Datenschutz

98 Daten, die Facebook über dich weiß und nutzt, um Werbung auf dich zuzuschneiden

Aus 98 unterschiedlichen Datenpunkten versucht Facebook, Zielgruppen-gerechte Werbung auszuliefern. Vielen ist nicht bekannt, was das Unternehmen alles über einen gesammelt haben könnte. Wir haben eine lange Liste.

Facebook ist eine riesige Datenkrake. Nutzer wissen schon länger, dass unter anderem „gelikte“ Seiten zu Werbezwecken analysiert werden. Überraschend sind jedoch die Online-Tracking-Bemühungen und die Zusammenarbeit mit großen Datendealern der Social-Media-Plattform. Jedes Mal, wenn eine Internetseite besucht wird, die mit einem „gefällt mir“- oder „teilen“-Button versehen ist, weiß Facebook hierüber Bescheid. Desweiteren arbeitet das Unternehmen mit Firmen wie Epsilon und Acxiom zusammen, welche Daten aus behördlichen Akten und Umfragen sammeln, und nutzt gewerbliche Quellen (wie zum Beispiel Listen von Magazinabonnenten), um mehr über Facebook-Nutzer zu erfahren.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Auch wenn manche von der Nützlichkeit dieses Vorgehens überzeugt sein mögen – wenn schon Werbung, dann aber bitte wenigstens solche, die mich interessiert – schrillen bei anderen die Alarmglocken. Die Washington Post hat auf Grundlage des Werbeportals analysiert, welche Daten Facebook in den USA sammelt beziehungsweise Werbern als Zielgruppe anbieten kann. Im Artikel äußert sich Peter Eckersley, leitender Informatiker der Electronic Frontier Foundation (EFF) folgendermaßen:

Es ist Facebooks Geschäftsmodell, so viele direkte und indirekte Daten wie möglich über Nutzer anzusammeln und dann zu bestimmen, wem es zu welchem Preis Zugang zu diesen gewährt. Wenn man Facebook benutzt, vertraut man dem Unternehmen Aufzeichnungen über alles an, was man tut. Ich denke, die Leute haben Gründe, darüber besorgt zu sein.

Das Resultat dieser Datenhäufungen sind erschreckend präzise Werbeanzeigen, die in deiner Facebook-Timeline auftauchen. Eine Möglichkeit, die Datensammelei wirksam einzuschränken oder Werbung auf Facebook komplett abzustellen, gibt es nicht.

Facebook weiß, in welchem Jahr das Haus gebaut wurde, in dem du wohnst. Foto: CC-BY 2.0 Seniju
Facebook weiß, in welchem Jahr das Haus gebaut wurde, in dem du wohnst. Foto: CC-BY 2.0 Seniju

Hier ist die Liste der Daten, die Facebook zur zielgenaueren Verbreitung von Werbung nutzt:

  1. Ort
  2. Alter
  3. Generation
  4. Geschlecht
  5. Sprache
  6. Bildungsniveau
  7. Ausbildungsbereich
  8. Schule
  9. ethnische Zugehörigkeit
  10. Einkommen und Eigenkapital
  11. Hausbesitz und -typ
  12. Hauswert
  13. Grundstücksgröße
  14. Hausgröße in Quadratmeter
  15. Jahr, in dem das Haus gebaut wurde
  16. Haushaltszusammensetzung 
  17. Nutzer, die innerhalb von 30 Tagen ein Jubiläum haben
  18. Nutzer, die von der Familie oder Heimatstadt entfernt sind
  19. Nutzer die mit jemandem befreundet sind, der einen Jahrestag hat, frisch verheiratet oder verlobt ist, gerade umgezogen ist oder bald Geburtstag hat
  20. Nutzer in Fernbeziehungen
  21. Nutzer in neuen Beziehungen
  22. Nutzer mit neuen Jobs
  23. Nutzer, die frisch verlobt sind
  24. Nutzer, die frisch verheiratet sind
  25. Nutzer, die vor Kurzem umgezogen sind
  26. Nutzer, die bald Geburtstag haben
  27. Eltern
  28. Werdende Eltern
  29. Mütter in Typen unterteilt („Fußball, trendy“ etc.)
  30. Nutzer, die sich wahrscheinlich politisch betätigen
  31. Konservative und Liberale
  32. Beziehungsstatus
  33. Arbeitgeber
  34. Branche
  35. Berufsbezeichnung
  36. Art des Büros
  37. Interessen
  38. Nutzer, die ein Motorrad besitzen
  39. Nutzer, die planen, ein Auto zu kaufen (welche Art/Marke, und wann)
  40. Nutzer, die kürzlich Autoteile oder Zubehör gekauft haben
  41. Nutzer die wahrscheinlich Autoteile oder Service benötigen
  42. Art und Marke des Autos, dass man fährt
  43. Jahr, in dem das Auto gekauft wurde
  44. Alter des Autos
  45. Wieviel Geld der Nutzer vermutlich für sein nächstes Auto ausgeben wird
  46. Wo der Nutzer vermutlich sein nächstes Auto kaufen wird
  47. Wieviele Mitarbeiter die eigene Firma hat
  48. Nutzer, die kleine Unternehmen haben
  49. Nutzer, die Manager oder Führungskräfte sind
  50. Nutzer, die für wohltätige Zwecke gespendet haben (unterteilt nach Art)
  51. Betriebssystem
  52. Nutzer, die Browserspiele spielen
  53. Nutzer, die eine Spielekonsole besitzen
  54. Nutzer, die eine Facebook-Veranstaltung erstellt haben
  55. Nutzer, die Facebook-Payments benutzt haben
  56. Nutzer, die mehr als üblich per Facebook-Payments ausgegeben haben
  57. Nutzer, die Administrator einer Facebookseite sind
  58. Nutzer, die vor Kurzem ein Foto auf Facebook hochgeladen haben
  59. Internetbrowser
  60. Emailanbieter
  61. „Early Adopters“ und „late Adopters“ von Technologien
  62. Auswanderer (sortiert nach dem Ursprungsland)
  63. Nutzer, die einer Genossenschaftsbank, einer nationalen oder regionalen Bank angehören
  64. Nutzer, die Investoren sind (sortiert nach Typ der Investition)
  65. Anzahl der Kredite
  66. Nutzer, die aktiv eine Kreditkarte benutzen
  67. Typ der Kreditkarte
  68. Nutzer, die eine Lastschriftkarte haben
  69. Nutzer, die Guthaben auf der Kreditkarte haben
  70. Nutzer, die Radio hören
  71. Bevorzugte TV-Shows
  72. Nutzer, die ein mobiles Gerät benutzen (nach Marke aufgeteilt)
  73. Art der Internetverbindung
  74. Nutzer, die kürzlich ein Tablet oder Smartphone gekauft haben
  75. Nutzer, die das Internet mit einem Smartphone oder einem Tablet benutzen
  76. Nutzer, die Coupons benutzen
  77. Arten von Kleidung, die der Haushalt des Nutzers kauft
  78. Die Zeit im Jahr, in der der Haushalt des Nutzers am meisten einkauft
  79. Nutzer, die „sehr viel“ Bier, Wein oder Spirituosen kaufen
  80. Nutzer, die Lebensmittel einkaufen (und welche Art)
  81. Nutzer, die Kosmetikprodukte kaufen 
  82. Nutzer, die Medikamente gegen Allergien und Schnupfen/Grippe, Schmerzmittel und andere nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel einkaufen 
  83. Nutzer, die Geld für Haushaltsgegenstände ausgeben
  84. Nutzer, die Geld für Produkte für Kinder oder Haustiere ausgeben (und welche Art von Haustier)
  85. Nutzer, deren Haushalt mehr als üblich einkauft
  86. Nutzer, die dazu neigen online (oder offline) einzukaufen
  87. Arten von Restaurants, in denen der Nutzer isst
  88. Arten von Läden, in denen der Nutzer einkauft
  89. Nutzer, die „empfänglich“ für Angebote von Firmen sind, die Online-Autoversicherungen, Hochschulbildung oder Hypotheken, Prepaid-Debitkarten und Satellitenfernsehen anbieten
  90. Wie lange der Nutzer sein Haus bereits bewohnt
  91. Nutzer, die wahrscheinlich bald umziehen
  92. Nutzer, die sich für Olympische Spiele, Cricket oder Ramadan interessieren
  93. Nutzer, die häufig verreisen (geschäftlich oder privat)
  94. Nutzer, die zur Arbeit pendeln
  95. Welche Art von Urlaub der Nutzer bucht
  96. Nutzer, die kürzlich von einem Ausflug zurückkommen
  97. Nutzer, die kürzlich eine Reise-App benutzt haben
  98. Nutzer, die ein Ferienwohnrecht haben

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
64 Kommentare
  1. Danke!
    Schade, dass solch präzisen Berichte nicht aus Deutschland kommen.
    Hier haben doch auch alle Facebook-Kunden (das sind nicht die „dumb fucks“) diese Infos.
    Oder gelten da Geheimhaltungsvereinbarungen, „weil es die Bevölkerung verunsichern könnte“ ?

    Aus wikiquote:

    Zuck: Ja, also wenn du einmal Infos braucht, über irgend jemanden auf Harvard, frag einfach
    Zuck: I habe über 4.000 Mails, Bilder, Adressen, SNS
    [Name des Freundes entfernt]: Was? Wie hast du dass denn hin bekommen?
    Zuck: Die Leute haben mir das einfach gegeben
    Zuck: Ich weiss nicht warum
    Zuck: Sie „vertrauen mir“
    Zuck: Diese Dummficker

    https://de.wikiquote.org/wiki/Mark_Zuckerberg

    1. @sabine Genau diese Aufstellung sieht man auch (nur nicht so schön übersichtlich wie hier), wenn Ihr Euch als „Werbetreibender“ bei Facebook registriert. Dann könnt Ihr auswählen, ob Ihr die Werbung einem 30jährigen Pendler aus München, der gerade geheiratet hat und sich für YXZ interessiert, zeigt … sehr komfortabel. Das ist kein Geheimnis, zumindest nicht für Werbetreibende.

