Transparenz

  • : London startet eigene Seite für offene Daten
    London startet eigene Seite für offene Daten

    Hunderte Datensets im London DataStore sollen Bürger zur Erstellung von Mashups anregen. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender Channel 4 hat zudem bis zu £200,000 ausgeschrieben, um die Entwicklung besonders innovativer Anwendungen der Daten zu fördern. Das berichtet der Guardian:
    The datasets that will be available include attainment, pupil number and schools data; fire incidents, ambulance rates, crime rates; carbon emissions, floorspace, vacant commercial offices, industrial stock data, abandoned vehicles, recycling rates, waste data, waste re-use centres, fly tipping rates, alcohol indicators, abortion rates, hospital waiting lists and admissions, excess winter deaths – and many dozens more.

    7. Januar 2010 6
  • : Island zum Datenfreihafen machen
    Island zum Datenfreihafen machen

    Auf dem 26. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Club in Berlin hat gestern das Transparenz-Projekt Wikileaks.org eine Reformidee für Island präsentiert. Der Staat ist in Folge der Finanzkrise beinahe Pleite. Auf Wikileaks wurden im Sommer detaillierte Informationen publiziert, welche Staatsbürger Islands für die Pleite mitverantwortlich sind und mit Insiderinformationen kurz vor dem Zusammenbruch von isländischen Banken rund fünf Milliarden Dollar außer Landes geschafft haben.

    28. Dezember 2009 33
  • : „Hack the Government“: Opendata-Hackday im April (Update)
    „Hack the Government“: Opendata-Hackday im April (Update)

    Update: Der Veranstalter hat gerade mitgeteilt, dass sich das Datum doch noch einmal verschoben hat – auf den 17. und 18. April.
    Das OpenData Network hat heute ein zweitägiges BarCamp angekündigt, dass sich ganz um die Entwicklung von Anwendungen mit offenen Daten drehen wird:
    Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass sich innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Geld viele kreative und innovative Anwendungen programmieren lassen, mit Daten der öffentlichen Verwaltung auf eine neue Art und Weiße zugänglich machen und so einen echten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger haben.

    14. Dezember 2009 1
  • : Where does my money go?
    Where does my money go?

    Die britische Open Knowledge Foundation hat kürzlich einen Prototypen ihres Projektes Where does my money go? gestartet. Die Software visualisiert Finanzausgaben der Regierung.
    Verschiedene interaktive Graphiken zeigen an, wohin das Haushaltsbudget des Vereinigten Königreichs fließt. Neben den groben Bereichen – Bildung, Gesundheit, Verteidigung – wird auch noch ein Level darunter angezeigt.

    14. Dezember 2009 4
  • : Radio: Die „fünfte Gewalt“
    Radio: Die „fünfte Gewalt“

    Deutschlandradio Kultur hat über „Die „fünfte Gewalt“ – Eine kurze Geschichte des Lobbyismus in Deutschland“ berichtet:
    Fachleute schätzen die Zahl professioneller Lobbyisten allein in Berlin auf 5000, Tendenz steigend. In den 70er-Jahren waren es in Bonn gerade mal 600. Sie agieren in den Grauzonen der Politik und versuchen, Einfluss zu nehmen auf Gesetze und Regierungsentscheidungen.

    14. Dezember 2009 3
  • : Freiheit für Regierungsdaten
    Freiheit für Regierungsdaten

    Schöner Artikel in der Futurezone über Open-Government: Freiheit für Regierungsdaten.

    E‑Government ist gut für Staat und Bürger – aber nur dann, wenn die Behörden die von ihnen gesammelten Daten auch wieder herausrücken. In den USA bemühen sich zahlreiche Initiativen auch seitens der Regierung um mehr Offenheit.

