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Neue Bedrohung: Hard-Drive-Partys

Sueddeutsche.de berichtet über eine neu entdeckte Bedrohung für die Musikindustrie: Millionenspiel bei Bier und Wein.


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Hard-Drive-Partys, so heißt das neue Schreckgespenst der Musikindustrie. Hinter diesem Begriff verbergen sich Partys, bei denen die Gäste den Inhalt ihrer mobilen Festplatten austauschen. Und das können ohne weiteres 500 Gigabyte werden, denn so groß sind mittlerweile handliche und kostengünstige Geräte. Zehntausende oder sogar Hundertausende Songs wechseln dann mitunter den Besitzer.

Abgesehen davon, dass dies nichts Neues ist: Mal schauen, wie die Lobby darauf reagiert und welche politischen Forderungen daraus entstehen.

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21 Kommentare
    1. Genau, sowas gibts in meiner Heimat-Stadt schon seit 1995 im gross-angelegtem Rahmen.

      Das hier als „News“ zu sehen ist absolut lächerlich. o_O

  1. Kann man sowas nicht als Privatkopie (im Umfeld von mehreren Freunden) zählen? Es gibt zwar große LAN-Partys, aber auch dort will doch nicht JEDER JEDES Lied. Das heißt, im Schnitt kommen vielleicht auch bei LAN-Partys mit 500 Teilnehmer nur 10 auf ein Lied…

    War noch nie auf einer LAN und kenne mich daher nicht damit aus, aber so in etwa hab ich das gelesen.

    Achja: Tut mir leid, dass ich mich nun von Wurstmann nun mit dem Begriff LAN-Party beeinflussen lies, aber ich habe eben gelesen, dass auf LAN-Partys auch immer kräftig Dateien getauscht werden, von daher ist das wohl nicht viel anders, außer dass man sich noch mit Gaming die Zeit vertreibt :)

  2. Auf jeder Lanparty gibt es irgendjemanden der nen FTP aufsetzt und seine Datenfreigibt.

    Oder von den Organisatoren wird gleich ein „Share Server“ eingerichtet um files zu tauschen…

    Übrigens gab es schon desöfteren Polizeiratzien bei Lanpartys inklusive Beschlagnahmung der Rechner da das vorhandensein von Raubkopien vermutet wurde:

    http://www.heise.de/newsticker/Polizeizugriff-liess-LAN-Party-platzen–/meldung/49247

    Also immer schön eure Harddisks mit truecrypt verschlüsseln ;)

  3. Hehe, genau, haben wir früher auf Lan-Partys auch schon gemacht.
    Aber war ja klar, dass die MAFIA nun mal wieder so etwas als neues Schreckgespenst gebrauchen.

  4. *hehe*, ich weiß schon, warum ich meine externe Festplatte verschlüsselt habe. Da sind zwar keine MP3s drauf, man sollte ruhig klarstellen, dass man keine Blicke auf seine Platte zulassen will.

  5. P.S.:
    Was die Größenangabe „500 Gigabyte“ angeht: das gilt natürlich nur für die USB-betriebenen 2,5″ Platten. Bei den externen 3,5″ Platten mit eigenem Netzteil sind 1.000 Gigabyte locker erschwinglich.

    Und die Hersteller protzen auch sehr gerne mit Werten wie „250.000 MP3s“ bei einer 1TB Platte. :-)

  6. und gäbe es Filesharing nicht und auch keine HD Parties, so hat man immernoch Instand Messanger und Email und noch sicherlich einen dutzend anderer Wege Dateien zu tauschen. Früher wurden CDs verleiht und Radiosongs aufgenommen. „Filesharing“ ist so alt wie das Tonbandgerät. Nur ist es heutzutage einfacher.
    Da kämpft jemand gegen Windmühlen.

  7. Hmm. Ne, is klar. Da kommt bestimmt eine ganz große Medien-Aktion.

    Medien:
    Der Kleine Thomas ist auf einer diesen illegalen, schmutzigen „HD-Partys“ mit pornografischen (oder Nazi-Propaganda, Bombembauplänen usw.) Inhalten in Kontakt gekommen!

    Politik:
    Im Sinne des Jugendschutzes müssen zukünftig alle „HD-Partys“ vorher angemeldet werden und grundsätzlich darf nur das getauscht werden, was zuvor von Verantwortlichen gesichtet wurde und zudem ist der maximale Tauschwert auf 100mb begrenzt.

    Medienindustrie:
    Hehheheheheh

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