Berlin

  • : Berliner Staatsanwaltschaft und Filesharing-Verfolgung
    Berliner Staatsanwaltschaft und Filesharing-Verfolgung

    Sueddeutsche.de hat ein Interview mit der Berliner Oberstaatsanwältin Vera Junker übe rden Sinn und Unsinn von Abmahnungen und der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen: „Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen“. Interessant ist auch die Aussage, dass die Berliner Staatsanwaltschaft „die Ermittlung der Person hinter einer IP-Adresse grundsätzlich“ mit einer guten Begründung ablehnt.

    Die bloße Nachfrage beim Provider wäre zwar nicht aufwändig, aber sie bringt auch nicht viel. Um herauszufinden, welche Person tatsächlich die Tauschbörse genutzt hat, müssten wir eine Hausdurchsuchung machen, den Rechner beschlagnahmen, Zeugen befragen et cetera. In einer Wohnung leben ja meist mehrere Menschen, viele arbeiten mit WLAN, das auch Fremde nutzen können, wenn es nicht verschlüsselt ist.

    Diesen Aufwand finden wir gemessen an der Tat unverhältnismäßig. Wir können nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und Grundrechtseingriffe vornehmen, die eigentlich für andere Taten vorgesehen sind. Wir machen ja auch keine Hausdurchsuchung wegen einer Beleidigung. … Die Verfehlung ist einfach zu gering, um den ganzen Rechtstaat daraufzuwerfen. Wir sind ja zum Schutz des Bürgers da und müssen auch dafür sorgen, dass Beschuldigte nicht mit Eingriffen konfrontiert werden, die unverhältnismäßig sind. Solange es nicht um gewerbsmäßige Verstöße geht, zählen wir Filesharing zu den kleineren Verfehlungen. Als Staatsanwaltschaft haben wir einen Beurteilungsspielraum, ob es im öffentlichen Interesse ist, solche Fälle zu verfolgen – wir verneinen das.

    [via]

    31. Juli 2008 8
  • : Freiheit statt Angst: Großdemo in Berlin am 11. Oktober
    Freiheit statt Angst: Großdemo in Berlin am 11. Oktober

    Ungefähr ein Jahr nach der letzten bundesweiten Großdemonstration rufen Bürgerrechtler und Datenschützer wieder auf, in Berlin Gesicht zu zeigen gegen den Überwachungswahn. Der offizielle Aufruf ist heute veröffentlicht worden, jetzt werden weitere Unterstützer und Helfer gesucht, darüber hinaus viele Spenden, um das alles zu finanzieren. Dieses Mal wird der FoeBuD Busse aus ganz Deutschland nach Berlin organisieren, die Karten dafür gibt es demnächst in deren Shop.

    Das beste: Gleichzeitig mit uns werden in vielen anderen Hauptstädten Menschen mit dem gleichen Aufruf (englisch) gegen den Überwachungswahn demonstrieren und andere Aktionen machen. Bisher haben wir insgesamt 16 Länder gewinnen können, aber es trudeln täglich neue ein. Innerhalb weniger Tage hat sich die Idee bis nach Sri Lanka und anderswo herumgesprochen und Interesse geweckt. Da scheint der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der die ganze Sache wieder iniitiert hat, mal wieder die richtige Idee zur richtigen Zeit gehabt zu haben. Wer Datenschutz-Kontakte im Ausland hat: Schaut mal im Planungswiki, ob ihr noch helfen und die Leute darauf ansprechen könnt.

    Im Vorfeld kann man am 20. September in München als „Aufwärmtraining“ unter dem Motto „Freiheit Weiß-Blau“ gegen das verschärfte bayerische Versammlungsgesetz und andere Überwachungsmaßnahmen auf die Straße gehen. International wird am 22. September an vielen Orten im Rahmen des OneWebDay für den Aktionstag „Freedom not Fear 2008“ mobilisiert werden.

    28. Juli 2008 1
  • : berlin in july – eDemocracy summit 2008
    berlin in july – eDemocracy summit 2008

    Gestern und heute bin ich weitgehend auf dem „berlin in july – eDemocracy summit 2008″. Das ist eine eDemocracy unconference, die von mySociety.org, politik-digital.de und e‑demokratie.org organisiert wird. Durch einige Sponsoren konnten hier in Berlin rund 35 eDemokratie-Projekte und Experten aus der ganzen Welt zusammengebracht werden. Und das ist spannend. Vor allem bekommt man hier einen guten Überblick, was in anderen Ländern für Projekte gemacht wird und welche Erfahrungen damit gesammelt werden. Im Wiki findet man einige weitergehende Informationen dazu.

