Berlin
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: 25. Chaos Communication Congress ist gestartet
: 25. Chaos Communication Congress ist gestartet Der 25. Chaos Communication Congress wird gerade von Sandro Gaycken eröffnet. Gleich kommt die Keynote von John Gilmore über das Congress-Motto „Nothing to hide?“ Es gibt übrigens wie jedes Jahr Live-Streams aller Talks.
Wie immer werde ich vermutlich wenig von hier bloggen. Dafür gibt es später das eine und andere Interview für den Netzpolitik-Podcast, bzw. NetzpolitikTV.
Die Einführung von Sandro war nett und eher darauf angelegt, die Anwesenden etwas politisch zu aktivieren. Kann ja nicht schaden, wenn all die intelligenten Menschen an diesem Ort, die Ahnung von Technik haben, sich mehr für die Gesellschaft engagieren. Sandro erklärte, dass man den Congress nutzen solle, um sich für politische Arbeit zu preparieren: „Informiert Euch, bewaffnet Euch, vernetzt Euch, macht was! (activate something)“
Sprechen werde ich am letzten Tag um 12:45 über „La Quadrature du Net – Campaigning on Telecoms Package. Pan-european activism for patching a „pirated“ law“. Da bin ich aber auch nur Co-Speaker, den Hauptteil wird Jérémie Zimmermann von La Quatrature du Net machen und ich bin für den deutschen Teil der Kampagne mit in dem Talk. Hat aber auch Vorteile, dann muss ich nicht ganz so fit am vierten Congress-Morgen sein.
Ansonsten werde ich Montag um 18:00 Uhr noch in der C‑Base in der Rungestrasse 20 in der Nähe vom BCC einen Vortrag über „Aktivismus im digitalen Zeitalter“ reden. Der Vortrag war für den 25C3 leider abgelehtn worden, weil er einigen zu „Meta“ war. In dem Vortrag werde ich über Kampagnen und soziale Medien in einer netzwerk-zentrierten Kommunikationswelt sprechen, einige geschehene und laufende Kampagnen aus der Nerd-Welt und anderen Bereichen analysieren und darüber sprechen, wie Netz-Kampagnen funktionieren und welche freien Tools noch benötigt werden.
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: Mittwoch: 6 Jahre Creative Commons
: Mittwoch: 6 Jahre Creative Commons Diese Woche jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Creative Commons. Nach einer größeren Party zum Jubiläum im vergangenen Jahr veranstalten wir diesmal eine etwas kleinere Sache am 17. Dezember in Berlin. Dazu kam uns die Idee eines „Content Sprint“. Diese Art von Treffen ist in der Freien Software Community nichts unbekanntes. Man trifft sich und programmiert zusammen an einem Projekt weiter. Da es bei Creative Commons um Inhalte geht, werden wir diese kollektiv schreiben.
Das Ziel ist, möglichst viele CC-Projekte aus Deutschland in Case Studies zu dokumentieren. Im globalen CC-Wiki ist der deutschsprachige Raum noch etwas unterbelichtet – trotz zahlreicher spannender Projekte. Das wollen wir ändern. Dazu treffen wir uns am Mittwoch ab 19 Uhr im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte. Dazu gibts Prosecco, freie Musik und Animationen aus dem CC-Umfeld.
Aber man muss nicht in Berlin sein, um daran teilnehmen zu können. Wer uns unterstützen will, kann dies auch gerne vom eigenen Computer an anderen Orten tun. Wer sich nicht zutraut, eine Fallstudie auf englisch zu schreiben, kann dies auch gerne auf deutsch tun. Oder helfen, die deutschsprachigen dann ins englische zu übersetzen. Die deutschen Fassungen verwenden wir dann für die Praxisbeispiele auf der Webseite von Creative Commons Deutschland.
Gleichzeitig sei hier auch nochmal auf unseren Spendenaufruf verwiesen: Wer die Arbeit von Creative Commons in Deutschland unterstützen möchte, kann dafür Geld spenden. Damit können wir dann Materialien finanzieren, um die Aufklärungsarbeit zu unterstützen. Für Spenden kann eine Spendenquittung fürs Finanzamt ausgestellt werden. Mehr Infos dazu finden sich bei Creative Commons Deutschland.
Update: Hatte gerade kleinen Datumsdreher. Party ist Mittwoch und nicht Donnerstag.
