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: Guttenberg-Rücktritt und das Netz
: Guttenberg-Rücktritt und das Netz Stern.de hat anhand des Guttenplag-Wiki und in Verbindung mit Ägypten & Co etwas zum Erstehen der fünften Gewalt durch das Netz veröffentlicht: Guttenberg-Rücktritt und das Netz: In den Fängen der digitalen Bürger.
Neu ist, dass sich dieser Raum erweitert hat, dass eine neue Ebene, eine neue Plattform entstanden ist, auf der politisch gehandelt werden kann. Dieser neue Raum, das „Netz“, war zunächst vor allem von Freaks mit dicken Brillengläsern bevölkert, dann von ein paar progressiven Graswurzel-Aktivisten. Spätestens seitdem ein Facebook- oder ein Twitter-Konto genügt, um sich im Netz einzumischen, ist das Internet ein Jedermann-Forum geworden, ein Bürgermedium. „Die sozialen Medien – Facebook, Twitter – haben sich in den letzten Jahren sehr stark weiterentwickelt, was ihre Nutzerfreundlichkeit betrifft, aber auch was die Möglichkeiten der Nutzer anbelangt, Informationen mit anderen zu teilen“, so Markus Beckedahl, Netzaktivist und Betreiber des Blogs Netzpolitik.org. „Gleichzeitig hat sich eine Kulturpraxis der Offenheit entwickelt: Für viele Internetnutzer ist es selbstverständlich, offen zusammenzuarbeiten. Neue politische Player entstehen so und bilden Netzwerke um sich herum.“
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: Facebook: Keine Pseudonyme, auch nicht für politische Dissidenten
: Facebook: Keine Pseudonyme, auch nicht für politische Dissidenten Nach den Geschehnissen in Tunesien und Ägypten, wo einerseits Aktivisten Facebook nutzten, um sich zu Demonstrationen zu verabreden, andererseits die Regierungen Facebook zur Identifizierung von Rädelsführern nutzten, wurde Kritik an der „real name policy“ von Facebook laut.
Facebook verlangt in den Geschäftsbedingungen die Angabe des echten Namens und verbietet Zweit-Accounts.
Simon Axten, Sprecher von Facebook stellte nun klar, dass die Klarnamen erstens ein Alleinstellungsmerkmal von Facebook seien, und zweitens auch zur Sicherheit der Nutzer beitrügen, wenn es zum Beispiel um Cyber-Mobbing geht.
Das sei nicht verhandelbar.Trotzdem gäbe es eine Möglichkeit, anonymer Aktivist bei Facebook zu sein: Die Facebook-Page.
Diese sei zwar mit einem Account verbunden, jedoch sei diese Info nicht öffentlich, der Aktivist also anonym. Seine Anhänger dürften dann nur nicht auf den Like-Button drücken, denn dann würden ja ihre Daten (und die ihrer Freunde) angezeigt.Zusammengefasst: Das Revolutionspotenzial von Facebook verbirgt sich in einer Fan-Page ohne Fans.
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: Facebook kann jetzt auch https (Update)
: Facebook kann jetzt auch https (Update)
Facebook bietet jetzt auch endlich https als feste Einstellungsmöglichkeit an. Und sogar der Chat funktioniert dabei. Bisher musste man diese Einstellung immer manuell durch das weitere „s“ in der URL eingeben oder Werkzeuge wie https-everywhere nutzen. Zumindest bei der letzten Variante hatte ich gestern noch das dämliche Erlebnis, dass zwar alles https war, aber sobald ich auf die Privatsphäreeinstellungen klickte, dieser Schutz verschwunden war. Und wenn man sicherer Facebook nutzen wollte, musste man auf den Chat verzichten.Gerade musste ich erstmal suchen, wo man in den komplizierten Einstellungen dauerhaft https einstellen kann. Das Feature findet man unter „Kontoeinstellungen“ und dort heißt die Einstellung „Kontosicherheit“. Das sollte man schleunigst ankreuzen, um zu verhindern, dass die
Zugangsdaten nicht im PlaintextSession-ID übertragen wird und jeder Teilnehmer im Netz diese problemlos mit Tools wie Firesheep mitlesen kann. Probleme soll es weiterhin mit Drittanbietern auf der Plattform geben, die SSL noch nicht (richtig) implementiert haben. Aber wer Wert auf die eigene Privatsphäre legt, klickt eh nicht den ganzen Mist an Spielen und Quizs an, die oftmals primär dazu dienen, Zugriff auf Profildaten zu erhalten, um diese dann für Werbezwecke zu nutzen oder sonst was damit anzustellen.Update: Papperlapapp, das funktioniert genau solange, bis man eine Anwendung anklickt, die kein htttps kann. Dann kommt eine Abfrage, ob man zu http wechseln will und in den Kontoeinstellungen wird das Häckchen wieder ausgeklickt. Unglaublich, welchen Schrott sich da Facebook mal wieder leistet. Muss gleich mal testen, ob es mit https-everywhere besser funktioniert, da taucht dann sicher wieder das Usmpringen auf http beim klicken auf die Datenschutzeinstellungen auf.
