Wie Heise berichtet, wurde letzten Freitag vom spanischen Parlament eine Urheberrechtsreform (LPI, Ley de Propriedad Intelectual) nach Vorbild des deutschen Leistungsschutzrechts (LSR) verabschiedet. Wie auch hierzulande habe sich die Verlagsbranche stark für die Gesetzesreform eingesetzt. Das Gesetz gehe aber noch weiter als das LSR:
„Darin werden auch beliebig geringfügige Textzitate bis hinab zu bloßen Hyperlinks unter Urheberrechtsschutz gestellt. Zuwiderhandelnden drohen Strafen bis zu 300 000 Euro oder sechs Jahren Haft.“
Aktuelle Originalquellen sind leider nicht verlinkt, konnten wir auch bisher keine finden. Wer genaueres weiß, kann gerne in den Kommentaren ergänzen.
Ergänzungen
Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
3 Kommentare zu „Spanien führt Besteuerung von Web-Links ein“
,
http://cultura.elpais.com/cultura/2014/07/22/actualidad/1406015290_311313.html
und ergänzend:
http://www.diariodeleon.es/noticias/sociedad/consumidores-exentos-pago_908615.html
,
„Aktuelle Originalquellen sind leider nicht verlinkt, […]“
Jetzt ratet mal warum… >:->
,
You made my day ;)
Dieser Artikel ist älter als 11 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.