    18. Juli 2008
  • : Creative Commons 3.0 – Party in Berlin
    Creative Commons 3.0 – Party in Berlin

    Wir feiern wieder eine Creative Commons Party in Berlin. Diesmal ist der Anlass das Release der deutschen Creative Commons Lizenzen mit der Version 3.0. Die Party wird am 25. Juli im breiPott in der Skalitzerstr. 81 in Berlin-Kreuzberg stattfinden. Der breiPott ist die erste Netlabel-Bar in Deutschland. Beginn ist 20 Uhr und der Eintritt ist frei. Wir werden am Anfang wieder etwas Rahmenprogramm bieten und ab 23 Uhr ist dann Party mit Musik und Visuals.

    Hier ist der Flyer zur Party (Grosse Version):

    15. Juli 2008 7
  • : Freies WLAN und der Berlin Senat
    Freies WLAN und der Berlin Senat

    Die Berliner Freifunk-Community ist eine der aktivsten Free Networks – Communties weltweit. Bisher haben die vielen fleissigen Helfer mehr als 500 Hotspots in Berlin geschaffen, die zusammen den BerlinBackBone bilden. Dabei wird die ganze Arbeit durch zivilgesellschaftliches Engagement getragen. Unterstützung durch die Stadt gibt es keine, obwohl die vielen Initiativen die digitale Spaltung vor Ort verringern helfen.

    Seit Jahren machen wir uns Gedanken, wie eine mögliche Förderung des Engagements aussehen kann. Alle benötigten Bauteile werden durch Spenden finanziert und durch Menschen aufgebaut, die das in ihrer Freizeit tun. Oftmals sind es aber kleine Probleme, die dieses Engagement massiv bremsen: Auf welche Gebäude darf eine Antenne gesetzt werden? Wer finanziert den Strom für die Access-Points? Viel Zeit geht bei drauf, dass z.B. mit Pfarrgemeinderäten diskutiert wird, ob man auf einen Kirchturm drauf darf oder sonstige Gebäudebesitzer aufgeklärt werden müssen.

    Für die Stadt gibt es diverse Förderungsmöglichkeiten, diese Communities zu unterstützen, die eine Grundversorgung mit WLAN schaffen, wozu die Stadt nicht in der Lage ist. Da wären erstmal monetäre Förderungen, wie den Kauf von Infrastruktur und um Jobs zu schaffen, die die Infrastruktur weiter aufbauen und/oder pflegen. Aber wie alle wissen: Berlin ist pleite.

    Kommen wir zu den nicht-monetären Fördermöglichkeiten. Die Stadt Berlin besitzt viele Verwaltungsgebäude über die ganze Stadt verteilt. Diese eignen sich oftmals prima zum aufstellen von Access-Point und/oder Antennen. Wenn die Gebäude Schulen oder andere öffentlich-zugängliche Gebäude sind, hätte man noch den positiven Nebeneffekt, dass es dort über Freifunk WLAN gäbe. Es würde die Stadt nichts kosten, wenn Freifunk-Aktivisten diese bespielen könnten. Die Kosten für die Anschaffung von Hardware könnte weiterhin über Spenden erfolgen und das aufbauen dieser durch das ehrenamtliche Engagement erfolgen.

    Auf der letzten FreifunkSummerConvention in Berlin haben wir uns mit dem grünen Abgeordneten Stefan Ziller zusammen gesetzt, um offizielle Anfragen an den Senat zu formulieren. Die Antworten des Senats sind jetzt da. Und lesen sich ziemlich ernüchternd.

    1. Auf welchen Standorten von Gebäuden in Verantwortung der Senatsverwaltungen, der BIM, der Bezirke und landeseigener Wohnungsbaugesellschaften befinden sich Access Points o.ä. die dem Berliner Freifunknetz dienen (bitte um konkrete Auflistung)?

    Zu 1.: Auf Gebäuden in der Verantwortung der Senatsverwaltungen und der BIM GmbH befinden sich keine Access Points o.ä. Das Ergebnis einer Bezirksumfrage ist der Anlage zu entnehmen.

    Ausser einem Standort in Berlin-Mitte gibt es nur in Berlin-Spandau verschiedene Orte, die von der Freifunk-Community genutzt werden dürfen.

    2. Welche Probleme sind dabei aufgetreten, und wie wurden diese gelöst ?

    Zu 2.: Siehe Anlage zu Frage 1.

    Probleme sind dabei keine aufgetreten.

    3. Wie bewertet der Senat die Freifunk-Initiativen in Berlin hinsichtlich einer Kommunikationsnetz-Grundversorgung in Berlin ?

    Zu 3.: Freifunknetze werden als ergänzende Versorgungsinfrastruktur vom Senat begrüßt.

    Dann ist ja alles gut.

    4. Was plant der Senat um dieses ehrenamtliche bürgerInnenschaftliche Engagement in Zukunft zu unterstützen ?

    Zu 4.: Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen besteht zurzeit kein Anlass für den Senat, im Bereich der
    Berliner Freifunknetze einzugreifen.

    Und genau diese Antwort ist ernüchternd. Niemand spricht von einer Regulierung, aber es wäre eine sinnvolle und kosten-neutrale Möglichkeit der Stadt, durch die Erlaubnis der Nutzung öffentlicher Gebäude diese „ergänzende Versorgungsinfrastruktur“ zu verbessern und positivere Rahmenbedingungen zu schaffen.