    2. Facebook ist nicht der Einzige. Man kann es etwas einschränken. Bei Firefox about:support eingeben, Dann im Profilverzeichnis den Ordner öffnen. Dort die Datei SiteSecurityServiceStat.txt öffnen. Alle Einträge löschen. Die Datei speichern. Rechte Maustaste. Schreibgeschützt setzen. Die Datei enthielt die sgn. HSTS, wurde laut Snowden von der NSA sehr gern zum Tracken der Nutzer benutzt. Die Ansicht der Einträge ist durchaus erhellend. Fratzenbuch &. andere verfolgen übrigens nicht nur ihre Nutzer.

      1. HSTS ist ein Mechanismus, mit dem der Betreiber einer Webseite sicherstellen kann, dass Benutzer sich über HTTPS (also verschlüsselt und authentisiert) verbinden, selbst wenn sie eigentlich über HTTP (also unverschlüsselt) zugreifen würden – der Webserver für http://www.example.com versichert, dass er (auch) über HTTPS zugänglich ist, und der Browser merkt sich das und führt ab da dann alle Zugriffe auf http://www.example.com, auch solche auf http://www.example.com/-Adressen, per HTTPS aus. (Die Details sind ein bisschen komplexer.)
        Die NSA mag HSTS nicht besonders, weil es das Abhören von Datenübertragungen deutlich erschwert. Wenn man also Firefox-Informationen über HSTS-Webseiten löscht, erreicht man keine höhere Sicherheit, sondern wird im Gegenteil einfacher angreifbar.

    3. Ich würde mal Eiskalt behaupten, dass die Liste für Mitglieder und Nicht-Mitglieder gleich ist.
      Facebook sieht ja in jedem Nicht-Mitglied ein potenzielles Mitglied.

  2. Und das liebe Kinder, ist der Grund warum man keine Facebookapp nutzen sollte, wenn man schon Facebook hat.

    > Nutzer, die kürzlich eine Reise-App benutzt haben
    Dinge wie so etwas auslesen nimmt sich die Facebookapp als Recht heraus. Und dabei geht es nicht nur um Reiseapps, sondern um alle laufenden Apps, wieviele interessante Datenpunkte dabei hinterher erzeugt werden entscheidet dann Facebook. Reiseapp nutzen ist offensichtlich einer der interessanten Punkte.

    Wer Facebook verantwortungsvoll nutzen will sollte …
    a) Ein eigenes Browserprofil dafür nutzen (Sämtliche Cookies von Likebuttons haben nichts mehr mit dem eigenen Account zu tun)
    b) Ein paar Privacy-Addons. Mindestens Useragent faken damit z.B. Betriebssystem als Datenpunkt wegfällt.
    c) Cookies beim Browser beenden löschen lassen oder öfter.
    d) Facebook NIEMALS die Handynummer geben. Das ist das Datenmerkmal Nr. 1 um Datensätze mit anderen Datenanbietern querzuverbinden. Facebook will von Payback erfahren für welche technischen Spielzeuge der Nutzer sich interessiert? Die Telefonnummer wird bei beiden die gleiche sein …
    e) Eine eigene E-Mailadresse nutzen. Ähnlicher Punkt wie d).
    f) Vor jedem Like überlegen, ob man damit Daten verrät
    g) Alter und Geburtstag gehen Facebook nichts an. Seid kreativ. Voller Name + Geburtstag inklusive Jahr ist auch gut um euch von anderen zu unterscheiden.
    h) Beziehungsstatus, Eltern, Onkel, Tante … was geht’s Facebook an?
    i) Denkt euch einen Mittelnamen aus. Plötzlich hat der Algorithmus dann doch Probleme die Daten zusammenzuführen wenn die jeweiligen Mittelnamen nicht gleich sind.

    Das nur als Anfang was man tun kann. Wer es konsequent noch weiter reduzieren will kommt früher oder später nicht drum herum Facebook einfach sein zu lassen.
    Gelikte Seiten wird man systembedingt nicht los, E-Mailanbieter lässt sich aus den Stammdaten ablesen, Art der Internetverbindung lässt sich gut abschätzen … das wird man auch mit Browseraddons alles nicht los werden.

    1. Clarification: für e) muss es eine Mailadresse sein, die garantiert nirgendwo in Datenbanken oder Adressbüchern auftaucht, sie darf also für rein gar nichts anderes benutzt werden, nicht einmal für private Kommunikation.

      Sicher ist dennoch gar nichts. Wenn FB schon Daten aufwändig einkauft, wird es auch Browser Fingerprinting und andere anspruchsvolle Trackingmethoden verwenden.

