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Erstes Social Camp in Berlin gestartet

In Berlin ist eben das erste deutschsprachige Social Camp gestartet. Die Idee ist, Aktivisten und Techies in einem Barcamp-Stil zusammen zu bringen. Wir haben das von newthinking mitorganisiert und freuen uns jetzt, dass mehr als 140 Teilnehmer gekommen sind. Die Warteliste war um einiges länger, aber der Platz ist knapp. Heute gibt es mehr als 30 Sessions und da auch hier der Platz knapp war, wird es wohl auch morgen in sechs verschiedenen Räumen parallele Sessions geben.


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Hier ist der Ablaufplan für heute:

Ich werde gleich eine Session zu „Politisch bloggen“ anbieten und heute Nachmittag jeweils eine zu „Open Source“ (aka Freie Software) und „Creative Commons“ für Non-Profits und NGOs. Das wird alles eher Grundlagenvermittlung sein.

Update: Gebloggt habe ich dann gar nicht, weil ich lieber aktiv an Sessions teilgenommen habe. Heute hab ich gleich meinen Rechner zuhause gelassen. Im Gegensatz zu gestern hätte ich ihn aber gut gebrauchen können. Insgesamt war es sehr nett. Die Teilnahme war am Samstag aber sehr grösser als am Sonntag. Eine Erfahrung, die man bei allen Barcamps sammelt. Während gestern die Sessionplätze komplett belegt waren, gab es heute noch Lücken. Und auch weniger Teilnehmer. Trotzdem hat es alles sehr viel Spass gemacht und die Durchführung war dank der zahlreichen hilfsbereiten Teilnehmer auch sehr einfach organisiert.

Jetzt.de war dabei und hat u.a. vier Teilnehmer portraitiert: Zu Besuch beim Social Camp in Berlin.

Was unter politischen Beobachter als „neu“ und „revolutionär“ gilt, war für Blogger, Programmierer und Web-Cracks schon lange klar: Das Netz taugt nicht nur für Singlebörsen und Chatrooms. Für politische, soziale, ökologische Initiativen kann es zum Universalwerkzeug werden. Werbung, Kommunikation, Organisation: Alles ist im Netz schnell, effektiv und kostet kaum Geld. Weil aber viele deutsche Nichtregierungs-Organisationen (NGO) unter Internetpräsenz bisher im besten Fall eine – leidlich aktuelle – Homepage verstehen, gibt es an diesem Wochenende in Berlin das Social Camp. Die Organisatoren des Camps sind überwiegend junge Leute; Unternehmer, ehrenamtlich Engagierte und Blogger. Zwei Tage lang werden die Netzexperten den NGOlern Internetnachhilfe geben. Was dabei herauskommt weiß keiner, denn es gibt kein festes Programm. Alles, was auf dem Camp passiert, hängt von den Teilnehmern ab, die auch die meisten Inhalte selbst mitbringen und die Arbeitseinheiten gestalten.

Und auch die Taz hat berichtet: Ein neues soziales Netz.

In Berlin trifft sich die Szene gemeinnütziger Internet-Profis zu einer lockeren Konferenz, genannt „Socialcamp“. Zweck: Die Vernetzung der Welt. Ziel: die Rettung derselben.

9 Kommentare
  1. btw: du hast einen komischen Bug im Feed, dann und wann kommt ein Kommentar in den Blog-Feed rein. Wie hier zum Beispiel der von Christian.

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