(Danke an Hanno und @vzsze für den Hinweis)
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: Soziales Hacken: Mit „Face 2 Facebook“ den Traumpartner finden!
: Soziales Hacken: Mit „Face 2 Facebook“ den Traumpartner finden! Da
prokastiniert prokrastiniert man so vor sich hin, will eigentlich nur schauen, wie es inzwischen nebenan bei Nerdcore/Crackajack ausschaut und ob es vielleicht Neuigkeiten gibt, … und dann findet man eine Geschichte, die noch viel viel schöner ist. Nun, ausser für die Zwangsbeteiligten, natürlich:Niklas schreibt mir: „Face 2 Facebook und Lovely Faces von Poalo Cirio und Alessandro Ludovico, die auch schon Google will eat itself und Amazon Noir gemacht haben, ging gestern online. Aus ihrer Mail: ‘Stealing 1 million Facebook profiles, filtering them with face-recognition software, and then posting them on a custom-made dating website, sorted by their facial expressions characteristics.’“ Die haben eine Million Datensätze aus Facebook über eine Datenbank in eine Datingwebsite verwandelt, alles im Namen der Kunst.
Na, wenn das nicht mal ein Mehrwert ist! Video & mehr bei René, oder gleich bei „Face 2 Facebook“ und „Lovely Faces“. Und nein, ich habe mich nicht schon wieder heimlich auf Dating-Seiten rumgetrieben.
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: Facebook korrigiert Privacy-Einstellungsmöglichkeiten
: Facebook korrigiert Privacy-Einstellungsmöglichkeiten Dass Facebook seine API dahingehend erweitert hatte, dass Facebook-Apps Zugriff auf Adresse und Telefonnummern der Nutzer bekommen können, hatte die völlig überarbeitete Facebook-Privacy-Abteilung von Netzpolitik.org noch garnicht verbloggt. Wie soll man es verdenken, da kann man schnell mal den Überblick verlieren.
Umso erfreulicher ist es, nun berichten zu können, dass Facebook zurückgerudert ist: Zwar mussten die Apps um Erlaubnis fragen, aber das wurde den Nutzern wohl gewohnt kleingedruckt vermittelt.
Nun stellt Facebook also fest:
Over the weekend, we got some useful feedback that we could make people more clearly aware of when they are granting access to this data. We agree, and we are making changes to help ensure you only share this information when you intend to do so. We’ll be working to launch these updates as soon as possible, and will be temporarily disabling this feature until those changes are ready. We look forward to re-enabling this improved feature in the next few weeks.
Das „Feature“ wird also erhalten bleiben, aber die Einstellungen etwas nutzerfreundlicher gestaltet. Die Facebook-Privacy-Abteilung von Netzpolitik.org wird nach dem Facebook-Update wie gewohnt die Anleitung zum Abschalten verfassen.
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: Was ist da in Tunesien los?
: Was ist da in Tunesien los?
