Facebook

  • : Verhaftungen von Oppositionspolitikern: Facebook, Twitter, YouTube und WhatsApp in der Türkei abgeschaltet
    Zu den Verhafteten zählen die HDP-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ. Foto: gemeinfrei / Yıldız Yazıcıoğlu
    Verhaftungen von Oppositionspolitikern: Facebook, Twitter, YouTube und WhatsApp in der Türkei abgeschaltet

    Mit den Verhaftungen der Parteispitze und von Abgeordneten der linksliberalen HDP erreicht die Türkei eine neue Stufe auf dem Weg in die Diktatur. Damit spontane Proteste erschwert werden, blockiert die Regierung wieder einmal soziale Netzwerke und Medien. Erstmals in großem Stil betroffen ist auch der Messengerdienst WhatsApp.

    4. November 2016 28
  • : Rabatte für gutes Ausdrucksvermögen: Versicherung wollte Facebook-Posts durchleuchten
    Screenshot: admiral.com
    Rabatte für gutes Ausdrucksvermögen: Versicherung wollte Facebook-Posts durchleuchten

    Ein britisches Versicherungsunternehmen wollte das digitale Sozialverhalten von Fahranfängern analysieren, um ihnen personalisierte Angebote zu machen. Aus dem Plan wird nun erstmal nichts – ausgerechnet, weil Facebook sich querstellt.

    2. November 2016 3
  • : Feature statt Bug: Facebook redet Diskriminierung als „multikulturelles Marketing“ schön
    Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/dinomite/3964553495" target="_blank">Dinomite</a>
    Feature statt Bug: Facebook redet Diskriminierung als „multikulturelles Marketing“ schön

    Facebook nutzt seinen großen Informationsschatz, um Anbietern zielgerichtete Werbung zu ermöglichen. In den Vereinigten Staaten steht das Unternehmen jetzt in der Kritik, weil es seine Nutzer*innen auch nach „ethnischer Affinität“ (aus)sortiert.

    1. November 2016 27
  • : USA: Präsidentenwechsel in Zeiten von Sozialen Medien
    USA: Präsidentenwechsel in Zeiten von Sozialen Medien

    Am 20. Januar wechselt in den USA der US-Präsident. Das wirft Fragen auf, wie mit den bestehenden Accounts in sozialen Medien verfahren wird. Das Weiße Haus hat jetzt die Übergabe beschrieben.

    1. November 2016 6
  • : 54. Netzpolitischer Abend am 1. November in Berlin
    Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin
    54. Netzpolitischer Abend am 1. November in Berlin

    Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet kommende Woche am 1. November der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt.

    Diesmal mit folgenden Beiträgen:

    Die c‑base befindet sich in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Der Einlass ist ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, gibt es einen Live-Stream auf c‑base.org. Der Eintritt ist frei. Der Hashtag für die Veranstaltung lautet #npa054.

    28. Oktober 2016
  • : Facebook löscht 100.000 Inhalte aus Deutschland – Bundesregierung weiß von nichts
    <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" >CC BY 2.0</a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/zeevveez/7186553884/" >zeevveez</a>
    Facebook löscht 100.000 Inhalte aus Deutschland – Bundesregierung weiß von nichts

    Facebook will im August 100.000 Inhalte aus Deutschland gelöscht haben. Die Bundesregierung weiß aber nichts darüber und will wohl auch nicht wissen, ob darunter auch strafbare Inhalte waren. Währenddessen warnt der UN-Sonderberichterstatter für die Meinungsfreiheit vor einer Privatisierung der Rechtsdurchsetzung auf Plattformen wie Facebook.

    26. Oktober 2016 17
  • : Überwachungsfirma nutzte Daten von sozialen Medien, um Proteste zu dokumentieren
    Die #blacklivesmatter - Bewegung steht in den USA unter besonderer Beobachtung. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/telekon/15266168093/">Chris Wieland</a>
    Überwachungsfirma nutzte Daten von sozialen Medien, um Proteste zu dokumentieren

    Eine US-Überwachungsfirma hatte privilegierten Zugang zu Facebook, Instagram und Twitter. Und der wurde genutzt, um Dienstleistungen für Ermittlungsbehörden anzubieten, die über soziale Medien und in Echtzeit lokale Proteste überwacht haben.