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: Zeng Jingyan 曾金燕 gewinnt mit 了了园 bei den BOBs
: Zeng Jingyan 曾金燕 gewinnt mit 了了园 bei den BOBs Zeng Jingyan (曾金燕), chinesische Aktivistin und Bloggerin auf 了了园 hat vergangene Woche bei den BOBs der Deutschen Welle gewonnen. Sie schreibt darüber in einem Posting namens „Thanksgiving Day“: 感恩节.
Englische Übersetzungen kann man schon an einigen Stellen finden, etwa hier und bei EastSouthWestNorth.Ich gönne ihr, ihrem Mann Hu Jia (der im Gefängnis sitzt) und der Sache alle Aufmerksamkeit, weiß aber auch, dass eine Würdigung durch eine nationale Regierung statt durch Stellvertreter wie die Deutsche Welle (普通话) oder die EU stärker wirken könnte.
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: „Democracy Now!“ in Berlin
: „Democracy Now!“ in Berlin Wer am kommenden Freitag (12.12) noch nichts vorhat, sollte sich diesen Termin freihalten, denn da kommt die Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008 Amy Goodman mit ihrer Sendung Democracy Now! nach Berlin.
Schon seit 1996 moderieren Goodman und Juan Gonzales das unabhängige Politmagazin, in welchem regelmäßig interessante Berichte und Interviews mit Persönlichkeiten aus der Bürgerrechtsbewegung zu sehen sind. Nebenbei ist Democracy Now! auch ein von Lawrence Lessig öfters zitiertes Aushängeschild für Creative Commons, insofern jede Sendung frei gesehen und in unterschiedlichen Formaten heruntergeladen werden kann.
Zum 12-jährigen Jubiläum von Democracy Now! wird Goodman einen Vortrag zum Thema The Importance of Independent Media: From Bush to Obama an der Humboldt Universität halten. Genauer im Raum 1070 des Hauptgebäudes (Unter den Linden) um 18:30.
Der Eintritt ist frei.
In einer Sendung war auch von einem weiteren Deutschlandtermin in München die Rede, so dass es sich vielleicht lohnt gelegentlich auf die Tourseite zu schauen.
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: Geld verdienen mit Hauptstadt-Journalismus?
: Geld verdienen mit Hauptstadt-Journalismus? Interessanter Artikel auf der Medienseite der FAZ über die Zukunft des (Online-)Journalismus, und wie man damit als Medium Geld verdienen kann: Gehen Sie weg, und kommen Sie bald wieder. Erfrischend anders gegenüber den üblichen Artikeln aus Zeitungen.
Die beste Chance, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie sich guter Journalismus im Internet (oder meinetwegen: in Zukunft) finanzieren lässt, hat man, wenn man sich die Frage überhaupt stellt. Sie ist nicht identisch mit der Frage, die viele Online-Medien gerne damit verwechseln: Wie schaffe ich es, möglichst billig zu sein?
Und wo wir schon mal bei der Medienseite sind. Beim Tagesspiegel gibt es auch einen Artikel über den Hauptstadtjournalismus: Das ist die Berliner Kluft, Kluft, Kluft … Allerdings verstehe ich auch beim wiederholten Lesen nicht, was der Autor zum Schluss noch mit den Blogs sagen wollte:
Wenn es denn schon keinen Hauptstadtsender gibt und von den privaten Stationen keine größeren Initiativen zu erwarten sind, dann müssen die Hauptstadtstudios von ARD und ZDF ihre Kapazitäten umfassender nutzen. Hier ist viel Luft nach oben. Noch ist es doch so, dass Zeitungsberichte über einen Parteitag bedeutend mehr Vergnügen bereiten, als die späten sonntäglichen Pflichtberichte in ARD oder ZDF. Hieran hat auch die sich gerade in Berlin um Bildblog, Netzeitung oder Re-Publica entwickelnde „Blogosphäre“ wenig geändert. Sie ist stärker auf Netzpolitik und andere Medien bezogen als auf Politik und Gesellschaft.
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: 32. Zeit Forum Wissenschaft zu Datensicherheit
: 32. Zeit Forum Wissenschaft zu Datensicherheit Übernächste Woche kann man unseren Minister für Informationskontrolle in Berlin live erleben. Wolfgang Schäuble spricht dort auf einer Veranstaltung zu einem Thema, wo er besonders kompetent ist: 32. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT: Datensicherheit.