    5. Wie bewertet der Senat die Chance einer flächendeckenden Wlan-Versorgung hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere für Kreative in Berlin ?

    Zu 5 : Der Senat ist davon überzeugt, dass ein solches Angebot Berlinern, Touristen aber auch Unternehmen sowie freiberuflich und kreativ Tätigen eine wichtige zusätzliche flexibel und portabel nutzbare Kommunikationsinfrastruktur bieten kann. Der Senat strebt ein primär privat finanziertes und betriebenes WLAN – Angebot für Berlin an.

    In diesem Zusammenhang wird zurzeit geprüft, ob auch öffentliche Standorte, wie z.B. Lichtmasten und öffentliche Gebäude zur Verfügung gestellt werden können, um ein solches Netzwerk aufzubauen.

    Genau diese Antwort auf die Frage habe ich nicht anders erwartet. Die Ankündigung eines WLAN-Netzes für Berlin kursiert ja schon lange. Und ich befürchte, dass daraus nichts nachhaltiges entsteht. Die Stadt wird das WLAN-Netz an einen Anbieter ausschrieben, der dann das Monopol bekommt. Es ist auch zu erwarten, dass die kalkulierten Geschäftsmodelle mittelfristig keinen Erfolg haben werden. Viele privatwirtschaftliche Initiativen aus den USA zeigen dies.

    Berlin würde bei einer solchen Strategie besser damit fahren, parallel Infrastrukturen zu fördern, wie die Freifunk-Community sie schafft. Aber dazu muss der Wille da sein. Und der ist momentan leider nicht erkennbar. Auch haben wir dem Senat angeboten, ihn ehrenamtlich bei dieser Frage zu unterstützen. Der Senat könnte sich externe technische Expertise aus der Freifunk-Community holen, um sich bei allen Fragen rund um ein städtisches WLAn fachkundig unterstützen zu lassen. Vermutlich gibt es dafür niemanden aus der Verwaltung, der sich damit gut auskennt. Reaktion bisher: Keine.

    Mehr Hintergrund zu diesem Thema bietet der Netzpolitik-Podcast mit Laura Forlano aus New York: Netzpolitik-Podcast 056: Laura Forlano über Free Networks.

    Sie beschreibt, wie freie Community-basierte Netzwerke funktionieren, welche Unterschiede es in den globalen Initiativen (wie Freifunk.net oder Funkfeuer.at) gibt und was die techno-soziale Bewegung dahinter ausmacht. Gleichzeitig geht es um Betreibermodelle von kommunalen WLAN-Netzen, den Gründen, warum verschiedene Initiativen und damit verbundene Geschäftsmodelle in den USA nicht funktionieren und was die Politik machen kann, um freie Funknetze zu fördern.

    Freies WLAN für Berlin? Das wird nichts mit diesem Senat. Schade.

    Positiver Effekt der Anfrage: Einige Stadtbezirke wurden auf Freifunk aufmerksam und fragen mittlerweile vermehrt an.

    11. Juli 2008 7
  • : Social Camp – Der Film
    Social Camp – Der Film

    Vom ersten Social Camp gibt es jetzt einen 22 Minuten langen Film:

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    Zur Datenschutzerklärung von Vimeo

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org


    Socialcamp – Der Film from Helpedia on Vimeo.

    Bei Vimeo kann man sich den Film auch als Quicktime herunterladen.

    [via]

    6. Juli 2008 5
  • : Gross-Demo am 11. Oktober gegen Überwachung
    Gross-Demo am 11. Oktober gegen Überwachung

    Am 11. Oktober wird der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung wieder zu einer großen Demonstration nach Berlin aufrufen. Diesmal wird das im Rahmen eines europäischen Aktionstages sein, wo in vielen anderen europäischen Metropolen ebenfalls gegen Überwachung und die Vorratsdatenspeicherung demonstriert wird. Wie es momentan aussieht, soll in der Woche danach über das BKA-Gesetz im Bundestag abgestimmt werden. Der Zeitpunkt wäre praktisch. Hoffentlich wird auch das Wetter wieder so toll wie beim letzten mal, wo im September vergangenen Jahres 15.000 Menschen in Berlin demonstrierten.

    19. Juni 2008 4
  • : Studie: Journalismus in der Berliner Republik
    Studie: Journalismus in der Berliner Republik

    Das Netzwerk Recherche hat die Studie „Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?“ veröffentlicht. Auf 86 Seiten gibt es einen Überblick, wie Agenda-Setting und überhaupt der Hauptstadtjournalismus funktioniert. Basis waren Experteninterviews mit 33 Journalisten, Pressesprechern und Kommunikationsberatern im Berliner Politikbetrieb.

    Vereinfacht und fehlerhaft gesagt lesen die auch nur Spiegel-Online.

