Generell

Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.

  • : Linux zum Ausprobieren
    Linux zum Ausprobieren

    Für alle Linux-interessierten Windows- oder Mac-Nutzer gibt es auf der Webseite der Open Source Region Stuttgart die Möglichkeit, das freie Betriebssystem direkt auszuprobieren.

    Wahlweise über eine direkt aus dem Interbrowser ausführbare .exe oder ein Java-Applet wird dabei eine grafische Terminal-Verbindung zum Server in Stuttgart aufgebaut. Über den Link „START Linux!“ bekommt der Nutzer einen vollwertigen Linux-Desktop unter KDE 3.2 auf seinen Bildschirm, ausgestattet mit u.a. OpenOffice und GIMP. Es ist keine Installation, kein Neustart und keine Live-CD nötig. Über eine SSL-Verbindung gesichert, läuft für die Dauer der Sitzung ein Tarantella-Client auf dem Gastrechner. Das Fenster lässt sich bei Bedarf einfach schließen, die Sitzung benötigt keine Anmeldung und kein Login.

    11. Oktober 2004
  • : Freie Software in der öffentlichen Verwaltung
    Freie Software in der öffentlichen Verwaltung

    Der am 12. November 2004 in Dornbirn/Vorarlberg stattfindende Linux-Kongress widmet sich dem Thema „Freie Software in der öffentlichen Verwaltung“. Vertreter aus Politik, Verwaltung, öffentlichen Institutionen und insbesondere EDV-Verantwortliche kleiner und mittlerer Gemeinden sind eingeladen, sich über die die Einsatzmöglichkeiten Freier Software zu informieren.

    Die IT-Verantwortlichen aus München, Schwäbisch-Hall und Wien konnten unter anderem als Referenten gewonnen werden und berichten über die jeweiligen Erfahrungen bei der Migration zu Linux. Die Anmeldung zum Linux-Kongress ist noch bis zum 02. November möglich. Nähere Informationen zur Veranstaltung sind unter

    11. Oktober 2004
  • : eMusic – Zur Abwechslung mal eine interessante Musik Bezahlplatform
    eMusic – Zur Abwechslung mal eine interessante Musik Bezahlplatform

    Golem berichtet über den Relaunch des US-amerikanischen Musikportals eMusic. eMusic ist einer der wenigen interessanten Bezahlplattformen für Musik im Internet. Wie bei finetunes werden konsequent Offene Standards verwendet, während finetunes Ogg Vorbis nutzt, liefert eMusic MP3s mit 192 kb/s und zwar ohne DRM, die auch überall lauffähig sind.

    Auch die Preisgestaltung ist sehr interessant und im Gegensatz zu den üblichen „99 Cent / Song“ schon recht innovativ: Bezahlt wird im Abo – 40 Songs kosten beispielsweise $ 9,99. Im Angebot sollen 500.000 Stücke sein, darunter mehr als 1200 Indie-Labels. Wieso kommt denn hier in Deutschland niemand auf den Gedanken, ein solches Portal mit Offenen Standards und einem ähnlichen Preismodell aufzubauen?

    23. September 2004
  • : Zypries: Bis zu 3 Jahre Haft für Filesharing?
    Zypries: Bis zu 3 Jahre Haft für Filesharing?

    Die Computerbild bringt am kommenden Montag in ihrer neuen Ausgabe ein Interview mit Brigitte Zypries, in der sie Stellung zum Thema Filesharing nimmt. Dies berichtet Computerbild mit Auszügen aus dem Interview über den OTS-Ticker.

    Wer künftig beim illegalen Kopieren von urheberrechtlich geschützten Werken (etwa Musik, Kinofilme) aus Internet-Tauschbörsen erwischt wird, riskiert bis zu drei Jahre Gefängnis oder Geldstrafe.

    Für privates. unkommerzielles Tauschen von Musik oder für kommerzielles Kopieren?

    Mit der Neufassung wolle man nicht „die Schulhöfe kriminalisieren“, betonte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). „Wir sehen für Bagatellfälle einen Strafausschließungsgrund vor“, erklärte die Ministerin gegenüber dem Magazin. „Damit bleibt insbesondere das Überspielen einzelner Songs aus illegalen Tauschbörsen straflos, wenn dies in geringem Umfang und ausschließlich zu privaten Zwecken geschieht. Wer also den neuesten Robbie-Williams-Song aus einer illegalen Tauschbörse herunterlädt, wird nicht gleich vom Staatsanwalt verfolgt. Er muss aber mit Schadensersatzansprüchen rechnen.“

