Wikipedia

  • : NYT über Bundesarchiv, CC und Wikimedia Commons
    NYT über Bundesarchiv, CC und Wikimedia Commons

    Die New York Times schreibt heute über die Öffnung des Bundesarchives und die Veröffentlichung der digitalisierten Bilder unter einer Creative Commons Lizenz bei der Wikimedia Commons: Historical Photos in Web Archives Gain Vivid New Lives.

    The archive’s motives were not entirely selfless; it hopes to harness the Wikipedia editors to improve the cataloging of the photographs, said Oliver Sander, who is responsible for the collection at the archive. There are 58,000 people in these photographs who lack an ID number assigned by the German library, and the archive would like Wikipedia editors to help identify who is in these photographs and add these codes. “Unfortunately, we don’t have the capacity to implement this with our list of people,” Dr. Sander said. “Maybe Wikipedia members could add this ID to our list. That was the first benefit from Wikipedia.”

    In dem Artikel wird auch noch auf die Library of Congress eingegangen, die seit einigen Monaten Bilder auf Flickr einstellt. Aber das verläuft recht langsam und es gibt dort erst ca. 3500 Bilder.

    [via]

    19. Januar 2009 2
  • : Bald gibt es Wikipedia Video tutorials
    Bald gibt es Wikipedia Video tutorials

    Der Wikimedia Deutschland e.V. finanziert Wikipedia-Tutorials, die demnächst veröffentlicht werden. Heute wurde schon ein Making Of-Video und eine Pressemitteilung veröffentlicht: Wikimedia Deutschland finanziert erste Wikipedia Video tutorials.

    Die ersten beiden Video-Tutorials wurden bereits im November gedreht und werden momentan geschnitten und nachbearbeitet. Thematisiert werden zwei typische Anfängerfragen, die immer wieder im Umgang mit der Wikipedia auftauchen: „Wie kann ich einen Artikel bearbeiten?“ und „Wie kann es sein, das Wikipedia so verlässlich ist, wenn jeder – auch ohne Anmeldung – Änderungen an den Inhalten vornehmen kann?“

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    Wikipedia video tutorials (the making-of) from Frank Schulenburg on Vimeo.

    19. Dezember 2008 2
  • : Die mobile Wikipedia
    Die mobile Wikipedia

    Wieder was gelernt: Die Wikipedia gibt es auch in einer mobilen Variante: http://mobile.wikipedia.org/. Diese ist sehr spartanisch und bietet auf der Startseite nur ein Suchfeld und Einstellungsmöglichkeiten. Bei letzterem kann man sich die passende Sprache aussuchen. Den direkte Einstieg in die deutschsprachige mobile Wikipedia bietet auch http://de.wap.wikipedia.org/. Gibts schon seit Mai 2007, kam hier gerade als Hinweis von Gernot an.

    15. Dezember 2008 4
  • : So funktioniert die Informationsgesellschaft
    So funktioniert die Informationsgesellschaft

    Da ist manchmal was wahres dran:

    Danke an Andrea für die Zusendung. Ich würde ja gerne auf die Originalquelle verlinken, finde diese aber gerade nicht beim Titanic-Magazin. Würde mich daher auf einen Hinweis in den Kommentaren freuen.
    Danke für die schnellen Kommentare. Die Grafik ist aus dem Startkarten-Archiv der Titanic.

    13. Dezember 2008 6
  • : Wikimedia sucht Werkstudent/in
    Wikimedia sucht Werkstudent/in

    Der Wikimedia Deutschland e.V. sucht für seine Geschäftsstelle in Berlin eine/n Werkstudent/in. Der Job umfasst allgemeine Büroarbeiten und man sollte 15h / Woche Zeit haben. Mehr gibt es in der Stellenbeschreibung.

    10. Dezember 2008
  • : Familienministerium: Britische Kinderpornographie-Filter funktionieren
    Familienministerium: Britische Kinderpornographie-Filter funktionieren

    Als unsere Familienministerin von der Leyen ihre Pläne bezüglich Sperrungen von Kinderpornographie-Seiten öffentlich kommunizierte, schrieb Alvar Freude einen offenen Brief an das Fmailienministerium. Nun ist die Antwort eingetroffen. Zwar heißt Alvar Freude nicht “ Herr Franke“, an den das Anschreibens addressiert ist, aber der Inhalt ist trotzdem interessant. Vor allem im Bezug auf die aktuelle Sperrung von Wikipedia in Grossbritanien, die gestern wieder aufgehoben wurde. Aus der Begründung:

    Dass das System funktioniert, zeigen die jahrelangen Erfahrungen anderer Länder, die bereits Zugangssperren eingerichtet haben. Statt vor den Möglichkeiten im World-Wide-Web zu resignieren, werden alle Mittel gegen die Verbreitung von Kinderpornografie genutzt. Wenn Zugangsprovider das wollen, können sie heute punktgenau gefährliche Inhalte blockieren. Das zeigen die Beispiele aus dem Ausland. Die in Großbritannien eingeführte Technik vermag sogar einzelne Bilder zu sperren. Das Problem des unabsichtlichen Blockierens anderer Seiten („Overblocking“) ist damit technisch längst lösbar.