    [via]

    Hie rmal ein kurzer Ausschnitt:

    4.2.4. Agenda Setting: ZusammenfassendeThesen

    Die Prinzipien des Agenda Setting im Hauptstadtjournalismus haben unter dem Eindruck des technologischen Wandels einen wesentlichen Transformationsprozess durchlaufen. Die neuen publizistischen Determinanten stellen nicht nur eine Herausforderung für die tägliche journalistische Arbeit dar, sondern auch in der Frage nach der Rolle der Leitmedien im politischen Diskurs: Die Analyse hat deutlich gezeigt, dass sich traditionelle Rollenzuweisungen auflösen und neue Medien, vor allem das Internet, für die Themensetzung an Bedeutung gewinnen.

    19. Juni 2008 1
  • : Erstes Social Camp in Berlin gestartet
    Erstes Social Camp in Berlin gestartet

    In Berlin ist eben das erste deutschsprachige Social Camp gestartet. Die Idee ist, Aktivisten und Techies in einem Barcamp-Stil zusammen zu bringen. Wir haben das von newthinking mitorganisiert und freuen uns jetzt, dass mehr als 140 Teilnehmer gekommen sind. Die Warteliste war um einiges länger, aber der Platz ist knapp. Heute gibt es mehr als 30 Sessions und da auch hier der Platz knapp war, wird es wohl auch morgen in sechs verschiedenen Räumen parallele Sessions geben.

    Hier ist der Ablaufplan für heute:

    Ich werde gleich eine Session zu „Politisch bloggen“ anbieten und heute Nachmittag jeweils eine zu „Open Source“ (aka Freie Software) und „Creative Commons“ für Non-Profits und NGOs. Das wird alles eher Grundlagenvermittlung sein.

    Update: Gebloggt habe ich dann gar nicht, weil ich lieber aktiv an Sessions teilgenommen habe. Heute hab ich gleich meinen Rechner zuhause gelassen. Im Gegensatz zu gestern hätte ich ihn aber gut gebrauchen können. Insgesamt war es sehr nett. Die Teilnahme war am Samstag aber sehr grösser als am Sonntag. Eine Erfahrung, die man bei allen Barcamps sammelt. Während gestern die Sessionplätze komplett belegt waren, gab es heute noch Lücken. Und auch weniger Teilnehmer. Trotzdem hat es alles sehr viel Spass gemacht und die Durchführung war dank der zahlreichen hilfsbereiten Teilnehmer auch sehr einfach organisiert.

    Jetzt.de war dabei und hat u.a. vier Teilnehmer portraitiert: Zu Besuch beim Social Camp in Berlin.

    Was unter politischen Beobachter als „neu“ und „revolutionär“ gilt, war für Blogger, Programmierer und Web-Cracks schon lange klar: Das Netz taugt nicht nur für Singlebörsen und Chatrooms. Für politische, soziale, ökologische Initiativen kann es zum Universalwerkzeug werden. Werbung, Kommunikation, Organisation: Alles ist im Netz schnell, effektiv und kostet kaum Geld. Weil aber viele deutsche Nichtregierungs-Organisationen (NGO) unter Internetpräsenz bisher im besten Fall eine – leidlich aktuelle – Homepage verstehen, gibt es an diesem Wochenende in Berlin das Social Camp. Die Organisatoren des Camps sind überwiegend junge Leute; Unternehmer, ehrenamtlich Engagierte und Blogger. Zwei Tage lang werden die Netzexperten den NGOlern Internetnachhilfe geben. Was dabei herauskommt weiß keiner, denn es gibt kein festes Programm. Alles, was auf dem Camp passiert, hängt von den Teilnehmern ab, die auch die meisten Inhalte selbst mitbringen und die Arbeitseinheiten gestalten.

    Und auch die Taz hat berichtet: Ein neues soziales Netz.

    In Berlin trifft sich die Szene gemeinnütziger Internet-Profis zu einer lockeren Konferenz, genannt „Socialcamp“. Zweck: Die Vernetzung der Welt. Ziel: die Rettung derselben.

    14. Juni 2008 9
  • : Berlin08: Wie frei sind unsere Medien
    Berlin08: Wie frei sind unsere Medien

    Morgen beginnt „Berlin08 – Festival für junge Politik“ in der Berliner Wuhlheide. Ich bin noch kurzfristig als Teilnehmer einer Podiumsdiskussion angefragt worden und werde daher morgen zwischen 14:30–16:00 über „Wie frei sind unsere Medien“ diskutieren.