    Nun mal langsam. Was ist denn bitte schön eine illegale Tauschbörse? Kazaa, eDonkey & Co. können dmait schlecht gemeint sein, denn selbst in den USA sind diese (noch) legal. Ausserdem geht das einzelne herunterladen vom neuen Robbie Williams-Song komplett an der Realität vorbei. Was ist denn bitte schön mit vielen Downloads aus legalen Tauschbörsen? Und was mache ich, wenn ich als rechtsschaffender Bürger zukünftig von lauter Kriminellen jungen Menschen umgeben bin? Muss ich dann den Kontakt zu diesen Menschen beenden, um nicht Teil einer Kriminellen vereinigung zu sein? Ist Filesharing dann zukünftig Organisierte Kriminalität? Und selbst Einzeldownloader des neuen Robbie Williams-Song dürften damit zukünftig den Repressionen der Musikindustrie ausgesetzt sein, was auch zur Überlastung der Justiz führen wird. Wofür? Für das unkommerzielle Tauschen von Musik zu privaten Zwecken?

    Aber was sagte Brigitte nochmal am Anfang: „Wir wollen keine Kriminalisierung der Schulhöfe“.

    Und die Jugend will anscheinend Musik interkulturell und zu nichtkommerziellen und privaten Zwecken tauschen, erleben, mixen, rippen und teilen. Und wird in die Kriminalität gedrängt.

    18. September 2004 1
  • : Nächste Windows-Version mit eingebautem Kopierschutz für Musik
    Nächste Windows-Version mit eingebautem Kopierschutz für Musik

    Microsoft verhandelt mit der Musikindustrie über die direkte Einbettung von Kopierschutzsystemen in die nächste Windows-Version. Dabei handelt es sich wol um das schon länger vermutete DRM-System, welches mit TCPA geschützt werden soll. de.internet.com berichtet aktuell darüber:

    Die Musikindustrie hatte sich mit der Einführung immer umfassenderer Kopierschutztechnologien bei zahlreichen Nutzern unbeliebt gemacht. So ist bereits ein großer Teil der von Major Labels veröffentlichten Musik durch die Restriktionen nicht auf den immer beliebter werdenden portablen Playern nutzbar. Die Schutzfunktionen sollen daher zukünftig von den DRM-Systemen des Betriebssystems übernommen werden, was eine flexiblere Gestaltung der Nutzungsrechte ermöglichen würde.

    Das gute daran ist:

    In der Linux-Community wird die Musikindustrie hingegen kaum eine Chance haben, ihre Kopierschutztechnologien zu verankern.

    Damit dürfte der Run auf Linux spätestens mit der nächsten Windows-Version einsetzen, wenn die Nutzer kapieren, dass ihre ganze Musik nicht mehr abgespielt wird. Denn es gibt eine Alternative…

    18. September 2004 1
  • : GeekCorps Gründer im Interview
    GeekCorps Gründer im Interview

    Das WorldChanging-Weblog hat Ethan Zuckermann, Gründer des GeekCorps, interviewed. GeekCorps ist eine Non-Profit Organisation, die Geeks (Andere würden Techies sagen) nach Afrika und andere südliche Regionen schickt, damit diese IT-Infrastrukturen aufbauen und Menschen vor Ort in der Nutzung dieser schulen.

    27. August 2004
  • : Open Source Software und Volkswirte
    Open Source Software und Volkswirte

    Auch die Volkswirte haben das Thema Open Source Software jetzt für sich entdeckt und warten mit verschiedenen „Analysen“ zu deren wirtschaftlicher Bedeutung auf.

    25. August 2004
  • : Datenschutz für biometrische Merkmale in Pässen
    Datenschutz für biometrische Merkmale in Pässen

    Bei der Einführung biometrischer Merkmale in Reisepässen, fordert Peter Schaar, Datenschutzbeauftragter des Bundes, „Garantien für den Datenschutz“ einzuhalten. So sollen die Daten lediglich in den Pässen, nicht jedoch in einer zentralen Datenbank gespeichert werden.

    25. August 2004
  • : Eckpunktepapier zum Informationsfreiheitsgesetz
    Eckpunktepapier zum Informationsfreiheitsgesetz

    Im zähen Ringen um das Informationsfreiheitsgesetz ist ein weiterer Teilerfolg errungen worden. Die wesentlichen Forderungen der Grünen sind in das, gemeinsam mit der SPD verfasste, Eckpunktepapier eingeflossen, so die medienpolitische Sprecherin der Grünen Grietje Bettin. Dem Prinzip „Offenheit gegenüber den Bürgern“ soll demnach unbedingte Priorität vor der pauschalen Anwendung des Amtsgeheimnis eingeräumt werden.

    23. August 2004