    In Grossbritanien wurde ja gerade der Weltöffentlichkeit präsentiert, wie gut das System funktioniert: Während das beanstandete Album-Cover der Scorpions (Also das Bild) noch öffentlich zugänglich war, fiel die gesamte Wikipedia in UK einem Kollateralschaden zum Opfer und wurde fürs editieren gesperrt.

    Zum Hintergrund: Netzpolitik-Interview: Alvar Freude über Netzsperrungen.

    10. Dezember 2008 8
  • : Wikipedia in Grossbritanien zensiert
    Wikipedia in Grossbritanien zensiert

    Die praktische Anwendung von Internet-Filtern im Kampf gegen Kinderpornographie kann man gerade wieder in Grossbritanien bewundern. Dort wurde die Wikipedia Opfer eines Kollateralschadens. Schuld sind die Scorpions, die 1976 ein Album-Cover veröffentlichten, was ein fast nackte junge Frau zeigte. Nun könnte man meinen, das ist lange her. Allerdings gibt es das Album-Cover im dazugehörigen Scorpions-Artikel zu betrachten. Und so landete die Wikipedia irgendwie auf einer Blacklist der Internet Watch Foundation, die 95% der britischen ISPs nutzen. Eigentlich sollte nur das Bild zensiert werden, aber das gibt es immer noch in Grossbritanien zu sehen. Durch die Verwendung eines Proxy-Servers fiel allerdings die ganze Wikipedia in das Raster und damit aus dem Netz der britischen Provider Virgin Media, Be/O2/Telefonica, EasyNet/UK Online, PlusNet, Demon und TalkTalk (Opal Telecom).

    Nun bleibt die große Frage: Wann wird Amazon.com zensiert, wo laut Guardian das Album-Cover immer noch zu sehen ist: Amazon US under threat as internet watchdog reconsiders Scorpions censorship.

    Bei Rabenhorst gibts schon den passenden Kommentar: Die Wikipedia trifft auf die Net Nannies.

    Der Punkt ist, dass man sich nicht nur darüber streiten kann, wo die nötige Bekämpfung von Kinderpornografie (oder Terrorismus) anfängt und aufzuhören hat, was bereits mit der Frage beginnt, was alles als „terroristisch“ oder „kinderpornografisch“ zu definieren ist, sondern dass man es mit nicht transparenten Konstellation aus Herstellern für Filterprogramme und ‑listen, sich selbst kontrollierenden oder unter staatlichem Einfluß stehenden Internetkontrollinstanzen und Providern zu tun hat, die von ihren Kunden unbemerkt oder nicht nachvollziehbar den Zugang zu Informationen steuern und blockieren.

    Die Pressemitteilung der Wikimedia Foundation findet sich hier: Censorship in the United Kingdom disenfranchises tens of thousands of Wikipedia editors.

    “We have no reason to believe the article, or the image contained in the article, has been held to be illegal in any jurisdiction anywhere in the world,” said the Wikimedia Foundation’s General Counsel, Mike Godwin. “We believe it’s worth noting that the image is currently visible on Amazon, where the album can be freely purchased by UK residents. It is available on thousands of websites that are accessible to the UK public.” “The IWF didn’t just block the image; it blocked access to the article itself, which discusses the image in a neutral, encyclopedic fashion,” said Sue Gardner, Executive Director of the Wikimedia Foundation. “The IWF says its goal is to protect UK citizens, but I can’t see how this action helps to achieve that – and meanwhile, it deprives UK internet users of the ability to access information which should be freely available to everyone. I urge the IWF to remove Wikipedia from its blacklist.”

    Eine FAQ der Wikimedia Foundation beantwortet die wichtigsten Fragen und Antworten.

    BoingBoing hat ein FlowChart
    , was zeigt, wie die Internetfilterung in Grossbritanien funktioniert.