    „WIE FREI SIND UNSERE MEDIEN?“
    FREITAG, 13. JUNI 2008, 14.30 BIS 16.00 UHR

    Die Pressefreiheit ist einer der Eckpfeiler der Demokratie. Ohne Pressefreiheit ist keine Demokratie denkbar. So hat die Freiheit der Berichterstattung auch Einzug gehalten in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Dennoch muss sie immer wieder neu erkämpft werden – nicht nur in vielen Ländern der Welt, in der sie noch immer nicht als fundamentales Recht anerkannt wird und Journalisten unterdrückt oder verfolgt werden, sondern auch in Europa, in denen es immer wieder zu Eingriffen in die Freiheit der Presse kommt. Ende 2007 veröffentlichte „Reporter ohne Grenzen“ zum sechsten Mal eine Rangliste der Pressefreiheit, welche die Lage der Medienfreiheit in 169 Ländern vergleicht. Deutschland ist nach zahlreichen Eingriffen in die Medienfreiheit, etwa die bekannte „Cicero-Affäre, im Vorjahresvergleich um fünf Plätze von Platz 18 auf 23 zurückgefallen. Werden wir noch weiter „abrutschen“? Wohin geht die Entwicklung international? In Russland, auf Platz 147 der Rangliste von „Reporter ohne Grenzen“, müssen Journalisten, die investigativ recherchieren, um ihr Leben fürchten. In China ist die Freiheit der Berichterstattung während der Olympischen Spiele 2008 mehr als fraglich. Doch nicht nur Staaten schränken die Freiheit ein – auch die Ökonomisierung schreitet voran. Wie wird die Unabhängigkeit durch so genannte „Heuschrecken“, die Verlage und Medienunternehmen übernehmen und unter unbedingten Renditezwang stellen, gefährdet? Werden Qualitätsmedien zum Luxusgut? Und: Was bedeutet eigentlich die Freiheit des Wortes für junge Menschen heute? Wie entdecken sie neue Spielräume für den Ausdruck ihrer Gedanken etwa durch Blogs im Internet?

    * Christoph Schultheis, Bildblog
    * Anna Siitam, Vorstandssprecherin der Europäischen Jugendpresse
    * Reinhard Laska, Redakteur bei dem ZDF-Magazin Frontal 21
    * Markus Beckedahl, netzpolitik.org

    Die Diskussion wird von der Jugendpresse in Kooperation mit der BpB durchgeführt.

    12. Juni 2008 2
  • : Konferenz-Bericht: „Reales Recht für virtuelle Welten“
    Konferenz-Bericht: „Reales Recht für virtuelle Welten“

    Bei Telemedicus findet sich ein Bericht über die Konferenz „Reales Recht für virtuelle Welten“, die letzte Woche in Berlin stattfand:

    Und wieder flogen die Penisse – das bekannte Beispiel von Anshe Chung, jenem Avatar, der auf einer virtuellen Pressekonferenz das Ziel einer Phallus-Attacke wurde, durfte natürlich nicht fehlen. Doch das Thema der von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Hans-Bredow-Institut veranstalteten Konferenz mit dem Titel „Reales Recht für virtuelle Welten“ (PDF) war grundsätzlicher Natur: Ist das Recht Hemmschuh oder Entwicklungsvoraussetzung für virtuelle Welten? Ein kursorischer Rückblick. Die Konferenz war zweigeteilt: Auf einem nichtöffentlichen Workshop diskutierten tagsüber internationale Experten in mehreren Abschnitten schwerpunktmäßig Fragen des virtuellen Eigentums, der Persönlichkeitsrechte sowie allgemeiner Abgrenzungsfragen zwischen Spiel und Realität. Die Diskussion setzte sich mit leicht verändertem Schwerpunkt bei der öffentlichen Podiumsdiskussion am Abend fort. Dort stand das Thema Jugendschutz im Vordergrund sowie die Frage, ob die deutsche Rechtslage im internationalen Vergleich ausreichend attraktive Bedingungen für Betreiber virtueller Welten bietet.

    Und auch die Deutschlandfunk-Sendung „Markt und Medien“ hat darüber berichtet (MP3).

    2. Juni 2008 1
  • : Samstag: Freiheit statt Angst 2008 – Grundrechtsfest in Berlin
    Samstag: Freiheit statt Angst 2008 – Grundrechtsfest in Berlin

    Im Rahmen des bundesweiten und dezentrale Aktionstag gegen Überwachung, der vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am kommenden Samstag organisiert wird, wird es ein Grundrechtsfest in Berlin geben. Im öffentlichen Raum in der Art eines Strassenfestes wird es im R.A.W. Tempel an der Revaler Straße 99 in Friedrichshain (Google-Map) sowohl offene Workshops/Vorträge für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, praktische Mitmach-Workshops und ein künstlerisches/kulturelles Rahmenprogramm geben.

    Und das ist geplant:

    Unter Pavillons und draußen in Workshop-Areas werden zwischen 12:00 und 18:00 Uhr Vorträge und Workshops stattfinden. (Bei schlechtem Wetter ziehen wir in eine große Werkshalle.) Diese werden von verschiedenen Organisationen angeboten werden und unterschiedliche Aspekte von Demokratie, Bürgerrechten, Sicherheitsgesetzgebung und Überwachung beleuchten.