      1. Die Fingerprints vom Browser lassen sich mit Random Spoofer Agent als Add one sehr schön ändern. Aber, wer Fratzenbuch &. andere braucht, hat auch kein Problem mit Windows 10. Derjenige hat im wahrsten Sinne des Wortes eben keinerlei Geheimnisse. Facebook würde ich nicht mal mit giftgrünen Gummihandschuhen anfassen, aber es ist jedermanns eigene Sache. Darüber gibt es ein Buch, Global Hack. Beschreibt ein paar der Schäfchen und ihre Datensammelwut, sowie einige Mißbrauchsmöglichkeiten. Bietet jedoch keine Lösungen.

        1. Fingerprints haben ein Problem: Du weißt nicht, welche Daten der Werber wirklich nutzt.
          Mit einfachen Maschinenlernalgorithmen (das ist kein Hexenwerk, sondern im Prinzip nur ein Verfahren verschiedene Gewichtsfaktoren aus Beispieldaten zu bestimmen) kannst du aus 100 Datenpunkten und tausenden von Nutzern herausfinden, welche Datenpunkte geeignet sind Nutzer zu verfolgen und welche sie eher verwechselbar machen.
          Wir auf der Seite, die das blocken wollen wissen nicht so genau, welche Datenpunkte diesen Relevanztest bestehen, auch spricht beim ganzen Verfahren nicht viel dagegen bei Nutzern die unscharf sind andere Datenpunkt zu nehmen.
          Es gibt jetzt zwei Verteidigungen:
          a) Unscharf werden. Besuch Panopticlick und versuch nicht mehr eindeutig zu sein, sondern einer von Millionen mit dem gleichen Fingerprint wie Panopticlick ihn nutzt. Das ist sehr schwer heutzutage.
          b) Versuch random zu sein. Besuch panopticlick mehrfach und hoffe jedes Mal erneut einmalig zu sein.

          b) hat den Vorteil, dass es schwerer wird dich als „Profil das versucht anonym zu sein“ zu identifizieren. Auf der anderen Seite sagt hier panopticlick überhaupt nichts aus, denn sie nehmen alle Daten und stellen fest ob sie dich einmalig machen. Das heißt wenn du einen Faktor 100% Zufällig hast, bist du jedes Mal einmalig, wirst also nicht wiedererkannt. Facebook beachtet den Faktor aber vielleicht gar nicht, dafür einen der für dich eindeutig ist und erkennt dich jedes Mal wieder. Da hilft dann nicht mehr bei jedem Besuch einen anderen Useragent-String zu haben, wenn du anhand der Browserfenstergröße und des eingestellten Fonts erkannt wirst.

  3. Die Washpost hatte geschrieben:
    „On top of that, Facebook offers marketers the option to target ads according to data compiled by firms like Experian, Acxiom and Epsilon, which have historically fueled mailing lists and other sorts of offline efforts. These firms build their profiles over a period of years, gathering data from government and public records, consumer contests, warranties and surveys, and private commercial sources — like loyalty card purchase histories or magazine subscription lists. Whatever they gather from those searches can also be fed into a model to draw further conclusions, like whether you’re likely to be an investor or buy organic for your kids.“
    Das heißt, die „Zusammenarbeit“ von Facebook mit Experian, Acxiom und Epsilon beschränkt sich darauf, dass Facebook Daten von den dreien nutzt, um zusammen mit eigenen Daten für Werbekampagnen von „Marketern“ Werbung in Facebook zu positionieren. So ganz perfekt ist das noch nicht. Wenn ich bei Amazon Prime einen Film streame, bekomme ich den anschließend auf Facebook von Amazon zum Kauf angeboten. Suboptimal :-)
    Das heisst offenbar aber auch, dass die personenbezogenen Daten die Maschinen von Facebook nicht verlassen. Wenn dem so ist, halte ich das für ein überschaubares Datenschutzproblem: Daten alles bei Facebook, Nutzung nur zur Werbeallozierung. Als Gegenleistung bekommt man als Facebook kostenlos. Da ist kommerzielles Fernsehen schlimmer. so oft kann man gar nicht pinkeln, wie die die Sendung wegen Werbung unterbrechen. :-)
    Ich meine mal gehört zu haben, dass in den USA der Staat den Behörden verboten hat, personenbezogene Daten bei kommerziellen Händler wie die drei oben zu kaufen. Aber Facebook bietet das sowieso nicht an. Hat da jemand noch zufällig eine Quelle?
    Für ein genaueres Profiling sehen die gesammelt Daten noch sehr mager aus. Es fehlen die sexuellen Präferenzen, Häufigkeiten, Aktivitäten, Sexualpartner und -praktiken (wie sie das FBI von Muslimen sammelt angeblich als Terrorschutz), Gesundheitsinformationen, Bewegungsinformationen (Sport), Bewegungsinformationen (Orte), Lohnabrechnungen, politische Aussagen, Vorstrafen, Unterhaltszahlungen, Kontoauszüge, Inhalte der E-Mail, Kopien der Fileserver, und vieles andere personenbezogene mehr. Da dürfte die NSA schon ergiebiger sein.
    Eine andere Frage ist, ob das was die anderen Datensammler machen wie Axciom in den USA und in Deutschland legal ist. Die verstecken ja nichts:
    http://www.acxiom.de/acxiom-bietet-zielgruppendaten-im-facebook-marketing-partner-programm/
    In Deutschland dürfte das nach BDSG nicht erlaubt sein, personenbezogene Daten zu verkaufen. Es sei denn, die Nutzer hätten eingewilligt. In USA scheint das keine Probleme zu machen. Übrigens sitzen die in Little Rock, wo der korrupte Clinton Clan herkommt, der so gerne Kriege anzettelt (er in Jugoslawien, sie in Libyen), um mit feigen Bomben aus der Luft Menschen abzuschlachten, als wenn sie mit dem IS um die Wette schlachten würden. See also: http://archive.fortune.com/magazines/fortune/fortune_archive/2004/02/23/362182/index.htm or http://www.michaelzimmer.org/2007/05/26/clintons-in-relationship-with-privacy-violating-info-broker/