Surfen, Chatten, Mailen, Onlinebanking – das Internet hat unsere Kommunikations- und Informationsgewohnheiten revolutioniert. Doch das weltweite Netz birgt immer mehr Gefahren: Spams, Viren, Trojaner – bereits 86 Prozent aller registrierten Angriffe betreffen Privatcomputer. Und die Attacken werden immer professioneller. Private Firmen, Hacker, Internetkriminelle und auch der Staat versuchen an unsere Daten im Netz zu kommen, ohne dass wir es merken. Aber welches Maß an Sicherheit ist in der Informationsgesellschaft überhaupt möglich? Vertraue niemandem – offensichtlich ist die Sammlung und Kontrolle von Daten Folge der technischen Entwicklung. Ohne Vertrauen jedoch funktioniert weder das Internet noch die Zivilgesellschaft. Welche Maßnahmen zur Abwehr von missbräuchlichen Aktivitäten im Internet müssen ergriffen werden? Wie schützt der Staat seine Bürger und wie können sich die Bürger selbst schützen? Mit welchen neuen Kriminalitätsformen müssen andererseits die Sicherheitsbehörden in Verbindung mit dem Internet kämpfen?
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: re:publica’09 – Shift happens
: re:publica’09 – Shift happens Die re:publica’09 findet vom 1.–3. April 2009 in Berlin statt. Unsere Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft trägt diesmal den Untertitel „Shift happens“. Veranstaltungsorte sind die bewährte Kalkscheune, das Mediacentre und der Friedrichsstadtpalast. (Die drei Orte sind direkt nebeneinander.)
Verschiedene thematische Subkonferenzen sind in der Planung und wir haben auch schon einige tolle Sprecher. Beides verkünden wir aber noch nicht heute. Dafür gibts den Start des Call for Papers. Der Ticketvorverkauf ist auch gestartet. Blogger bekommen ein Ticket für 40 Euro, wenn ein Banner eingebunden wird. Normale Tickets kosten 60 Euro, Business-Tickets kosten 100 Euro. Bis zum 15. Januar gelten dieselben Ticketpreise wie im vergangenen Jahr. Danach erhöhen wir leicht den Preis.
Wir haben auch eine Pressemeldung: Vom Blogger-Treff zum Web‑2.0‑Festival.
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: 25C3 – Fahrplan als frühe Beta erschienen
: 25C3 – Fahrplan als frühe Beta erschienen Für den kommenden 25. Chaos Communication Congress (25C3) gibt es jetzt eine frühe Version des Programm-Fahrplans. Der 25C3 ist der jährliche Kongress des Chaos Computer Club und findet traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr, vom 27.–30. Dezember, im Berlin Congress Center (BCC) statt.
Der Fahrplan weist noch einige Lücken auf, aber ein Muster ist erkennbar: Viel weniger Politik und Gesellschaft, dafür noch mehr Technik-Krams als im letzten Jahr. Eigentlich schade, schaffte der CCC-Congress in den letzten Jahren doch eher eine Balance zwischen Technik und Gesellschaft. Letzteres wird leider seit vergangenem Jahr wieder mehr abgebaut. Ganz im Gegensatz zur gesellschaftlichen und politischen Bedeutung des Chaos Computer Clubs und der dort angesprochenen Themen. Bleibt zu hoffen, dass die Lücken im Fahrplan vielleicht doch noch etwas mehr Netzpolitik bringen und nicht noch mehr Technik. Aber ansonsten bleibt für die anderen Themen ja noch die re:publica’09.
Ein Programmpunkt von mir ist durchgekommen: In „La Quadrature du Net – Campaigning on Telecoms Package“ werde ich zusammen mit J. Zimmermann die Kampagne rund um Bürgerrechte im Telekom-Paket vorstellen, samt der politischen Debatte auf europäischer Ebene. Leider zum fast undankbaren Zeitpunkt am letzten Tag um 12:45h, wo noch alle schlafen.
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: Fingerabdrücke für Berliner Kitas?
: Fingerabdrücke für Berliner Kitas? 17 evangelische Kindertagesstätten in Berlin-Mitte planen, zukünftig „aus Sicherheitsgründen“ die Fingerabdrücke der Eltern zu scannen. Damit wollen sie eine Verifikationssystem aufbauen, so dass alle Kinder auch den richtigen Eltern zugeteilt werden können. Dies berichtet der Tagesspiegel: Kitas wollen Fingerabdrücke von Eltern scannen.
