Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: EC gibt 189 Millionen für unfreie Software aus
: EC gibt 189 Millionen für unfreie Software aus Die Europäische Kommission wird innerhalb der nächsten sechs Jahre 189 Millionen Euro für proprietäre Software ausgeben, in direktem Widerspruch zu ihren eigenen Entscheidungen und Richtlinien. Die Kommission kündigte letzte Woche einen auf sechs Jahre angelegten Rahmenvertrag (Sacha II) zum Kauf verschiedener, hauptsächlich proprietärer, Software und damit verbundener Dienstleistungen an.
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: Wau Holland Stiftung geht gegen Paypal vor
: Wau Holland Stiftung geht gegen Paypal vor Die gemeinnützige Wau Holland Stiftung, die dem Chaos Computer Club nahe steht, hat in einer Pressemitteilung die unangekündigte Sperrung ihres PayPal-Accounts kritisiert. Gleichzeitig wurden anwaltliche Schritte gegen die Firma Paypal eingeleitet.
Durch diese willkürliche Entscheidung der Firma PayPal hat die Stiftung zur Zeit keinen Zugriff auf eingegangene Spenden der letzten Tage; dies betrifft insgesamt rund 10. -
: Chaos Computer Club fordert Informationsfreiheit im Netz
: Chaos Computer Club fordert Informationsfreiheit im Netz Der CCC hat eine Pressemitteilung zur aktuellen Diskussion rund um Wikileaks veröffentlicht: Chaos Computer Club fordert Informationsfreiheit im Netz.
[…] Anders als Menschen haben staatliche Stellen gerade keine Privatsphäre, die es zu schützen gilt, sondern lediglich Geheimnisse. Grundsätzlich betrachtet der CCC einen Anspruch des Bürgers auf die ihn betreffenden Informationen und die Transparenz der in seinem Namen erfolgenden staatlichen Aktivitäten als begründet. -
: Brüderle vergleicht Wikileaks mit Stasi (oder war es die USA?)
: Brüderle vergleicht Wikileaks mit Stasi (oder war es die USA?) Der nationale IT-Gipfel ist vorbei und Ihr habt überhaupt nichts verpasst. Bis auf eine Sache, die ich erstmal live verpasst habe, die aber bereits gut dokumentiert ist. In seiner Begrüssungsrede hat unser Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) auch Wikileaks die USA bedacht, mit einem mehr als unpassenden Vergleich:
Brüderle kritisierte in dem Zusammenhang Wikileaks scharf. -
: Shitstorm auf EasyDNS
: Shitstorm auf EasyDNS Vorgestern rutschte mir hier in einem Artikel ein „EasyDNS“ raus, wo ein „EveryDNS“ hingehört hätte. Glücklicherweise wurde ich schnell korrigiert: Die Firma, bei der Wikileaks ihren DNS-Service gebucht hatten, hieß EveryDNS. Offensichtlich war ich nicht der einzige, dem dieser kleine Lapsus unterlaufen ist.
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: Julian Assange wurde von Scotland Yard verhaftet (Update)
: Julian Assange wurde von Scotland Yard verhaftet (Update) Nach Angaben von Sky News ist Julian Assange von Wikileaks heute gegen 9:30 Uhr in Grossbritanien verhaftet worden. Er soll später einem Haftrichter vorgeführt werden, der ihn anhört. Anderen Medienberichte zufolge sucht Assange noch Bürgen für seine Kaution. Mal schauen, was als nächstes passiert und wann/ob er bald wieder frei kommt.
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: Auch Mastercard schmeißt Wikileaks raus
: Auch Mastercard schmeißt Wikileaks raus Auch der Kreditkartenanbieter Mastercard hat sich entschieden, die Geschäftsbeziehung zu Wikileaks zu beenden und keine weiteren Spenden über ihr System zuzulassen. Begründung: Wikileaks mache illegale Sachen und das verstösst gegen die eigenen Regeln, wie CNet erfahren hat: MasterCard pulls plug on WikiLeaks payments.
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: Keine Wikileaks-Mirrors bei Hetzner (Update)
: Keine Wikileaks-Mirrors bei Hetzner (Update) Eigentlich wollte ich heute hier nichts mehr über Wikileaks schreiben, weil es schon genug Artikel gibt. Aber irgendwie passiert gerade soviel rund um die Veröffentlichung der #cablegate-Depeschen. Aktuell ist ein Trendsport unter Nerds ausgebrochen, Mirrors für Wikileaks.org und die Depeschen zu schaffen.
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: Assange jetzt auch ohne Schweizer Konto
: Assange jetzt auch ohne Schweizer Konto Die Schweizer Bank Postfinance, bei der Assange ein Konto hatte, hat ihm nun gekündigt, weil er keinen Wohnsitz in der Schweiz hat – seine Angaben bei der Eröffnung des Kontos waren falsch. Es ist schon spannend, was plötzlich alles für Formalitäten ausgraben werden. Und von wem…
Unklar bleibt, ob rigoros bei jedem so vorgegangen wird (was nicht überraschend wäre). -
: Wikileaks: Spanische Aktivisten suchen „KIPR“
: Wikileaks: Spanische Aktivisten suchen „KIPR“ Im spanischen Parlament steht diese Woche ein ziemlich scharfes Netzsperrengesetz zur abschließenden Abstimmung an (siehe auch BoingBoing). Dem Vernehmen nach ist es weitgehend aus den USA diktiert worden und das soll sich auch in den cables von Wikileaks wiederfinden. Spanische Netzaktivisten sind einigermaßen sicher, dass sich das Gesetz zu Fall bringen lässt, indem die Einflussnahme von außen publik gemacht wird.