    „Es ist Facebooks Geschäftsmodell, so viele direkte und indirekte Daten wie möglich über Nutzer anzusammeln und dann zu bestimmen, wem es zu welchem Preis Zugang zu diesen gewährt.“
    Ich glaube, die Formulierung ist falsch. Bisher habe ich keine Meldungen gesehen, dass Facebook Zugang für Dritte zu personenbezogenen Daten auf ihren Servern verkaufen würde. Bisher war immer nur die Rede davon, dass Dritte die Daten zur Werbungsallozierung nutzen dürfen. Dann sehen die die Daten aber nicht. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn es belastbare Indizien gibt.

    1. Falls Du Facebook per App benützt, solltest Du mal die Berechtigungen dieser App ansehen in Sachen „genaueres Profiling“, insbes. Bewegungsinformationen. Und dass persönliche Daten nicht an Werbepartner weitergegeben werden, bedeutet noch lange nicht, dass sie nicht verfügbar sind, für wen auch immer. Da gab es ja auch zahlreiche politische Forderungen an FB.

        1. Ziemlich einfach: Facebook hat kein Interesse daran Daten weiterzugeben. Denn Daten sind Facebooks Kapital:

          1) Nein: Werbepartner, du bekommst nicht die Daten, welche Geschlecht der aktuelle User hat.
          2) Ja: Werbepartner, wir zeigen deine Anzeigen männlichen Nutzern die eine Frau mit Kind haben an.

          2) hat den Vorteil für Facebook, dass der Werbepartner dauerhaft auf Facebook angewiesen ist, statt die Daten einmal zu kaufen und dann zu haben.

          1. Das Geschäftsmodell von Facebook besteht m.E. gerade darin, die Daten zu behalten und nur die Nutzanwendung zu vermieten. Wenn sie sie verkaufen würden, würden sie ja ihre Milchkühe schlachten.

    2. Das Geschäftsmodell von Facebook besteht m.E. gerade darin, die Daten zu behalten und nur die Nutzanwendung zu vermieten. Wenn sie sie verkaufen würden, würden sie ja ihre Milchkühe schlachten.

  4. Und warum bekomme ich seit 10 Jahren derartig schlecht auf mich zugeschnittene Werbung, i.d.R. Werbung die in 1-3 Parametern stimmt (sehr plump: Ort-Alter-Geschlecht), aber absonsten sehr wenige Einsichten zeigt in das, was mich umtreibt? Und ich höre schon seit 10 Jahren: ‚Das wird alles gesammlt, die Profile werden immer genauer‘ etc. Was wollte mir facebook ewig lange einen Ford andrehen-wenn etwa 20 Parameter klar zeigen, dass ich kein Autokäufer bin. Oder zeigt mir Amazon-Buecher, die ich vor x-Wochen GEKAUFT habe. Ich kenne die Mythen von ‚habe Schwangerschaft/Elternschaft verkuendet-Werbung von Kinderwagen‘-aber ich habe noch nichts gesehen, was in einem grösseren Stil empirisch darlegt, wie das enorme Wissen in Anzeigen umgesetzt wird, die mich tatsächlich zu einr Kaufentscheidung bewegen

    1. Das liegt teilweise daran, dass die werbetreibenden Firmen Ihre Zielgruppe bei Facebook selbst auswählen !! Und die wählen oft schlecht aus, nach dem Motto „wer Ü40 ist und blond, der kauft sicher Ford“. Oder wie bei Amazon & Co: Die schaffen es immer noch nicht, beim Remarketing die Produkte auszuschliessen, die schon gekauft werden