    12. Oktober 2016 8
  • : Facebook-Internet: „Free Basics“ soll in die USA kommen
    Auf den ersten Blick vermittelt "Free Basics" von Facebook ein gutes Gefühl, da das Angebot kostenlosen Internetzugang verspricht. Doch dieser ist nur auf ausgewählte Dienste beschränkt und gefährdet als Kollateralschaden die Netzneutralität. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/pestoverde/15048916891/">Maurizio Pesce</a>
    Facebook-Internet: „Free Basics“ soll in die USA kommen

    Nach Rückschlägen in Ägypten und Indien geht Facebook in die Offensive und plant angeblich, sein beschnittenes Internetangebot „Free Basics“ in den USA einzuführen. Am grundsätzlichen Problem ändert sich jedoch nichts, denn solche Praktiken gefährden die Netzneutralität.

    11. Oktober 2016 5
  • : Justizministerium präsentiert Zwischenerfolge der Hate-Speech-Taskforce
    Justizministerium präsentiert Zwischenerfolge der Hate-Speech-Taskforce

    Das Bundesjustizministerium präsentierte gestern in Berlin eine Zwischenbilanz der Taskforce zu Hate-Speech. Wenn jugendschutz.net Meldungen über strafbare Inhalte an Plattformen schickt, werden die sogar bearbeitet und gelöscht. Ungeklärt ist leider bisher, ob auch der Rechtsweg verfolgt wird.

    27. September 2016 7
  • : Anordnung des Hamburger Datenschutzbeauftragten: WhatsApp darf keine Daten an Facebook weitergeben
    35 Millionen Menschen nutzen WhatsApp alleine in Deutschland. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC-BY-NC-ND 2.0</a> <a href0"https://www.flickr.com/photos/captain_die/7697183522/sizes/l">Alexander Rentsch</a>
    Anordnung des Hamburger Datenschutzbeauftragten: WhatsApp darf keine Daten an Facebook weitergeben

    Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die es Facebook ab sofort untersagt, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Facebook wird ferner aufgegeben, bereits durch WhatsApp an das Unternehmen übermittelte Daten zu löschen. Dies teilt der Hamburger Datenschutzbeauftragte in einer Presseerklärung mit.

    Facebook und WhatsApp hätten nach dem Erwerb vor zwei Jahren mitgeteilt, dass die Daten der Nutzer nicht ausgetauscht würden. Die vor kurzem angekündigte Änderung der Geschäftsbedingungen sei eine Irreführung der Nutzer und ein Verstoß gegen das deutsche Datenschutzrecht.

    35 Millionen Nutzer alleine in Deutschland betroffen

    Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, sagt:

    Die Anordnung schützt die Daten der ca. 35 Millionen WhatsApp-Nutzer in Deutschland. Es muss ihre jeweilige Entscheidung sein, ob sie eine Verbindung ihres Kontos mit Facebook wünschen. Dazu muss Facebook sie vorab um Erlaubnis fragen. Dies ist nicht geschehen.

    Facebook hat sich mittlerweile (Update: 14:20 Uhr) zu der Anordnung geäußert. Gegenüber netzpolitik.org sagt eine Sprecherin:

    Facebook complies with EU data protection law. We will work with the Hamburg DPA in an effort to address their questions and resolve any concerns.

    Facebook halte sich an den EU-Datenschutz. Man werde sich an den hamburgischen Datenschutzbeauftragten wenden und die Fragen klären. Facebook kann gegen die Anordnung Widerspruch einlegen und vor Gericht ziehen.

    Die Maßnahme des hamburgischen Datenschutzbeauftragten ist nicht der einzige Vorgang gegen Facebook in dieser Sache. Verbraucherschützer hatten das Unternehmen letzte Woche abgemahnt und werden juristisch gegen Facebook vorgehen.

    Wer einfach selbst handeln will, dem sei unser Artikel „Fünf Gründe für den Messenger-Wechsel“ ans Herz gelegt. Dort gibt es nicht nur gute Argumente, sondern auch eine fruchtbare Leserdiskussion über Alternativen zu WhatsApp.

