Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Kernenergie.de gehackt?
: Kernenergie.de gehackt? Die Seite Kernenergie.de ist momentan nicht erreichbar. Zuvor wurde auf Twitter kolportiert, sie sei defaced worden und trage nun die Botschaft „Kernenergie, so sicher wie diese Website.“
Die Seite wird betrieben vom deutschen Atomforum und zeigte unter anderem recht fnordige Werbung, die Atomkraftwerke mit Windrädern gleichzustellen versucht. Die Adresse steht groß auf den LKW-Castoren, in die der Atommüll in Dannenberg verladen wurde, um die letzte Strecke von dort zum Zwischenlager Gorleben zurückzulegen.
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: 15 Jahre c‑base – Alles Gute!
: 15 Jahre c‑base – Alles Gute! Heute Abend feiert die über Berlin abgestürzte Raumstation c‑base – ein Kunst- und Kulturzentrum der lokalen Technikavantgarde – ihre fünfzehnte Sonnenumrundung. netzpolitik.org gratuliert recht herzlich und dankt für eine Institution ohne die die Cyber-Kunst und ‑Kultur nicht nur im deutschsprachigen Raum sicher um einiges ärmer wäre.
Da zur heutigen Party von den Gästen virtuelle oder physische Artefakte aus der Geschichte der c‑base gesammelt werden, wollen wir einen Blick durchs vergleichsweise junge Archiv von netzpolitik.org schweifen lassen:
Zum 11. September 2004 notierten wir
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: Alexander Lehmann: Lobbyismus für Dummies
: Alexander Lehmann: Lobbyismus für Dummies Alexander Lehmann hat wieder eine neue Animation veröffentlicht: Lobbyismus für Dummies.
Die Animation steht unter der CC-BY-NC-ND-Lizenz.
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: Broschüre zu Rechtsfragen im Netz
: Broschüre zu Rechtsfragen im Netz
iRights.info und die EU-Initiative Klicksafe haben eine Broschüre zu den häufigsten Rechtsfragen im Netz herausgebracht. Auf 66 Seiten werden folgende Themen behandelt:1) Datenschutz in sozialen Netzwerken – Meine Daten gehören mir;
2) Urheber- und Persönlichkeitsrechte in sozialen Netzwerken;
3) Cyber-Mobbing, Cyberbullying und was man dagegen tun kann;
4) Fremde Inhalte auf eigenen Seiten;
5) Kreativ, vielfältig und meistens verboten: Remixes und Mash-ups;
6) Streaming, Embedding, Downloading – Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co;
7) Download auf Knopfdruck – Wie legal sind Filehoster?;
8) Post vom Anwalt, was tun? Handlungsoptionen, Rechtslage und Vorgehensweise bei AbmahnungenDabei geht sowohl um die eigenen Rechte, als auch die von anderen (=Pflichten).
Die Broschüre kann man sich kostenlos zuschicken lassen und natürlich auch herunterladen (.pdf, 3MB).
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: DDoS-Attacken legen in Burma das Internet lahm
: DDoS-Attacken legen in Burma das Internet lahm Seit dem 25. Oktober finden immer wieder DDoS-Attacken auf viele verschiedene Server in Burma statt. Vorgestern erreichten sie einen Umfang von 10–15 Gbps, tausendfach genug, um die insgesamt zu 45 Mbps fähige Anbindung des Landes komplett lahmzulegen.
Noch wird spekuliert, was das Ganze soll, und wer dahinter steckt. In Burma finden am 7. November Wahlen statt und es wird gemunkelt, viele der attackierten Server seien „private Regierungsseiten“. Entweder hat sich also jemand verkalkuliert und ein viel zu großes Botnetz gebucht, oder es hat jemand daran Interesse, dass es zur Wahl kein Internet gibt.
Klingt alles ein bisschen nach Verschwörungstheorie, aber die Analysen der Arbor Networks sind interessant zu lesen.
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: Buch über A2K-Bewegung
: Buch über A2K-Bewegung
„Access to knowledge in the age of intellectual property“ lautet der vielversprechende Titel einer Essaysammlung, herausgegeben von Gaëlle Krikorian und Amy Kapczynski, die versuchen die gesamte breite der Access to knowledge-Bewegung abzudecken:„They include software programmers who take to the streets to attack software patents, AIDS activists who fight for generic medicines in poor countries, subsistence farmers who defend their right to food security and seeds, and college students who have created a new “free culture” movement to defend the digital commons“
Das Buch gibt es zu kaufen und – wie sollte es anders sein – als Open Access Edition zum Download (PDF, gut 650 Seiten).
