Am kommenden Donnerstag, den 16.10. gibt es in den Räumen des Chaos Computer Club Berlin wieder einen Datengarten. Das Thema ist diesmal „Weltraummedizinforschung’ “. Die Veranstaltung mit Dr. Bergita Ganse gibt einen Überblick über das Gebiet der Weltraummedizin und stellt aktuelle Forschungsprojekte vor. Beginn ist 20 Uhr, die Adresse ist Marienstrasse 11 in Berlin-Mitte und der Eintritt ist frei.
Ich bin etwas irritiert, wie der gedruckte Tagesspiegel über die Freiheit statt Angst Demonstration berichtet: Großdemo für mehr Datenschutz.
Im vergangenen Jahr hatte es auf der Demo desselben Veranstalters massive Ausschreitungen vor dem Hotel Adlon gegeben, acht Personen waren damals festgenommen worden. Gegen den Willen des Protestbündnisses hatte sich damals ein großer Block gewaltbereiter Autonomer während der Demo gesammelt und dann die Polizei angegriffen.
Am Rande der Veranstaltung ist es nach Polizeiangaben zu Rangeleien mit etwa 400 Teilnehmern gekommen, die sich Vorkontrollen widersetzt hätten. Dabei seien am Hotel Adlon Stühle und Tische zerstört worden. Die Polizei hat nach eigenen Angaben mit Hilfe des Veranstalters die Lage beruhigen können.
Wie schnell doch beim Tagesspiegel mit etwas Zeit aus „Rangeleien“ „massive Ausschreitungen“ werden können. Und verwunderlich, wie aus „Vorkontrollen widersetzen“ dann „Polizei angreifen“ wird. Ich war damals vor Ort und hab letzteres nicht gesehen.
Ich freue mich ja, dass der Tagesspiegel diesmal vorher berichtet. Aber wenn der halbe Artikel vor massiven Ausschreitungen warnt, ist das doch eher kontraproduktiv. Schade.
Nachtrag: Zumindest der Online-Text wurde nachträglich angepasst:
Im vergangenen Jahr war es am Rande einer Demonstration desselben Veranstalters zu Rangeleien mit etwa 400 Teilnehmern gekommen, die sich Vorkontrollen widersetzt hatten. Dabei waren am Hotel Adlon Stühle und Tische zerstört worden. Acht Personen wurden festgenommen. Die Polizei hat deshalb die heutige Demonstration in der Gefährdungsanalyse als „störanfällig“ eingestuft. Mehrere 100 Beamte sind im Einsatz.
Der Nachtrag wurde aber nicht transparent kommuniziert.
Heute ist der „Freiheit statt Angst“-Aktionstag mit der großen Demonstration in Berlin. Das Wetter soll gut werden und um 14 Uhr geht es am Alexanderplatz los. Kommt zahlreich! Die Route des Spazierganges führt entlang von historischen Bauten und kurz vor Schluss bietet sich auch die Möglichkeit, mal dem Bundestag und dem Bundeskanzleramt unsere Banner zu zeigen. Die Endkundgebung findet dann am Brandenburger Tor statt. Dazu gibt es gute Musik von einigen Wagen.
Hier ist ein erstes Foto vom Aufbau der Bühne am Brandenburger Tor:
Neueste Nachrichten von der Demonstration gibt es live über die Twitter-Accounts Netzpolitik und akvorrat. Das Radio1984 sendet ebenfalls live aus Berlin und per Stream sowie Telefon-Leitung! Und wenn alles gut geht, werden wir auch mit Bildern und Text hier im Blog von der Demonstration berichten.
Update: Und bald gehts los. Das Wetter ist bestens und vor Beginn der Demonstration sind schon ca. 2000 Menschen am Alexanderplatz in Berlin. 17 Wagen sind schon aufgereiht und gleich geht es mit den ersten Reden los. Ich mache ein paar Interviews mit meiner Kamera, aber die kann ich erst später online stellen.
14:36: Die Reden haben begonnen. Patrick Breyer kritisiert im Namen des AK Vorratsdatenspeicherung die Bundesregierung und die ausuferende Überwachung. Er fordert ein Recht auf Privatheit. Der Platz ist bald voll, mehrere tausend Menschen sind schon vor Ort. Anne Roth berichtet als zweite Rednerin über das Gefühl, von Sicherheitsbehörden jahrelang mit der ganzen Familie überwacht zu werden.