  5. Was für ein reißerischer Artikel! Man muss schon mal feststellen: Facebook hat nur die Daten von mir, die ich preis gebe! Das kann man nicht oft genug betonen: wenn ich natürlich mein gesamtes Privatleben vor und auf Facebook ausbreite, wird Facebook es auch wissen. Ich wüsste nicht, wie Facebook z.B. an meine Kreditkartendaten kommen sollte, oder an mein Geburts- oder Hochzeitsdatum. Weil ich es einfach nicht angegeben habe. Aber wie schon geschrieben wurde: man merkt an der Qualität der Werbung, die man bekommt (falls die mal durch den Adblocker fällt), wieviel das internet über einen weiß. Bei mir ist das: sehr wenig, denn ich bekomme eigentlich nur „generische“ Werbung, höchstens mal das Produkt angezeigt, was ich mir selbst gerade bei Amazon angesehen habe – das ist nicht besonders clever und sagt weder Facebook noch Amazon etwas, schließlich schaue ich mir auch Dinge an, die ich für Freunde recherchiere etc.

    Also einfach mal weniger preis geben, für jeder Dienst eine extra E-Mail-Adresse benutzen und auf keinen Fall überall seine Handynummer hinterlegen.

    1. Wolfgang Ksoll hat es oben noch einmal genauer auseinander genommen. Facebook hat vor allem zwei interessante Daten: E-Mailadresse und Handynummer. Normalerweise eindeutig pro Person. Dazu kommt noch Realname und Geburtsdatum was in der „Offline Welt“ gerne zur eindeutigen Identifikation genutzt wird.
      Mit diesen kann es mit verschiedenen Werbenetzen zusammenarbeiten (wie wir oben lesen tut es das auch genau) und an das Hochzeitsdatum kommen, das eine andere Firma kennt. Die könnte z.B. die Daten von der Catering-Firma bekommen haben, die deine Hochzeit ausgerichtet hat. Ein großer deutscher Datensauger wäre auch die Schufa.

    2. @stefan
      Reißerisch ist das nicht. Sondern einfach eine saubere Aufstellung, welche Daten erfasst werden. Die nütze ich für die tägliche Praxis als Onlinemarketer (natürlich nicht als personalisierte Daten, aber wähle mir so genau meine Zielgruppe aus.

      Schaust Du Dir manche Beiträge länger an, manche kürzer? Scrollst Du manchmal langsamer oder schneller? Das reicht schon, um Deine Interessen abzuchecken.

      P.S. Du musst nichts AKTIV preisgeben, damit du „klassifiziert“ wirst.
      Hast Du Freunde bei Facebook? Wenn Du selbst sehr „datensparsam“ bist, ist das ja prima. Aber dann werden auch die Vorlieben der Freunde ausgewertet, um dich einzuordnen. Hast Du vielleicht dein Adressbuch mit FB synchronisiert? Bist Du Dir sicher, dass Dich deine Facebook Verwandten/Bekannten nicht gekennzeichnet haben als Bruder, Cousin etc. oder in Bildern mit Echtnamen markiert haben etc. etc. ….

    3. Naja, das ist etwas zu kurz gedacht. Facebook hat auch die Daten von dir, die Freunde über dich veröffentlichen. „Veröffentlichen“ im Sinne von „an Facebook übertragen“. Wie oft hab ich es nun schon gesehen, dass die Leute Jubiläen etc nicht eintragen und Freunde denen dann „Alles Gute zum Hochzeitstag“ wünschen. Vermutlich reicht sogar schon das Senden einer Nachricht via Chat / Messenger zum betreffenden Freund? Das ist nichtmal böse gemeint, aber schon sind die Informationen bekannt. Das mal nur als kleines Beispiel.

      1. FB hat natürlich auch Daten die man auf anderen Seiten mit eingebetteten Likebuttons unabsichtlich hinterlässt, auch wenn man der Seite nicht aktiv ein Like gibt (ausser man nutzt „NoScript“ o.ä.)
        Die Daten um wie viel Uhr du an welchem PC welche Internetseiten regelmäßig aufrufst lassen sich wahrscheinlich nicht so gut für Werbung nutzen wie die Daten dazu was du vor kurzem bei Amazon gekauft hast, aber FB hat die Daten (ziemlich sicher)

    4. @allo, nun ja, genau das habe ich ja auch geschrieben: wenn man nicht überall seine Handynummer und E-Mail hinterlegt, kann auch nichts zusammengeführt werden.

      @Gabi „Sondern einfach eine saubere Aufstellung, welche Daten erfasst werden.“ – da meinst du wohl, welche Daten erfasst werden *könnten*, wenn man sie denn rausgibt, bzw. wenn sie überhaupt im Netz anfallen.

      Natürlich, wenn ich die Wedding-Planner-App oder -Webseite mit „Login über Facebook“ nutze, dann weiß Facebook so einiges. Wenn ich dafür eine extra E-Mail nutze, dann eben nicht. Ich denke, die meisten Menschen sind einfach zu unbedacht mit ihren Daten. Viele stört es auch gar nicht, von mir aus. Wen es aber stört, der hat Mittel und Wege es zu verhindern.

