Musikindustrie

  • : Musiker fordern Freiheit für Schwarzkopierer
    Musiker fordern Freiheit für Schwarzkopierer

    The Featured Artists’ Coalition ist ein Zusammenschluss von Musikern, die einen neuen Umgang für die Rechtevergabe und den Schutz ihrer Werke fordern. Unter den rund 140 Mitgliedern befinden sich Superstars, wie Robbie Williams, Radiohead und Iron Maiden, einige bekannte Künstler, wie die Kaiser Chiefs oder Kate Nash, und auch Exoten, wie Soul II Soul, deren letzte Veröffentlichung 12 Jahre zurückliegt.

    19. März 2009 4
  • : Musikindustrie wünscht sich „Manifest des geistigen Eigentums“ – EU-Kulturhauptstadt verweigert sich
    Musikindustrie wünscht sich „Manifest des geistigen Eigentums“ – EU-Kulturhauptstadt verweigert sich

    Der 23. April 2009 ist der Tag des Buches sowie des Urheberrechts. Zumindest in Österreich dürfte er aber auch zu einem Tag des „Lobbyings“ werden. Organisiert durch die österreichische Sektion des Branchenverbands der Musikindustrie IFPI plant eine ominöse „branchenübergreifende Plattform unter dem Titel ‚Schutz des geistigen Eigentums’“ an diesem Tag ein „Manifest des geistigen Eigentum(s)“ der österreichischen Parlamentspräsidentin Barbara Prammer sowie „gemeinsam mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern den Bürgermeistern und Kulturstadträten der Landeshauptstädte sowie den wichtigsten Bezirksstädten zu überreichen.

    12. März 2009 4
  • : #Spectrial-Zusammenfassung
    #Spectrial-Zusammenfassung

    Gleich zu Beginn eine Anekdote: Lars Ullrich von Metallica erwähnte in einem Interview, dass er unter Alkoholeinfluss sein eigenes Album raubkopierte.
    Hier nun ein Überblick über den am Dienstag beendeten Prozess gegen The Pirate Bay (TPB), den man über den Twitter Hashtag #spectrial verfolgen konnte.

    5. März 2009 11
  • : Obama stellt Musikindustrie-Lobbyisten ein
    Obama stellt Musikindustrie-Lobbyisten ein

    Das sich in der US-Copyright-Politik wenig ändern wird, war spätestens mit der Nominierung von Joe Biden als Vizepräsident klar. Biden gilt als Architekt des Digital Millenium Copyright Act (DMCA). Nun gibt es ein weiteres Signal für keinen Wandel: Einer der Chef-Juristen der RIAA bekommt einen wichtigen Posten im Justizministerium.

    7. Januar 2009 8
  • : iTunes – Musik ohne Kopierschutz
    iTunes – Musik ohne Kopierschutz

    Es ist erfreulich, dass Apple in seinem iTunes Store jetzt Musik ohne Kopierschutz vertreiben will und die Labels wohl auch mitspielen. Die Signalwirkung dürfte vielleicht auch dafür sorgen, dass andere Anbieter in Deutschland ebenfalls auf Kopierschutz verzichten, der die Nutzer nur gängelt. Allerdings ist damit der DRM-Kampf noch nicht entschieden.

    7. Januar 2009 3
  • : Den Datenschutz mitdenken
    Den Datenschutz mitdenken

    Genau dieselbe Diskussion hatte ich gestern an einem runden Tisch zum Urheberrecht und ich hab ähnlich argumentiert: Heise: „Rights Management“ statt „Technical Protection Measurses“
    Scharf kritisiert wurden die Rights-Management-Ansätze vom französischen Informatikprofessor Francois Pellegrini. Mit Blick auf die Fingerprinting-Technik von Audible Magic verwies Pellegrini auf das Urteil eines belgischen Gerichts, das feststellte, dass das System nicht so funktioniere, dass ein Provider wegen Verstößen haftbar gemacht werden könne.

    5. Dezember 2008 1
  • : US-Musikindustrie will Milliarden-Bailout
    US-Musikindustrie will Milliarden-Bailout

    Das fordert jedenfalls Thomas Silverman von Tommy Boy Records, einer der Direktoren der American Association of Independent Music (A2IM). Die Begründung ist recht skurril:
    Die Musikfirmen müssten ebenfalls zu den Empfängern der Gelder auf den Rettungsfonds der Regierung gehören – schließlich käme ihnen eine tragende Rolle im Blick auf die „nationale Sicherheit“ der Vereinigten Staaten zu.