    8. Dezember 2008 2
  • : Die Woche mit Peter Glaser (KW49)
    Die Woche mit Peter Glaser (KW49)

    Mehr oder weniger regelmässig gibt es hier zukünftig “Die Woche mit Peter Glaser”. Peter Glaser begleitet seit Anfang der 80er Jahre als Schriftsteller und Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs (CCC) die Entwicklung der digitalen Welt. Sein Blog “Glaserei – Bemerkenswertes aus der digitalen Welt” betreibt er bei der Stuttgarter Zeitung. Ich freue mich, ihn als Kommentator gewonnen zu haben, der mir Fragen beantwortet.

    Was war gut diese Woche?

    Dass ich mal in Stuttgart war, um zu beweisen dass es mich gibt. Ich schreibe seit acht Jahren eine Kolumne für die Stuttgarter Zeitung, das lief immer alles per Mail. Jetzt war ich eingeladen. Wunderbar. Alles wie echt.

    Fast 100.000 Bilder der jüngeren deutschen Zeitgeschichte aus dem Bundesarchiv sind jetzt befreit wurden. Was soll als nächstes kommen?

    Als nächstes sollten Lehrer anfangen, Wandertage durch die Bilderberge zu veranstalten und den Kinderlein zeigen, was es da für schöne und hochinteressante Strukturen und Muster und Zugehörigkeiten zu entdecken gibt.

    Fast 2200 Anfragen zur Vorratsdatenspeicherung kamen von der Polizei innerhalb von drei Monaten zustande. Was denkst Du, wie viel Zeit hat sich die Justiz für die rechtsstaatliche Kontrolle genommen?

    Kann man versuchsweise ausrechnen. Drei Monate (Mai, Juni, Juli) gleich 92 Tage = 2208 Stunden, bei 2186 Verfahren macht das – einen 24-stündigen Schichtbetrieb vorausgesetzt – ziemlich genau 1 Stunde Zeit pro Verfahren. Nehmen wir an, es wird etwas weniger enthusiastisch an der Kontrolle der Zulässigkeit von Vorratsdatenzugriffen gearbeitet, nehmen wir eine 40-Stunden-Woche mal drei Monate gleich 12 Wochen = 480 Stunden, macht bei 2186 Verfahren 13,1 Minuten. Das wäre das Pensum für einen Richter, ohne Mittags- und Klopause. Natürlich ist da mehr als ein Richter rechtsstaatlich tätig. Die Zahl der Verfahren ist erstaunlich hoch, wenn man bedenkt, dass der Zugriff auf Vorratsdaten nur bei schweren Straftaten und „erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit“ (= Terrorismus) zulässig ist.

    Diese Woche wurden die Rufe nach Netzsperren lauter. Die Familienministerin will Kinderpornographie aussperren und der hessische Innenminister Glücksspielseiten. Wen oder was würdest Du gerne mal im Netz sperren?

    Das ganze Netz. Das Internet aus dem Internet auszusperren ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Firmen wie AOL haben das mit proprietären Systemen schon in den neunziger Jahren versucht. Bei Second Life versucht man einen solchen Datenkäfig mit lauwarmer 3D-Grafik zu realisieren. Modern daran ist, dass man die Gitter nicht mehr sehen kann, obwohl sie selbstverständlich da sind. Mit der Sperrung einzelner Sites sollte man sich erst gar nicht aufhalten, das muß konsequent das ganze Netz umfassen. Regierungen wie die in Vietnam sind da beispielgebend. Da läuft der gesamte Datenverkehr über einen staatlichen Proxy-Server. Vor einiger Zeit ist der bei einem Update abgekachelt, da war dann Vietnam ein paar Tage lang komplett aus dem Netz verschwunden. An sowas sollte man sich bei Netzsperrungen orientieren.

    8. Dezember 2008
  • : Interview: Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia
    Interview: Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia

    Das Bundesarchiv stellt mehr als 100.000 Bilder unter einer freien Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA). Das ist eine kleine Revolution für deutsche Verhältnisse. Und es freut mich doppelt: Einseits als Bürger, dass so viele öffentlich-finanzierte Inhalte auch der Öffentlichkeit zum Remixen und Weiterverwenden zur Verfügung gestellt werden. Und andererseits als Projektleiter von Creative Commons Deutschland, dass eine so spannende Initiative die freie CC-Copyleft-Lizenz nutzt. Hier ist die Meldung von Wikimedia.

    Der Wikimedia e.V. präsentierte heute diese Kooperation mit dem Bundesarchiv auf einer Pressekonferenz in Berlin. Ich kam da leider nicht rein, weil man mir an der Pforte des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung den Eintritt nur mit Presseausweis erlauben wollte, den ich nicht habe. So konnte ich leider keine Audio- und Video-Interviews führen. Im Vorfeld konnte ich aber mit Mathias Schindler vom Wikimedia e.V. Vorstand und dem Wikimedia Foundation Communications Committee schon ein Interview dazu führen.

    netzpolitik.org: Was genau macht das Bundesarchiv, was für die Wikipedia so spannend ist?