    * Die Workshops und Vorträge richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
    * Zu kreativem Mitmachen laden „Schäublonen-“ und Button-Workshops ein.
    * Zwischen 18:00 bis 22:00 Uhr soll ein künstlerisches Programm auf das Thema des Tages rekurrieren, unter anderem findet mindestens eine Filmvorführung statt.
    * Ab 21:00 Uhr gibt es eine Feuershowmit Berliner Feuerkünstlerinnen und Feuerschluckern.
    * Ab 23:00 Uhr Party „Minimal Highway“, Minimal-House-Elektro mit den DJs BOOMeranG, Grooveticket, Jan Goehler, NorrisAudio, Jerando, d:coder, Sven Teet.
    * Während des gesamten Tages lädt das nachdenklich stimmende Installationskunstwerk „Nimm den Schäuble mit ins Schlafzimmer!“, eine Skulpturen-Installation aus Blumen, zur Interaktion mit den Besuchern ein.
    * Außerdem findet während des Fests die Premiere des Kunstprojekts „Pigeon Project“ statt, einer Kunstaktion niederländischer, italienischer und deutscher KünstlerInnen.

    Das Workshop-Programm ist schön vielfältig und interessant. Ein weiteres Highlight ist wie bei vielen lokalen Aktionen die kostenlose Vergabe von pseudoregistrierten Handy-SIM-Karten zum anonymen Handy-Telefonieren. Die Anzahl der Karten ist aber begrenzt. Spenden hierfür sind gerne willkommen. (Ich hoffe, mir wird auch was zurückgelegt!)

    Radio 1984 wird wieder Live von den bundesweiten Aktionen berichten.

    Mitmachen:

    Der Aufruf zum bundesweiten Aktionstag findet sich auf www.FreiheitstattAngst.de. Und damit auch viele Menschen am Samstag zu den vielen lokalen Aktivitäten kommen, könnt Ihr gerne auf die jeweils nächste Aktion nahe Eurem Wohnort in Eurem Blog oder sonstwo hinweisen. Die Liste der Aktivitäten findet sich hier. Bisher sind es 33 Orte in Deutschland. Wer spontan noch etwas tun möchte, ist hiermit eingeladen. Das ist ein Wiki und es gibt viele Anleitungen, was man lokal vor Ort tun kann.

    29. Mai 2008 2
  • : Resolution: Bürgerrechte statt Sicherheitsstaat
    Resolution: Bürgerrechte statt Sicherheitsstaat

    Am vergangenen Wochenende fand in Berlin die Konferenz „Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der Bürgerrechte“ statt, auf die wir hingewiesen haben. Dort wurde eine interessante Resolution beschlossen, die einen „sofortigen Stopp weiterer Überwachungsvorhaben“ fordert, sowie „eine Politik, die grundrechtliche Freiheiten respektiert“: Und das sind die konkreten Forderungen:

    Bürgerrechte statt Sicherheitsstaat
    […]

    * Unsere Gesellschaft braucht überwachungsfreie Räume: Jedem Menschen, egal was er begangen hat oder wessen er verdächtigt wird, muss eine überwachungsfreie Privatsphäre zugestanden werden. Auf Ermittlungsmaßnahmen wie die Online-Durchsuchung von Computern, die unvermeidbar in den Kernbereich privater Lebensgestaltung eingreifen, muss eine freiheitliche Gesellschaft verzichten.
    * Die Prävention von Gefahren darf kein Staatsziel werden, dem wir unsere Freiheit opfern. Wir fordern deshalb einen Verzicht auf alle Überwachungs- und Ermittlungsmaßnahmen, die ohne jeglichen Verdacht das Kommunikationsverhalten, die Bewegungen oder Verhaltensweisen der gesamten Bevölkerung kontrollieren.
    * Staatliches Handeln soll offen, erkennbar und überprüfbar sein. Diesen Prinzipien widerspricht die zunehmende Zentralisierung von Sicherheitsbehörden. Polizeiliches und geheimdienstliches Handeln sind strikt zu trennen, die gemeinsame Nutzung von Datenbeständen ist zu beenden.
    * Eine freie Gesellschaft braucht den Protest und die Tolerierung Andersdenkender: Willkürliche Maßnahmen gegen demonstrierende und die Kriminalisierung sozialen Protests sind zu beenden.
    * Eine freie Gesellschaft verträgt keine Militarisierung. Für Einsätze der Bundeswehr im Inland oder eine zivil-militärische Zusammenarbeit ist kein Platz in einer rechtsstaatlichen Demokratie.
    * Grundrechtliche Freiheiten müssen im vollen Umfang auch für MigrantInnen und Flüchtlinge gelten: Sie haben ebenso einen uneingeschränkten Anspruch auf den Schutz ihres Privatlebens. Die ausufernde Praxis der Abschiebungshaft, die selbst gegenüber Minderjährigen und zum Teil ohne richterliche Kontrolle praktiziert wird, ist unverhältnismäßig und deswegen abzuschaffen.
    * Im Übrigen gilt: Freiheitsrechte sind ohne die materiellen Voraussetzungen, sie in Anspruch nehmen zu können, nur von begrenzter Wirkung. Eine Gesellschaftspolitik, die die sozialen Gegensätze immer weiter verschärft und die Verarmung größerer Bevölkerungsteile vorantreibt, widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes.