15:20: Zug setzt sich in Bewegung. Und das könnten echt mehr als 10000 Menschen sein. Gefühlt ist das gerade mehr als letztes Jahr. Und das ist erst der Beginn. Bei Ipernity hab ich erste Bilder hochgeladen. Macht damit, was Ihr wollt.
16:17: Definitiv mehr Menschen als beim letzten Mal! Genaue Zahlen haben wir noch nicht. Unter den Linden ist voll mit Demonstranten!
17:11: Die Demonstration ist am Brandenburger Tor angekommen. Polizei meldet 20000 Menschen, wir sagen 50000 Menschen. Realität ist wohl dazwischen, da die Polizei immer sehr konservative Zahlen herausgibt. Das ist damit ein neuer Rekord! Ich sitze auf der Bühne und Dr. Motte spricht als erster Redner.
18:00. Tolle Rede von Ralf Bendrath und Monty von der Hedonistischen Internationale. Pressezelt wird überrannt von Anfragen.
Hier mal eine Chronologie der letzten Pressemitteilungen:
Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
Berlin, 11.10.08, 16:15
* Datenschutz-Demonstration mit 50.000 Teilnehmer/innen
* Erwartungen der Veranstalter übertroffen: Größte Datenschutzdemo
seit den 80er Jahren
Auf derzeit in Berlin stattfindenden Datenschutzdemo sind inzwischen
von den Organisatoren die Zahl der Teilnehmer gezählt worden.
„Derzeit haben wir 50.000 Teilnehmer. Damit sind unsere Erwartungen
deutlich übertroffen worden“, so Rena Tangens vom AK Vorrat.
Möglicherweise steigt diese Zahl noch zur Abschlusskundgebung. „Klar
ist schon jetzt: Die Bürger haben ein deutliches Zeichen gesetzt gegen
den weiteren Marsch in den Überwachungsstaat“, so Tangens weiter.
Und noch neuer:
Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
Berlin, 11.10.08, 17:30
* Datenschutz-Demonstration „Freiheit statt Angst“: Zahl der
Demonstrant/innen hat sich zur Abschlusskundgebung noch einmal
verdoppelt.
In Berlin hat um 17:00 direkt vor dem Brandenburger Tor die
Abschlusskundgebung der Großdemonstration „Freiheit statt Angst –
Stoppt den Überwachungswahn“ begonnen.
Da viele Teilehmer sich unterwegs dem Zug angeschlossen haben, hat die
Zahl der TeilnehmerInnen nach Angaben der Veranstalter zur
Abschlusskundgebung 100.000 Menschen erreicht.
„An einen solchen Erfolg hätten wir in unseren wildesten Träumen nicht
gedacht. Diese Bewegung für Bürgerrechte kann jetzt nicht mehr
ignoriert werden“, so Ralf Bendrath vom AK Vorrat.
Der Überraschungsgast auf der Rednerbühne, Dr. Motte, wurde frenetisch
von den 100.000 Teilnehmern bejubelt. Dr. Motte sagte von der Bühne:
„Das ist toll, wow! Ich wünschte, 80 Millionen aus ganz Deutschland
wären hier. Wir sind die Gesellschaft, wir haben die Möglichkeit.“
Daraufhin griff er die Bundesregierung an. „Warum sind immer noch
Verfassungsfeinde in der Regierung?“
Die Organisatoren der Demo kündigen weitere Aktionen an. „Nach diesem
Erfolg erwarten wir jetzt endlich Reaktionen von der
Politik. Das heisst: Rücknahme der Vorratsdatenspeicherung und anderer
Überwachungsgesetze und Eindämmung der Datensammelwut durch Firmen wie
die Telekom“, so padeluun von der Demoleitung.
Auf jeden Fall haben wir alle Rekorde gebrochen. Was für eine Demonstration! Das war toll, das waren soviele Menschen! Später gibts die erste Anschlussparty in der c‑base.
Bilder, Berichte und Videos bitte in den Kommentaren posten. Ich ergänze die hier gerne.
Update:
Aufzeichnung der Abschlusskundgebung mit Reden von Loveparade-Organisator Dr. Motte (ab 14. Min.), Ralf Bendrath vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (ab 22. Min.), Hans Joerg Kreowski vom FIfF (ab 36. Min.), Monty Catsin von der Hedonistischen Internationalen (ab 46. Min.), Klaus Freudigmann von den Montagsdemonstrationen (ab 58. Min.) und Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (ab 66. Min.) (90 min., Windows Media, 180 MB)
Ich bin auf der Popkomm und gerade gab es eine Keynote von Eric Garland, dem Mitgründer und CEO von BigChampagne. BigChampagne macht Trendforschung in Tauschbörsen. Die Rede brachte zwar nichts Neues, ich hab aber trotzdem mal mitgetippt.
