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Facebook löscht wohl immer noch keine Fotos komplett

Das endgültige Löschen von auf Facebook hochgeladenen Fotos und sonstigen Dateien ist ein Running-Gag. Drückt man auf Löschen, sind diese oft nicht gelöscht, wie man sich das als Nutzer so vorstellt, sondern verstecken sich im Content-Delivery-Network von Facebook. Das Problem ist seit langem bekannt und die Verbraucherschützer sind not amused darüber. Es ändert sich aber nichts. Insofern muss man immer wieder darüber berichten, bis Facebook mal endlich dafür sorgt, dass gelöschte Bilder auch wirklich von den eigenen Servern verschwinden.


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arstechnica berichtet mal wieder darüber: „Deleted“ Facebook photos still not deleted: a followup.

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15 Kommentare
  1. Naja, so einfach wird das nicht sein, wenn sie tausende Server für die ganzen Dateien haben. Und dann ist das in allen Backups drin usw.

    Bei studivz war es genauso. Ich hab mal ein Bild gelöscht und dann ca. jede Stunde einmal geguckt, ob es unter der Datei-URL noch da war. Nach ein paar Stunden war es dann auch weg.

  2. Wow, Überraschung, das hätte ich jetzt echt nie gedacht!!1!

    Und genau deshalb sollte man nicht auf Facebook sein: weil eben selbst die „vernünftigen“ Sachen einen Haken haben…

  3. Private Facebook-Bilder sind auch noch Monate nachdem man sie „gelöscht“ oder ausgetauscht hat, für jeden frei zugänglich im Internet einsehbar.

    Ich habe mal eine Recherche im Internt gemacht und bin dabei auf ein (sehr peinliches!) Bild eines Kollegen gestoßen, dass er „nur mal zum Spaß“ auf seine Facebook-Seite hochgeladen hatte. Auch nachdem das Bild bei Facebook verschwunden ist, wurde es auf vielen Internet-Seiten und im Google-Cache angezeigt – auf der Seite war das Bild eigentlich schon vor 6 Monaten gelöscht worden.

    Also selbst wenn Fotos auf der Facebook-Seite nicht mehr offzielle zu sehen sind, können diese noch tausendfach im Netz herumschwirren und von Fremden angesehen werden.

    So etwas wie „Prvatsphäre“ gibt es bei Facebook nicht. Kein Mensch braucht auch wirklich Facebook und man schafft sich dadurch nur mehr Nachteile.

    Ihr werdet es nicht glauben, aber ein Facebook-freies Leben ist machbar :-)

  4. 1. Medienkompetenz: Denk nach, bevor du etwas von dir im Internet veröffentlichst.
    2. Mittelfristig: Relativierung gesellschaftlicher Moralvorschriften. Jede hat mal ein Bier getrunken, jeder ist nackt, jeder popelt mal in der Nase. Diese Dinge sollten eigentlich kein Argument für gesellschaftliche, berufliche Ausgrenzung sein.

  5. @markus:
    Ja, ich sehe allerdings das Problem nicht. Wenn ich etwas im Internet (ob Facebook oder wo auch immer) hochlade, muss ich ohnehin davon ausgehen, das andere das sehen und ggf. auch speichern – und das auch automatisiert wie im Google Cache oder z.B. bei archive.org

    Ob jetzt ein bei Facebook eigentlich gelöschtes Bild noch irgendwo auf deren Servern rumfliegt, kann mir doch auch egal sein, wenn es davon abgesehen noch zig weitere Kopien gibt.

    Was einmal im Netz ist, ist eben nicht mehr so leicht wegzubekommen. Das wird hier in anderen Bezügen gerne auch als Streisand-Effekt gefeiert.

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