    Update 17:30 Uhr:
    Facebook schickt jetzt eine weitere Stellungnahme. In dieser heißt es:

    Facebook complies with EU data protection law. We will appeal this order and we will work with the Hamburg DPA in an effort to address their questions and resolve any concerns.

    Heißt: Facebook wird die Entscheidung anfechten.

    27. September 2016 10
  • : Infografik: Die Privatsphäreeinstellungen von Facebook richtig nutzen
    <a href="https://www.flickr.com/photos/sarahmarshall/8409458002/"> Sarah Marshall </a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">[CC BY 2.0]</a>
    Infografik: Die Privatsphäreeinstellungen von Facebook richtig nutzen

    Die Softwarefirma „Vound-Software“ hat in ihrem Blog eine Infografik erstellt (siehe unten), die zeigt, welche Daten Facebook sammelt und wie man die Privatsphäreeinstellungen des sozialen Netzwerkes am Besten nutzt. Wieviele Informationen Facebook für Werbekunden sammelt, kann man in unserem Artikel nachlesen.

    Ein kleiner Überblick, wie Facebook welche Daten sammelt:

    • Anmeldeinformationen,
    • Dinge, die man erstellt oder teilt,
    • Orte, an denen Fotos aufgenommen wurden
    • das Datum, an dem ein Dokument erstellt wurde
    • Nachrichten und Kommunikation
    • Inhalte, die man sich ansieht
    • wie man mit Inhalten interagiert
    • die Frequenz und die Dauer der Aktivitäten
    • Nutzer und Gruppen, mit denen man verbunden ist
    • Personen, mit denen man am meisten kommuniziert
    • Gruppen, in denen man gerne Beiträge teilt
    • Kontaktinformationen, die man liefert, wenn man diese Informationen von einem Gerät hochlädt, importiert oder synchronisiert

    Wie andere Nutzer Informationen über einen verbreiten:

    • wenn sie ein Foto von dir teilen
    • wenn man eine Nachricht eines anderen Nutzers erhält
    • wenn Andere deine Kontaktinformationen hochladen, importieren oder synchronisieren

    Informationen die durch eine Zahlung über Facebook preisgegeben werden:

    • Zahlungsinformationen
    • Rechnungs‑, Versand- und Kontaktinformationen
    • Konto- und Authentifizierungsinformationen

    Geräteinformationen, die Facebook erhält:

    • Informationen von oder über die Computer, Handys oder andere Geräte, auf denen die Facebook-App installiert ist oder von denen aus die Webseite aufgerufen wird
    • Standortdaten des Geräts inklusive spezifischen geographischen Orten via GPS, Bluetooth oder WLAN-Verbindungen
    • das Betriebssystem, die Hardwareversion, Datei- und Softwarenamen und Typen
    • Batterie-und Signalstärke
    • Geräteidentifikatoren
    • den Namen des Internet- oder Mobilfunkanbieters
    • Sprache und Zeitzone
    • Handynummer und IP-Adresse

    Informationen von Drittanbieterwebseiten und Apps, die Facebook benutzen:

    • Informationen über Apps und Webseiten, die man besucht
    • Benutzung von Facebook-Services auf den Webseiten und Apps
    • Informationen, die der Betreiber der Webseite oder der Entwickler Facebook liefert

    Informationen von Partnern und Facebookunternehmen:

    • Informationen über den Nutzer
    • Aktivitäten außerhalb und auf Facebook
    • die Erfahrungen und Interaktionen des Nutzers mit dem Unternehmen

    Apps von Drittanbietern:

    • erhalten Nutzerinformationen
    • mit einer Erlaubnis erhalten sie Informationen, die Freunde mit dem Nutzer geteilt haben
    • ein Facebook-Freund könnte eine App benutzen, die ohne dessen Wissen Zugang zu den Informationen des Nutzers erhält

    Was man tun kann, um seine Privatsphäre zu schützen:

    • festlegen, wer das eigene Profil sehen darf
    • überprüfen, wie das Profil für eine bestimmte Nutzergruppe angezeigt wird
    • den Facebook-Privatsphärecheck durchführen
    • festlegen, was Apps von Drittanbietern für Daten nutzen dürfen

    The Most Important Ways to Protect Your Privacy on Facebook

    The Most Important Ways to Protect Your Privacy on Facebook

    26. September 2016 11
  • : Facebook-Videos: Manipulierte Kennzahlen
    Facebook-Videos: Manipulierte Kennzahlen

    Facebook muss sich einigen Fragen über Manipulationen bei Werbekennzahlen stellen: Facebook-Video-Verweilangaben sollen übertrieben worden sein. Jetzt stellt sich heraus, dass sich der Datenkonzern bei den Facebook-Videokennzahlen nicht nur ein bisschen verschätzt hat, sondern ganz kräftig daneben lag.