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: Amazon vs Wikileaks: Wir sind irgendwie unschuldig
: Amazon vs Wikileaks: Wir sind irgendwie unschuldig Amazon hat auf den Vorwurf reagiert, man habe Wikileaks auf Druck der US-Regierung hin als Kunde rausgeschmissen. Das sei nicht korrekt, man habe Wikileaks lediglich rausgeschmissen, weil die in der Cloud gehosteten Daten die eigenen AGB verletzten.
AWS does not pre-screen its customers, but it does have terms of service that must be followed. -
: Amazon schmeißt Wikileaks raus
: Amazon schmeißt Wikileaks raus Nach einer 10 GB/s DDos-Attacke auf die Wikileaks-Server in Schweden ist das Projekt mit den aktuellen cablegate-Daten wieder auf die Cloud-Infrastruktur von Amazon ausgewichen. Das zeigt auch ein wenig, dass das Projekt im Moment anscheinend nicht über ausreichend technische Ressourcen nach dem Abgang einiger wichtiger Mitarbeiter im Sommer verfügt, um auf eine ausfallssichere und unabhängige Infrastruktur zurück zu greifen.
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: Wikileaks findet erste Opfer in Deutschland
: Wikileaks findet erste Opfer in Deutschland Der Schatzmeister von Wikimedia-Deutschland e.V. ist zurückgetreten, wegen, ähm, Wikileaks:
„Bedingt durch die aktuellen Berichterstattungen in den Medien hinsichtlich Wikileaks, welches von einigen Kunden mit Wikipedia assoziiert wird, stelle ich gegenüber meiner Person ein geschäftsschädigendes, existenziell bedrohliches, Verhalten fest. -
: Netzsperren europaweit – jenseits des JMStV
: Netzsperren europaweit – jenseits des JMStV Thomas Stadler hat zusammengefasst, warum das Problem der Netzsperren nicht mit dem JMStV erschöpft ist. Im Gegenteil – es rollt auf der EU-Ebene gerade massiv auf uns zu:
Während die deutsche Netzgemeinde derzeit u.a. über die Novellierung des JMStV diskutiert, wird in Brüssel weiterhin der Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornografie (vulgo: Censilia) vorangetrieben. -
: Deutsch-Chinesischer Mediendialog
: Deutsch-Chinesischer Mediendialog Am Sonntag flieg ich für eine Woche nach Peking, um an einem Deutsch-Chinesischen Mediendialog teilzunehmen, den das Institut für Auslandsbeziehungen im Auftrag des Auswärtigen Amtes organisiert. Konkret geht es um Diskussionen über Öffentlichkeiten, was sicher spannend im Vergleich mit China wird. Mit dabei sind u.
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: „Tatort Internet“: Medienwächter sehen Verstoß gegen Programmgrundsätze
: „Tatort Internet“: Medienwächter sehen Verstoß gegen Programmgrundsätze Verdammt, ich hätte wetten sollen. ‚)
Pünktlich nach der gestrigen Ausstrahlung der letzten Folge der RTL2-Pranger-Show „Tatort Internet“, stellt die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten heute fest, dass das Format gegen die im Rundfunkstaatsvertrag verankerten Programmgrundsätze verstoßen habe. -
: Tolle CDU-Idee: Wegen Terrorgefahr die Pressefreiheit einschränken
: Tolle CDU-Idee: Wegen Terrorgefahr die Pressefreiheit einschränken Siegfried Kauder (CDU), Vorsitzender des Rechtausschusses des Bundestages, hat eine neue Idee: Warum nicht mal die Pressefreiheit etwas einschränken, schließlich ist ja Terrorgefahr. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung erklärt er:
„Wenn die Presse darüber berichtet, welche Orte besonders gefährdet sind, dann kann das unter Umständen ein Anreiz für Terroristen sein. -
: Deutschlandradio „Breitband“ als Kurator im Free Music Archive
: Deutschlandradio „Breitband“ als Kurator im Free Music Archive Breitband ist eine wöchentliche Sendung des Deutschlandradios zu „Medien und digitaler Kultur.“
In der Sendung werden neben anderen Netzthemen Musik unter CC-Lizenz oder aus der Public Domain vorgestellt. Die Musikredakteure veröffentlichen nun ein monatliches „Best of“ im Free Music Archive.
This mix was curated by Breitband host Martin Risel, Vivian Perkovic, Christine Watty, and Christian Grasse. -
: „Ich habe über das Problem auf Internetseiten gelesen, die die Wahrheit schreiben“
: „Ich habe über das Problem auf Internetseiten gelesen, die die Wahrheit schreiben“ Letzte Woche machte eine ePetition die Runde, die ein Verbot von Heilmitteln in der EU zum Thema hatte. Vor allem in den letzten Tagen erreichte die Petition eine massive Mobilisierung, letztendlich 110.000 Mitzeichner und ist damit eine der erfolgreichsten ePetition beim Deutschen Bundestag. Das Problem an der Sache: So wichtig das Anliegen ist, aber die in der Petition zitierte EU-Richtlinie gibt es nicht und damit fällt die Petition in sich zusammen.
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: KJM: „Tatort Internet“ kein Jugendschutz-Verstoß
: KJM: „Tatort Internet“ kein Jugendschutz-Verstoß Nur kurz, damit der Hinweis nicht in den Kommentaren versauert:
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich in ihrer gestrigen Sitzung mit den ersten drei Folgen der Sendereihe „Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder“ (RTL 2) befasst. Die KJM erreichten seit Beginn der Ausstrahlung am 7.