Stirbt das Album online? Garland geht nicht davon aus und zitiert erstmal aktuelle iTunes-Statistiken, da kommen imme rnoch auf 15 Einzeldownloads ein Album. Aber in den Piratenmärkten könne man sehen, dass der Trend zu ganzen Alben geht. Sowas muss man der Zielgruppe hier im Raum wohl erstmal erklären. Das liegt daran, dass bei den gängigen Tauschbörsen (Bittorrent / eMule) in der Regel das ganze Album unkomplizierter herunterzuladen ist als ein einzelner Song. Das war bei Napster und Kazaa noch anders. Daher gibts laut Garland ein Comeback der Alben online. Da können wir uns ja mal bei den Tauschbörsen bedanken.
Hat die Strategie der Musikindustrie mit Tauschbörsenbekämpfung die Nutzung von p2p gebremst? Die Zahlen geben das nicht her, da sieht man ein ständiges Wachstum, obwohl die Massnahmen immer mehr radikalisiert werden.
Warum hat iTunes den Markt für Musikprodukte nicht gerettet? Die einfache Antwort ist laut Garland,
dass das, was Piraterieproblem genannt wurde, hätte eigentlich nichts mit piraterie zu tun sondern mit marktversagen. es gab keine grossen anstrengungen, produkte zu schaffen, die kunden wollen. iTunes ist ein verspäteter Versuch, alte Geschäftsmodelle zu schaffen. Das nUtzungsverhalten hat sich geändert und bei iTunes kann man immer noch nach dem alten Modell „eine CD“ kaufen.
Die rechltiche Bekämpfung von Napster war ein grosser Fehler. Man hätte eine zentrale Möglichkeit gehabt, den neuen Markt zu umarmen. die Bekämpfung von Napster und der direkten Nachfolger hat zu dezentralen INfrastrukturen geführt. Der Markt hat sich um die Musikindustrie herum entwickelt.
Die Klagen gegen Napster haben dazu geführt, dass Entwickler ein Handbuch bekommen haben, wie man zukünftig Technologien zu entwickeln hat, die nicht so einfach von Gerichten angreifbar sind.
Ist DRM dead? DRM sei nicht tot, trotz dass die Anbieter von Musik-Stores auf MP3 zurückschwenden. Musik würde immer mehr als Service angesehen. Ein Services wäre den Zugang zu Musik zu schaffen. Dies wird immer mehr durch Streaming-Dienste gemacht. Das neue Napster ging schon diesen Weg, seit letzter Woche sendet MySpace Musik als DRM-Stream. Der Konsum dieser Streams sei laut Garland akzeptiert (Das würde ich so nicht unterschreiben, irgendwann merken die Kunden, dass sie Geld ausgeben und keine Musik besitzen, wenn sie das Abo kündigen.)
Und was ist jetzt mit Film und Fernsehen? Es ist noch unklar, ob die Filmindustrie die Lehren aus dem Musikbereich gelernt hat. Es gäbe zwar einige Ansätze, den Bedürfnissen der Verbraucher nachzukommen, die selbstbestimmt entscheiden wollen, wann sie was im Fernsehen schauen wollen. Allerdings gibt es immer noch zuviele Geschäftsmodelle, die darauf aufbauen, dass man Märkte zu unterschiedlichen Zeiten bedient. (Kennt man ja aus Deutschland, wo alle die neuen US-Serien über Bittorrent herunterladen und nicht fünf Jahre warten wollen, bis sie vielleicht mal hier erscheinen) Das würde so nicht mehr im Internet funktionieren.
Was ist denn jetzt mit dem Gefühl, Musik in Form von CDs, LPs oder als MP3 zu besitzen, wenn Musik als Flatrate gestreamt wird? Streaming wächst zwar, aber Musikbesitz (music ownership) ist nachhaltiger, da Menschen gerne sammeln.
Überraschung: Musik kaufen ist ansonsten viel zu kompliziert. Es gibt einen zu grossen Unterschied zwischen dem bequemen herunterladen von Musik in Tauschbörsen und dem Kauferlebnis in einem Musikstore. (Kann ich bestätigen, das macht keinen Spass. Erstmal muss man aufwändig schauen, welche Musik in welchem Format in welchem Store verfügbar ist und dann kompliziert den Transaktionsvorgang managen.)