    23. September 2016 3
  • : Napalm-Mädchen: Facebook zensiert ikonografisches Kriegsbild
    Screenshot des Facebook-Postings der Aftenposten.
    Napalm-Mädchen: Facebook zensiert ikonografisches Kriegsbild

    Nachdem die norwegische Zeitung Aftenposten das wohl bekannteste Foto der Kriegsfotografie auf Facebook gepostet hatte, dauerte es nicht lange bis das Unternehmen die Zeitung aufforderte, das Bild zu löschen. Die Zeitung reagierte nicht auf die Aufforderung, da löschte Facebook in weniger als 24 Stunden das ikonografische Foto des nackten Mädchens und auch den dazugehörigen Artikel.

    Hintergrund der Berichterstattung des Aftenspostens war eine ähnliche Löschaktion gegen den norwegischen Autor Tom Egeland. Der hatte auf Facebook Fotos veröffentlicht, welche die Geschichte der Kriegsführung veränderten. Unter ihnen das mit dem Pulitzer-Preis prämierte Foto des fliehenden Napalm-Mädchens Kim Phúc. Nachdem der Autor sich über die Löschung beschwert hatte, wurde er temporär gesperrt. Über diesen Fall berichtete die Zeitung, bebilderte ihn mit besagtem Foto – und versuchte den Artikel über Facebook zu teilen.

    Da Aftenposten jetzt selbst Opfer von Facebooks intransparenter Löschkultur geworden ist, schreibt der Chefredakteur Espen Egil Hansen einen lesenswerten und wütenden offenen Brief an Mark Zuckerberg. Dort heißt es unter anderem:

    Listen, Mark, this is serious. First you create rules that don’t distinguish between child pornography and famous war photographs. Then you practice these rules without allowing space for good judgement. Finally you even censor criticism against and a discussion about the decision – and you punish the person who dares to voice criticism.

    Espen Egil Hansen kritisiert nicht nur die undurchsichtigen Regeln, sondern auch die Unmöglichkeit, jemals einen menschlichen Ansprechpartner bei Facebook zu erreichen. Gleichzeitig wirft der Chefredakteur Mark Zuckerberg Machtmissbrauch vor und weist darauf hin, dass Facebook als das größte Medium der Welt nicht und nicht auf diese autoritäre Weise die Freiheit einschränken dürfe.

    Update:
    Mittlerweile gibt es verschiedene Reaktionen auf den Fall. So meldete sich der Deutsche Journalisten-Verband zu Wort:

    „Man muss von Facebook so viel Medienkompetenz erwarten dürfen, dass eine Unterscheidung zwischen einem zeitgeschichtlichen Dokument und Kinderpornografie vorgenommen wird“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Das gelte vor allem dann, wenn das Bildmaterial auf der Facebook-Seite einer renommierten Tageszeitung stehe. „Welche Inhalte eine Zeitung veröffentlicht, muss die Entscheidung der Redaktion bleiben.“ Alles andere sei ein Eingriff in die Pressefreiheit.

    Facebook selbst wird vom österreichischen Standard folgendermaßen zitiert:

    Facebook erklärte, es sei schwierig, bei Fotografien mit nackten Kindern einen Unterschied zu machen und die Veröffentlichung in einem Fall zu erlauben und in einem anderen nicht. „Wir versuchen, die richtige Balance zu finden zwischen der Möglichkeit für Menschen, sich auszudrücken, und einer sicheren und respektvollen Umgebung für unsere globale Gemeinschaft. Unsere Lösungen werden nicht immer perfekt sein, aber wir werden versuchen, unsere Regeln und die Art, wie wir sie anwenden, zu verbessern.“

    Der Guardian berichtet, dass Facebook das Bild auch vom Facebook-Account der norwegischen Premierministerin Erna Solberg gelöscht habe:

    Erna Solberg, the Conservative prime minister, called on Facebook to „review its editing policy“ after it deleted her post voicing support for a Norwegian newspaper that had fallen foul of the social media giant’s guidelines.