    Mathias Schindler: Das Bundesarchiv ist eine Behörde des Bundes, zu ihren Aufgaben zählt die Archivierung von Unterlagen von Bundesbehörden. Spannend ist dies für uns schon alleine deshalb, weil das Bundesarchiv das Gedächtnis der Bundesrepublik und ihrer Vorgänger ist, als Quelle ist es unschätzbar wertvoll. Noch spannender wird das Bundesarchiv derzeit, weil Inhalte digitalisiert und online zugänglich macht.

    netzpolitik.org: Von wem ging denn die Initiative aus?

    Mathias Schindler: Den Anstoß gab der Start des Projekts für das digitale Bildarchiv des Bundesarchivs, als dort die ersten Bilder online gingen. Wir haben daraufhin mit dem Bundesarchiv Kontakt aufgenommen, einen Besuch nach Koblenz gemacht und dann die Grundzüge einer Vereinbarung ausgehandelt, die dann vom Präsidenten des Bundesarchivs und von dem Vorstand von Wikimedia Deutschland abgesegnet wurden.

    netzpolitik.org: Welche Lizenz wird dafür verwendet und wie kam diese Entscheidung zustande?

    Mathias Schindler: Die Inhalte stehen unter CC-BY-SA und sind das Resultat langer Diskussionen. Wichtig war, dass für den Einsatz der Bilder auf Wikimedia Commons und Wikipedia ausschliesslich Lizenzen zulässig sind, die als frei anerkannt sind, also keine Einschränkungen wie den Ausschluss kommerzieller Nutzung enthalten.

    netzpolitik.org: Nun sprecht Ihr von einer Kooperation. Was bringt Wikimedia ein?

    Mathias Schindler: Wikipedianer helfen dem Bundesarchiv, die Liste der Personendaten des Bildarchivs mit den Personendaten der Wikipedia und den Personennamendatei (PND) der Deutschen Nationalbibliothek zu verknüpfen. Mit dieser Arbeit haben wir bereits Erfahrung und auch die nötigen Werkzeuge. Diese Verknüpfung ermöglicht es, gezielt unterschiedliche Medieninhalte (Bilder, Lexikoneinträge, Bibliographien) zu einer Person herauszusuchen und nicht mühsam unterschiedliche Personen gleichen Namens unterscheiden zu müssen.

    netzpolitik.org: Welche Herausforderungen bringt eine solche Initiative mit sich?

    Mathias Schindler: Die Arbeit bei Wikimedia machen Freiwillige, das war schon immer so und das hat natürlich auch hier geholfen, die Aufgaben zu bewältigen.

    netzpolitik.org: Welche Formate haben die Bilder?

    Mathias Schindler: Die Bilder sind im JPEG-Format mit einer Kantenlänge von derzeit 800 Pixel an der längeren Seite.

    netzpolitik.org: Sind das alle Bilder, die das Bundesarchiv besitzt?

    Mathias Schindler: In den Beständen des Bundesarchivs sind meines Wissens 11 Millionen Bilder, davon sind gerade 100.000 Bilder digitalisiert.

    netzpolitik.org: Kommen zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr Bilder online?

    Mathias Schindler: Davon gehe ich aus, abhängig natürlich von dem Fortschritt bei der Digitalisierung.

    netzpolitik.org: Das Projekt klingt ja sehr vorbildlich. Kann man hier von einer Vorbildfunktion für andere öffentlich-finanzierte Einrichtungen sprechen? Was wünscht sich Wikimedia in diese Richtung?

    Mathias Schindler: Es wäre für die Erhaltung und Zugänglichmachung des kulturellen Erbes in Deutschland, Europa und der Welt natürlich mehr als hilfreich, wenn mehr Mittel für Digitalisierung zur Verfügung stünden. Wie gesagt, es warten noch mehr als 10 Millionen Bilder alleine beim Bundesarchiv auf ihre Digitalisierung (fairerweise muss man anmerken, dass darunter auch viele Bilderserien sind, also der gleiche Politiker oder gleiche Panzer einige Male hintereinander). Wenn die Inhalte dann aber einmal digital verfügbar sind, sollte die Öffentlichkeit über so viele Kanäle und so einfach wie möglich darauf zugreifen können.

    Das gleiche gilt für aktuell neu erstellte Inhalte: Was aus öffentlichen Mitteln finanziert ist, sollte bereits von Anfang an der Öffentlichkeit zur uneingeschränkten Verwendung freistehen. Die Kooperation mit dem Bundesarchiv ist deshalb sehr wichtig, denn sie zeigt auf, was alles mit Inhalten möglich ist, sobald sie Teil der Allmende geworden sind.