Die große Demonstration in Berlin gegen den Überwachungswahn ist nur noch eine Woche hin. Bisher rufen schon mehr als 100 verschiedene Organisationen dazu auf, es sieht also alles nach einem großen Erfolg aus. Hoffen wir mal, dass diesmal auch wieder das Wetter mitspielt.
Hier mal ein kleiner Überblick, was es alles schon so an Vorbereitung, Aufwärm-Aktionen und Planung für nach der Demo gibt.
In den Berliner U‑Bahnen läuft seit gestern ein Videoclip des AK Vorratsdatenspeicherung.
Die Aktion war im AK selber nicht ganz unumstritten, weil einige Leute Schwierigkeiten mit bezahlten Werbeformen haben. Andererseits kosten Flyer auch Geld, und das Berliner Fenster, das diese Bildschirmwerbung betreibt, hat uns einen extra-günstigen Rabatt gegeben. Hier der ganze Clip.
Seit gestern sind zwei Aktivisten aus Bergisch Gladbach mit dem Fahrrad nach Berlin unterwegs, um entlang der Strecke noch ein wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer an einer der Etappen wohnt, sollte mal mit denen Kontakt aufnehmen und die Lokalpresse darauf ansetzen. Das macht sich immer gut für schöne Foto-Berichte. Hier die Route und weitere Infos zum „Marsch für die Freiheit“.
Wer etwas bequemer und trotzdem gemeinsam mit anderen freiheitsliebenden Menschen nach Berlin anreisen will: Es gibt noch Fahrkarten für die Busse aus 100 Städten in ganz Deutschland. Wer nicht auf einer der Strecken wohnt oder noch bis Sonntag in Berlin bleiben will, sollte sich an der Mitfahrbörse beteiligen. Auch Übernachtungsplätze sind gern gesehen.
Das Demo-Büro ist bereits seit einer Weile in Betrieb in der Hessischen Straße 10 in Berlin-Mitte. Dort stehen ständig Ansprechpartner für die Presse zur Verfügung. Außerdem wird vom FoeBuD dort eine noch größere Datenkrake gebaut. Weitere Mithelfer sind immer willkommen, da es noch einiges zu tun gibt.
Es wird von der Demo den ganzen Tag Webradio von Radio1984 geben mit aktuellen Berichten, Interviews und Hintergrundinformationen. Geplant ist auch eine Aggregierung der Video- und Audio-Streams aus anderen Ländern.
International sind derzeit mehr als 20 Länder dabei am Aktionstag „Freedom not Fear“. Die Sache umspannt dann fast die ganze Welt – viele aus Europa, dann Nordamerika (USA), Südamerika (Argentinien und Equador, und Aktionen auf dem lateinamerikanischen Sozialforum in Guatemala) und evtl. Asien (Südkorea). An Aktionsformen ist es extrem bunt. Es gibt z.B. Demonstrationen (Berlin, Paris, Stockholm, London, Sofia, Luxemburg), Parties (Kopenhagen, Berlin, Stockholm, Prag), Street-Events (Zürich, Leute springen nackt in den See), Diskussionsveranstaltungen (Washington, Rom) oder sogar alles zusammen: Den Haag plant „street protest, speeches, music, arts, privacy market“, alles unter dem Titel “Volksopstand 2008”.
Es werden weiterhin Spenden benötigt, da die Bühne mit Technik, die tausende von Flyern und Plakaten, Funkgeräte für die Ordner und viele andere Sachen echtes Geld kosten. Spenden kann man hier. Weil es auch zu den Kosten einige Nachfragen gab: Die auf dem Spendenbanner angegebenen 69.000 Euro sind eine grobe Schätzung zu Beginn der Demo-Planung gewesen, unter der Maßgabe, dass man sehr sehr sehr viele Menschen erwartet und der Sound sowie alles andere optimal sein sollen. Mittlerweile ist wohl klar, dass es deutlich billiger wird, unter anderem, weil auf Live-Musik verzichtet wird. Dennoch werden immer noch einige Tausend Euro benötigt, um die derzeit geplante Technik anzumieten. Und es wäre auch schade, wenn der AK Vorrat nach der Demo seine Aktivitäten einstellen müsste, weil er komplett pleite ist.
Nach der Demo ist zwar vor der Demo, aber zunächst muss man sich auch ausruhen, kennenlernen und feiern. Eine Reihe Berliner Clubs haben sich daher zusammengetan und veranstalten eine „lange Nacht der Überwachung“ mit DJs, Infos, Keysigning-Parties, Filmabend und und und. Ein Teil des Eintrittes geht als Spende an den AK Vorrat.