Das Thema Tunesien haben wir hier in den letzten Tagen sträflich vernachlässigt. Das lag allerdings eher daran, dass wir den Wust an Informationen und Meldungen erst einmal in Ruhe sortieren wollten.Die Vorgeschichte
Wie in Demokraturen üblich, veschafft sich die tunesische Regierung seit längerer Zeit Überblick und Kontrolle über Netzzugang und ‑nutzung. Seit 2007 zum Beispiel wird YouTube blockiert. Im April letzten Jahres wurde die Zensur schlagartig ausgeweitet und zum Beispiel Teile von Facebook und flickr sogar vollständig gebannt, genau so wie mindestens 11 bekannte politische Blogs. Einige größere regierungskritische Seiten und Blogs wurden darüber hinaus gehackt, und Dateien und Datenbanken gelöscht.
Die Kontrolle des Internetzugangs gestaltet sich für die Regierung deshalb so einfach, weil es mit der Agence tunisienne d’Internet (ATI) nur einen zentralen Provider gibt, über den fast alle sekundären Anbieter angebunden sind.Die Hacker-Angriffe
Sami Ben Gharbia, im Exil lebender Aktivisten von Global Voices Advocacy twitterte am letzten Mittwochmy gmail account has been hacked !! and with very hard passw, with more than 50 characters (symbols, letters..etc) #sidibouzid
…dann war erstmal nicht mehr viel von ihm zu dem Thema zu hören.
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: Nützliches Browser-Plugin: Facebook Blocker
: Nützliches Browser-Plugin: Facebook Blocker Seit einiger Zeit binden viele Seiten „social plugins“ von Facebook ein. Wenn man zeitgleich bei Facebook eingeloggt ist, was man aus praktischen Gründen vielleicht des öfteren tatsächlich ist, lächeln einen auf anderen Seiten dann Freunde und Bekannte an, weil Facebook automatisch mitcheckt, wer denn da gerade eine andere Seite besucht.
Dagegen scheint das Browser-Plugin „Facebook blocker“ recht nützlich zu sein. Das Plugin gibts für Safari, Chrome und Firefox und soll verhindern, dass Facebook automatisch mitloggt, auf welchen anderen Seiten man war.
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: Disconnect Extension
: Disconnect Extension Der ehemalige Google-Mitarbeiter Brian Kennish hat eine Extension für Googles Webbrowser Chrome entwickelt, die die Cookies und Javascripte von Twitter, Google, Facebook und ein paar anderer Datenkraken blockiert.
Im Gegensatz zu anderen beliebten Privacy-Extensions für z.B. Mozilla Firefox geht diese Extension aber nicht gegen eine Klasse von Programmen vor, die sich in einer bestimmten Form verhalten – sondern reagiert spezielle auf die Techniken, die die großen Datenkraken anwenden. Zusätzlich kommt mir mein Browser jetzt auch noch schneller vor.
Wer die Extension verbessern oder sie auf Mozilla portieren möchte kann das tun: Sie ist ein Open-Source-Projekt. -
: Verbraucherzentrale verklagt Facebook
: Verbraucherzentrale verklagt Facebook Nachdem Facebook auf das Verlangen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) nach einer „Nachbesserung“ des „Freunde-Finders“ nicht reagiert hat, entschloss sich der vzbv nun zur Klage.
Es geht um die Funktion, die Nutzern das Freigeben aller Email-Kontakte bei der Anmeldung untermogelt anbietet. Nutzer, die nicht bei Facebook sind, erhalten dann eine Einladung, in der unter anderem Leute vorgestellt werden, „die du vielleicht kennst“.
Das Problem ist also, dass Facebook Informationen über das soziale Netzwerk von Nichtmitgliedern sammelt – und wer schon einmal eine solche Email bekommen hat, der weiß, dass Facebook das mit überraschender Präzision macht.
Da ich mich über diese Praxis schon seit geraumer Zeit ärgere, rüge ich an diesem begrüßenswerten Schritt des vzbv allenfalls, dass er viel zu spät ergriffen wurde.
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: Kleines Facebook-Status-Update:
Klagen und Zensur
: Kleines Facebook-Status-Update:
Klagen und ZensurWas machen eigentlich gerade unsere Freunde Zuckerberg, Hughes und Thiel in Palo Alto, wenn sie nicht gerade an der künftigen zentralen Kommunikationsplattform der Menschheit rumentwickeln? Ach, …nur gegen die Parodie Lamebook klagen und sich die Markenrechte am Wort „face“ sichern.