    Ganz privat würde ich mir wünschen, wenn all diejenigen Menschen, die diese riesige Bilderspende für eine gute Sache halten, dies deutlich zur Aussprache bringen: Lobt das Bundesarchiv für diese Entscheidung, geht zu euren Abgeordneten und fordert größere Unterstützung für ähnliche Vorhaben und fragt bei anderen Institutionen nach, wann diese mitmachen. Ein Brief oder eine Email kosten knapp 20 Minuten, wenn man es sorgfältig angeht und sie können wahnsinnig viel bewirken.

    netzpolitik.org: Vielen Dank für das Interview.

    4. Dezember 2008 26
  • : Wikipedia: 518.166 x Lutz Heilmann
    Wikipedia: 518.166 x Lutz Heilmann

    Die Öffentlichkeitskampgne von Lutz Heilmann war ein voller Erfolg. Knapp ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl dürfte er jetzt einer der prominentesten Bundestagsabgeordneten von der Linkspartei sein. Keine schlechte PR-Strategie für einen Hinterbänkler.

    Ich war gestern leicht verwundert, dass mehr als 1700 Menschen über Google auf der Suche nach Lutz Heilmann auf diesem Artikel landeten. Das erklärte auch die teilweise komischen Kommentare. Viel interessanter ist aber die Statistik, wie oft seine Wikipedia-Seite angeklickt wurde. 518.166 Besucher interessierten sich am Samstag und Sonntag für seine Biographie. Wenn das mal nicht ein Erfolg ist!

    Seit eben funktioniert auch Wikipedia.de wieder und der Wikimedia e.V. hat erfreulich viele Spenden bekommen, die jetzt sinnvoller genutzt werden können als für einen Rechtsstreit.

    Update: Hier ist die Anordnung des Landgericht Lübeck, was die von Heilmann beanstandeten Passagen enthält.

    17. November 2008 8
  • : Lutz Heilmann gegen die Wikipedia
    Lutz Heilmann gegen die Wikipedia

    Der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann (Die Linke) hat eine Einstweilige Verfügung gegen den Wikimedia e.V. erwirkt, wonach der Betrieb des Portals wikipedia.de eingestellt werden muss. Die Wikipedia ist davon aber nicht betroffen, weil de.wikipedia.org der Wikimedia Foundation rechtlich unterstellt ist.

    Konkret geht es darum: Bundestagsabgeordneter lässt wikipedia.de sperren.

    In dem Streit geht es offenbar um in der Wikipedia zitierte Berichte, wonach die Immunität des Abgeordneten im Oktober aufgehoben worden sei, weil er einen Bekannten per SMS bedroht haben soll. Heilmann bestreitet sowohl Drohung als auch eine Aufhebung der Immunität. Auch die angebliche Stasi-Vergangenheit des Abgeordneten ist ein Streitpunkt: Heilmann arbeitete laut seiner offiziellen Bundestags-Biographie während seines verlängerten Wehrdienstes als Personenschützer für das Ministerium für Staatssicherheit.

    Heise zitiert den ehemaligen Stasi-Mitarbeiter Lutz Heilmann:

    „In dem Artikel standen falsche Tatsachenbehauptungen, die geeignet sind, meinen Ruf zu schädigen.“

    Deswegen hat er auch noch Anzeige gegen drei Wikipedia-Autoren gestellt.

    Die Linke mag offensichtlich die Wikipedia. Erst vor 11 Monaten hatte die stellvertretende Vorsitzende,
    Katina Schubert Wikimedia verklagt, weil sie gegen die Verwendung einer Grafik eines Hitler-Jugend-Symbols in der Wikipedia angehen wollte.

    Der Wikimedia e.V. hat in seinem Blog ein Posting zu der Sache geschrieben: Einstweilige Verfügung gegen den Verein.

    Wie geht es jetzt weiter? Unsere Anwälte bei JBB werden am Montag beim Landgericht der Verfügung widersprechen. Bis die Verfügung dann aber aufgehoben ist, kann noch eine Weile ins Land gehen. Den Verein trifft diese Situation mit äußerst schlechtem Timing. Wie die meisten wissen, sind wir gerade mitten im Umzug von Frankfurt nach Berlin.

    Update: Tagesschau.de berichtet: Politiker will nicht mehr auf Wikipedia-Sperrung bestehen.

    Der Linken-Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann erklärt seine juristische Auseinandersetzung mit dem Verein Wikimedia Deutschland für beendet. Die „falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte“ seien weitgehend aus dem Wikipedia-Artikel über seine Person entfernt worden, heißt in einer Mitteilung Heilmanns auf seiner Homepage.