    9. Dezember 2009 2
  • : Aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit
    Aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit

    Abgeordnetenwatch bringt manchmal echte Stilblüten zu Tage. Gerade erst entdeckt: Die CDU-Europaabgeordnete Birgit Schnieber-Jastram. Auf eine Frage zu ihrer Meinung bezüglich des SWIFT-Abkommens antwortet sie (scheint ihre Standardantwort zu sein):
    Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich ganz herzlich für Ihr Interesse an europapolitischen Themen und an meiner Arbeit bedanken! Aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit ist es mir allerdings lieber, wenn ich in persönlichen Kontakt mit Ihnen treten kann.

    4. Dezember 2009 22
  • : Initiative ProDialog
    Initiative ProDialog

    Günter Bartsch hat in einem längeren Artikel die Initiative ProDialog etwas durchleuchtet: Schickt Briefe! Wie ProDialog und Berlinpolis fürs Direktmarketing per Post werben (bzw. warben).
    Zusammenfassung: Die Deutsche Post hat 2005 die „Initiative ProDialog“ gegründet. Wesentliches Ziel: Die „Etablierung eines professionellen Dialog Marketing in Parteien, Kommunen und Verbänden“.

    3. Dezember 2009
  • : Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet?
    Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet?

    Die Deutschlandradio Kultur – Sendung „Breitband“ hat heute über „Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet?“ berichtet.
    Selbstbewusst sind sie, die Macher der Whistleblower-Plattform Wikileaks.org, die behaupten, Wikileaks sei das „demokratischste Medium, das sich seit der Gründung des Internet gebildet hat.

    28. November 2009 17
  • : Die Lehmanns Brothers Gläubiger-Datenbank im Netz
    Die Lehmanns Brothers Gläubiger-Datenbank im Netz

    Ein Leser hat mir einen Link zugeschickt, über den sich viele Gläubiger der Lehmanns Brothers Pleite finden lassen. Dort kann man u.a. nach Namen und Ort suchen. Mit einer Suchabfrage der gängigen deutschen Namen findet man eine Menge Personen. aber auch die Ortssuche funktioniert: 327 Personen hab ich z.

    26. November 2009 31
  • : Bis Morgen mitzeichnen: Lobbyregister-Petition
    Bis Morgen mitzeichnen: Lobbyregister-Petition

    Bis morgen hat man noch dien einmalige Mitzeichnungs-Möglichkeit bei dieser Petition:

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen .….….ein Lobbyisten-Register einzurichten.
    Lobbyismus – das Wort hat häufig einen schalen Beigeschmack, als seien da dunkle Mächte am Werk, die vor nichts zurückschrecken, um ihre Interessen durchzusetzen – allen voran die Industrie, und das am besten noch mit Hilfe von Bestechungsgeldern.

    20. November 2009 6
  • : Erstes Treffen des OpenData Networks
    Erstes Treffen des OpenData Networks

    Am Mittwoch hat das neu gegründete OpenData Network zu einem ersten Treffen eingeladen. Dabei sollte es vor allem um einen inhaltlichen Austausch gehen. Mit dabei war neben den Machern diverser eDemokratie-Projekte auch die Verantwortliche für den Internetauftritt des Bundestages, Maika Jachmann.

    30. Oktober 2009 6
  • : OpenData Network gegründet
    OpenData Network gegründet

    Gestern wurde in Berlin das OpenData Network in die Rechtsform eines Vereins gegossen. Aus der Selbstbeschreibung:
    Das OpenData Network ist ein offenes zivilgesellschaftliches Netzwerk, welches die Themen Opendata, Openaccess, Opengovernment, Transparenz und Partizipation auf die politische Agenda setzen möchte.

    22. Oktober 2009 3
  • : Treffen der eDemokratie-Projekte: BerlinInOctober
    Treffen der eDemokratie-Projekte: BerlinInOctober

    Am 15. und 16. Oktober trafen sich zum dritten Mal die Macher diverser eDemokratie-Projekte in Berlin, um Erfahrungen auszutauschen und Anregungen für neue Services zu sammeln.
    Ein großer Teil der Zeit war daher auch für das Vorstellen einzelner Projekte freigehalten. Viele Portale widmen sich der Aufgabe, mehr Transparenz in die Arbeit der Abgeordneten zu bringen.

