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Ecuadors Regierung arbeitete mit Providern zusammen, um Internetinhalte zu sperren. Und (fast) niemand merkts.

Im Freedom-on-the-Net-Bericht von Freedom House 2014 ist Ecuador in Sachen Netzzensur als „teilweise frei“ aufgeführt, Sperren von Social-Media-Plattformen wie YouTube gebe es gemeinhin nicht. Das stimmt nicht, denn 2014 gab es mindestens einen Fall, in dem die ecuadorianische Regierung zusammen mit der ecuadorianischen Internetprovider-Vereinigung (AEPROVI) den Zugriff auf Google- und YouTube-Seiten sperrte.

Türkei: YouTube-Sperre verstößt gegen Menschenrechte

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat gestern die jahrelange Sperrung von YouTube durch türkische Behörden für rechtswidrig erklärt. Die drei Beschwerdeführer sind skeptisch, ob das Urteil etwas an der prekären Lage der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei ändert.

Stärkung von Fair Use auf YouTube: Google garantiert Gerichtskosten ausgewählter Videos

Google verkündete heute via Blog die Einführung einer „Fair Use Protection“ auf YouTube (meine Übersetzung): YouTube wird ab sofort einige der besten Beispiele für Fair Use auf Youtube beschützen, indem es diese vor Gericht verteidigen wird, sofern erforderlich.

mb21 vergibt Preise für herausragende Kinder- und Jugendmedienproduktionen

mb21 ist der deutsche Multimedia-Preis für Kinder und Jugendliche. Bereits zum 17. Mal zeichnet er Medienproduktionen von jungen Menschen bis 25 Jahre aus. Dabei gibt er einen breiten Überblick über jugendliches Medienhandeln, deren Talente in der Nutzung von (Web-)Technologie und den Themen, die Kinder und Jugendliche im jeweiligen Jahr beschäftigen.

„Meldestelle für Internetinhalte“ soll nun doch für alle Kriminalitätsphänomene bei Europol zuständig sein

Die bei der Polizeiagentur Europol in Den Haag angesiedelte „Meldestelle für Internetinhalte“ könnte laut dem Bundesinnenministerium bald auf weitere Verantwortungsbereiche ausgeweitet werden. Entsprechende Diskussionen werden derzeit anlässlich der Diskussionen um eine neue Europol-Verordnung geführt.

Automatisiertes „Erkennen von Propaganda“: Meldestelle für Internetinhalte bei Europol soll weiter wachsen

Die EU-Mitgliedstaaten sollen noch mehr Geld und Personal für die Entwicklung der Meldestelle für Internetinhalte („EU Internet Referral Unit“, EU-IRU) aufbringen. So schildert es der EU-Anti-Terror-Koordinator Gilles de Kerchove in einem Strategiepapier, das die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch heute veröffentlichte.

„Meldestelle für Internetinhalte“ bei Europol: 95 Prozent beanstandeter Postings werden angeblich „rasch entfernt“

Die Neue Zürcher Zeitung hat der Polizeiagentur Europol ein paar Details zur neuen „Internet-Meldestelle“ entlockt. Diese „EU Internet Referral Unit“ (EU-IRU) ist im Eiltempo bei der EU-Polizeiagentur errichtet worden und seit fünf Wochen in Betrieb.

„Terroristische Internetinhalte“, Verschlüsselung, Flüchtlinge: Aufgaben des geplanten „Forums der Internetdienstleister“

Kürzlich hatten wir hier über ein „Forum der Internetdienstleister“ berichtet, an dessen Einrichtung die EU-Kommission derzeit arbeitet. Damit will Dimitris Avramopoulos, der EU-Kommissar für Inneres und Migration, an frühere erfolglose Versuche anknüpfen, Internetdienstleister zur leichteren Kooperation mit Polizeibehörden zu bewegen.

Video-Einbettung keine Urheberrechtsverletzung – aber nur, wenn der Urheber dem Originalvideo zugestimmt hat

Am gestrigen Donnerstag hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass ein Webseitenbetreiber keine Urheberrechte verletzt, „wenn er urheberrechtlich geschützte Inhalte, die auf einer anderen Internetseite mit Zustimmung des Rechtsinhabers für alle Internetnutzer zugänglich sind, im Wege des ‚Framing‘ in seine eigene Internetseite einbindet.“ Das heißt im Beispiel: Wir betten auf netzpolitik.org ein Youtube-Video ein, das vom Urheber selbst hochgeladen wurde.