    Das hätte er auch einfacher haben können und ohne den massiven Imageverlust im Netz. Beim Wikimedia e.V. scheint aber noch kein Fax eingetroffen zu sein.

    15. November 2008 39
  • : IP-Adressbereiche des BND aufgetaucht [update]
    IP-Adressbereiche des BND aufgetaucht [update]

    Auf Wikileaks gibt es gerade ein Dokument von T‑Systems, das anscheinend neue IP-Adressranges für den Bundesnachrichtendienst zum Inhalt hat. Lustig ist das, wenn man sich ansieht, welche Wikipedia-Einträge von diesen Adressen geändert wurden: Zum BND selber, zu schmutzigen Bomben, zu Explosivstoffen und zu militärischer Luftfahrt. Alles weitere hier.

    Update [Sonntag, 16.11.2008]: Wikileaks berichtet:

    Zwischen Freitag Nacht und Sonntag Morgen fand eine grossangelegte Säuberungsaktion beim Europäischen Internet Adressregister (RIPE) zur Entfernung von Details zum Bundesnachrichtendienst statt. (…) T‑Systems bereinigte die RIPE-Datenbank von allen Netzwerken, die durch Wikileaks enthüllt wurden und verschob die Adressen in verschiedene grosse Adresspools, um somit die Zuweisung zu anonymisieren. Die Pools geben ausser ihrer Zugehörigkeit zu T‑Systems keine Auskunft über ihre interne Struktur.

    13. November 2008 23
  • : openeverything Berlin
    openeverything Berlin

    Am Samstag, 6. Dezember 2008, findet der Berliner Event der globalen Diskurs-Reihe openeverything statt.

    openeverything is a global conversation about the art, science and spirit of ‚open’. It gathers people using openness to create and improve software, education, media, philanthropy, neighbourhoods, workplaces and the society we live in: everything. It’s about thinking, doing and being open.

    openeverything Berlin bringt Akteure, die in ganz verschiedenen Bereichen mit offenen Ansätzen produzieren, kooperieren und experimentieren zu Austausch, Präsentation und Diskussion zusammen. Freie/Open Source Software, Wikipedia und Freifunk bilden als etablierte und erprobte offene Projekte eine Grundlage zum Verständnis offener Ansätze. Prinzipien von Teilen, Transparenz, online Kollaboration, aufeinander Aufbauen, Offenlegen von Designelementen, Freigabe zur Bearbeitung usw. verändern Leben und Arbeiten heute weit darüber hinaus. Zu den Themen werden u.a. gehören: Open Design, Open Fashion, Open Government Strategien, Open Business Modelle, Open Hardware, Creative Commons, Open Music + Film, Kunstprojekte mit offenem Ansatz, Open Education, Open Event Formate … , sowie ein neuer Dokumentarfilm zu Open Governance (Programm + (wachsende) Teilnehmer/Themen-Liste).

    Wir freuen uns besonders, dass openeverything Berlin einen zentralen Punkt der globalen Veranstaltungsreihe bilden wird. Organisatoren der bereits stattgefundenen Events in Kapstadt/Südafrika und London/UK werden bei uns vor Ort sein und einen Überblick über die Ergebnisse ihrer jeweiligen Events vorstellen. Am Morgen wird es eine Übergabe mit Open Everything Hong Kong und am Abend mit Open Everything Madison/Wisconsin/USA geben.

    9. November 2008 8
  • : FSF veröffentlicht Free Document Licence 1.3
    FSF veröffentlicht Free Document Licence 1.3

    Die Free Software Foundation (FSF) hat heute die Version 1.3 der Free Document Licence (FDL) veröffentlicht. Die freie Text-Lizenz ist die rechtliche Basis der Wikipedia. Bisher gab es Probleme mit einer fehlenden Cross-Kompatiblität zur „Creative Commons Namensnennungs-Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Lizenz“ (CC-BY-SA), die dasselbe meint. Nachdem die Creative Commons Lizenz der Version 3.0 schon kompatibel gemacht wurde, war jetzt die FDL dran. Nun kann in der Wikipedia-Community die Diskussion beginnen, ob alle Inhalte zur CC-BY-SA migriert werden.

    Aus der Pressemitteilung: FSF Releases New Version of GNU Free Documentation License.

