie werden immer mehr kulturelle Freiräume von der Verwaltung verdrängt. Ebenso sollten die Mieten bitte weiterhin günstig bleiben. Dann klappt das schon mit dem Aufschwung.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

4 Kommentare zu „MySpace, YouTube, Second Life: Schönes neues Web 2.0?“


  1. Die Lösung ist ganz einfach; nach Wien ziehen ;)

    http://www.techcrunch.com/tag/yeurope/


  2. Klingt interessant. Werde da sein.

    Wenn man über Web 2.0 als Chance für Berlin nachdenkt sollte man neben einem freien Netz doch auch gleichzeitig die Nutzung von Web 2.0 (Blogs, Wikis und anderes) in der Stadtverwaltung und in der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt fordern, oder? Newthinking ist dafür doch ein guter Ansprechpartner. Die Vernetzung der berliner Kreativen und ihrer Aktionen, sowie die Vernetzung der vielen Forscher und Wissenschaftler hier in Berlin könnte der Stadt eine Menge bringen. Zumindest ein gutes Image. Hoffe etwas von dir dazu auf dem Podium zu hören.

    Gruß Robert


  3. […] Eine Aufzeichnung des 41. Zukunftsgesprächs vom 15. Mai 2007 (mp3, ca. 50 min), interessante Diskussion, nicht zuletzt weil Markus Beckedahl von netzpolitik.org teilnimmt … Das Internet wird revolutioniert, und Web 2.0 ist in aller Munde. Internet-User produzieren ihren Content mittlerweile nicht nur selbst und stellen ihn ins Web, sie „leben“ in virtuellen Welten. Nicht nur die Medien haben Web 2.0 als Dauerthema entdeckt. Längst ist die technologische und inhaltliche Weiterentwicklung des World Wide Web ein handfester Wirtschaftsfaktor geworden. Vieles erinnert dabei auf den ersten Blick an die New Economy. Dennoch erschließt Web 2.0 völlig neue Produkte und Märkte. tagged with Internet, podcast, web20 […]


  4. […] | Incoming links |del.icio.us |Digg it |Furl |ma.gnolia |reddit |Spurl |StumbleUpon |Yahoo MyWeb |Mister Wong| […]

Dieser Artikel ist älter als 19 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.