Interessanter Artikel auf der Medienseite der FAZ über die Zukunft des (Online-)Journalismus, und wie man damit als Medium Geld verdienen kann: Gehen Sie weg, und kommen Sie bald wieder. Erfrischend anders gegenüber den üblichen Artikeln aus Zeitungen.
Die beste Chance, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie sich guter Journalismus im Internet (oder meinetwegen: in Zukunft) finanzieren lässt, hat man, wenn man sich die Frage überhaupt stellt. Sie ist nicht identisch mit der Frage, die viele Online-Medien gerne damit verwechseln: Wie schaffe ich es, möglichst billig zu sein?
Und wo wir schon mal bei der Medienseite sind. Beim Tagesspiegel gibt es auch einen Artikel über den Hauptstadtjournalismus: Das ist die Berliner Kluft, Kluft, Kluft … Allerdings verstehe ich auch beim wiederholten Lesen nicht, was der Autor zum Schluss noch mit den Blogs sagen wollte:
Wenn es denn schon keinen Hauptstadtsender gibt und von den privaten Stationen keine größeren Initiativen zu erwarten sind, dann müssen die Hauptstadtstudios von ARD und ZDF ihre Kapazitäten umfassender nutzen. Hier ist viel Luft nach oben. Noch ist es doch so, dass Zeitungsberichte über einen Parteitag bedeutend mehr Vergnügen bereiten, als die späten sonntäglichen Pflichtberichte in ARD oder ZDF. Hieran hat auch die sich gerade in Berlin um Bildblog, Netzeitung oder Re-Publica entwickelnde „Blogosphäre“ wenig geändert. Sie ist stärker auf Netzpolitik und andere Medien bezogen als auf Politik und Gesellschaft.