Guttenberg-Rücktritt und das Netz

Stern.de hat anhand des Guttenplag-Wiki und in Verbindung mit Ägypten & Co etwas zum Erstehen der fünften Gewalt durch das Netz veröffentlicht: Guttenberg-Rücktritt und das Netz: In den Fängen der digitalen Bürger.

Neu ist, dass sich dieser Raum erweitert hat, dass eine neue Ebene, eine neue Plattform entstanden ist, auf der politisch gehandelt werden kann. Dieser neue Raum, das „Netz“, war zunächst vor allem von Freaks mit dicken Brillengläsern bevölkert, dann von ein paar progressiven Graswurzel-Aktivisten. Spätestens seitdem ein Facebook- oder ein Twitter-Konto genügt, um sich im Netz einzumischen, ist das Internet ein Jedermann-Forum geworden, ein Bürgermedium. „Die sozialen Medien – Facebook, Twitter – haben sich in den letzten Jahren sehr stark weiterentwickelt, was ihre Nutzerfreundlichkeit betrifft, aber auch was die Möglichkeiten der Nutzer anbelangt, Informationen mit anderen zu teilen“, so Markus Beckedahl, Netzaktivist und Betreiber des Blogs Netzpolitik.org. „Gleichzeitig hat sich eine Kulturpraxis der Offenheit entwickelt: Für viele Internetnutzer ist es selbstverständlich, offen zusammenzuarbeiten. Neue politische Player entstehen so und bilden Netzwerke um sich herum.“

18 Kommentare
  1. Kommentator 5. Mrz 2011 @ 1:44
  2. Name (pflicht) 5. Mrz 2011 @ 10:16
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