Frontal 21: Schleichwerbung im Netz. Gekaufte Blogger, manipulierte Kids

Frontal 21 hat gestern über „Schleichwerbung im Netz. Gekaufte Blogger, manipulierte Kids“ berichtet. Das gibts in der Mediathek zu sehen und auf Youtube. Immer mehr Großunternehmen machen Schleichwerbung im Internet.

„Dauerhaft angespannte Bedrohungslage“: Europol und Interpol wollen Verschlüsselung umgehen und Geheimdienstdaten verarbeiten

Rob Wainwright, der Chef der EU-Polizeiagentur Europol, hat in einem Interview erneut vor der zunehmenden Nutzung von Verschlüsselungstechnologien gewarnt. Dies berichtet die in Österreich erscheinende Onlineausgabe der Zeitung Die Presse.

Twitter, Youtube und andere Webseiten in Türkei für einige Stunden blockiert

Am Osterwochenende wurden in der Türkei erneut Twitter, YouTube und 166 andere Websites gesperrt. Nach acht Stunden wurden die Sperren wieder aufgehoben. Auch Facebook war, wenn auch sehr kurzzeitig, blockiert.

Über die ethische Dimension von Algorithmen – Zeynep Tufekci und die Konferenz #EOA2015

Algorithmen, die autonom Entscheidungen treffen, verbreiten sich immer mehr und sind mittlerweile in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens anzutreffen. Sie entscheiden oftmals darüber, wer einen Job bekommt, wer vermutlich terroristische Taten plant oder welche Nachrichtenbeiträge uns erreichen.

YouTube im Kreuzfeuer. Facebook, Twitter, Twitch und Snapchat greifen an.

Spannende Analyse von Bertram Gugel zu Youtube: YouTube im Kreuzfeuer. Facebook, Twitter, Twitch und Snapchat greifen an. Facebook hat YouTube bei den Videoabrufen in den USA überholt.

Jan Böhmermann über Unge & die YouTuber Szene

Interessantes Video-Interview mit Jan Böhmermann über „Unge & die YouTuber Szene„, wo es um Authentizität geht und er den Vergleich zwischen Take That und vielen Youtube-Stars herstellt.

Das Dilemma der Bewilligungskultur im Netz: Zoë Keating im Streit mit YouTube

Zoë Keating ist eine US-amerikanische Cellistin und Komponistin. Auf ihrem Blog hat sie kürzlich gegen die vertraglichen Konditionen von YouTubes neuem Musik-Streamingdienst „Music Key“ protestiert. Konkret stößt sie sich, in einer Übersetzung der Kollegen bei iRights.info, an fünf Punkten: Ihr gesamter Katalog müsse zwingend in den Gratis- und Premiumvarianten von Youtubes neuem Musikdienst vertreten sein, auch bei Uploads von Dritten.

#3sechzich: WDR experimentiert mit Nachrichtenkanal für Jugendliche auf Youtube

Die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten haben u.a. ein Problem: Auf welchem Kanal erreicht man mit welchem Programm heute noch Jugendliche? Mir fällt gerade nichts ein und bei der Debatte um einen Jugendkanal bin ich auch irgendwann ausgestiegen.

‚Viewable everywhere except Germany‘: Mehr Transparenz bei YouTubes Content ID

Einer der Gründe für die wachsende Dominanz von Googles Videoplattform YouTube ist dessen Instrument zur Rechteklärung und -durchsetzung Content ID (siehe eingebettetes Google-Erklärvideo). Mit seiner jüngsten Erweiterung um eine Audio Library und Vorab-Informationen zur Rechtslage bei der Nutzung von Musik in Videos entwickelt sich YouTube damit zur zentralen Rechteklärungsstelle im Netz.

Youtube: Das hat die Welt noch nicht gesehen

Eike Kühl schreibt bei Zeit-Online über die bunte Welt der ungeklickten Videos und Songs: Das hat die Welt noch nicht gesehen. Doch es gibt Möglichkeiten, sie zu finden: Die Websites Petit Tube und Underviewed suchen automatisch YouTube-Videos, die keine oder nur wenige Abrufe haben.

Die Emanzipation der Youtuber

Für die Krautreporter beschreibt Stefan Niggemeier das Youtuber-Netzwerk 301+, was eher einem Freundeskreis zum Austauschen ähnelt als den üblichen durchkommerzialisierten Youtube-Netzwerken: Die Emanzipation der Youtuber. Was die Youtuber erzählen erinnert alles auch ein wenig an über zehn Jahre bloggen und wie irgendwann andere Generationen kommen, die das vor allem aus kommerziellen Motiven betreiben.
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