    11. November 2008 9
  • : Wie die EU Innovation und Kreativität erheblich schädigen will
    Wie die EU Innovation und Kreativität erheblich schädigen will

    Der Wissenschaftler Martin Kretschmer hat eine Stellungnahme zu den Plänen der EU-Kommission, die Schutzdauer für Musikaufnahmen von derzeit 50 auf 95 Jahre zu verlängern, verfasst. Im Detail wird in der Stellungnahme auf die Argumentation der EU-Kommission und der Musik-Lobby geantwortet. Im iRights-Blog findet sich dazu ein offener Brief an die EU-Abgeordneten: Es wird spannnend / dringend: Neues zur Schutzdauerverlängerung für Musikaufnahmen.

    29. Oktober 2008 5
  • : UK: Online-Bingo überholt Filesharing?
    UK: Online-Bingo überholt Filesharing?

    Heise titelt „Studie: Warnbriefe der Musikindustrie können britische Filesharer abschrecken“ und meint diese Studie von EntertainmentMediaResearch. Das in der Kundenliste der Firma die britische Musikindustrie auftaucht, hatte ich schon vor der kurzen Recherche im Bauch. Die finanzierte Studie soll eben die eigenen Lobbybemühungen flankieren und Eindruck bei der Politik machen.

    13. Oktober 2008
  • : Eric Garland von BigChampagne über Musik-Trends
    Eric Garland von BigChampagne über Musik-Trends

    Ich bin auf der Popkomm und gerade gab es eine Keynote von Eric Garland, dem Mitgründer und CEO von BigChampagne. BigChampagne macht Trendforschung in Tauschbörsen. Die Rede brachte zwar nichts Neues, ich hab aber trotzdem mal mitgetippt.
    Stirbt das Album online? Garland geht nicht davon aus und zitiert erstmal aktuelle iTunes-Statistiken, da kommen imme rnoch auf 15 Einzeldownloads ein Album.

    10. Oktober 2008 1
  • : Neue Bedrohung: Hard-Drive-Partys
    Neue Bedrohung: Hard-Drive-Partys

    Sueddeutsche.de berichtet über eine neu entdeckte Bedrohung für die Musikindustrie: Millionenspiel bei Bier und Wein.
    Hard-Drive-Partys, so heißt das neue Schreckgespenst der Musikindustrie. Hinter diesem Begriff verbergen sich Partys, bei denen die Gäste den Inhalt ihrer mobilen Festplatten austauschen.

    23. August 2008 21
  • : HR2: Der Absturz der Musikindustrie
    HR2: Der Absturz der Musikindustrie

    Die HR2-Radiosendung „Der Tag“ hat gestern ein Feature über „Der Absturz der Musikindustrie“ gesendet:
    Beschreibung: Die Liberalisierungspropheten, die uns seit Jahren verkünden, der Markt könne alles regeln, sind merkwürdig still – obwohl doch derzeit exemplarisch vorgeführt wird, dass der ungeregelte Markt sogar Großkonzerne in die Knie zwingen kann.

    8. August 2008 6
  • : Die Musikindustrie steckt in der Krise
    Die Musikindustrie steckt in der Krise

    Der Deutschlandfunk hat am Samstag in der Sendung „Hintergrund“ über die Krise der Musikindustrie berichtet: Down durch Download.
    Im Gegenteil: Es wurde den Musikinteressierten so schwer gemacht wie möglich: zunächst mit dem Kopierschutz, um das Kopieren der CD auf dem Rechner zu verhindern. Allerdings ließen sich damit einige CDs auch nicht mehr im CD-Player abspielen.

    4. August 2008 6
  • : Google soll alle Youtube-Logs an Musikindustrie übergeben
    Google soll alle Youtube-Logs an Musikindustrie übergeben

    Das hat ein Bezirksgericht in New York angeordnet im Zusammenhang mit einem Zivilrechtsprozess zwischen Viacom (u.a. MTV-Mutterkonzern) und Google, wo es um Schadensersatz für urheberrechtsgeschützte Inhalte bei Youtube geht. Im Klartext: Damit Viacom von Google Geld verlangen kann, sollen die Daten aller Menschen, die sich jemals ein Youtube-Video (auch wenn es woanders eingebettet war) angesehen haben, an Viacom übergeben werden.