  6. Interessant, muss ich schon sagen. Dazu habe ich eine Frage die mich schon etwas länger beschäftigt. Ich habe weder eine FB app, npch den messenger. Habe nen Ad blocker und den Account soweit es zugelassen wird ‚geschützt‘. Nutze diesen auch eigentlich nur fuer Nachrichten und Veranstaltungen. Dennoch kam es schon wirklich auffällig oft vor dass ich Werbung gezeigt bekommen habe von Dingen, ueber die in naehe eines Smartphones geredet wurde, ohne diese jemals auch nur einmal in meinem Browser, Account o.ä. eingegeben zu haben. Da fällt mir spontan ne Werbung fuer Schwangerschaftszeug und Windeln ein, die ich bekam nachdem eine Freundin mir im Gespräch, also in einem analogen, erzählt hat sie sei schwanger. Ich habe keine WhatsApp dazu verschickt, noch irgend etwas dazu gegoogelt, nix dergleichen. Das ist mir jetzt ungelogen schon mindestens 10 mal passiert, auch mit handy- und aAnbieterwechsel. Kann es sein dass andereApps, in denen man ssich mit FB regiregiregistriert wie z.B. blablacar daa Mikrofon dazu benutzen, fb effektiver bei der werbeauswahl zu unterstützen?
    Fände handfeste infos dazu echt mal interessant.
    Grüße, Kathi

    P.s. Sorry fuer die vielen Tipp-fehler aber mein Handy spackt rum sodass ich nichts nachträglich korrigieren kann…

    1. Selbstverständlich, Kathi. Es gibt bei Facebook Mitarbeiter, die alles auswerten, was über dein Mikro aufgezeichnet wird. Dazu gibt es ein eigenes Datencenter im mittleren Westen der USA. Schätzungen zufolge arbeiten dort 3.500 Mitarbeiter aus allen Ländern der Welt, damit alle relevanten Sprachen abgedeckt werden können. Durch eine spezielle Software kann sogar zugeordnet werden, ob es deine Stimme oder die deiner Freunde ist um auch Daten über deine Freunde zu sammeln.
      Einziger Ausweg: dein Telefon wegschmeißen, die Tastatur ist ja ohnehin schon defekt.

    2. Deine Freundin hat wo anders hinterlegt, dass sie schwanger ist. (Anmeldung auf Eltern-Webseite, Baby-Webshop, etc.)
      Die verkaufen die Daten … FB kauft die Daten ein und verknü´pft die über Tel.nr. und Mail-Adresse mit FB-Profilen.
      Dann: Schicke alle Freunden der Schwangeren Werbung zu Babysachen.

      re:publika 2015
      https://www.youtube.com/watch?v=pbF0sVdOjRw
      Er erklärts am Beispiel Twitter (zufällig auch mit Schwangeren :) … so bei 11.00 Minuten ca.

  7. Also man kann sich dennoch recht gut dagegen wehren. Dabei kann man ausgerechnet die Facebook- Werbung als Indikator für mehr oder weniger erfolgreiches Daten- Blocking verwenden. Wenn die Werbeeinbledungen ganz und gar nicht auf mein wahres Profil zutreffen, habe ich durchaus recht erfolgreich Facebook & Co. ausgetrickst. Immer „Abmelden“ ist wichtig. Das Profikl bei Facebook sollte nicht der richtigen Identität entsprechen. Anti- Tracking Software verwenden, möglichst Open Source- Browser verwenden, datenschutzfreundliche Suchmaschinen verwenden. Man könnte auch Proxyserver verwenden und vieles mehr, um sich für Facebook noch unkenntlicher zu machen. Man wird dadurch keinesfalls anonym, aber man ist nicht der für den dich Facebook hält. So hat die Facebook- Werbung für mich doch noch einen Nutzen, allerdings nicht jenen, was Facebook und seine Werbepartner sich davon erhoffen…

    1. Ich möchte dir persönlich nicht zu nahe treten, aber deine Interpretation von Nützlichkeit ist Unfug.
      Wer sich gegen kommerzielle Ausspähung schützen will, der muss es soweit treiben, dass Werbung komplett verbannt wird. Die plazierten Ads sind dabei nur der sichtbare Teil. Für die meisten verborgen bleiben die Mechanismen, die Daten generieren. Wer das nicht will muss Javascript komplett unterbinden.

    2. Und Deine Freunde? Die haben auch alle anonyme Profile und geben nichts von sich? Die Freunde hast Du auch bewusst ausgewählt, damit Du Facebook „austrickst“?

  8. Jedes Mal, wenn eine Internetseite besucht wird, die mit einem „gefällt mir“- oder „teilen“-Button versehen ist, weiß Facebook hierüber Bescheid.

    –> Erstmal den Artikel auf Facebook teilen oder weiß Facebook schon bescheid und ich bekomme jetzt Werbung um Werbung zu schalten ?