Zuletzt: Macht diese Woche bitte noch Werbung, Werbung, Werbung! Verteilt Material (kostenlos im FoeBuD-Shop zu bestellen), klebt Plakate (vor allem in Berlin, gibt es im Demo-Büro), schaltet Banner auf euren Webseiten, bloggt und twittert darüber, setzt einen Hinweis in eure Mail-Signatur, sprecht mit Freunden, Verwandten und Kollegen, und setzt die Presse darauf an. Weitere gute Ideen könnt ihr hier finden und ergänzen.
Wir sehen uns in Berlin! (Jedenfalls werdet ihr mich sehen, ich soll nämlich dieses Jahr die Rede für Netzpolitik und das Netzwerk Neue Medien halten, nachdem Markus das letztes Jahr schon grandios gemacht hat.)
Nächste Woche findet die Popkomm 2008 statt. Den Running-Gag der letzten Jahre werde ich nicht wieder erleben, da ich mich nicht um eine Presseakkreditierung kümmern muss. Die gibt es eh nicht für Blogger, sondern nur für Besitzer eines Presseausweises. Dafür bin ich als Sprecher auf der „P2P & MUSIC CONFERENCE“ am Freitag eingeladen, um über P2P Music Licencing als Vertreter von Creative Commons zu sprechen.
P2P MUSIC LICENSING
Private Versus Public Approaches – P2P for Content Rights Holders What are the various content licensing and market exploitation strategies that have been tried to date with respect to P2P distribution? How and why is collective licensing gaining traction in some geographic regions and should this be applied globally? What should the roles and responsibilities be for P2P companies, ISPs, CDNs, and other parties in an optimal but practical P2P music licensing regime?
Panelists: Patrick Ross, Executive Director, Copyright Alliance / Lawrence Langs, Special Counsel, Feldman Weinstein & Smith / Markus Beckedahl, Public Project Lead, Creative Commons / Patrick Sullivan, President & CEO, RightsFlow / Ian Penman, Partner, New Media Law / Moderator: Sari Lafferty, Business Affairs, Distributed Computing Industry Association (DCIA)
Am kommenden Dienstag bin ich auch zum Popkomm Think Tank eingeladen. Aber ich wurde auch sofort darauf hingewiesen, dass ich darüber nicht bloggen darf, damit man befreiter diskutieren kann.
Es ist eine besondere Auszeichnung einen Preis wie die Quadriga verliehen zu bekommen und daher sollten wir gemeinsam diesen Anlass feiern! Vor allem, weil wir gleichzeitig die rare Gelegenheit haben Jimmy Wales nicht nur in Berlin, sondern auch als Party-Gast begrüßen zu dürfen. Der Wikimedia Deutschland e. V. lädt daher alle Wikipedianer in die c‑base in Berlin-Mitte ein, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und viel Spaß zu haben. Wir würden uns freuen euch alle am 2. Oktober ab 19 Uhr in den Räumen der Raumstation begrüßen zu dürfen. Um besser planen zu können, möchten wir euch bitten euch in die Anwesenheitsliste einzutragen. Kommt in Massen, bringt gute Laune mit und schwingt mit uns das Tanzbein :) Die Musik wird an diesem Abend vom Kraftfuttermischwerk und mogreens aufgelegt, dazu gibt es live Videokunst von fRED (visualberlin).
Die c‑base befindet sich direkt an der Spree in der Rungestr. 20
Felix Schwenzel war gestern auf einer Podiumsdiskussion zum „System Google“ in der Akademie der Künste in Berlin. Und anscheinend hab ich da nichts verpasst, wie man seiner ausführlichen Rezension der Veranstaltung entnehmen kann.
Kurzfazit: „ich bin mir noch nicht ganz klar, warum, aber ich bin erschüttert.“
Die Berliner Fellowshopgruppe der Free Software Foundation Europe (FSFE) hat am Samstag vor dem Brandenburger Tor den 25. Geburtstag des GNU Projektes gefeiert. Lena S. hat mir einen Bericht und einen haufen Fotos davon geschickt (Liegen die Fotos noch irgendwo zum verlinken?)