Janert betonte, die geplante dreimonatige Testphase werde erst nach eingehender Rücksprache mit den Eltern und nur mit deren Zustimmung begonnen. Gerade in Bezug auf den Datenschutz müssten einige Fragen geklärt werden, etwa was mit den gewonnenen Daten gemacht werde. „Wir werden Anfang Dezember eine große Versammlung für die Eltern machen, wo wir genau all diese Fragen ausdiskutieren“, unterstricht die Geschäftsführerin. Es solle mit den Eltern zusammen ein Weg gesucht werden, „der am Ende für alle gut ist“
Wie wäre es noch mit der Idee, den Kindern gleich RFID-Chips zu verpflanzen?
Update: Heise hat Neues: Berliner Kitas: Keine Sicherheitskontrollen wie bei der Einreise in die Vereinigten Staaten.
Befragt wurde Kathrin Janert, Geschäftsführerin vom Verbund evangelischer Kindertagesstätten.
„Wir machen doch keine Einreise in die Vereinigten Staaten“, berichtigt die Kita-Geschäftsführerin am Telefon gegenüber heise online. Die Kitas, die über drei Etagen verteilt sind und insgesamt 85 Kinder betreuen, befänden sich in einem Rückgebäude eines Berliner Mietshauses, dazu gebe es einen Hof zum Spielen. Der Zugang sei gar nicht über Türen zu kontrollieren, weswegen der Fingerabdruckscanner als Zugangskontrolle ebenso sinnlos wäre wie eine Chipkarte, die in anderen Kindertageseinrichtungen gebräuchlich ist. Man habe den Fingerabdruckscanner angeschafft, um eine bessere Übersicht darüber zu bekommen, ob ein Kind von den Eltern oder anderen Befugten gebracht und abgeholt worden ist. Im Spiel-Hof sei der Überblick bei derart vielen Kindern und Abholern nicht gewährleistet. Das ist ein Problem für die Mitarbeiter, die wissen müssen, wo die Kinder sind, die sie betreuen.
Einen Fingeradruck-Scanner hat man sicherheitshalber angeschafft und an der Wand eines Raumes angebracht. Kann ja der Diskussion nicht schaden, wenn man Tatsachen schafft.
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: Hausdurchsuchung wegen Forums-Beitrag
: Hausdurchsuchung wegen Forums-Beitrag Bei dem freien Journalisten Burkhard Schröder wurde heute morgen bei einer Hausdurchsuchung der eigene PC beschlagnahmt. Schröder wird ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Anscheinend hielt es der zuständige Richter für verhältnismässig, die Hausdurchsuchung und Beschlagnahmung wegen eines drei Jahre alten Forum-Beitrages durchzuführen, wobei der Forum-Beitrag auch nur die Spiegelung eins 15-Jahre alten Usenet-Beitrages sein soll.
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: World Usability Day 2008
: World Usability Day 2008 Am 13. November ist wieder World Usability Day. In fast 30 Ländern mehr als 80 Veranstaltungen zum Thema Usability durchgeführt. In Deutschland finden dieses Jahr in 15 Städten Veranstaltungen zum Thema Usability statt. Zum vierten Mal wird der World Usability Day in Berlin veranstaltet. Themenschwerpunkt ist dieses Mal „Usability im Web 2.0“. Veranstaltungsort ist der GLS Campus in der Kastanienallee 82. Der Eintritt ist frei.
10:10
Keynote: Aaron Day (iconmobile, Berlin)
„Making life easier“ – Are we doing this? Aula -
: Ubuntu 8.10 „Intrepid Ibex“ Release Party
: Ubuntu 8.10 „Intrepid Ibex“ Release Party Theoretisch sollte heute oder morgen die neue Ubuntu-Version 8.10 mit dem Codenamen „Intrepid Ibex“ erscheinen. Das .10 steht ja immer für den Erscheinungsmonat Oktober.Kurze Zeit später ist Ubuntu 8.10 auch schon offiziell erschienen.Auf jeden Fall gibt es schon eine angesetzte und mittlerweile traditionelle Release Party am kommenden Samstag, den 1. November in der c‑base in Berlin. Organisiert von der Berliner Ubuntu-Community wird es wieder Vorträge rund um Ubuntu und Freie Software geben. Beginn ist 16 Uhr und der Eintritt dürfte wie immer frei sein.