  9. Aluhut aufsetzen und Stecker ziehen.
    Anscheinend hat uns das Sommerloch erreicht. Mal wieder Facebook ist Böse und sammelt Daten…
    Ist es nicht so, sobald ich eine Seite anklicke werde ich im Hintergrund von etlichen WerbeNutten getrackt und verfolgt. Fingerprints, die mir mit Farbtiefe des Monitors, Browser….. einen Stempel aufdrucken……. Bei Facebook, Amazon und Co wissen mittlerweile die Meisten bescheid das diese meine Daten möchten…. Ob die auch wissen was im Hintergrund passiert wenn ich z.B auf SpiegelOnline oder andere Seiten klicke?
    Ob hier auf Netzpolitik, der Herr Lobo, es geht oft nur darüber was alles „Böse“ ist, wie sich der Bürger (mit wenig bis gar keine Englisch-Kenntnisse) schützen kann juckt die Elitäre Digitalpolitiker aber dann auch nicht….

    1. „Elitäre Digitalpolitiker“…

      Wahnsinn. Elitär und digital in Zusammenhang mit Politiker… Alle Achtung. So etwas habe ich noch nicht gesehen oder gelesen.

  10. Ausspionieren von Bürgern und vor allem Unternehmen ohne deren Kenntnis ist schon recht happig. Insbesondere bei der Brisanz der Liste. Das geht alles zum großen Auge.

    Ich bin mal gespannt wie lange die Menschen dem noch auf den Leim gehen werden, bis es irgendwann vielleicht doch mal klingelt. Natürlich ist das auch ein super Produkt für Wirtschaftsspionage. Die Unternehmen lieben Facebook und belästigen einen damit alltäglich. Besuchen Sie unsere Stasi…. ähm Facebookseite um „Mehr“ zu erfahren. Folglich reissen die alles rein was geht und die USA sitzen da und lachen sich über die Dummheit der Welt- Lemminge kaputt, danke für Eure Leben für unsere Superdatenbanken und Rechenzentren. Zugegeben manchmal lache ich auch über dieses Clientel, weils wirklich funktioniert und die Leute teilweise wirklich einfach „dumm“ und fremdgesteuert sind, sorry anderer Begriff fällt mir dazu nicht ein :-)

  11. Facebook ist so, wie es ist, weil es für Benutzer kostenlos sein muss. Irgendwo muss das Geld für die Server, die Programmentwicklung, die Systemadministratoren, … ja herkommen, also wählen Zuckerberg & Co., die zweitbeste Option, nämlich Werbung.
    Wenn jeder der 1,5 Milliarden Facebook-Benutzer weltweit nur einen Euro im Monat dafür zahlen würde, Facebook zu benutzen, dann hätte Facebook ein jährliches Budget von 18 Millionen Euro und könnte sich den ganzen Kram mit Datenausspähen und -verscherbeln komplett sparen. Die Facebook-Programmierer könnten sich nach wie vor darum kümmern, Facebook für die zahlenden Kunden schöner zu machen, nur wären das dann nicht die heutigen zahlenden Kunden (nämlich die Anzeigenkunden), sondern die tatsächlichen Benutzer wie Ihr und ich.
    Aber das wird nicht passieren, weil wir als Benutzer ja nichts bezahlen wollen. Wenn Facebook morgen verkündet, dass der Dienst ab dem 1. September einen Euro im Monat kostet – kein großer Geldbetrag –, dann werden die Benutzer in Scharen zu Google Plus (oder wohin auch immer) abwandern, wo es nichts kostet. Wir sind in letzter Konsequenz also selber schuld daran, dass Facebook so ist, wie es ist, weil wir zu billig sind, für einen – wenn man sich die Datensammelei mal wegdenkt – eigentlich sehr netten und nützlichen Dienst den Gegenwert einer Tasse schlechten Kaffees im Monat zu bezahlen.

  12. Dieser Artikel ist nicht mit Fakten hinterlegt.
    Nur Washingto Post uns dann nur unzaehlige Behauptungen und bla bla.
    Klar FB sammelt Daten, aber FB kann unmoeglich wissen ob ich ein Haus habe und falls ja, wie gros das Grundstueck ist oder hat schon jeman FB Grundstuecksvermedser in den Vorgaerten gesehen.? Genau so wenig glauche ich, das die Lohnbuchhaltungen der Firmen an FB angeschlossen sind.
    Fazit : FB kann nur einen Bruchteil der im Artike angegebenen Daten kennen.

  13. „98 Daten, die Facebook über dich weiß und nutzt, um Werbung auf dich zuzuschneiden“

    Es wundert mich doch sehr, das unmittelbar im Anschluß, genauer direkt in der ersten Zeile nach Ende des Artikels, die Icon von Facebook, Twitter und Co auftauchen, als ob man/frau nicht verstanden und direkt vergessen hat was eine Zeile zuvor geschrieben wurde.

    Verwunderter Leser

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.