Richtig gehört: Das U.S. Patent And Trademark Office hat Facebook erlaubt, die Markenrechte am Wort ‚Gesicht’ zu erwerben. Facebook muss nur noch bezahlen und einen Dienst, der nur „Face“(und nicht ~book) heißt, anbieten. Gesichtschirurgen müssen aber nicht bangen, die Rechte gelten ’nur’ für
Telecommunication services, namely, providing online chat rooms and electronic bulletin boards for transmission of messages among computer users in the field of general interest and concerning social and entertainment subject matter, none primarily featuring or relating to motoring or to cars.
Ob diese Rechte ausreichen, um Apple für FaceTime zu verklagen, oder ob das überhaupt Facebooks Ziel ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist aber auch nicht allzu lang her, dass Facebook andere Anbieter aufgrund des Wortes „book“ im Namen verklagt hat.
Mit Hilfe des Markenschutzes für ‚Facebook’ klagt Facebook auch gerade gegen das überaus witzige Blog Lamebook, das sich dem täglichen freiwilligen und unfreiwiligen Wahnsinn der Facebook-Kommunikation widmet. Aber damit nicht genug: Weil Facebook’s AGBs das Verletzen der Rechte anderer verbieten (so die offizielle Begründung durch Facebook), und Facebook durch Lamebook seine Rechte verletzt sieht, wurde
- die Fan-Seite von Lamebook gelöscht
- deren Like-Button unschädlich gemacht,
- die Verwendung des Wortes Lamebook auf Facebook unmöglich gemacht (was übrigens auch private Nachrichten betrifft!) ebenso wie
- das Verlinken von Lamebook.com vollständig verhindert.
- sich sogar aktiv in die Gespräche anderer eingemischt
Ich fürchte der Begriff „Zensur“ ist in diesem Fall angebracht, ebenso wie „Eigeninteressen“ – Zensur ist aber bei Facebook nichts neues, wie mir geflüstert wurde. Versucht zum Beispiel mal, einen Torrent-Link zu posten.
Alles in allem kein besonders sportliches Bild für eine Plattform, die sich gerade anschickt, unser aller Kommunikationszentrale zu werden – aber immerhin kann später niemand behaupten, man hätte es nicht wissen können.
Und hey, inzwischen hat CTO Bret Taylor den Streisand-Effekt bemerkt und den Zensur-Fehler eingesehen.
Lamebook sammelt derweil Spenden für die die gerichtliche Auseinandersetzung. -
: Facebook will unsere Konversationshistorie speichern
: Facebook will unsere Konversationshistorie speichern Facebook hat ein neues Feature angekündigt und zwar will man irgendwie die Kommunikation revolutionieren. Statt auf verschiedenen Kanälen per SMS, eMail oder Chat zu kommunizieren, soll das alles auf einmal passieren. Klingt etwas wie Google Buzz und eigentlich macht sowas ja auch technisch Sinn. Wenn man nicht im Walled-Garden von Facebook abhängen würde und gleichzeitig wüsste, dass dann der praktische Kommuikationsweg ein Leben lang bei Facebook gespeichert werden würde, quasi als Feature. Im Facebook-Blog ist dann ein Entwickler auch ganz neidisch auf die nachfolgenden Generationen, die das gerne tun werden und Facebook ist so selbstlos, uns diese Möglichkeit zu schenken:
I’m intensely jealous of the next generation who will have something like Facebook for their whole lives. They will have the conversational history with the people in their lives all the way back to the beginning: From „hey nice to meet you“ to „do you want to get coffee sometime“ to „our kids have soccer practice at 6 pm tonight.“ That’s a really cool idea.
Toll! Die gesamte Konversationshistorie eines ganzen Lebens! Auf den sicheren Servern von Facebook für uns bereitgehalten und das noch über den Tod hinaus (Wenn die Firma nicht vorher pleite ist und die Daten weiterverkauft wurden). Dass man anscheinend nichts löschen kann, ist sicher auch ein Feature. Oder Transparenz, wo Facebook sonst auch oft nichts löscht, wenn man das denkt.