Es gibt wieder interessante Vorträge für Ein- und Umsteiger aber auch für Ubuntu-Nutzer:
* 16:30 Neues in Ubuntu Intrepid Ibex
* 17:00 Unerschrocken durch alle Netze, neues Netzwerkmanagement des Steinbocks
* 17:30 Netz, von Fenster zu Fenster
* 18:00 Der semantische Desktop „DeepaMehta“
* 18:30 Erste Schritte mit Ubuntu & Desktop aufpeppen
* 19:00 Arbeitsumgebungen in Ubuntu: KDE 4 -
: Medizin2null Symposium
: Medizin2null Symposium Am Samstag, den 8. November findet im newthinking store in Berlin das „Medizin2null Symposium“ statt.
Wie Web 2.0 den Alltag des Mediziners verändern wird
Das Web 2.0 durchdringt nach und nach alle Lebensbereiche auch die Medizin. Für Ärzte sowie Patienten ergeben sich eine Reihe neuer Chancen, Risiken und Anforderungen. Mit Best Practice-Beispielen und durchdachten Zukunftsvisionen informiert das eintägige Symposium über alles, was heute Mediziner über Web 2.0 wissen sollten. Die Teilnehmer können sich aus erster Hand über eHealth, Virtualisierung, Online-Marketing und Web2.0 informieren und mit Experten auszutauschen.
Beginn ist 10:00 Uhr, der Eintritt kostet 20 Euro / ermässigt 10 Euro, hier kann man sich das Programm anschauen und hier sich anmelden.
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: Creative Commons auf der Web 2.0 Expo
: Creative Commons auf der Web 2.0 Expo Zusammen mit Michelle Thorne hab ich heute auf der Web 2.0 Expo in Berlin in einer Präsentation Creative Commons vorgestellt. Die „How do you CC?“ – Präsentation hatte einen zielgruppen-kompatiblen Schwerpunkt auf Geschäftsmodelle mit Offenheit.
Peter Bihr hat im Berlinblase-Blog Fotos davon gepostet.
Die Präsentation gibt es als ODP, PDF und PPT online zum downloaden und remixen zu finden. Ich hab keine Ahnung, ob es hier Aufzeichnungen gibt. Aber ich mach einfach nochmal einen Netzpolitik-Podcast in deutsch mit mir, um einen Überblick über Open Business – Geschäftsmodelle zu geben.
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: Überwachung bei Demonstrationen
: Überwachung bei Demonstrationen Es gibt einen ca. fünf Minuten langen Clip von der „Freiheit statt Angst“-Demonstration in Berlin, wo die Hauptdarsteller die vielfältigen und vielzähligen Überwachungskameras der Polizei sind:
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: Patrick Breyer: Unser Traum
: Patrick Breyer: Unser Traum Patrick Breyer hat jetzt auch seine Rede von der Abschlusskundgebung der „Freiheit statt Angst“-Demonstration am vergangenen Samstag als Transcript online gestellt: Unser Traum.