Am Samstag (27.09.2008) wurde am Brandenburger Tor in Berlin nicht nur der Mini-Marathon bejubelt. Auch die Berliner Fellowshipgruppe der Free Software Foundation Europe (FSFE) traf sich dort um bei strahlendem Sonnenschein den 25-jährigen Geburtstag des GNU-Projekts gebührend zu feiern. Ein Vierteljahrhundert Freie Software (am 27. September 1983 gründete Richard Stallman das GNU-Projekt) war ausreichender Anlass um gut gelaunt die Sektkorken knallen zu lassen. Unterstützt wurde die Aktion durch Livemusik der Band „Bautzener WG“. Für die Passanten gab es außerdem Sekt, Flyer und informative Gespräche. Schließlich sangen alle gemeinsam: „Happy Birthday to GNU“.
Knapp verpasst: Gestern vor einem Jahr fand in Berlin die grösste Demonstration für mehr Datenschutz und gegen Überwachung seit mehr als 20 Jahren statt. Das ist doch nochmal ein Grund auf die kommende Grossdemonstration in Berlin am 11. Oktober hinzuweisen. Unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ rufen mittlerweile mehr als 70 Organisationen und Initiativen dazu auf. Es gibt aus den unterschiedlichsten Regionen und Städten 100 geplante Busse, die nach Berlin fahren. Diese können im Foebud-Shop gebucht werden. Einen Extra-Bus gibt es aus dem Rhein-Main-Bereich. Materialien zur Werbung der Demonstration können auch noch bestellt werden. Dazu gibts Banner und sonstigen Online-Schnickschnack.
Gleichzeitig finden in bisher mehr als 20 Ländern im Rahmen eines internationalen Aktionstages gegen Überwachung am gleichen Tag Demonstrationen und sonstige Sachen statt.
Im Foebud-Shop gibt es auch das offizielle Demo-T-Shirt für 17 Euro zu erwerben. Sieht auch gut aus.
Wer möchte, kann auch gerne für die Demonstration mobilisieren. Das kann man tun, indem man mit anderen darüber spricht. Darüber bloggen klappt auch prima.
Anlässlich des Software Freedom Day machen wir eine kleines Fest mit einem Infostand zu Freier Software und gemeinsamen Grillen. Am Infostand stehen wir Interessierten Rede und Antwort, erklären was Freie Software so besonders macht und wer will kann CDs zum ausprobieren gleich mitnehmen. Die Veranstaltung soll insbesondere Neulingen Gelegenheit bieten, Kontakt zu GNU/Linux, Freier Software und den mitmachenden Gruppen zu knüpfen.
Ort: Mauerpark. Gegenüber von der Gleimstr. 60. -> Karte bei OpenStreetMap.
Letzte Woche veranstaltete die Deutsche Kinemathek in Berlin ihr 2. Juristisches Symposium mit dem Titel ”Zwischen technischem Können und rechtlichem Dürfen – Filme und Digitalisierung in Museen und Archiven”. Dort habe ich u.a. in einem Vortrag Creative Commons Lizenzen vorgestellt. Das iRights-Blog hat eine Zusammenfassung der Diskussion, die ich sehr spannend fand: Symposium: Archive und Museen zwischen Urheberrecht und Kriminalisierung. Später soll es auf den Seiten der Deutschen Kinemathek auch eine Video-Dokumentation zu finden sein, die CC-lizenziert wird.
Am 19.09. ist es mal wieder Zeit für eine Netaudio Party. Seit Jahren hat die Freie Musik- und Netlabel-Szene ihre Heimat im RAW gefunden. Nach dem Netaudio-Festival im vergangenen Jahr erwartet Euch auch diesmal wieder elektronische Tanzmusik vom Allerfeinsten. Außerdem bringen unsere Freunde aus London ihr Netaudio Ping Pong-Spiel mit, ein interaktives und äußerst lustiges Musikspiel, bei dem statt Tischtenniskellen Controller bedient werden… Bringt Spiellaune mit – und lasst Euch überraschen! Die Party markiert einerseits den Studienabschluss der Veranstalterin und soll Lust machen auf die kommenden Netaudio-Festivals in London im Oktober sowie in Berlin im Herbst 2009.
Netaudio Pingpong funktioniert ähnlich dem Rundlauf-Spiel beim Tischtennis, bei dem allerdings statt Tischtennisschläger Controller vergleichbar mit einer Spielkonsole bedient werden. Diese steuern ein damit verbundenes Audioprogramm auf einem Rechner. Ziel ist es, dass die am Spiel Beteiligten Beats & Sounds „zusammenbauen“ und jeweils 4 Takte halten, bevor der nächste Spieler übernimmt. Zum Schluss bleibt derjenige Spieler übrig, der am geschicktesten die Musik zu steuern und zu gestalten vermag.