    Solberg was one of a string of Norwegian politicians who shared the iconic image after Facebook deleted a post from Tom Egeland, a writer who had included the Nick Ut picture as one of seven photographs he said had „changed the history of warfare“.

    Und was sagt Kim Phúc, das auf dem Foto gezeigte Mädchen, zu der ganzen Geschichte? Sie ließ über die Kim Phúc Foundation ausrichten (zitiert nach Dagsavisen.no):

    „Kim is saddened by those who would focus on the nudity in the historic picture rather than the powerful message it conveys“, writes spokesperson Anne Bayin to Dagsavisen.

    Kim Phúc says that it has been painful to see the picture, but that it represents an important moment in history.

    „She fully supports the documentary image taken by Nick Ut as a moment of truth that captures the horror of war and its effects on innocent victims“, writes the Kim Phúc Foundation in a statement.

    Update 10.9.2016:
    Facebook lenkt ein und will das Foto auf seiner Plattform erlauben. Die große Frage von Facebook als größter Filter/Chefredakteur der Welt wird dadurch natürlich nicht gelöst.

    9. September 2016 90
  • : Unionsfraktion vollendet Sicherheitsquartett mit neuem Zwölf-Punkte-Programm
    BKA-Chef Holger Münch und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union Dr. Stephan Harbarth bei der Vorstellung des Zwölf-Punkte-Programms.
    (Von rechts:) BKA-Chef Holger Münch und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union Dr. Stephan Harbarth bei der Vorstellung des Zwölf-Punkte-Programms. Foto: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Dv6Q3UjiwZ8">Youtube-Thumbnail</a>
    Unionsfraktion vollendet Sicherheitsquartett mit neuem Zwölf-Punkte-Programm

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ein Zwölf-Punkte-Programm zur Terrorismusbekämpfung vorgelegt. Der Beschluss sieht unter anderem den Einsatz von Staatstrojanern, die Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung sowie privatisierte Zensurinfrastrukturen bei sozialen Netzwerken vor.

    5. September 2016 23
  • : Abschied von WhatsApp: Fünf gute Gründe, den Messenger zu wechseln
    CC-By-NC 2.0 ArthurjJohn Picton https://www.flickr.com/photos/arthurjohnpicton/4383221264/
    Abschied von WhatsApp: Fünf gute Gründe, den Messenger zu wechseln

    Andere von einem Wechsel des Messengers zu überzeugen, kann mühsam sein. Deshalb haben wir ein paar Argumente zusammengestellt, warum man diesen Schritt jetzt gehen sollte.

    2. September 2016 154
  • : Wochenrückblick KW 35 – BND bricht massenhaft das Gesetz
    Der Sieg für die Netzneutralität lässt hoffen. Aber der Kampf um digitale Grundrechte ist noch nicht vorbei.
    Der Sieg für die Netzneutralität lässt hoffen. Aber der Kampf um digitale Grundrechte ist noch nicht vorbei. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> via flickr/ <a href="https://www.flickr.com/photos/trishhamme/15407805021/in/photolist-ptx2CH-cwcGFL-aRSVQg-nknPtM-buuLQD-q4crGv-pu6myU-9H6HMb-e4S8QZ-g3RcZX-9sEeVc-s13r71-fkxac1-aEFaUu-bTCBKV-7CXuM5-KHQDT-btCjb6-fkxYMS-rtL3m3-6AanG8-nt8HaA-oQhNtD-aNKJRi-9v9Jrv-9htwsH-9WKdNA-qEk1NV-re4VAR-oM7nhm-q8mC3k-ipZhSp-rj5vTE-4bUwPh-dGTmnC-9rj175-ngoqtY-9GTbKj-bjFyTR-91TTRz-pRP5Db-vPmwc-bpFkNS-qD9AyS-cUNQxf-da7D3v-epKu1H-pVNz2a-ro7F3K-rd2KqU">Trish Hamme</a>
    Wochenrückblick KW 35 – BND bricht massenhaft das Gesetz

    Diese Woche ist viel passiert. Zwei Leaks, BND und EU-Urheberrecht, eine starke Leitlinie für die Netzneutralität und de Maizières Facebook-Gespräch. Außerdem haben wir einen Blick auf den Stuttgarter Tatort „HAL“ geworfen, der mit vielen Cyberthemen daherkommt.