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: Verdi veröffentlicht Urheberrechtspapier und verletzt zugleich CCPL
: Verdi veröffentlicht Urheberrechtspapier und verletzt zugleich CCPL Ganz abgesehen von der enttäuschenden Einseitigkeit des bereits am Montag verabschiedeten Positionspapiers „Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts“ (siehe zur Kritik hier und auch bei iRights.info und in der letzten Breitband-Sendung) hat Verdi es bei dessen Online-Veröffentlichung heute zugleich auch noch geschafft, die CC-Lizenz eines gewissen Pete Fletch zu verletzen, der das von Verdi verwendete Bild bei flickr eingestellt hat – jedenfalls wenn man realitätsnah davon ausgeht, dass die Verdi-Onlineredaktion nicht gesondert nachgefragt hat. Es hätte standardmäßig zumindest auch der Titel des Bildes und das Lizenzkürzel CC-BY-NC-ND mit Link auf die Lizenz angegeben werden müssen, das Cropping könnte zudem bereits Bearbeitung oder auch Entstellung des Werkes sein. Was soll man nun von einer Gewerkschaft halten, die sich zum Thema Urheberrecht im Internet erst inhaltlich sehr weit aus dem Fenster lehnt, dabei sogar CC-Lizenzen behandelt (und schon im Positionspapier als reine Verschenklizenzen fehlinterpretiert), sie dann selbst in Anspruch nimmt und letztlich nicht mal richtig liest/anwendet? Es passt allerdings gut dazu, dass Verdi auch die Kritik am Positionspapier bislang öffentlich vollkommen ignoriert hat.
Update: Schon gestern abend war das Bild dann von der Verdi-Website verschwunden (vielleicht auf @Dirks Mail hin?). Netterweise hat David Pachali, der den Fehltritt auch als erster entdeckt hatte, die Sache bei iRights.info festgehalten.
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: Neues aus dem Reich der Patente
: Neues aus dem Reich der Patente
Eigentlich ist es ja schon unterhaltsam, was in letzter Zeit alles patentiert wird. Sorry, natürlich lautet der Satz korrekt „dass in letzter Zeit alles patentiert wird.“Da haben wir Colgate, die vor einigen Tagen schon eine seit Jahrhunderten in Indien zur Zahnpflege verwendete Mischung aus Nelkenöl, Kampfer, Pfeffer und Minze in den USA patentiert haben. Zu Recht liefen indische Bürger dagegen Sturm. Um sich gegen weitere Piraterie an ihren Traditionen zu wehren, werden in Indien nun ‚Millionen von Websites’ erstellt, auf denen traditionelle Heilungsverfahren und ähnliches dokumentiert werden – damit sie keiner mehr patentieren kann.
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: Streetview Oberstaufen
: Streetview Oberstaufen Soeben lese ich, dass Google Streetview morgen startet. Der erste vollständig (bis auf einige Pixel?) dargestellte Ort wird Oberstaufen im Oberallgäu sein, wo man sich des Vorwurfs Google mit Hilfe von süßem Backwerk zu dieser Bevorzugung bestochenwogen zu haben, nicht vollständig verwehren kann. Am Dienstag um 10:30h werden Vertreter von Google mit einer Delegation des Dorfes das Zuckerbrot anschneiden und den Dienst starten.
Die Peitsche kassieren die sich für bedeutsam haltenden Städte mit Wahrzeichen und Denkmälern. Von Ihnen veröffentlicht Google vorerst nur die Sehenswürdigkeiten.
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: NPP106: Henrik Moltke über Mozilla Drumbeat
: NPP106: Henrik Moltke über Mozilla Drumbeat Der Netzpolitik-Podcast Folge 106 ist ein rund 40 Minuten langes Gespräch mit Henrik Moltke über Mozilla Drumbeat. Drumbeat ist eine recht neue Initiative von Mozilla, die sich (weitgehend) für ein „offenes Internet“ einsetzt. Das passiert auf vielfältige Art und Weise, u.a. durch viele lokale Netzwerkveranstaltungen oder durch größere Festivals, wie das Mozilla Drumbeat Festival, was kommende Woche in Barcelona stattfindet. Henrik Moltke (@moltke) ist der European Coordinator für Mozilla Drumbeat und war vorher verantwortlich für Creative Commons Dänemark, war beim Free Beer Projekt beteiligt und hat den Film „Good Copy, Bad Copy“ gedreht.
Er erzählt in seinem ersten deutschsprachigen Interview, was das Drumbeat-Projekt genau ist, was es macht und wie man darüber Förderung für gute Projekte erhalten kann. (Leider sind politische Projekte von einer Förderung ausgenommen, aber fast alles andere geht).