Start ist 22 Uhr, Eintritt kostet 4 Euro und es gibt ein gutes Line-Up bis in den kommenden Mittag (RAW tempel Franz-Stenzer-Halle).
Der U‑Bahnhof Kottbusser Tor ist nicht nur architektonisch einer der hässlichsten Ecken in Berlin-Kreuzberg, er ist zugleich auch als mehr oder weniger offener Drogenumschlagsplatz bekannt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen nun, das zu ändern und einen „Musterbahnhof“ zu schaffen. Wie die Taz berichtet, sind dabei aber nicht architektonische Verschönerungsmassnahmen gemeint, sondern ein umfangreiches Kameraüberwachungssystem: BVG lässt tief blicken, Datenschützer erbost. Damit will man dann den Drogenhandel eindämmen und für „mehr Sicherheit“ sorgen. Bekanntermassen bedeutet bei solchen Massnahmen auch „den Drogenhandel eindämmen“, dass man diesen in die umliegenden Gegenden verteilt. Das Problem wird ja durch mehr Überwachung nicht gelöst.
Als erstes ist geplant, die festen Kameras durch dreh- und schwenkbare Kameras zu ersetzen. Ausserdem denkt man laut Taz schon weiter und es sind biometrische Gesichtserkennungsverfahren, bzw. ein „Erfassungssystem für bestimmte Bewegungsabläufe“ im Gespräch. Probleme gibt es dabei einige: Erstens fehlt Geld für die Beschaffung und Installation und zweitens hat man wohl kein Personal, das sich dann die ganzen Überwachungskameras anschaut. Ausserdem fühlt sich der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix nicht eingebunden. Die Taz zitiert ihn mit:
„Die biometrische Gesichtserfassung entbehrt bisher jeder rechtlichen Grundlage. Auch die Technik ist noch nicht wirklich ausgereift.“
Ein Feldversuch des BKA am Mainzer Bahnhof in 2007 scheiterte an der Technik. Dort war die Teilnahme an dem Feldversuch freiwillig. Es ist jedoch nicht erlaubt, an öffentlichen Plätzen und ohne Verdachtsmoment Passanten ohne ihr Einverständnis einzuscannen. Mal schauen, was die weiteren Pläne bringen und wie sich die Politik dazu äussert. Statt in mehr Videoüberwachung zu investieren könnte man ruhig den Bahnhof etwas gemütlicher und schöner gestalten. Und durch eine Verdrängung der oftmals Heroinabhängigen aus dem Bahnhof heraus durch eine flächendeckende Überwachung schafft man eher das Problem, dass man diese dann in den Vorgärten und Schulhöfen in der Umgebung wiederfindet. Mehr Hilfsangebote für die zumeist Heroinabhängigen würde das Problem sicherlich auch verringern, ohne mehr Überwachung zu schaffen.
Laut einem Bericht des Identity Theft Resource Center in San Diego beläuft sich die Zahl der 2008 öffentlich einsehbaren Fälle von Datenverlusten in den USA bereits auf 449. Im Vergleich dazu seien im gesamten Jahr 2007 „nur“ 446 entsprechende Vorkommnisse gelistet worden. Von den Sicherheitsdebakeln betroffen gewesen sein sollen im vergangenen Jahr Datensätze von 127 Millionen Kunden.
Berichterstattung ist wichtig. Aber immer noch kommt dabei zu kurz, dass der „Verlust“ von Daten tatsächlich ein „Kontrollverlust“ ist – diejenige Instanz, die die Daten hält und verwaltet, ist durch den jeweils berichteten Vorfall nicht mehr in der Lage, diese kontrolliert zu verwenden. Und das ist noch sehr konservativ formuliert – und nimmt implizit an, dass die Datensammlung selbst sauber zustande gekommen und lediglich schlampig gehandhabt wurde. Vermutlich ist die Formulierung „Spitze des Eisbergs“ eine der einlullendsten die es gibt, indem das unvorstellbare versuchsweise greifbar gemacht wird. Aber auch hier fehlt die Tiefe: nimmt man alle öffentlich berichteten Fälle der USA seit 2000 zusammen, dann dürfte die gesamte als Kunde erfasste Bevölkerung schon mehrfach profiliert worden sein, ohne dass sie davon weiß. Man muss nur zählen können. Zusammenführen von Datenbeständen ist trivial. Aufklärung tut Not.
