Dokumentation: Us Now

Die US-Dokumentation „Us Now“ behandelt in 60 Minuten die Frage, wie sich Demokratie und Regierungen öffnen können und transparenter werden. Bei Vimeo findet sich der ganze Film in HD-Auflösung und wenn man sich anmeldet, kann man den Film auch im Quicktime-Format herunterladen.

Us Now from Banyak Films on Vimeo.

In his student flat in Colchester, Jack Howe is staring intently into his computer screen. He is picking the team for Ebbsfleet United’s FA Trophy Semi-Final match against Aldershot . Around the world 35,000 other fans are doing the same thing, because together, they own and manage the football club. If distributed networks of people can run complex organisations such as football clubs, what else can they do? Us Now takes a look at how this type of participation could transform the way that countries are governed. It tells the stories of the online networks whose radical self-organising structures threaten to change the fabric of government forever.

Us Now follows the fate of Ebbsfleet United, a football club owned and run by its fans; Zopa, a bank in which everyone is the manager; and Couch Surfing, a vast online network whose members share their homes with strangers. The founding principles of these projects — transparency, self-selection, open participation — are coming closer and closer to the mainstream of our social and political lives. Us Now describes this transition and confronts politicians George Osborne and Ed Milliband with the possibilities for participative government as described by Don Tapscott and Clay Shirky amongst others.

Danke für den Hinweis: Hier ist der Torrent-Link.

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12 Ergänzungen

  1. nachttrag zum torrent: hab vergessen zu erwähnen, dass der torrent in der bucht der selbe ist wie auf der website vom film. also hab halt die bucht nur als zusätzlichen tracker eingetragen. würde ja sonst nicht viel sinn machen ^^

  2. Der Aussage in Minute 55 – wenn das Volk so direkt entscheide, könne das zum Beispiel zu einem neuen Genozid wie im zweiten Weltkrieg führen – kann ich nicht zustimmen. Vielmehr glaube ich, dass der Genozid im zweiten Weltkrieg, wäre er so vielen Menschen von Anfang an bekannt gewesen, gar nicht erst begonnen hätte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Mehrheit für derartige Vorhaben existiert.
    Eigentlich sind es doch nur Minderheiten, die mächtig genug sind, die Mehrheit mundtot zu machen…

  3. Ich halte es für sehr gefährlich, davon auszugehen, dass eine Internet-Community automatisch selbstverwaltet, offen und transparent funktioniert, nur weil sie sich „2.0“ auf die Fahnen schreibt. Gerade das erwähnte Couchsurfing ist m.e. ja eher ein Beispiel für intransparente Entscheidungen, dubiose Finanzierungen und Top-Down-Management.

    Es ist nicht alles Gold was 2.0 heißt.

  4. Um ein direktes Regieren des Volkes zu ermöglichen bedarf es wohl mehr als eines 2.0-Gedankens. Die Basis dafür wäre das Respektieren anderer Meinungen und eine grundlegende Konfliktfähigkeit, womit es möglich wäre, gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Und ob diese bei allen Menschen vorhanden ist bleibt für mich eher fraglich.

  5. ich glaube ein direktes reagieren des volkes steht ausser frage und ist unrealistisch. allerdings wäre die politik gut beraten mehr mitwirkung als nur alle 4 jahre mit der wahlurne anzubieten. das das noch ein weiter weg ist zeigt die reaktion auf die petition allerdings deutlich.

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