Der Podcast liegt als MP3 und OGG auf dem Server. Viel Spaß beim hören.
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: „Tatort Internet“: Neonazis auf Pädojagd & die Medienaufsicht
: „Tatort Internet“: Neonazis auf Pädojagd & die Medienaufsicht Wenn ich mich nicht verzählt habe, läuft am 8. November bereits die siebte von zehn geplanten Episoden der Pranger-Show „Tatort Internet“ bei RTL2. Ich erwähne es nur, weil sich am 11. November die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mit dem Format beschäftigen wird.
Anbei ein Auszug aus der Pressemitteilung der ALM (Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten):ZAK-Pressemitteilung 15/2010: Landesmedienanstalten leiten Prüfverfahren wegen RTL2-Sendung „Tatort Internet“ ein / Direktoren: RTL2-Sendung schafft breite Aufmerksamkeit für wichtiges Thema
Die Direktoren der Landesmedienanstalten begrüßen die gesellschaftliche Diskussion, die die bisher ausgestrahlten Folgen von „Tatort Internet“ auf RTL2 über die Gefahren in Chats ausgelöst hat.
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: Lobbypedia: Lexikon der Lobbyisten
: Lobbypedia: Lexikon der Lobbyisten Lobbycontrol startet heute die Website Lobbypedia, ein Online-Lexikon zum Durchleuchten des ‚Geflechts von Geld, Macht und Politik.’ Wenn ihr mich fragt, haben wir so etwas schon lange gebraucht.*
Lobbypedia läuft unter der klassischen Wiki-Software MediaWiki, wird aber zumindest zu Beginn nicht so frei editierbar sein wie Wikipedia. Das ist auch notwendig, denn die Strukturen des Lobbyismus sind bekanntermaßen undurchsichtig und darum bemüht, nicht allzu viel öffentliches Interesse zu erregen. Fehlinformationen, Astroturfer, Trolle und Edit-Wars kann man nicht gebrauchen, wenn man in diesem Geflecht aufklären möchte.
Die Wirkung einer solchen Datenbank hängt natürlich von ihrer Qualität und den Beiträgen der Nutzer ab. Vielleicht etabliert sie sich als Nachschlagewerk für Recherchierende, die dank Lobbypedia den einen oder anderen Scoop landen, vielleicht etabliert sie sich als Nachschlagewerk für Leute, die einen passenden Lobbyisten für ihre Sache suchen, vielleicht sorgt sie für eine so starkes Bewusstsein für Lobbyismus, dass dieser gar nicht mehr richtig funktionieren kann… Ihr merkt, ich gerate ins Träum-Schwärmen.
Auf jeden Fall verdienen die Jungs von Lobbycontrol Lob, Anerkennung und vor allem Unterstützung.
*mit dieser Meinung scheine ich nicht allein zu sein, denn Lobbypedia hat sich mit seinem Launch erstmal selbst geDDoSt und ist gerade wegen der hohen Nachfrage nicht erreichbar.
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: Schon GEZahlt?
: Schon GEZahlt? Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat bestätigt, dass für internetfähige Rechner Rundfunkgebühren zu bezahlen sind – schließlich KÖNNTE man damit ja einen öffentlich-rechtlichen Live-Stream empfangen. Wie mit einem Fernseher. Damit KÖNNTE man das ja auch. Dass es immer weniger Anreiz dazu gibt, das auch zu tun, spielt keine Rolle.
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: Enquête: Stellungnahmen zur Netzneutralitäts-Anhörung
: Enquête: Stellungnahmen zur Netzneutralitäts-Anhörung Die schriftlichen Stellungnahmen der Sachverständigen zur Anhörung „Netzneutralität“ der Enquete-Komission „Internet und digitale Gesellschaft“ gibt es bei uns jetzt online für Interessierte zum Nachlesen.
Simon Schlauri, Rechtsanwalt
Tobias Schmid, Mediengruppe RTL
Falk Lüke, Verbraucherzentrale Bundesverband
Lutz Donnerhacke, IKS
Sebastian von Bomhard, SpaceNet
Thomas Aidan Curran, Deutsche Telekom
Tim Mois, Sipgate
Udo Schäfer, Alcatel-Lucent -
: ePolitik [Dummy 01] über Open Data
: ePolitik [Dummy 01] über Open Data Das Labor des elektrischen Reporters hat eine Dummy-Folge einer potentiellen neuen Reihe über ePolitik veröffentlicht. In der Folge geht es um Open Data. Das Ergebnis gefällt mir:
Gibts hier als MP4 zum herunterladen.