Für Deutschland fehlt bislang eine solche öffentliche Liste, mit der Datenschützer, Mahner und Redaktionen ordentlich argumentieren können. Einen Anfang haben wir von wiki.data-loss.de schon gemacht; ich fühle mich allerdings überrannt von der jüngeren Entwicklung seit Mitte Juni. :P
Der data-epi-spacing Berliner data-epi-spacing Künstler data-epi-spacing Johannes data-epi-spacing Kreidler data-epi-spacing möchte data-epi-spacing sein data-epi-spacing neustes data-epi-spacing Werk data-epi-spacing „product data-epi-spacing placements“ data-epi-spacing – data-epi-spacing einen data-epi-spacing Remix, data-epi-spacing der data-epi-spacing Soundelemente data-epi-spacing aus data-epi-spacing 70 data-epi-spacing 200 data-epi-spacing Songs data-epi-spacing umfasst data-epi-spacing – data-epi-spacing ganz data-epi-spacing formgerecht data-epi-spacing bei data-epi-spacing der data-epi-spacing GEMA data-epi-spacing anmelden data-epi-spacing und data-epi-spacing lädt data-epi-spacing Kameras data-epi-spacing und data-epi-spacing Schaulustige data-epi-spacing Übergabe data-epi-spacing der data-epi-spacing entsprechenden data-epi-spacing Masse data-epi-spacing an data-epi-spacing Formularen data-epi-spacing an data-epi-spacing die data-epi-spacing GEMA data-epi-spacing am data-epi-spacing 12. data-epi-spacing September data-epi-spacing um data-epi-spacing 11 data-epi-spacing Uhr data-epi-spacing auf data-epi-spacing den data-epi-spacing Wittenberg data-epi-spacing Platz data-epi-spacing ein:
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Und data-epi-spacing hier data-epi-spacing gibts data-epi-spacing das data-epi-spacing 33 data-epi-spacing Sekunden data-epi-spacing lange data-epi-spacing Stück data-epi-spacing zum data-epi-spacing (leisen) data-epi-spacing Vorhören:
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Dix: „Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene. Bei der jetzt anstehenden Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes muss die skandalöse Privilegierung des Adresshandels, die dieser Praxis Vorschub leistet, endlich beendet werden. Denn bislang müssen Bürger, die den Handel mit ihren Daten nicht wollen, selbst die Initiative ergreifen und dem widersprechen. Stattdessen sollten sie um ihre ausdrückliche Zustimmung gebeten werden, ohne die die Unternehmen keine Daten weitergeben dürfen.
Das Congress Motto für den 25. Chaos Communication Congress (25C3) des Chaos Computer Club steht jetzt fest: Nothing to hide.
You could say that they are being ironic, even — but there’s more to it. After all, it has been a successful year for us, the digital natives and infonauts. The German constitutional court not only established a new fundamental right to digital privacy, the court is now also a subscriber to the CCC’s magazine, Die Datenschleuder. The CCC is visible in all the debates. Clearly, this is nothing to be shy about. With all these successful campaigns, the CCC has the right to show off. Their success is Nothing to hide! But this goes beyond political activism. Other members of our merry band of deviants have Nothing to hide, too. After all, nerdy pastimes like obsessive coding or tinkering with microcontrollers are cool now. It’s time to get out of our closets and show our soldering scars with pride!”
Die Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland zieht zum 1.11. nach Berlin. Vorher muss noch ein Büro gesucht werden, Sachdienliche Hinweise können gerne eingereicht werden. Im Wikimedia-Blog werden die Gründe für den Wechsel genannt:
Wir brauchen einen Ort, der die beste Kombination aus Zugang zur Öffentlichkeit, Politik und Kooperationspartnern, Rückhalt in der Community und Wirtschaftlichkeit bieten kann. Es sollte ein Ort sein, der den Idealen freien Wissens auch in seiner kulturellen, sozialen und unternehmerischen Umgebung nahesteht. In unserer Einschätzung kommt dabei nur ein Standort für den Verein in Frage: Berlin. Mit Berlin verbinden wir die Hoffnung, Freies Wissens besser fördern zu können und einen engeren Kontakt mit der engagierten Gemeinschaft der Wikimedia-Projekte aufzubauen. Wir wünschen uns Wikimedia Deutschland als Ressource für die Community und wollen das auch in der Wahl des Standortes widerspiegeln. Die besonderen strukturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteile Berlins sollen dazu beitragen, dass Wikimedia Deutschland auch in Zukunft effizient agieren und Spendengelder effektiv einsetzen kann.