    War eigentlich jemand auf dem Kongress und kann mal in den Kommentaren berichten, wie es war? Ich bin immer noch in den USA, was man vielleicht an den Posting-Zeiten im Moment sehen kann und würde mich über einen kleinen Bericht freuen.

    29. Mai 2008 2
  • : Netaudio-Bar in Berlin
    Netaudio-Bar in Berlin

    In Berlin öffnet bald die erste Netaudio-Bar mit garantiert freier Musik: „BreiPott“. Die Adresse ist Skalitzer Strasse 81 und die Eröffnungsparty ist am Samstag, den 14. Juni 2008.

    Das Konzept ist etwas komplexer. Einerseits gibt es Bar und „creative cooking“ (alles mit Milchreis), andererseits kann man sich über USB mit der neuesten Netlabel-Musik versorgen. Bin mal gespannt, wie das in der Realität dann aussieht.

    28. Mai 2008 2
  • : Lesung mit Luo, Ling Yuan: „Die chinesische Delegation“
    Lesung mit Luo, Ling Yuan: „Die chinesische Delegation“

    In eigener Sache und aus der Reihe folgt ein Veranstaltungshinweis: die in Berlin lebende chinesische Autorin Luo, Ling Yuan (罗令源) gibt eine Autorenlesung an der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf. Luo hat die Volksrepublik China nach dem Tian’anmen-Massaker im Juni 1989 verlassen und veröffentlicht u.a. in der FAZ, zuletzt „Wenn ein Han mit einer Miao / Jenseits von Tibet: Gegenüber den Minderheiten im Land verfolgt Peking seit Jahrzehnten eine Politik der ´weichen Brust‚“, 20.04.2008, S.11/Politik (online zugänglich für Abonnenten).

    Luo, Ling Yuan wird zunächst auf Deutsch aus ihrem Roman „Die chinesische Delegation“ (dtv München, 2007, ISBN: 978–3‑423–24565‑4) vorlesen und anschließend mit dem Publikum – auf Deutsch und bei Bedarf auch auf Chinesisch – diskutieren. Die Lesung findet am Freitag, den 30.05.2008, 18.00 – 20.00 Uhr statt, im Raum 207 im „Haus der Volkshochschule“ in Berlin-Lichterfelde, Goethestr. 9 – 11, 12207 Berlin (Google Maps). Der Eintritt wird 5,00 € betragen. Der Veranstalter, mein Chinesischlehrer Erich Gütinger, bittet um Anmeldung per Mail an erich‑k‑j.guetinger (ät) t‑online.de.

    22. Mai 2008
  • : Die Videos der re:publica’08
    Die Videos der re:publica’08

    Die Video-Dokumentation der re:publica’08 ist endlich fertig und steht komplett online zur Verfügung. Einerseits können die Vorträge und Diskussionen bei Hobnox in hoher Auflösung angeschaut werden. Dort gibt es jetzt auch die Möglichkeit zum einbinden der Videos in Blogs, etc. Zusätzlich stehen alle Videos als MP4 zum Download bereit.

    In der Audio-Dokumentation haben wir viele weitere Vorträge.

    Update: Dank Aljoscha Marcel Everding gibt es jetzt auch Torrents der einzelnen Tage:
    * Tag 1
    * Tag 2
    * Tag 3

    TAG 1
    Keynote: Nützliches Vergessen.
    (Hobnox) | ( MP4)

    Die Zukunft der Social Networks:
    (Hobnox) | ( MP4)

    Die Qualitätsdebatte
    (Hobxnox) | (MP4)

    Web 2.0 im Unternehmen
    (Hobnox) | (MP4)

    Die digitale Gesellschaft
    (Hobnox) | (MP4)

    Die kritische Masse
    (Hobnox) | (MP4)

    Porno 2.0
    (Hobnox) | (MP4)

    TAG 2

    Taking back local media
    (Hobnox) | (MP4)

    Placeblogging und Stadtwikis
    (Hobnox) | (MP4)

    Geld verdienen mit Blogs
    (Hobnox) | (MP4)

    Bloglaw reloaded
    (Hobnox) | (MP4)

    The Pirate Bay
    (Hobnox) | (MP4)

    Political geeks: Mysociety.org
    (Hobnox) | (MP4)

    Advocacy 2.0: Digitaler Aktivismus
    (Hobnox) | (MP4)

    Musik im Netz
    (Hobnox) | (MP4)

    First they twitter, later…monochrom
    (Hobnox) | (MP4)

    TAG 3

    Weil wir es können
    (Hobnox) | (MP4)

    Wenn Politiker ins Internet sprechen
    (Hobnox) | (MP4)

    Was ist öffentlich-rechtlich im digitalen Zeitalter?
    (Hobnox) | (MP4)

    open video, open society
    (Hobnox) | (MP4)

    the audience that wasn’t there
    (Hobnox) | (MP4)

    citizen video journalism
    (Hobnox) | (MP4)