Würde mich freuen, wenn es auch nachfolgende Generationen zu schätzen wüssten, selbstbestimmt die eigene Konversationshistorie zu kontrollieren und managen und dass man diese nicht einem Anbieter anvertrauen sollte.
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: Facebook räumt Datenhändler ein
: Facebook räumt Datenhändler ein Über die geschwätzigen Facebook-Apps hatten wir hier berichtet. Damals war die Aussage, dass User-IDs (eindeutige Indentifikationscodes) per HTTP-Referrer „versehentlich“ an Firmen außerhalb von Facebook weitergegeben hätten werden können, vielleicht…
Es stand nur noch die Erklärung aus, wie diese Daten versehentlich gespeichert und weiterverkauft wurden. Diese Erklärung wird nicht mehr kommen – aber damit hatte ja auch niemand gerechnet, denn was Facebook da behauptet hatte, war Unsinn.
Facebook betonte am Freitag in einem Blogpost seine Null-Toleranz gegenüber (anderen) Datenhändlern und hat seine Vorgaben für den Umgang mit User-IDs nochmals strengstens verschärft und alle bekannten Datenhändler aufgefordert, die gesammelten User-IDs zu löschen. Ganz sicher wird das Problem des Datenschutzes bei Facebook nun also ein- für allemal aus der Welt sein.
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: Geschwätzige Facebook-Apps
: Geschwätzige Facebook-Apps
Von den zehn beliebtesten Facebook-Apps übertragen zehn die User-ID des Nutzers an Datensammel-Server außerhalb von Facebook. Drei, darunter Farmville (59 Millionen Nutzer) übertragen direkt noch Informationen über den Freundeskreis des Nutzers mit. Das wird besonders diejenigen unter den Freunden freuen, die die App gar nicht nutzen.Das berichtet das Wallstreet-Journal (WSJ) im Rahmen seiner Privacy-Reihe „What they know“. Die User-IDs ermöglichen das Aufrufen der Facebook-Seite der jeweiligen Person (und somit das Herausfinden des Namens). Bei etwas großzügigeren Privacy-Einstellungen lässt sich noch mehr abschöpfen.
Insgesamt machte das WSJ 25 Firmen aus, an die die Daten weiterverkauft werden. Die meisten davon sind darauf spezialisiert, Nutzerprofile über das Online-Verhalten anzulegen. Die eifrigste dieser Firmen ist RapLeaf, wo man über eine große Nutzerdatenbank verfügt, die auch Facebook-IDs enthält. Als Reaktion auf den WSJ-Artikel findet sich bei Rapleaf eine ziemlich obskure Rechtfertigung, die Daten seien ‚versehentlich’ über HTTP-Referrrer mit übertragen worden. Wie sie dann noch versehentlich gespeichert, verarbeitet und am mindestens 12 Firmen weiterverkauft wurden, wird aber nicht erklärt.
Facebooks Entwickler-AGBs verbieten solche Praxis natürlich – klar, die Daten sind Facebooks wichtigstes Kapital, die lassen sie sich natürlich nicht gerne absaugen. Aktuell sind wohl „mehrere“ Apps von Facebook wegen AGB-Verstößen deaktiviert worden.
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: Facebook löscht wohl immer noch keine Fotos komplett
: Facebook löscht wohl immer noch keine Fotos komplett Das endgültige Löschen von auf Facebook hochgeladenen Fotos und sonstigen Dateien ist ein Running-Gag. Drückt man auf Löschen, sind diese oft nicht gelöscht, wie man sich das als Nutzer so vorstellt, sondern verstecken sich im Content-Delivery-Network von Facebook. Das Problem ist seit langem bekannt und die Verbraucherschützer sind not amused darüber. Es ändert sich aber nichts. Insofern muss man immer wieder darüber berichten, bis Facebook mal endlich dafür sorgt, dass gelöschte Bilder auch wirklich von den eigenen Servern verschwinden.
arstechnica berichtet mal wieder darüber: „Deleted“ Facebook photos still not deleted: a followup.
