In einer Pressemitteilung des Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit kommentiert dieser die Übergabe von Millionen Datensätzen durch den Bundesverband Verbraucherzentrale und fordert: Illegaler Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alle Grenzen.
Dix: „Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene. Bei der jetzt anstehenden Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes muss die skandalöse Privilegierung des Adresshandels, die dieser Praxis Vorschub leistet, endlich beendet werden. Denn bislang müssen Bürger, die den Handel mit ihren Daten nicht wollen, selbst die Initiative ergreifen und dem widersprechen. Stattdessen sollten sie um ihre ausdrückliche Zustimmung gebeten werden, ohne die die Unternehmen keine Daten weitergeben dürfen.