    4. Juli 2008 13
  • : Malte Welding: „Mozart brauchte kein Copyright“
    Malte Welding: „Mozart brauchte kein Copyright“

    Malte schreibt in der Netzeitung über das Urheberrrecht. Das tut er so wunderbar, dass die Lektüre eines längeren Hinweises hier pure Zeitverschwendung wäre:
    Niemand – weder Mozart noch DJ Ötzi – schafft Musik allein aus sich heraus. Immer bedarf es der Vorarbeit von anderen. Mal bedient man sich offen aus dem Vorhandenen, mal wird man inspiriert, ein anderes Mal mag man bestehende Strömungen weiterentwickeln – aber niemals kommt man auf die Welt, wandelt taub und blind umher und schreibt dann die Zauberflöte.

    27. Mai 2008 8
  • : Weitere Kritik an den Internetsperrungswünschen
    Weitere Kritik an den Internetsperrungswünschen

    Langsam kommt mehr Bewegung in die Kritik an den Forderungen der Musikindustrie zum Tag des Geistigen Eigentums auf. Das ist erfreulich und hier kann es ruhig noch eine grössere Debatte und mehr Medienaufmerksamkeit geben.
    Sehr interessant ist der Blog-Kommentar von Prof. Dr. Thomas Hoeren: Worüber ich mich ärgere: Der offene Brief der Musikindustrie.

    30. April 2008 2
  • : Deutschland hat weltweit das mit Abstand stärkste Urheberrecht
    Deutschland hat weltweit das mit Abstand stärkste Urheberrecht

    Es bleibt festzuhalten, dass Deutschland weltweit das mit Abstand stärkste Urheberrecht besitzt. Das machte erst kürzlich eine Umfrage des Weltwirtschaftsforum deutlich. In keinem anderen Land der Welt genießen Urheber und Rechteinhaber einen vergleichbaren Schutz. Umgekehrt ist es ist kaum einem anderen Land der Welt so schwierig, kreativ mit urheberrechtlich geschütztem Material zu arbeiten.

    15. April 2008 2
  • : Musikindustrie: From major to minor
    Musikindustrie: From major to minor

    The Econimist hat einen Artikel zur Lage der Musikindustrie: „From major to minor“:
    Last year was terrible for the recorded-music majors. The next few years are likely to be even worse

    14. Januar 2008 2
  • : Debug: DRM erzwingt die Abkehr von DRM
    Debug: DRM erzwingt die Abkehr von DRM

    Im De:bug-Blog gibts einen lesenswerten Beitrag zur allmählich erkennbaren Strategie der Musiklabel-Majors, auf DRM zu verzichten (das machen sie nur, um die starke Stellung von Apple zu brechen, nicht etwa aus Einsicht, dass DRM prinzipiell verfehlt ist): Der DRM-Killer heisst DRM.
    Und genau jetzt ist die Zeit gekommen, in der – wir oraktelten das schon länger – Apple schlichtweg Teile der Musikindustrie, deren Aktien einfach nicht aus der tiefen Talsohle herauskommen, fast schon aus der Portokasse aufkaufen könnte (auch wenn das zur Zeit eher wie ein schlechter Deal aussehen mag).

    10. Januar 2008 1
  • : Musikindustrie: Kopien für den Eigengebrauch von gekauften CDs sind illegal
    Musikindustrie: Kopien für den Eigengebrauch von gekauften CDs sind illegal

    Langsam wird es absurd. Die Recording Industry Association of America hat ja schon viele Klagen gegen Filesharer angestrengt (die meistens in teuren außergerichtlichen Einigungen endeten). Jetzt setzen sie noch eins drauf. Nach ihrer Ansicht darf man CDs, die man selber gekauft hat, nicht einmal mehr auf den eigenen Computer überspielen:
    In legal documents in its federal case against Jeffrey Howell, a Scottsdale, Ariz.

    3. Januar 2008 13