Seit dem 25. Oktober finden immer wieder DDoS-Attacken auf viele verschiedene Server in Burma statt. Vorgestern erreichten sie einen Umfang von 10–15 Gbps, tausendfach genug, um die insgesamt zu 45 Mbps fähige Anbindung des Landes komplett lahmzulegen.
Noch wird spekuliert, was das Ganze soll, und wer dahinter steckt. In Burma finden am 7. November Wahlen statt und es wird gemunkelt, viele der attackierten Server seien „private Regierungsseiten“. Entweder hat sich also jemand verkalkuliert und ein viel zu großes Botnetz gebucht, oder es hat jemand daran Interesse, dass es zur Wahl kein Internet gibt.
Klingt alles ein bisschen nach Verschwörungstheorie, aber die Analysen der Arbor Networks sind interessant zu lesen.