Unser Traum ist der von einer Gesellschaft, die Sicherheit erreicht, indem sie die Achtung vor dem Recht des anderen stärkt. Eine Gesellschaft, in der wir wieder durch unsere Stadt gehen können ohne Videoüberwachung, und stattdessen ist die Polizei erreichbar, wenn sie gebraucht wird. (starker Applaus) Eine Gesellschaft, in der wir wieder ebenso anonym telefonieren können, wie wir miteinander sprechen können, ohne, dass jemand mitschreibt. Wie uns gerade die permanenten Telekom-Skandale wieder zeigen, würden wir damit sicherer leben und nicht unsicherer. Die Vorratsdatenspeicherung muss weg! (Applaus)
Wir wollen eine Gesellschaft, in der wir wieder Bus und Bahn fahren können, ohne grundlos gefilmt zu werden. Mögliche Schäden durch Vandalismus können problemlos aus den eingesparten Überwachungskosten beglichen werden, und es ist noch immer Geld übrig um Verkehrsverbindungen zu verbessern oder Fahrpreise zu senken. (Applaus) Stellt euch diese Welt vor! Wir können wieder Weltreisen machen, ohne in Verdacht zu geraten, wenn wir muslimische Länder zu besuchen. Wir können wieder reisen, ohne an der Grenze wie ein Verbrecher registriert zu werden. Die gesparten Millionen für Biometrietechnik werden in Ausrüstung der Polizei investiert, damit Polizisten nicht mehr mit ihrem Privathandy telefonieren müssen! (wendet sich an Polizisten) (Applaus) Stellt euch vor, wir können wieder Auto fahren, ohne massenhaft mit Polizeidateien abgeglichen zu werden, und das Geld fließt stattdessen in gezielte Präventionsarbeit mit gefährdeten Jugendlichen. Stellt euch vor, Informationen über unsere Krankheiten bleiben weiterhin ausschließlich bei unserem Arzt gespeichert, und die gesparten Milliarden für die Gesundheitskarte fließen in eine bessere Versorgung. (Applaus) Eine Welt ohne Massenüberwachung, in der wir noch dazu sicherer leben als heute, ist möglich. Wir wollen, dass unsere Kinder in einer solchen Welt aufwachsen, und dafür kämpfen wir! (Applaus)
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: Die Reden der „Freiheit statt Angst“-Demonstration
: Die Reden der „Freiheit statt Angst“-Demonstration Die Reden der „Freiheit statt Angst“-Demonstration gibt es jetzt alle als Video zu sehen:
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: re:publica’09 im April in Berlin
: re:publica’09 im April in Berlin Nach zwei erfolgreichen re:publica – Konferenzen mit 700 Teilnehmern in 2007 und 950 Teilnehmern in 2008 sind längst wieder die Vorbereitungen für eine re:publica’09 angelaufen. Neben der bewährten Kalkscheune haben wir eine größere Location im Auge, mit der wir in Verhandlungen stehen. Diese werden bis übernächste Woche abgeschlossen sein und dann werden wir voraussichtlich den endgültigen Termin präsentieren. Bis dahin bleibt die Ansage: „re:publica’09 – Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft“ wird im April 2009 wieder in Berlin stattfinden.
Die re:publica ist eine Koproduktion von newthinking communications und spreeblick.
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: Redebeitrag der Hedonistischen Internationalen
: Redebeitrag der Hedonistischen Internationalen Auf den Seiten der Hedonistischen Internationalen steht jetzt das Transkript des Redebeitrages von Monty Cantsin auf der Abschlusskundgebung der „Freiheit statt Angst“ – Demonstration.
Hier ein Auszug:
Heute ist zum Glück Samstag. Und heute werden wir die Schlagzeilen beherrschen. Denn heute ist ein Tag für die Freiheit, für die Grundrechte, für den Datenschutz und für die Privatsphäre. Warum sind uns diese Dinge so wichtig? Wir wollen frei unsere Meinung sagen, uns frei austauschen und frei demonstrieren – zu welchem Thema auch immer. Wir wollen uns frei informieren und frei bewegen, ohne dass jemand etwas protokolliert oder wir das Gefühl haben beobachtet zu werden. Unsere Privatsphäre geht nämlich nur diejenigen etwas an, die wir daran teilhaben lassen wollen. Die Freiheit ist so wichtig, weil wir in einer Gesellschaft leben wollen, in der jeder – solange er die Freiheit der anderen nicht beeinträchtigt – das sagen, machen, tun und lassen kann, was er oder sie will.
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: Mittwoch: Creative Commons Salon in Berlin
: Mittwoch: Creative Commons Salon in Berlin Am Mittwoch Abend gibt es um 19:30h wieder einen Creative Commons Salon im newthinking store in Berlin.
Creative Commons Lizenzen sind die zeitgemäße Antwort auf die Nutzung von digitalen Inhalten im Internet. Leider stehen der großen Idee, zu einer freien Kultur beizutragen, viele praktische Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber. Das wollen wir mit einer monatlichen Workshop-Reihe ändern. Gemeinsam mit Juristen, die auf Medien- und Urheberrecht spezialisiert sind, bieten wir ab November 2008 Workshops zu Rechtsfragen von Creative Commons an. Der Creative Commons Salon bildet den Auftakt für diese Reihe und soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich in offener Atmosphäre über das Thema zu informieren und sich auszutauschen. Neben den Referenten werden VertreterInnen von Creative Commons International und zeitgeisty.de zu Gast sein.
Die Adresse ist Tucholskystr. 48 und der Eintritt ist frei.


