DDoS-Attacken legen in Burma das Internet lahm

Seit dem 25. Oktober finden immer wieder DDoS-Attacken auf viele verschiedene Server in Burma statt. Vorgestern erreichten sie einen Umfang von 10-15 Gbps, tausendfach genug, um die insgesamt zu 45 Mbps fähige Anbindung des Landes komplett lahmzulegen.


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Noch wird spekuliert, was das Ganze soll, und wer dahinter steckt. In Burma finden am 7. November Wahlen statt und es wird gemunkelt, viele der attackierten Server seien „private Regierungsseiten“. Entweder hat sich also jemand verkalkuliert und ein viel zu großes Botnetz gebucht, oder es hat jemand daran Interesse, dass es zur Wahl kein Internet gibt.

Klingt alles ein bisschen nach Verschwörungstheorie, aber die Analysen der Arbor Networks sind interessant zu lesen.

7 Kommentare
  1. In Burma haben die Inhaber der Macht offenbar aus den „Fehlern“ der iranischen Administration gelernt. Konsequenz ist dieser erfolgreiche, weil breit angelegte Versuch der Kommunikations-Unterbindung.

  2. Keine Antworten? Klar, denn jeder weiß, egal wer dort regiert, es hilft den Menschen auch nicht weiter.

    Burma? Zu weit weg für das Interesse der Gemeinde. Und vor allem zu unwichtig.

  3. Könnte es nicht auch einfach sein, dass nur z.B. Jurnalisten versuchen (wegen Recherche zur anstehenden Wahl) auf die Seite zu gelangen? Also kein DDos, sondern gewöhnliches Überlasten, der (mikrigen) Internetanbindung?

  4. @blauebirke: …das glaube ich aber mal kaum!

    1. Als wenn sich irgendeine Sau für Burma interessieren würde!
    2. VIEL zu hohes (tausendfaches!) Volumen.

    Das Ausmaß kann man sich bei der von Linus verlinkten Seite grafisch veranschaulichen lassen.

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