    19. Oktober 2009 5
  • : recovery.gov: Web 2.0, konjunkturpaket.de: Web 0.2
    recovery.gov: Web 2.0, konjunkturpaket.de: Web 0.2

    Sven Böll vergleicht auf Spiegel Online die Webangebote zu den Konjunkturpaketen von Deutschland und den USA: konjunkturpaket.de und recovery.gov. Wenig erstaunlich ist das deutsche Angebot unvollständig, krankt an förderalistischen Zuständigkeitsproblemen und wird schlecht besucht:
    Dass das deutsche Pendant nicht annähernd mit dem amerikanischen Vorbild mithalten kann, dürfte nicht nur an der besseren finanziellen Ausstattung des US-Angebots liegen.

    2. Oktober 2009 2
  • : Zeit für Open Government!
    Zeit für Open Government!

    Unser Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar, der gleichzeitig auch Beauftragter für Informationsfreiheit ist, hat fordert in seinem Blog im Datenschutzforum mehr Offenheit im Regierungshandeln: Zeit für Open Government!
    Vorbildhaft für Deutschland könnte etwa Artikel 100 der norwegischen Verfassung sein:
    „Jedermann hat einen Anspruch auf Zugang zu Dokumenten des Staates und der Kommunalverwaltung … Es liegt in der Verantwortung der staatlichen Stellen, die Voraussetzungen für einen offenen und informierten öffentlichen Diskurs zu schaffen.

    1. Oktober 2009 5
  • : Breitband: Offene Schnittstellen für die Demokratie
    Breitband: Offene Schnittstellen für die Demokratie

    Die Deutschlandradio Kultur Sendung Breitband hat am Samstag über Offene Schnittstellen für die Demokratie berichtet: Besprechung – APIs für die Politik.
    Am Anfang der Sendung ging es um Digitale Demokratie ganz allgemein. Jetzt geht´s ganz konkret darum, wie Bürger mit ihren Steuergeldern bezahlte Daten abgreifen und nutzen können.

    29. September 2009 2
  • : Wikileaks: Den Mächtigen auf die Füße treten
    Wikileaks: Den Mächtigen auf die Füße treten

    Bei Zeit.de ist ein guter Artikel über Wikileaks erschienen: „Den Mächtigen auf die Füße treten“.
    Auf Wikileaks lassen sich Dokumente einsehen, die eigentlich nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Das ärgert viele, doch es ist gut für die Welt.
    Etwas mehr Hintergrund bietet der Netzpolitik-Podcast 071: Wikileaks.

    17. September 2009 4
  • : Konzept integriertes Energieforschungsprogramm
    Konzept integriertes Energieforschungsprogramm

    Mir wurde ein PDF mit dem Namen „Konzept integriertes Energieforschungsprogramm“ zugeschickt. In den Medien wird das Papier gerade als „Atomstudie“ oder „Schavan-Plan“ diskutiert. Passt zwar nicht so unbedingt ins Themenfeld dieses Blogs, aber wer sich ungefiltert aus der Primärquelle informieren will, kann das jetzt gerne tun.

    16. September 2009 28
  • : Silvana Koch-Mehrin und die Ruhrbarone
    Silvana Koch-Mehrin und die Ruhrbarone

    Das Ruhrbarone-Blog hat heute über ein Gerichtsereignis in Hamburg geschrieben, wo die Anwälte der FDP-Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin versuchten, gegen eine FAZ-Berichterstattung vorzugehen. Der Hintergrund sind Vorwürfe an Silvana Koch-Mehrin, dass diese als FDP-Politikerin in den letzten fünf Jahren nicht sehr häufig im Europaparlament anzutreffen war.

    29. Mai 2009 101