    „Wikis often import material from a wide variety of sources, many of which use the CC-BY-SA license,“ said Brett Smith, licensing compliance engineer at the FSF. „Wikipedia, however, uses the GNU FDL. The incompatibility between these two licenses has been an obstacle to moving material back and forth between these sites. The new provision of FDL version 1.3 will give Wikipedia and other wikis another chance to choose the licensing policies they prefer.“

    „We are grateful to the leadership of the Free Software Foundation for taking this important step,“ explained Sue Gardner, executive director of the Wikimedia Foundation. „In doing this, the FSF is giving the Wikimedia community an opportunity to make a licensing decision that honors our mutual commitment to free culture, and best supports the mission and goals of Wikipedia and its sister projects.“

    Mehr zum Hintergrund bietet der Netzpolitik-Podcast Folge 069 mit Jimbo Wales von Wikipedia.

    3. November 2008 5
  • : Globale Wikipedia-Umfrage
    Globale Wikipedia-Umfrage

    Die UNU-MERIT führt im Auftrag der Wikimedia-Foundation die erste weltweite Befragung von Wikipedia-Lesern und ‑Autoren durch. UNU-MERIT ist ein Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität der Vereinten Nationen und der Universität Maastricht in den Niederlanden.

    In der deutschsprachigen Wikipedia gibt es dazu eine FAQ und weitere Informationen:

    Hauptziel der Umfrage aus Sicht der Wikimedia Foundation ist es, ein erstes Bild über die Nutzer sowie die Autoren der Wikipedia zu bekommen, um grundsätzliche Fragen wie „Wie viele Frauen arbeiten mit?“ oder „Wie viele Leser haben wir in der Altersgruppe 55+?“ zumindest mit groben Daten beantworten zu können. UNU-Merit verfolgt eigene Forschungsinteressen, um z.B. die Motivation der Mitarbeiter besser zu verstehen. Der Fragebogen wurde in erster Linie vom UNU-MERIT-Forschungsteam entworfen, mit Feedback von seiten der Wikimedia Foundation.

    Die Übersetzung der Umfrage in mehr als 20 Sprachen wurde von Freiwilligen erstellt. Falls die Übersetzung ins Deutsche offensichtliche Fehler enthält, werden wir versuchen, diese zu beheben. Wir werden nicht in der Lage sein, alle Rückmeldungen im ersten Anlauf zu bearbeiten, werden aber versuchen, aus diesen Anregungen für spätere Umfragen zu lernen. Auch wenn die vorliegende Umfrage noch nicht perfekt sein sollte, wird sie uns ein viel klareres Bild über Dinge geben, bei denen wir bislang nur auf Vermutungen angewiesen waren.

    28. Oktober 2008 2
  • : Kein gut Glück mit Alice
    Alice hijackt die Google Firefox Gut Glück Suche
    Kein gut Glück mit Alice

    Alice hijackt die Google Firefox gut Glück SucheGerade eben ist es passiert, ich tippe wikipedia in meine Firefox-Adressleiste und ich komme nicht wie erwartet auf Wikipedia, sondern auf eine Seite von meinem Internetprovider. Der sagt mir, dass er dass von mir Gesuchte nicht finden kann. Schade, dabei ist Wikipedia recht bekannt. Aber Alice weiß sich und mir zu helfen.

    „Die eben angezeigte Suchergebnisseite bieten wir Ihnen an, um Ihren Aufenthalt im Internet produktiver zu machen. Für diesen Service wurde keine Software auf Ihrem Computer installiert. “

    Na da bin ich aber froh. Alice schlaumayert und bietet mir dann noch einen Link zum Opt-Out im Kundenzenter. Na das werde ich gleich machen, wenn ich dass Passwort finde. Dass Kundenzenter hatte mich bisher nämlich nicht interessiert. Ich möchte es mal so formulieren: Alice! Hau ab aus meiner Leitung! Bisher war es ein Klick, dank Dir sind es jetzt 2 zusätzlich, wenn ich die tld in der Adressleiste weglasse. Komisch nur, dass heise ohne tld gefunden wird.

    Ich fand die Gut-Glück-Suche jedenfalls super. Mir muss da nicht ungefragt geholfen werden. Und schon gar nicht aus Eigennutz. Jetzt muss man ja nicht mehr nur Angst vor Google haben, sondern auch noch vor Suchanfragen-Hijacking von Providern bzw. Medienkonzernen, die sich nicht mal selber finden können. Das kann nicht war sein: Kein gut Glück für „aol“!

    10. Oktober 2008 28
  • : Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales
    Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales

    Der Netzpolitik-Podcast 069 ist ein Interview mit dem Wikipedia-Gründer Jimbo Wales. Wir unterhalten uns über die Zukunft der Wikipedia, die Wales vor allem in den Staaten der sich entwickelten Welt sieht, die gerade das Netz erobern. Vor allem in Indien sieht er Entwicklungen, die wir in Deutschland schon vor einigen Jahren erlebt haben. Weiter geht es um seine Sicht auf die deutsche Wikipedia-Community, die er als sehr stark ansieht. Deutsche seien u.a. bekannt für ihre Qualitätsansprüche und ihr intellektuelles Erbe. Ausserdem wollen viele junge Deutsche einfach was Gutes tun.