    2. September 2016
  • : Anleitung: synchronisierte Kontakte bei Facebook löschen
    Facebook schlägt Nutzern, die den gleichen Doktor haben, andere Patienten als Freunde vor. (Symbolfoto) <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/tk_presse/5579767670/">Techniker Krankenkasse</a>
    Anleitung: synchronisierte Kontakte bei Facebook löschen

    Wer Facebook nutzt, sollte immer wieder seine Privatsphäreneinstellungen überprüfen. Beispielsweise kann man, wie Fusion.net berichtet, bereits synchronisierte Kontakte wieder löschen. Auch wenn man meint, diese Informationen nie preisgegeben zu haben, kann man sich nochmal vergewissern.

    Auf dieser Seite können hochgeladene Adressbücher wieder gelöscht werden. Und hier kann man das gleiche mit Kontakten tun, die man über die Messenger-App hochgeladen hat. Man muss allerdings aufpassen, dass man die automatische Synchronisierung deaktiviert hat – sonst werden die gelöschten Informationen wieder hochgeladen. Facebook hat Anleitungen hier und hier, wie man die Funktionen auf Android und iOS abstellen kann.

    Außerdem ist zu beachten, dass die Löschung und Deaktivierung der Synchronisation nur einen geringen Effekt haben kann, wenn der restliche Freundeskreis die fast identischen Informationen hochgeladen hat. Im Umkehrschluss: Je mehr Menschen die Maßnahmen ergreifen, desto besser für einen selbst.

    Ob die Daten allerdings durch die Löschung endgültig von den Servern entfernt werden, lässt sich schwer überprüfen. Und da andere weit-verbreitete Apps wie Whatsapp und Instagram auch Daten mit dem Mutterkonzern Facebook austauschen und dabei keinen wirksamen Widespruch zulassen, sollte man daher trotz der hier beschriebenen Schritte keinen guten Datenschutz erwarten.

    Welche Auswirkungen solche gesammelten Daten haben können, zeigt die Geschichte, dass Patienten derselben Psychiaterin, sich gegenseitig als Freunde vorgeschlagen wurden. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass Facebook durch den Eintrag der Ärztin in den Kontaktbüchern eine Verbindung hergestellt hat. Schon zuvor gab es auch Hinweise, dass Facebook Freundesvorschläge auf Basis von Ortsdaten macht.

    1. September 2016 11
  • : De Maizière: Facebook soll Meinungsfreiheit regulieren
    Was bleibt eigentlich hängen im Uploadfilter? (Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/81381408@N07/8332972127/sizes/h/">lochblende</a>
    De Maizière: Facebook soll Meinungsfreiheit regulieren

    Thomas de Maizière hat heute Facebook besucht. Danach wiederholte der Bundesinnenminister seine Forderung nach Inhaltsfiltern, mit denen Facebook und andere Unternehmen Inhalte schon vor dem Upload prüfen und im Zweifelsfall löschen sollen. Diese Filter stellen ein großes Problem für die Meinungsfreiheit dar.

    29. August 2016 59
  • : Forderungen gegen Zensur: Social-Media-Beweise „unverzichtbar“
    revolution televised
    Wir sollten sicherstellen, dass die Revolution übertragen wird.
    Forderungen gegen Zensur: Social-Media-Beweise „unverzichtbar“

    Hochgeladene Videos bei Social-Media-Unternehmen sind für die Bürgerrechtsbewegung „Black Lives Matter“ nicht nur Beweise für polizeiliches Verhalten, sondern zugleich Zeitdokumente. Bürgerrechtler fordern, einer Unterbindung der Berichterstattung durch das Löschen von Videos oder von ganzen Accounts durch Mindeststandards entgegenzuwirken und so das Vertrauen in die Plattformen zu verbessern.

    29. August 2016 3