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: Kein Facebook für „Gegen Nazis“? (UPDATE)
: Kein Facebook für „Gegen Nazis“? (UPDATE) Die Facebook-Seite des NPD-Blog ist gelöscht worden. Auf Nachfrage erhielten die Betreiber nur den Hinweis dass hasserfüllte, bedrohliche oder obszöne Seiten nicht gestattet seien. Die Facebook-Seite der NPD ist indes weiterhin erreichbar.
Natürlich klingt es ziemlich unglaubwürdig, dass Facebook gezielt die Seite desProjekts herausgesucht, eingehend geprüft und dann gesperrt hat.
Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass eine ausreichende Anzahl von Anti-Gegen-Nazis-Aktivisten (um sie nicht Nazis zu nennen) auf den „diese Seite melden“-Link geklickt hat, bis bei Facebook dann automatisch die Sperrung ausgelöst wurde.
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Update: Die Seite ist wieder online, allerdings (vorerst?) ohne Admin-Rechte und ohne Freunde. Der Betreiber erhielt als Begründung die Seite sei „aus Versehen gesperrt und wurde inzwischen reaktiviert.“ Unsere Anfrage wurde beantwortet mit „[die] Seite wurde wegen einem technischen Problem deaktiviert und ist mittlerweile wieder online.“
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: Lessig und Zittrain diskutieren über Wettbewerb
: Lessig und Zittrain diskutieren über Wettbewerb Bei Radio Berkman gibt es eine interessante Debatte zwischen Lawrence Lessig und Jonathan Zittrain über „Take On… Competition“ zu hören.
The year was 1998. Cher’s autotune anthem Believe was one of the year’s biggest hits, Titanic had swept the Oscars, and in some sterile software campus in the Northwest, Bill Gates was rehearsing a deposition. It’s been over 12 years since Gates’ and Microsoft’s anti-trust battle with the Department of Justice and the Federal Trade Commission first hit the courts. It is still seen as a watershed for the management of technology companies in the dot com age. But in the dozen years that have passed, people are still speculating whether the anti-trust case against Microsoft made any difference, and whether the software and technology companies of today are engaging in anti-competitive practices similar to or more risky than the ones that got Microsoft in trouble.
Who are the Microsofts of today? Facebook? Apple? Google? And how do we manage competition in the digital age?
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: Facebook-Places ausschalten (Update)
: Facebook-Places ausschalten (Update) Facebook hat mal wieder einen neuen Service rausgebracht. Und Ihr könnt es schon ahnen: Das bedeutet wieder, dass man die Datenschutzeinstellungen erneut verbessern muss. Denn mit Facebook-Places kann man Allen mitteilen, wo man gerade ist und zusätzlich können Alle den Anderen mitteilen, dass man gerade irgendwo ist. Wer es braucht, wird damit vielleicht glücklich, alle anderen sollten unter Konto / Privatsphäre-Einstellungen die folgenden Einstellungen vornehmen:
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: 2,8 GB Facebook-Datensätze als Torrent
: 2,8 GB Facebook-Datensätze als Torrent Na, immer noch bei Facebook die Datenschutz-Einstellung so eingestellt, so dass man gesucht werden kann? Dann hat man gute Chancen, zumindest mit Vor- und Nachnamen sowie der Profil-URL und ggf. weiteren preisgegebenen Daten in einem 2,8 GB großen Torrent-File aufzutauchen. Da hat jemand einen Crawler gebastelt, der diese Daten gesammelt haben will. Und im nächsten Schritt sollen Friends-of-a-Friend-Informationen gesammelt werden, damit man bessere Netzwerk-Analysen anstellen kann. Dazu wird aber noch Bandbreite gesucht.
Was man schon immer wissen wollte: Laut dieser Datenbank sind das die Top-10 Vor- und Nachnamen auf Facebook:
977014 michael
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: Extra3: Willkommen bei Facebook
: Extra3: Willkommen bei Facebook Nach “Du bist Terrorist” und “Rette deine Freiheit” jetzt der neue Film von Alexander Lehmann bei Extra3: Endlich Freiheit für deine Daten!: Willkommen bei Facebook.