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: Wie Filesharing den Verkauf antreibt…
: Wie Filesharing den Verkauf antreibt… Damit eine seit 10 Jahren geführte Debatte nicht langweilig wird, braucht sie immer mal wieder ein bisschen neuen Inhalt. Den liefert Comic-Autor Steve Lieber, der feststellen musste dass sein Buch „Underground“ vollständig gescannt und bei 4chan hochgeladen wurde.
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: Umfrage unter Wikipedia-Admins
: Umfrage unter Wikipedia-Admins Forscher der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) haben eine Umfrage unter Wikipedia-Admins gemacht (.pdf). Von den insgesamt 281 um Teilnahme gebetenen deutschsprachigen Admins nahmen 56 Personen tatsächlich teil.
Befragt wurden sie unter Anderem nach ihrer Motivation Admin zu werden (und zu bleiben) und ihren Aufgaben (und welche sie davon wichtig finden). Neben Fragen zum Arbeitsaufwand und eher weniger aufschlussreichen Details sind wohl die interessantesten Fragen „Was würden Sie in Wikipedia am liebsten sofort ändern?“ und „Welche Administratoraufgaben halten Sie für dringend oder sehr wichtig?“
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: Möglicherweise Kompromiss: Keine verbindlichen Netzsperren bei Censilia-Plänen?
: Möglicherweise Kompromiss: Keine verbindlichen Netzsperren bei Censilia-Plänen? Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Alvaro berichtet auf seiner Webseite über einen möglichen Kompromiss im Rahmen der Censilia-Pläne. Der Kompromiss könnte so aussehen, dass die Netzsperren nicht verbindlich von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden müssen.
„Während die ursprünglichen Pläne der Kommission vorsehen, dass das Sperren von Internetseiten mit Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern für alle Mitgliedstaaten verpflichtend sein soll, zeichnet sich im Europäischen Parlament folgender Kompromiss ab: Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, Seiten mit derartigem Inhalt zu löschen. Das Sperren dieser Seiten soll jedoch nicht verbindlich vorgeschrieben werden, sondern der Entscheidung des jeweiligen Mitgliedstaates obliegen“, so Alexander Alvaro, innenpolitischer Sprecher der FDP im EP.
Da lassen wir uns doch mal überraschen.
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: Löschen statt Sperren: Evaluationsstatistik des BKA
: Löschen statt Sperren: Evaluationsstatistik des BKA Auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hat das BKA mal eine erste, wenig aussagekräftige, Evaluationsstatistik über ihre Löschbemühungen verschickt, die heute allen Budnestagsabgeordneten zugegangenen ist. Hier ist das PDF (Hier als ODS). Interessant sind da einige Zahlen. Beispielsweise werden Server in Grossbritanien nicht so schnell gelöscht. Die Quote ist in Russland um einiges höher. Mehr Analyse gibts zu einem späteren Zeitpunkt. Die genauere Analyse ist auf postalischem Weg zu den Abgeordneten. Da spielt vermutlich eine gewisse Hinhaltestrategie eine Rolle. Am Montag ist das Thema im Unterauzsschuss Neue Medien im Bundestag. Wenn man die genaueren Analysedaten schon heute per Mail verschickt hätte, könnten sich die Abgeordneten ja mindestens einen Tag besser vorbereiten und kritischere Fragen am Montag stellen.
Hier ist der Hintergrundbericht der Grünen: BKA-Statistiken werden veröffentlicht – endlich fundierte Datenlage für alle [Update].
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: „Tatort Internet“: Pressemitteilung der Medienaufsichtsbehörde
: „Tatort Internet“: Pressemitteilung der Medienaufsichtsbehörde Nur kurz und für die Freunde des gepflegten Archivs, da ich mein Leben gerade in den vollen Zügen der Bahn AG genieße:
PRESSEMITTEILUNG
Kassel, 20. Oktober 2010
„Tatort Internet“ erfordert gesellschaftliche Debatte und rechtliche Prüfung
Die RTL II-Reihe „Tatort Internet“ hat eine heftige Kontroverse über Grenzen eines TV-Formats ausgelöst. Unter Hinweis auf das grundsätzlich positive Ziel der Sendung, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, wird die Tatsache, dass die Sendung rundfunkrechtlich geprüft wird, kritisiert. Doch der Zweck heiligt nicht alle journalistischen Mittel, sagen der Direktor der LPR Hessen, Prof. Wolfgang Thaenert, und der Vorsitzende der Versammlung, Winfried Engel. Sie mahnen auch eine Debatte über journalistische Standards an.