    Weiter geht es um die Rolle von Creative Commons Lizenzen für die Wikipedia und ihre Seitenprojekte. Die von der Wikipedia verwendete Free Document Licence (FDL) ist seiner Ansicht nach ein historischer Unfall und CC-Lizenzen eignen sich oftmals besser, z.B. für Bilder. Zum Zeitpunkt der Wikipedia-Gründung gab es keine vergleichbare freie Lizenz für Texte. Philosophisch betrachtet hat die FDL dieselbe Zielrichtung wie die CC-BY-SA Lizenz. Allerdings sind sie beide noch unkompatibel zueinander. Die CC 3.0 Lizenzen sind schon dahingehend verändert worden. Laut Jimbo Wales wird die Free Software Foundation in den nächsten 3–6 Monaten eine neue FDL-Version veröffentlichen, so dass Inhalte dann in beide Richtungen transferiert werden können und die Freiheit erhalten bleibt. Dieser Zeitplan war mir neu und ich freue mich, dass das Kapitel dann demnächst mal abgeschlossen ist.

    Zum Schluß geht es um die Frage, wie unsere neue soziale Bewegung denn am besten bezeichnet werden kann. Hierüber hatte ich mich auch schon im letzten Netzpolitik-Podcast 068 mit Leonard Dobusch unterhalten. Jimbo Wales präferiert die Bezeichnung „Free Culture“. „Access to knowledge“ würde nur Teilaspekte wie „Open Access“ abdecken. Ich bin noch unentschlossen. Das liegt aber auch daran, dass „Free Culture Movement“ cool klingt, aber ins deutsche mit „Freie Kultur Bewegung“ übersetzt klingt es etwas uncooler.

    Das Interview ist ca. 15 Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.

    4. Oktober 2008 4
  • : Donnerstag: Wikipedia – Quadriga-Party
    Donnerstag: Wikipedia – Quadriga-Party

    Am Donnerstag Abend findet in der c‑base in Berlin die „Wikipedia:Quadriga-Party“ statt.

    Es ist eine besondere Auszeichnung einen Preis wie die Quadriga verliehen zu bekommen und daher sollten wir gemeinsam diesen Anlass feiern! Vor allem, weil wir gleichzeitig die rare Gelegenheit haben Jimmy Wales nicht nur in Berlin, sondern auch als Party-Gast begrüßen zu dürfen. Der Wikimedia Deutschland e. V. lädt daher alle Wikipedianer in die c‑base in Berlin-Mitte ein, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und viel Spaß zu haben. Wir würden uns freuen euch alle am 2. Oktober ab 19 Uhr in den Räumen der Raumstation begrüßen zu dürfen. Um besser planen zu können, möchten wir euch bitten euch in die Anwesenheitsliste einzutragen. Kommt in Massen, bringt gute Laune mit und schwingt mit uns das Tanzbein :) Die Musik wird an diesem Abend vom Kraftfuttermischwerk und mogreens aufgelegt, dazu gibt es live Videokunst von fRED (visualberlin).

    Die c‑base befindet sich direkt an der Spree in der Rungestr. 20

    1. Oktober 2008 4
  • : Wikipedia ist down
    Wikipedia ist down

    Das gibt es äusserst selten: Wikipedia ist down. Zumindest in der englischsprachigen gibt es einen Fehler-Hinweis:

    „Our servers are currently experiencing a technical problem. This is probably temporary and should be fixed soon. Please try again in a few minutes.“

    Und da ich es noch nie gesehen habe, gibt es hier mal einen Screenshot der Fehlermeldung:

    Jetzt läuft wieder alles.

    30. September 2008 6
  • : Zedler-Medaille 2008 ausgeschrieben
    Zedler-Medaille 2008 ausgeschrieben

    Der Wikimedia e.V. schreibt zusammen mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur und der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft zum zweiten Mal die “Zedler-Medaille” aus. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird dieses Jahr zweimal vergeben. Ziel der Ausschreibung ist es, einen Anreiz zur breitenwirksamen Aufbereitung wissenschaftlicher Themen zu geben und diese damit für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen. Erstmalig werden – neben Beiträgen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften – auch solche aus den Naturwissenschaften ausgezeichnet. Die Zedler-Medaille ist der weltweit erste Preis, der für einen Lexikoneintrag vergeben wird. Einsendeschluss für Beiträge ist der 19. Oktober 2008.

    18. August 2008