    Creative Commons
    (Hobnox) | (MP4)

    15. Mai 2008 9
  • : Reales Recht für virtuelle Welten?
    Reales Recht für virtuelle Welten?

    Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am 28.5.2008 mit wissenschaftlicher Unterstützung des Hans-Bredow-Instituts eine öffentliche Podiumsdiskussion rund um das Thema Regulierung in und von virtuellen Online-Welten: „Reales Recht für virtuelle Welten – Hindernis oder Voraussetzung für die Entfaltung des sozialen und wirtschaftlichen Potentials?“

    Dabei soll es insbesondere um Chancen und Risiken von nationalstaatlicher Interventionen gehen. Für große Teile der Bevölkerung ist virtuelle Repräsentation in Onlinespiel-umgebungen bereits ein wesentlicher Bestandteil ihres Alltags. Die damit verbundenen sozioökonomischen Fragestellungen werden zudem an Brisanz gewinnen, wenn eine realistisch erscheinende Entwicklung zu einem Web 3D immer mehr Raum greift. […]

    Wir freuen uns mit Herrn Prof. Dr. Bartle, Ph.D. Universität Essex und Ko-Autor des ersten Multi-User-Dungeon, Herrn Prof. Dr. Mayer-Schönberger, John F. Kennedy School of Government an der Harvard University, Cambridge, USA sowie Herrn Dr. Andreas Lober, Rechtsanwalt, Kanzlei Schulte Riesenkampff, drei ausgewiesene Fachexperten gewonnen zu haben. Durch Ihre Teilnahme am vorausgegangenen Expertenworkshop gewährleisten sie so die Rückkopplung zwischen dem wissenschaftliche Expertengespräch und der Podiumsdiskussion, die zusammen mit einer Vertreterin aus der Wirtschaft, Frau Dorothee Belz, Direktor Law & Corporate Affairs, Microsoft Deutschland GmbH, und der Politik, Frau Monika Griefahn, MdB, Sprecherin der AG Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, geführt wird.

    Die Veranstaltung findet im Konferenzzentrum des Ellington-Hotel – Nürnberger Strasse 50–55 – Berlin statt. Eintritt scheint frei zu sein.

    14. Mai 2008 3
  • : Samstag: Ubuntu „Hardy Heron“ – Release-Party
    Samstag: Ubuntu „Hardy Heron“ – Release-Party

    Am Samstag, 26.4. gibt es ab 16 Uhr in der c‑base in Berlin die Ubuntu „Hardy Heron“ – Release-Party.

    Auf dem Programm stehen mehrere Demonstrationen der neuesten Ubuntu-Version. Neben einer Vorführung der neuen Funktionen von Hardy, des auf Wunsch nutzbaren modernen 3D-Desktops, werden weitere Programme durch Anwender vorgestellt. Befreundete Vereine wie die Free Software Foundation Europe (FSFE) und der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) runden das Vortragsprogramm ab. Die Vorträge sind nicht länger als je zwanzig Minuten und finden in lockerer Atmosphäre statt. An einer „Brennstation“ kann zum Selbstkostenpreis von einem Euro eine CD von Ubuntu Hardy erworben werden. Mehrere Rechner stehen den Besuchern zum Ausprobieren von Ubuntu zur Verfügung, viele erfahrene Anwender beantworten die Fragen der Gäste.

    Dazu gibts Live-Bands, freie Musik und DJs. Und die Veranstaltung geht bis in die Nacht rein. Der Eintritt ist frei.

    Adresse: c‑base, Rungestraße 20 in Berlin Mitte, S+U Jannowitzbrücke. Hier ist eine Anfahrtskarte.

    22. April 2008
  • : Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten
    Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten

    Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat den Vorsitz über die Internationale Arbeitsgruppe zum Datenschutz in der Telekommunikation (International Working Group in Data Protection and Telecommunications, auch als ‘Berlin Group’ bekannt) und verkündet die Verabschiedung eines interessanten Arbeitspapieres:

    Das Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten analysiert die Gefahren für den Schutz der Privatsphäre der Nutzer und enthält Empfehlungen für Gesetzgeber, Anbieter und Nutzer sozialer Netzwerkdienste, um diesen Gefährdungen zu begegnen. (englisch)

    22. April 2008 1
  • : Montag: Fachtagung zur Online-Durchsuchung
    Montag: Fachtagung zur Online-Durchsuchung

    Die Friedrich Naumann Stiftung lädt am kommenden Montag, den 28.4.08, zusammen mit der Humanistische Union in Berlin zu einer Fachtagung rund um die Online-Durchsuchung ein. Verschiedene Experten aus den Bereichen Verfassungsrecht, Datenschutzrecht, Rechtspolitik und Informatik werden die Konsequenzen des BVerfG-Urteils zu diskutieren. Eintritt ist wohl frei, aber man soll sich anmelden.

    [via]

    22. April 2008